MITZIEHEN UND WACKELN MIT DER KAMERA – jetzt auch bei TV-Sendern angekommen

dsc00144.jpg“Künstlerisch unscharfe Bilder” nennt sich eine bestimmte Gattung von Fotos bei Wettbewerben. Bei einigen Spielfilmen ist “das Wackeln und Zoomen”  ja schon Trend, um eine gewisse Dokumentation zu vermitteln, die es nicht gibt. Laut einem Insider, hat eine Kamerafirma mehr oder weniger dazu beigetragen, dass dieser Trend auch in den Fernsehanstalten um sich greift. Die EOS D5 – mit der auch schon Folgen von Dr. House gedreht wurden – hat auch dort dazu geführt, dass “Wackeln und Schärfesuchen im On” für toll erklärt wurde. Dazu haben auch die Beiträge bei Capriccio beigetragen, die ebenfalls mit der EOS D5 gedreht werden. Dieser Trend hat jetzt auch auf teure Filmkameras, wie die Sony XD oder die Digibetas übergegriffen. Für Bild -Juroren bedeutet das: Nach einer Jurierung mit verwackelten, gezoomten und mitgezogenen Fotos, können die Augen nicht beruhigt werden, da sie beim Anschalten des Fernsehknopfs fast in gleicher Weise beschäftigt werden. Gut, dass Juroren nach der Bildbewertung fast immer in die nächste Gaststätte stürmen, um zu quatschen, trinken, essen und um über Bilder und Fotografen zu reden. Die Filme im TV,  sind aber bis zur Rückkehr ins Hotel, ab 23 oder 24 Uhr, garantiert wieder scharf.

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