Mai 312012
 

DVF Rüdiger Horeis

„Hast Du mir rote Punkte für die verkauften Bilder“ meinte Rüdiger Horeis in der Kon-Tiki-Bar. Schon das zeigt, dass die S/W-AG Süd mit tollen Bildern glänzte. Die Reduktion auf Schwarzweiß zeigte wieder einmal, dass Farbe auch störend sein kann und SW-Bilder eine enorme ästhetische Wirkung auf den Betrachter haben. Bei vollem Haus wurde hier auch der „Deutsche Fotopreis vom DVF“ verliehen. Hier zu sehen von links nach rechts: Rüdiger Horeis, der Kurator Klaus Tiedge und DVF-Präsident Willy Borgfeldt. Erfreulich auch, dass diese Ausstellung vom DVF nicht wie im letzten Jahr in einem gelben Verkaufszelt stattfand sondern in einem Raum der den Bildern angemessen war. Erfreulich auch, dass viele Interessenten gekommen waren.

Mai 312012
 

Kon-Tiki-Bar

Bei den Berichten über das Umweltfotofestival  in Zingst hat man immer den Eindruck, dass Fotografen und noch mehr die Journalisten nur von Bildern leben. Die fotoGEN-Leser und Teilnehmer des Wettbewerbs mögen aber auch mal eine Bar oder ein gutes Essen. Deshalb hatte ich einen Tisch im Kon-Tiki schon vor der Anreise gebucht. Es hat sich gelohnt, denn es wurde ein stimmungsvoller Abend, dem sich u.a. auch Reinhard Hiesinger von NOVOFLEX anschloss und Rüdiger Horeis, der vom DVF am gleichen Tag den zweiten „DVF Fotopreis“ in Empfang nehmen konnte. Zur späten Stunde ging es dann vom Kon-Tiki über den Damm wieder zur Pension zurück.

Wer erwartet auf einem Campingplatz ein gemütliches Lokal mit gutem Essen? Diesen Geheimtipp an dieser Stelle am Freitag.

Mai 312012
 

Zingst Möwen

Möwen am Strand mit der Sony Cyber-shot DSC-HX200V zu fotografieren macht Spaß, denn ein starkes Tele bringt sie einem schnell näher. Ein Bild davon steht bereits auf diesem Blog. Geht es aber darum, Möwen im Flug zu fotografieren, wird es schon erheblich schwieriger. Zuerst einmal heisst es, genügend Möwen in die Luft zu bewegen. Das geht am besten mit einem Assistenten, also mit mir. Brötchen in die Luft werfen – zack, sind schon mal ein paar Möwen da. Es werden dann immer mehr, wenn die „Anfütterung“ beginnt. Ob es die Möwen sind oder das Brötchen – es werden leider auch immer mehr Fotografen. Also am besten einen etwas abgelegenen Standpunkt suchen. Hier hat meine Frau mit der Canon 5D Mark III fotografiert – und zwar mit Serienschaltung. Von vielen Aufnahmen werden dann die besten Schüsse ausgewählt. Dieses Foto wurde noch etwas mit snapseed von NIK leicht mit dem Drama-Filter verfremdet. Wir kommen mit vielen Möwenbilder zurück!

Mai 302012
 

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Bei den Verbänden bin ich – meist im Präsidium – als „Motzer“ bekannt. Kritik wird dort aber selten gerne gehört und noch weniger wird auch einmal eine Idee umgesetzt.  Mit den Mitgliedern, meist mit denen, welche gut fotografieren können, komme ich aber bestens aus – das vorab, weil es nun mal ein Lob gibt. Aber nicht für einen Verband.

Peter Krüger, den Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH Zingst hatte ich vor einem Jahr kennengelernt. Besser gesagt, ich hatte ihn bei diversen Ausstellungen gesehen. Gesprochen hatte ich mit ihm erstmalig – eher durch einen Zufall – bei den Glanzlichtern in Fürstenfeldbruck in diesem Jahr. Was mir gefällt, dass er auf Dinge sofort eingeht und nicht auf die Seite schiebt. Was mir aber besonders gefiel – und das schon 2011 – wie emotional er Ausstellungen eröffnet und auch auf sein Umweltfotofestival eingeht.  Ich habe selten einen Veranstalter gesehen, der mit solchem Herzblut seine Veranstaltung vertritt und dem ich das auch abnehme!

Meist schlafen einem eher die Füße ein, wenn wieder einmal ein Veranstalter erklärt, weshalb seine Veranstaltung gut ist. Deshalb wünsche ich ihm für Zingst, dass dieses Umweltfestival auch weiterhin ein Treffpunkt für noch mehr – auch jugendliche – Interessenten wird. Bei seinem Engagement bin ich mir da aber fast sicher. Foto: Christine Motz

Mai 302012
 

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Die Überraschung war groß, als wir doch farbige Räder bekamen! Zwei fliederfarbene Fahrräder standen bereit! Die dazu farbige Mütze hatte ich aber in Erding gelassen, da mir diese Farbe auf dem Kopf inkl. rosa nicht unbedingt zusagt. Hier ausnahmsweise nicht in der Fahrradspur von meiner Frau, die ich zu dieser Fotoserie „Motz und Rad“ genötigt hatte. Im Koffer Handy, zwei kleinere Kameras und ein Handtuch damit diese gut gelagert sind.

Mai 302012
 

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Während meine Frau mit der Mark III und einem 70 bis 200mm-Objektiv und Zweifach-Konverter auf Möwenjagd ging, bevorzuge ich die altersgerechte Lösung: Mit der Sony Cyber-shot DSC-HX 200 und umgerechnet einem 840 mm-Objektiv sind solche Aufnahmen kein Problem – und das auch noch verwacklungsfrei, wenn man sie an eine der Ausstellungstafeln am Strand drücken kann. Ich muss aber zugeben, dass meine Frau dafür schneller war, wenn es um Möwen im Flug ging! Da kam ich kaum noch mit.

Mai 302012
 

Bernd Römmelt

Bernd Römmelt kenne ich, seit er für sein Fotobuch „Der Nymphenburger Park“ unterwegs war. Er zeigt, wie viele Tier in diesem Schlosspark leben, die man nicht vermutet hätte. Buch ist immer noch empfehlenswert! Wir haben uns dann aus den Augen verloren und erst vor seinem Vortrag in Zingst „Schatzkammer Arktis“ wieder gesehen. Hier auf dem Bild von meiner Frau, bei der Vernissage seiner Bilder. Braucht man zu dieser Handbewegung noch etwas erklären? Er ist in Sachen „Abenteuer und Fotografie“ ein Verrückter. Aber in diesem Fall im positiven Sinn. Was er erlebt hat, und in seinem Vortrag zeigte, da blieb selbst mit die Spucke weg. Ich hoffe, ihn bald wieder zu sehen, mit neuen Abenteuern. Ich kann nur sagen während andere Fotografen gute Bildtitel haben – er hat gute Bilder und er kann gut und interessant erzählen!

Mai 302012
 

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Mittwoch: Das Wetter hat sich geändert, die Sonne zeigt sich eher spärlich und es ist kälter geworden. Die meisten Ausstellungen haben wir gesehen und diverse Vorträge in der Multimedia-Halle. Wie beispielsweise von Bernd Römmelt, Gabriela Stäbler, Norbert Rosing und Bernd Ritschel. Dazu ein Vortrag von Doc Baumann, der etwas sperrig war aber recht interessant. Eigentlich auch ein Thema für Verbände, denn es ging darum, wann darf ich Bilder bearbeiten, wann nicht und wie sollte eine gute „Manipulation“ aussehen.

Mai 292012
 

Zingster Bilderjagd

Neun Aufgaben waren bei der „Zingster Bilderjagd“ zu lösen. Dazu kam, die Bilder durften nicht bearbeitet werden und die Aufgaben mussten in der genannten Reihenfolge erledigt werden. Hier sehen Sie die gelösten Aufgaben von einer Teilnehmerin.  Die erste Aufgabe war „Details und Lichtstimmungen am Strand“. Am schwierigsten war für die meisten Teilnehmer „Arbeiten oder Faulenzen“ und „Lasst Augen und Gesichter sprechen“. Demnächst mehr Tableaus und mehr zu den Aufgaben.

Mai 292012
 

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Schönes Wetter ist zur Zeit in Zingst fast schon selbstverständlich, auch wenn heute eine steife Brise weht. Nicht selbstverständlich ist hier ein Internetanschluß. Zwar habe ich in der Pension die ( theoretische) Möglichkeit mit Kennwort in das Internet zu kommen, man sollte aber vorher wissen, dass dies in unserem Zimmer nicht möglich ist. Ab dem 1. Stock gibt es keinen Empfang. Heute fahre ich mit dem Fahrrad und dem angeketteten Laptop zu Haus 54. Endlich komme ich mal ins Internet – ein echtes Glücksgefühl!

Die Bilderjagd ist vorbei und man sieht nachträglich, was man hätte besser machen können. Die meisten Teilnehmer erfuhren davon eher durch Zufall. Auch die sonst übliche Presse-Berichterstattung, die in Kempten im Allgäu schon fast selbtverständlich ist, in den letzten Tagen vor dem Start: Fehlanzeige. Da nutzten auch die wenigen Plakate wenig, die wir einen Tag vorher noch hängten. Trotzdem hatten wir um die 42 Teilnehmer. Einige waren erstaunt – und auch erfreut – dass diese Jagd kein Workshop war, sondern eine Aktion die richtig Spaß machte. Einige wünschten sich auch eine solche „Jagd“ in ihrer Stadt. Sie kamen aus Rostock, Hamburg, Stralsund usw. Übrigens auch uns machte diese „Jagd“ Spaß, denn wir  kamen mit den Teilnehmern hautnah in Kontakt. Obwohl wir die Arbeit am PC fast unterschätzt hatten. DANKE an meine Frau, die mich da zu 100 Prozent unterstützt hat. Schon fast verblüffend: Der Gewinner Stefan Kessler hatte sich extra für diesen Lauf die Kamera der Freundin geliehen. Das braucht er nun nicht mehr, er gewann von OLYMPUS eine PEN-Kamera.

In der nächsten Ausgabe von fotoGEN werden wir die besten Tableaus zeigen oder einen LINK mit mindestens 35 Tableaus veröffentlichen. Denn was ist interessanter als ein Vergleich der 9 vorgegebenen Aufgaben, die in einer genannten Reihenfolge zu erledigen waren und nicht bearbeitet und mit Filter verändert werden durften. Leider haben sich daran einige – ganz wenige – Teilnehmer nicht gehalten… Aber, man lernt für den nächsten Lauf dazu.

Heute ging es an den Strand und zur DVF-Ausstellung bzw. zur Ausstellung der Gruppe um Rüdiger Horeis. Darüber aber demnächst mehr.

Mai 242012
 

TECCO goes Hipsta: TECCO-Box

Unter dem Titel TECCO goes Hipsta erhielt ich vor kurzer Zeit eine Pressemeldung und habe darüber im Blog auch berichtet. Zwischenzeitlich habe ich die Box mit 50 Blatt Papier, Format 21×21 cm, zwei verschiedene Sorten, angesehen und meine Frau hat damit geprintet. Es ist in der letzten Zeit eine der wenigen Infos von Papierfirmen, die ich auch für Amateure interessant finde (wenn von Papierfirmen überhaupt Pressemeldungen kommen, abgesehen von CANSON und EPSON).

Hier wird auf der einen Seite der FineArt-Freund angesprochen (der nicht gleich einen teuren Printer für Bilder bis DIN A2 benötigt), aber auch die Millionen von Fotografen, die mit fotografischen Apps arbeiten. Bei der Foto-Community Flickr steht iPhone als Kamera auf Nr. 1, mit weltweit Millionen Mitgliedern. Die ersten Bilder „per App“ sind im Museum zu sehen. Da kommt diese Idee gerade goldrichtig. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN bringen wir mehr darüber. Auf was Sie achten sollten, wo beim printen der Knackpunkt ist und warum diese TECCO-Aktion gerade richtig kommt.

TECCO ist damit übrigens auch in Zingst !

Kleine Info zum Foto: Ich habe zwar auch noch viele „echte Polaroid-Aufnahmen“ von vor ca. 30 Jahren, diese sind aber durchweg mit drei meiner digitalen „Polaroid-Programme“ auf dem iPhone entstanden, bei denen noch zwei weitere Programme eine Rolle spielen.