Gevatter Tod spuckt man nicht in die Suppe…

final.jpgMan springt Gevatter Tod nicht so einfach durch eine Vorhersehung von der Schippe. Das mussten schon die Protagonisten aus dem 1. Teil dieser Serie am eigenen Leib verspüren. Zwischenzeitlich sind wir beim 5. Teil der Serie angelangt und der Zuschauer merkt schnell, dass Gevatter Tod wieder sauer ist, weil ihm einige Jugendliche entkommen sind. Interessant dabei ist nicht, dass er versucht sie doch noch zu holen – interessant ist, wie der Regisseur dies immer wieder umsetzt. Mit Naheinstellungen auf bestimmte Objekte wird die Spannung angehoben – um den Betrachter dann doch in die Irre zu führen. Das dieser Film – in 3D – keine Jugendfreigabe bekommen hat, ist nach dem Besuch klar. Schon der Beginn des Filmes, mit dem Einsturz einer Brücke, wurde realistisch und knallhart umgesetzt. Doch die Steigerung kommt noch und dass es in dieser Serie auch nicht das unvermeidliche Happy end gibt, ahnt der Zuschauer auch hier. Ich habe auf jeden Fall den Besuch eines Laserstudios auf unbegrenzte Zeit verschoben und werde bei einer Brille bleiben. Ein Film der sicher überhaupt nichts für zarte Gemüter ist. Und wem dieser Film zu hart war, der sollte schon vor dem Abspann aus dem Kino gehen.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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