DVF-Wettbewerb mit dem Familienministerium

Ich habe ja hier schon über den oben genannten Wettbewerb geschrieben. Zwischenzeitlich gibt es auch einen Bericht von Rechtsanwalt Tim Hoesmann, der für fotoGEN ebenfalls schon Berichte verfasst hat. Auch auf photoscala >>> schreibt er über diesen Wettbewerb. Wer sich wirklich an diesem Fotowettbewerb beteiligt, sollte vorher einmal bei Google die Wörter „Familienministerium“ und „Fotowettbewerb“ eingeben. Immer mehr Journalisten haben dieses Thema aufgegriffen und sind über diese unverschämten Bedingungen entsetzt . Der DVF wird sich mit diesem Wettbewerb – bei aller Werbung die er weiterhin dafür betreibt –keinen guten Ruf erwerben. Schon deshalb, weil der Präsident zwar in der Jury sitzt, zu diesem Wettbewerb aber beharrlich schweigt… Man nennt dies „aussitzen“. Wie ich hörte, sind einige Briefe an ihn unterwegs und auch viele Clubvorsitzende haben die Bedingungen zwischenzeitlich an ihre Mitglieder weitergeben. Aber sicher nicht, um sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Nachtrag: Schön ist es ja, dass ein Blogger des Familienministeriums den Fotojournalisten erklären will, wie sie die Bedingungen auszulegen haben. Wie gesagt, auf eine Antwort des Bayrischen Journalisten-Verbands bin ich gespannt. Nur soviel: Die „weichgespülten“ Bedingungen auf der DVF-Seite haben, wenn es vor Gericht geht, keinen Bestand. Es gelten die Bedingungen des Veranstalters – egal was einigen DVF-Mitglieder zwischenzeitlich mündlich oder schriftlich gesagt wurde.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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