Türkei: Das Land wo die Delphine leiden

sign_stop.jpgFotografen vergessen vor lauter „toller Motive“ oft den Hintergrund, wie solche Delfinarien entstehen. Das schöne Tierbild zeigt nichts vom Leiden der Tiere. Deshalb veröffentliche ich hier gerne eine Meldung der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. Die GRD begrüsst die Entscheidung von REWE-Touristik mit den Veranstaltern ITS, JAHN REISEN und TJAEREBORG, seinen Gästen auch weiterhin keine Ausflüge zu den Delfinarien an der Türkischen Riviera anzubieten. Die Entscheidung fiel nach einer Inspektion. Die Experten stellten im „Troy Dolphinarium“ in Belek, im „Sealany Dolphinarium“ in Avsallar bei Alanya und im „Dolphinland“ in Antalya massive Mängel in der Haltung, Versorgung und Unterbringung der Tiere fest. „Wie in der Türkei mit Delfinen und Belugawalen umgegangen wird, wäre in Deutschland als Tierquälerei verboten“, erklärt ein Sprecher der GRD.In der Türkei boomt das Geschäft mit Delfinairen und Delfin-Shows. Mindestens ein Dutzend derartiger Anlagen existieren dort, die meisten davon an Ägäis und Mittelmeer. Rund 50 grosse Tümmler und mehrere der in arktischen Gewässern beheimateten Belugawale fristen unter miserablen Bedingungen ein mehr als trauriges Dasein. „Höhepunkt“ der brutalen Delfinquälerei in der Türkei sind zwei Delfine, die in einem 11×22 m grossen Swimmingpool im Hotel Hisarönü leben müssen. Die GRD appelliert eindringlich, auf den Besuch von Delfinairen zu verzichten. www.delphinschutz.org >>> 

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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