Diskussionsrunde in Laupheim

a.jpgVon den Verbänden wurde sie erst in letzter Minute ebenfalls angekündigt: Die Diskussionsrunde in Laupheim. Selbst der Veranstalter rechnete mit keinem großen Echo, denn die Bestuhlung fiel recht knapp aus. Ein Gespräch mit dem Hausmeister reichte aber, um noch 20 Stühle dazu zu stellen. Erfreulicherweise war das Interesse noch größer.

Auf dem Foto sehen Sie von links nach rechts: Manfred Kriegelstein – bekannter Wettbewerbsfotograf, Gabriela Staebler –Wildlife-Fotografin, Herbert Rainer – Staatsmeisterschaftsbeauftragter aus Österreich und Peter Ernszt – Fotoclub “Blende Allgäu”. Eigentlich war von mir geplant, den DVF-Vorsitzenden aus Bayern “als Überraschungsgast des DVF” kurzfristig einzuladen, doch dieser fehlte bei dieser bekannten Ausstellung. Ich glaube aber, dass die “Vierer-Runde” für eine Diskussion von 45 Minuten ausreichend war. Wie geplant, konnten hier auch die Zuschauer zu Wort kommen, was erfreulicherweise einige nutzten.

Natürlich gab es auch wieder die unvermeidlichen Pessimisten die mir sagten, “dass in 45 Minuten diese zwei Themen nicht genügend diskutiert wurden”. Dies ist mir klar, aber dann frage ich mich natürlich, weshalb solche ÖFFENTLICHEN Diskussionen in den Verbänden nicht stattfinden? Es war ein Anfang und diese Idee hatte ich schon vor vielen Jahren. Erst als ich hörte, dass Manfred Kriegelstein sich im Allgäu einfinden wird, schlug ich zu. Auch alle anderen Diskussionsgäste waren sofort bereit hier mitzumachen. Klar, wurde hier ein Thema nur angeschnitten. Dass Interesse besteht, zeigt mir aber die Resonanz.

Warum in zwei Jahren keine Diskussion mit den Präsidenten des DVF, VÖAV, BSW und aus der Schweiz? Natürlich mit einem oder zwei Kritikern? Eine gute Möglichkeit, sich den Leuten an der Basis zu zeigen und nicht nur in Hinterzimmern die Meinung zu vertreten. Danke an alle Interessenten die gekommen sind, an die Diskussionsgäste, an Otto Marx, der dieses Experiment gewagt hat und an meine Frau, die für diese Fotos gesorgt hat. Und an den Hausmeister für weitere 20 Stühle. Wie man sieht, auch hier geht es nur im Team.

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