Mai 312010
 

TeekapselnFarbige Kapseln ziehen nicht nur Kaffeetrinker magisch an sondern auch Fotografen wie mich. Wenn das Bild von den farbenfrohen Kapseln nichts wird, bleibt immer noch ein guter Espresso übrig – oder auch mehrere. Diese Freunde bekommen jetzt auch Teetrinker vermittelt, denn es erscheint demnächst von Nestle eine Teezubereitungsmaschine inkl. verschiedener Teekapseln. Wassertemperatur und wie lange der Tee ziehen muss werden natürlich exakt für die jeweilige Teesorte berechnet. Auch diese Kapseln sollen über das Internet vertrieben werden, wobei es für die Kaffeekapseln bereits einige Läden in exklusiver Lage gibt (wer den Nespresso-Laden in Paris schon mal gesehen hat, wird Augen machen). Ob Teekapseln ein Erfolg werden ist natürlich noch fraglich, dafür wird der Markt an Kaffeekapseln noch kräftig steigen. Foto: Detlev Motz

Mai 312010
 

_mg_0028.jpg Bei Fotoseminaren mit „Nicht-Verbands- oder Vereinsmitgliedern“, meist in VHS-Veranstaltungen, kommt immer wieder die Frage auf, „wie sieht denn ein Wettbewerbsbild aus?“ Dies ist meist dann der Fall, wenn bei der Bildbeurteilung von Fotos der Teilnehmer, 90 Prozent der vorgelegten Bilder nicht als Wettbewerbsfotos durchgehen würden. Es fehlt oft eine überzeugende Idee oder eine gekonnte Bildumsetzung. Was bei Einsteigern normal ist, denn so haben wir alle einmal angefangen. Heute ist es aber einfach wie noch nie, sich im Internet auch darüber schlau zu machen. Mein Tipp ist die Galerie-Seite des DVF-Bayern. Hier finden Sie zur Zeit eine geballte Ladung an guten Ideen, wie zum Beispiel bei „Alltagsnotizen“, aber auch perfekt gestaltete Architektur-, Blumen-, Landschafts- und Sportaufnahmen. Ein Blick für Einsteiger in die Wettbewerbsfotografie lohnt sich auf jeden Fall. Ich werde Ihnen an  dieser Stelle in Zukunft besonders interessante Galerien nennen. Vielleicht haben auch die Wettbewerbsprofis schon gute Seiten gesehen, die man weiter empfehlen kann. Hier geht es direkt zur Galerie des DVF Bayern >>>

Mai 312010
 

fotoklub-graz.jpg             Wer denkt, dass in Österreich bei Wettbewerben auf Punkte grundsätzlich nicht verzichtet werden kann, wird eines besseren belehrt, wenn er auf die Seite des Fotoklub Graz schaut. Die erste Liste (Ausschnitt) die ich aus Österreich ohne Punkte sehe! Ob ein deutscher Landesverbandsvorsitzender dabei die Hände im Spiel hatte, ist sicher nur ein Gerücht.

Mai 312010
 

0001t9thumbnail1.jpgDa nicht jeder DVF-Fotograf täglich auf die DVF-Webseite schaut, auch hier die kurze Info, dass jetzt zur BUFO alle Passepartout-Farben erlaubt sind. Fast schon ironisch finde ich den Nachsatz des Präsidenten „dass bei der Beurteilung durch die Jury die Aufmachung eines Bildes eine gewisse Rolle spielt“. Schön dass man das jetzt auch schon gemerkt hat… Diese Info erhielt ich vor wenigen Minuten, ebenfalls von einer Teilnehmerin, diesmal aus dem Saarland. Die Frauen scheinen in dieser Männerdomäne erheblich aktiver zu sein und nicht alles für das Evangelium zu halten, was man ihnen vorsetzt. Auch die unvermeidlichen farbigen Passepartouts sind jetzt erlaubt. Aber damit wird der Ausrichter sicher leben können und Juroren gibt es ja auch noch. Hier finden Sie die neueste Info >>>

Mai 302010
 

Die Österreichische Gesellschaft für Photographie und der VÖAV zeigen die Ausstellung „Induktion – Fotografie aus der Türkei“. Die Fotoausstellung ist im Kulturzentrum Eisenstadt zu sehen. Eröffnung am 7. Juni 2010 um 19 Uhr. (Leider lag der Meldung weder ein Foto bei, noch eine genaue Anschrift mit PLZ  für Leute, die nicht aus Österreich kommen und Eisenstadt noch nicht kennen). Die Ausstellung kann bis 28. Juni von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und Freitag in der Zeit von 8 bis 13 Uhr besichtigt werden. www.oegph.at >>>

Mai 282010
 

Am heutigen Tag werden die Apple-Läden in Deutschland und der Schweiz gestürmt. Glückliche User findet man aber jetzt schon in diversen Foren, die bereits ihr iPad in den Händen halten, weil sie es über den Versandhandel bestellt hatten. Einen interessanten Test bietet wie immer orf.at >>> Dort wurde das iPad einem Praxistest unterzogen. Meine persönliche Meinung: Interessant dürfte die nächste Generation werden. Nachtrag: Die ersten Läden melden ausverkaufte Regale beim iPad.

Mai 272010
 

Fotowettbewerb Wasser Von Franz Matzner, VÖAV, erhielt ich diese Info über den Wettbewerb zum Thema Wasser. Wer sich aber am „Neptun Wasserpreis 2011“ beteiligen möchte, muss seinen Wohnsitz in Österreich haben. Immerhin ist der Wettbewerb mit Preisgeldern von 36.000 Euro ausgeschrieben. Und da Wasser ein viel fotografiertes Motiv ist, dürfte der Erfolg für einige Fotografen aus den österreichischen Fotoclubs sicher sein. Weiteres finden Sie auf www.wasserpreis.info >>> Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2010. Foto D.Motz

Mai 272010
 

cats-05.jpg Katzenfotos sind fast immer emotional, wenn sie gut gemacht sind – denn entweder man mag Katzen, die einen eher als „Büchsenöffner“ lieben, oder auch nicht. Noch bis Sonntag den 30. Mai können die Katzenfotografien von Ruth Marcus  in der Galerie von Schloss Philippsruhe bestaunt werden. Das Historische Museum Hanau – Schloss Philippsruhe ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung gibt es einen Fotobildband, der in der Edition Braus erschienen ist. Die Fotografin wird am Sonntag in der Zeit von 11.30 Uhr bis 15 Uhr persönlich anwesend sein. Foto wurde von TECCO, der Firma für Foto-, FineArt- und Proofing-Medien zur Verfügung gestellt. www.tecco-photo.de >>>

Mai 272010
 

0001t9.jpg Am Abend erhielt ich diesen Link >>> einer Ausschreibung von einem Fotografen zugestellt. Darin wird den DVF-Mitgliedern erklärt, dass für die BUFU 2010 nur noch schwarze Passepartouts erlaubt sind. Zuerst dachte ich, es ist ein Witz. Aber nein: Alle Einzelfotos und Serien sind ausschließlich mit schwarzem Passepartout oder auf schwarzen Bildtafeln (!!) zu montieren… Nun, manche Fotos des DVF mögen zu diesem Trauerrand ja recht gut passen, aber es soll Motive geben, die nun wirklich darauf nichts zu suchen haben. Man lernt schon in der Fotoschule, dass graue Passepartous am neutralsten wirken, schwarzes Umfeld nur zu bestimmten Motiven passt und weisse für „zarte Motive“ geeignet sind und SW-Fotos darauf die beste Wirkung haben. Und das man auf bunte Umrahmungen grundsätzlich verzichten sollte. Grau, schwarz und weiß sind Passepartoutfarben, (Prof. Mante würde sagen „unbunte Farben“) bei denen der Fotograf entscheiden sollte und nicht ein Verband. Denn die eigene Auswahl des Passepartouts gehört zum künstlerischen Schaffen. (Die Einschränkung durch das Maß ist dabei noch zu verstehen, weil es um die Grösse der Rahmen geht). Ausserdem sollte man vielleicht in den Clubs mit der Aufklärungsarbeit beginnen, dann würden farbige Passepartouts sehr schnell auch ohne Anordnung verschwinden.  Aber vielleicht hat mein Informant übersehen, dass das Thema der BUFO 2010 vielleicht „Beerdigungen“ ist? Was meint der Einsender dieser Info: Vermutlich werden in Zukunft die Motive zum Passepartout auch noch vorgeschlagen. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen… Nachtrag: Vor wenigen Minuten erhielt ich von einer Leserin dieses Blogs folgende Meldung, entnommen einer Zeitung aus Arzberg. Dort sagt das aktive DVF-Mitglied und Juror Wolfgang Wiesen nach einer Jurierung: „Die Wahl des Bildausschnitts und die Verwendung eines unpassenden Passepartouts kann ein Foto zerstören“. Vielleicht sollte man bei ihm einmal nachfragen, ob ein schwarzes Passepartout zu einem High-Key-Motiv auch dazu gehört… Der Mann scheint Ahnung zu haben!

Mai 262010
 

Wien im Film

Einen ungewöhnlichen Ausstellungsparcour durchläuft man bei dieser Ausstellung mit Stadtbildern aus 100 Jahren im Wien Museum, Karlsplatz. Sie sehen dort aus rund 80 Spielfilmen, Bilder in denen die Stadt Wien erscheint.  Dies geht von „Die freudlose Gasse“ von 1925 bis „Nordrand“ von 1999. Ob realistisch oder konstruiert, ob echt gedreht oder im Studio – diese Wienbilder erzählen Geschichten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Czernin Verlag. Das „Kino unter Sternen“ zeigt ausserdem zwischen dem 2. und 25. Juli am Karlsplatz zahlreiche Wien-Filme, die größtenteils auch in der Ausstellung vorkommen. Während der Laufzeit der Ausstellung wird im Atrium des Wien Museum Karlsplatz eine Auswahl an Filmplakaten aus der Sammlung der Wienbibliothek gezeigt. Um solche Ausstellungen kann man Wien nur beneiden, obwohl wir in München nicht arm an guten Ausstellungen sind. www.wienmuseum.at >>>

Mai 262010
 

img606.jpgDass die Fotoclubs der Stiftung Bahn-Sozialwerk kurz BSW genannt, Top-Fotografen in ihren Reihen haben, darf kaum bezweifelt werden. Sie zeichnen sich auch dadurch aus, dass nicht nur Motive fotografiert werden „die nicht davon rennen“ sondern immer wieder der Mensch und die Umwelt im Mittelpunkt stehen. Natürlich auch die Eisenbahn in allen Variationen. Das beweist auch die neue Sammellinse, welche viele Motive zum Wettbewerb Bundesfotoschau und zum Leinwandfestival 2010 zeigt. Diese „Sonderausgabe“ der Sammellinse – gerade frisch erschienen, lege ich auch gerne VHS-Teilnehmern vor, die fragen „Wie sieht ein Wettbewerbsbild“ aus. Dort finden sie eine geballte Auswahl. Oft ist unbekannt, daß man auch als „Nicht-Eisenbahner“ diesen Gruppen beitreten kann.  Wer Infos zu dieser Ausgabe möchte, oder zu den Clubs, kann sich vertrauensvoll an Gerhard Kleine in Bietigheim-Bissingen wenden. E-Mail: sammellinse@bsw-foto.de oder geht auf die Webseite des BSW >>>

Mai 262010
 

vielalt.jpg Kennen Sie diesen „Job“? So beginnt der Aufstieg vom Bildergirl zum Juroren. Ein harter Weg. Klappe halten und durch… 500 bis 2000 Bilder an den Juroren vorbeitragen. Bemerkungen hören wie „halt mal höher“ – „Bild gehört gedreht“ –  „komm mal her, ich sehe nichts…“ – „das Bild glänzt“ – „ist das scharf“ – „ja, bin fertig, lauf weiter“. Vor dem eigenen Gesichtsfeld drei Juroren, meist zwischen 50 und 85. Gut, deshalb gibt es längere Pausen, die auch für das Bildergirl Entspannung versprechen. Würden Sie nicht denen auch gerne mal sagen, wie so ein Bildergirl/men fühlt. Wie man auf ihren Nerven und Gefühlen herumtrampelt als tragende Stütze des Vereins? Dann schreiben Sie doch mal Ihre Gedanken aus der Sicht auf die Juroren und nicht auf die Bilder!