Im Einsatz: Der analoge Navi

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Ein ernst zu nehmender Störfall: Kurz vor der Abreise bricht der Akku im iPhone zusammen. Ja gut, es ist nicht mehr das neueste Modell. Aber bei Produkten von Appel schiebt man nicht eben mal einen neuen Akku rein… Also ohne Navi und ohne zusätzliche Fotos mit dem iPhone ab zu Tierfotograf Franz Bagyi in Ungarn. Immerhin hatte auch der „analoge Navi“ eine weibliche Stimme – die von meiner Frau. Leider war sie nicht bereit, den Dialekt aus dem iPhone zu übernehmen. Obwohl sie noch besser Bayrisch sprechen kann (wenn sie möchte).

Beim „analogen Navi“ war eine Abkürzung eingezeichnet, um den Balaton zu umgehen. Gut, wir haben uns verfahren und 45 Minuten für die Suche nach der Abkürzung benötigt. Aber wären wir ohne den analogen Navi bei Sümeg auf diese Burg gestoßen inkl. dieser Wolkenstimmung? Nein, da war es schon fast ein Vorteil, dass ich das iPhone nicht dabei hatte. Aber nachträglich muss ich sagen, für meine „digitalen Polaroid-Bilder“ habe ich es schon vermisst. Ja, ich gebe es zu, es ist ein Suchtfaktor.  Foto mit der Pentax K-30 und dem 18 bis 55 mm-Objektiv.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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