Redakteure und Journalisten – nur noch mit Smartphone unterwegs?

Berichte schreiben, Fotos aufnehmen, Videos drehen und schneiden. Eine Arbeit von Redakteuren und Journalisten, die immer mehr zusammenwächst. Das merke ich auch an dieser Meldung:

Wegen der großen Nachfrage wiederholen wir das Seminar „Rasant, aber nicht rasend“. Das Smartphone ersetzt heute unterwegs das Büro. Die Teilnehmer lernen in diesem Seminar, wie sie ein iPhone oder Android-Handy im journalistischen Alltag einsetzen können. Sie werden in die Lage versetzt, unterwegs Fotos zu bearbeiten, töne aufzunehmen, Videos zu drehen, zu schneiden und online zu stellen. Sie gehen per Streaming „live auf Sendung“ oder bloggen via Handy. Dieses Seminar ist am 19.7. von 9 bis 17 Uhr in der BJV-Geschäftsstelle in München, Seidlstr. 8. Teilnehmerbeitrag 85.- Euro.

Dies schreibt keine Firma, die Interesse hat, mit dem Handy Geschäfte zu machen, sondern der Bayrische Journalisten-Verband. Früher hat man gelächelt, wenn auf einem Pressetermin ein Journalist mit einer Bridge- oder Sucherkamera auftauchte. Heute wundert man sich eher, wenn ein Kollege mit einer SLR zu sehen ist. Vermutlich wird das Smartphone in den nächsten Jahren auch für die Fotografie noch erheblich mehr Bedeutung bekommen, wie es jetzt bereits hat. Ich sehe schon 50 Journalisten bei einem Treff mit erhobenem Smartphone. Einer davon ein 300 mm am iPhone 🙂

Eher als Witz von mir gedacht, meldet WELT ONLINE am 15.6., dass ein Patentantrag von Apple darauf hinweist, dass es in Zukunft iPhone mit Wechselobjektiven geben könnte!

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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