Bezirksfotoschau – Jurierung im besonderen Stil

Bezirks – Foto -Schauen sind der Einstieg vieler Fotografen bei Verbänden in die Fotografie. Egal wie sie sich sonst noch nennen und egal, ob sie vom DVF, BSW, VÖAV usw. veranstaltet werden. Und sie sind manchmal öffentlich. Während ich von einer Bezirksfotoschau gerade nur „Bestes“ höre (werde darüber auch noch berichten), sind die Mails und Aussagen von einer anderen Bezirksfotoschau nicht gerade positiv. Ich will darüber lieber nicht schreiben, aber wenn man eine öffentliche Jurierung stattfinden lässt, sollte es auch mit rechten Dingen zu gehen. Top-Fotos, die bei anderen Wettbewerben gewinnen und auf den besten Plätzen landen, dürften hier nicht DUTZENDFACH in der ersten Runde „aus dem Rennen fallen“.

In der ersten Runde verschwinden eigentlich nur (wenn ich richtig informiert bin) „Knipserbilder, technisch schlechte Fotos, gestalterisch schlechte Bilder“. Der Begriff  „gefällt mir nicht“ reicht dazu nicht aus und ist auch keine Aussage eines guten Juroren/in. Träger von Bildern, haben auch keine Kommentare abzugeben, Bilder zu erklären (!!) – und auf Bildrückseiten zu schauen ist schlechter Stil. Dazu gibt es eigentlich einen Bezirksleiter, der dies unterbinden sollte. Aber wie sagt man: Eine Jurierung kann nur so gut sein, wie der Ausrichter es möchte.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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