1. Teil: Viele Bilder, viele Infos, viele Besucher – und Wintereinbruch!

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Die Eröffnung der Bickenbacher Fototage war sehr frostig: Nein, nicht weil die Besucher Motz entdeckten, sondern weil Wintereinbruch war. Es ist kalt und ungemütlich. In einem hellen Nebenraum wurden auch 80 Bilder der „fotogruppe bickenbach“ gezeigt. Wir nannten diesen Raum „Eiskeller“ und kamen mit dem Vorschlag, Glühwein zu servieren.  Und siehe da – so war es dann auch! Dort wurden auch großformatige Fotos des fobi-Mitglied Hans Schild ausgestellt, von einem Bodypainting Event. Er war extra mit einem Anhänger von Bayern aus angereist. Wobei wir die Anfahrt lieber gleich vergessen wollen.  Meine Frau führte am Samstag ihren ersten NIK-Vortrag durch (die ersten Minuten vor der Vorführung noch nervös). Während aus Lünen schlechte Nachrichten von einigen Fotoclubs kamen (diverse NIK-Produkte werden eingestellt, Dank der Daten-Krake Google. Hoffentlich nur ein Gerücht…) kam der Vortrag bei den Besuchern gut an. Wie an einem Wühltisch ging es zu, als Christine noch ihre Beispiele auf FineArt-Papier zeigte. Immer mit dem Bildbeispiel unbearbeitet und mit einem NIK-Produkt bearbeitet. Auch viele Frauen zeigten dafür Interesse.

Die Abende waren lang und die Zeitumstellung war gut. Schon um 10 Uhr sollte eine Bildbesprechung der Fotos aus Bickenbach stattfinden. Mit einem Pulk interessierter Besucher ging es wieder ins „Eishaus“ (mit Glühwein). Es war eine angenehme Bildbesprechung, den mit Udo Krämer zusammen (immer aktiv und vom Fotoclub), machte die Kritik geradezu Spaß. Der Fachmann für Photoshop meinte auch hier „weniger ist mehr“. In der Zeit von 45 Minuten konnte natürlich nicht jedes Bild besprochen werden. Das heisst nicht, dass alle Bilder die wir mit „Nichtbeachtung“ straften, schlecht waren. Am Nachmittag hatte ich meinen ersten Vortrag „Was ist ein gutes Bild … oder ist die Fragestellung falsch?“.  Auch ich war etwas nervös, da der Einstieg etwas „in die Hosen ging“. Für einen „psychologischen Test“ erschien als erstes Bild ein Motorrad, zu dem ich noch den Motorradfahrer im Saal gebraucht hätte (möglichst mit Frau). Ich hätte es wissen müssen! Es war leider keiner im Saal. Ich habe das  Bild noch am Abend in Erding durch ein Fahrrad ersetzt… Die Chancen dürften jetzt besser sein, obwohl das Motorrad schnittiger war. Im gut besuchten Saal hoffe ich, dass das Thema interessant für möglichst viele Interessenten war. Fragen werden gerne auch noch jetzt beantwortet.

Der neue „fotoGEN-Fotograf des Jahres“ war ebenfalls anwesend. Er wird aus dem Saarland kommen. 🙂 Er weiß es aber noch nicht, da die ganze Saarland-Connection erschien.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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