50 Fotos sind bereit für das Layout

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Da sind sie also, sortiert und für das Layout bereit. Mit Namen und Punkten versehen. Wenn die Bilder von der jeweiligen Jury ausgewählt wurden und 50 Fotos auf dem Tisch liegen, fängt die Arbeit für mich erst richtig an.

Im ersten Teil wurden die Fotos ausgepackt, registriert und in Fächer mit der jeweiligen Postleitzahl gelegt. Damit sehe ich auf den ersten Blick, unter welcher PLZ sich die meisten Fotografen beteiligt haben. Nach der Jurierung werden die nicht angenommenen Bilder wieder zurücksortiert, jetzt sind sie aber mit Punkten versehen.

Die 50 angenommenen Fotos müssen nun für fotoGEN gescannt werden, landen in iPhoto mit dem Namen und der Punktzahl (siehe Bild) und warten nun auf das Layout. Vorher wurden die drei Gewinner angeschrieben, damit die Leser noch etwas Info über den Fotografen oder das Bild bekommen. Von iPhoto aus, werden die Fotos später auch in die Urkunden (Word) eingebaut. Eine etwas langweilige Arbeit, wobei aber Urkunde und Bild später auch stimmen sollten.

Meine Frau beginnt dann damit, die Urkunden auf FineArt-Papier zu printen. Die Punkte der jeweiligen Fotografen gehen an Wolfgang Elster, der penibel darüber wacht, dass die Punktelisten stimmen. Sie entscheiden über den „Aufstieg“ im Bayern-Olymp, aber auch über den „fotoGEN-Fotografen des Jahres“.

Sie meinen, damit wäre es getan? Nein, denn wenn fotoGEN erschienen ist, gehen die Bilder mit einem Rücksendebrief wieder zurück. Zu den Fotos erhält der Teilnehmer eine kleine Info, ob er in der Endjury war, welche oft kleinen Fehler er vermeiden sollte usw. Damit haben sich schon einige Fotografen von 6 Punkte, über 16 Punkte zur Urkunde gesteigert. Sie erhalten immer ein Feedback und Einsteiger sind oft erstaunt, was eine Jury alles entdeckt.

Ich persönlich freue mich, wenn in fotoGEN eine bunte Mischung aus Ein- und Aufsteigern ist. Über das Niveau des kleinen Wettbewerbs kann ich mehr als zufrieden sein. Dafür können die Einsender sicher sein, dass die Fotos sehr ausführlich und sehr genau von den Juroren und auch mir angeschaut werden. Sie wissen ja, es gibt für mich kaum etwas schöneres, als ein gestaltetes, pfiffiges, ideenreiches Bild auf Papier. Vermutlich würde ein Wettbewerb per Daten mehr Einsendungen bringen – aber sicher nicht mehr Vergnügen für mich und die Jury – und eine so gute Qualität auf Fotopapier.

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