Buenos Dias – wieviel Kilo Dias dürfen es denn sein?

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Man schaut in seinen Hobbyraum und fragt sich: Wann beginne ich diese Massen von Dias zu sortieren und eventuell zu scannen? Eines Tages schlägt man zu und entsorgt einige Zentner Fotozeitschriften. Und weil man jetzt „fast“ etwas findet, macht man mit den Dias weiter. Denn dann stehen einem plötzlich nochmals 4 Billy-Ikea-Regale mehr zur Verfügung.  Das erste Drittel ist geschafft. Von ca. 15.000 Dias bleiben als Scan 2000 Motive übrig.

Mit der Novoflex-CASTEL-COP-DIGI-Methode>>>, einer Luftdruckdose und einer ausgeliehenen SLR mit grossem Sensor, schafft meine Frau ca. 1000 Dias am Tag. Während ich „die Guten ins Kröpfchen, die Schlechten ins Töpfchen“ sortiere“ oder so ähnlich… Auf dem Foto sehen Sie ein Drittel der Dias und ein Viertel der Journal24. Diese Plastik-Sortierhüllen will heute keiner mehr. Sie landen ebenfalls auf dem Müll.

Der nächste Scan-Tag ist schon eingeplant. Und so verabschiedet man sich endgültig von der analogen Diazeit. Brennt seine besten Dias noch auf DVD um nach Jahren festzustellen, dass bestimmte Programme diese nicht mehr öffnen – trotz vieler Versprechungen der Industrie. Zwei solcher CDs von Kodak werfe ich auch gleich weg. Es wird Platz im Hobbyraum. Die nächste Herausforderung steht aber schon an. Soll ich meine Tausende von digitalen Daten auf iCoud oder Cloud speichern? Ich glaube, da lasse ich sie jetzt lieber mal zwei Jahre im Hobbyraum liegen. Jetzt habe ich ja Platz genug.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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