Disneys – Eine Weihnachtsgeschichte

1.jpgDiese Weihnachtsgeschichte dürfte bekannt sein, denn kaum ein Weihnachtsfeiertag, an dem nicht eine der 49 Verfilmungen zu sehen ist. Sogar eine Micky-Geschichte gibt es über Ebenezer Scrooge  den größten Geizhals der vorweihnachtlichen Filmgeschichte. Dieser neue Film wurde mit Jim Carrey gedreht, der schon ein paar Jahre vorher mit der Weihnachtsgeschichte „Der Grinch“ d e n Weihnachtsfilm überhaupt vorstellen konnte. In der Weihnachtsgeschichte ist er wieder nicht zu erkennen. Er spielt Ebenezer Scrooge als Kind, Jugendlicher, als jungen und alter Mann. Selbst die drei Geister sind eigentlich Jim Carrey. Aber keine Angst, Sie werden ihn kaum in einer dieser Rollen erkennen. Für diesen Film wurden die Schauspieler wieder mit Infrarot-Sensoren ausgestattet. Das Verfahren wird „Performance-Capture-Verfahren“ genannt. Leider hat dieses das Problem, daß einige der Figuren etwas künstlich wirken. Gegenüber anderen Filmen in dieser Technik, hat sich aber einiges verbessert. Der „Look“ insgesamt passt zu der Weihnachtsgeschichte und ein Flug über Stadt und Land ist für den Kino-Besucher sicher in 3D ein Erlebnis. Für Kinder ist der Film eigentlich etwas zu gruselig geworden und deshalb zurecht auf „ab 12“ von der FSK eingestuft. Ängstliche Kinder gab es übrigens auch in unserer Vorstellung, weil viele Eltern anscheinend keine Filmkritik oder Warnhinweise  lesen. Insgesamt ein schöner Weihnachtsfilm – in diesem Fall nicht immer für die ganze Familie. Die Umsetzung ist gelungen, schon deshalb, weil es sicher in keiner der bisherigen Umsetzungen so gruselige Gespenster gab, die den alten und geizigen Ebenezer Scrooge heimsuchen.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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