Ausstellungsmarathon in Zingst

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Ausstellungen über Ausstellungen in Zingst. Was man als Ausländer aus Bayern wissen sollte  – die Ausstellungsorte sehen auf den Plänen alle recht nah aus. Wer sich aber nicht „den Wolf“ laufen möchte, der sollte sich unbedingt ein Fahrrad mieten. Für mich als „gnadenloser Autofahrer“ mit einem Auto das in Erding steht, nicht gerade die leichteste Entscheidung. Dazu kommt, daß meine gewonnenes Fahrrad (vor 10 Jahren) immer noch nagelneu im Keller steht.  Hier radle ich meiner Frau nach, die immer die Karte mit allen Ausstellungsorten im Blick hat. Zu den Ausstellungen kann man sagen, daß Sie alle recht gut und abwechslungsreich sind. Jede hat ihren eigenen Stil, ihre eigene Aufmachung.Die emotionalste Ausstellung dürfte sicher „Tschernobyl“ sein. In den dazu passenden, vermoderten Räumen, kommt man mit einem dicken Kloß im Hals wieder ins Freie. Eher ein Geheimtipp die Ausstellung „Romantikprobe“ von russischen, finnischen und deutschen Studenten. Im Kellergewölbe des „Hotel Stone“ werden die Bilder von 11 bis 19 Uhr gezeigt. Hier finden Sie den einzigen Hoteldirektor, der am Abend in den Keller zum Kehren geht, in dem die Bilder in seiner Galerie hängen. Am zweiten Abend fand bei schönstem Wetter die „Bilderflut“ am Strand statt. Dort entstand auch dieses Foto von mir.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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