Von manipulierten Wettbewerbsbildern und von der Liebe zu Workshops…

Es gibt zwei Themen bei den Fotowettbewerben der Foto-Amateurverbände (und nur bei diesen), welche immer wieder auftauchen. Müsste man manipulierte Bilder nicht als solche erkennbar machen? Motto: „Ich habe mit normalen Fotos keine Chancen mehr“. Dürfen Fotos von Workshops zu Wettbewerben eingesandt werden? Motto: „Die Leute dort drücken doch nur ab“.

Ich habe in diesem Fall seit Jahren meine eigene Meinung und dachte, frag doch mal einen Fachmann, was er zu diesen Themen denkt. Der Vortrag von Doc Baumann (DOCMA) zum Thema Bildmanipulation war in Zingst vor einigen Jahren recht interessant für mich. Ausserdem ist er selbst Veranstalter eines großen Wettbewerbs und ist „der Guru“ der Bildbearbeiter. Ich werde Ausschnitte aus seinem Schreiben demnächst einmal hier veröffentlichen. Nur soviel vorab: Wie ich ist er der Meinung, dass solche Entscheidungen nicht die Juroren zu tragen haben, sondern der Ausrichter. Und dazu gehört in erster Linie auch eine transparente Ausschreibung, die jeder Teilnehmer versteht. Und bereits dort „kränkelt“ es bei Amateurverbänden. Das zeigt auch eine Diskussion in Facebook vom VÖAV, bei der viele Teilnehmer eine genauere Ausschreibung fordern, die keine Frage offen lässt. Ich schätze, diese Themen, die immer wieder hochgekocht werden, dürften sowohl Funktionäre als auch Teilnehmer noch längere Zeit beschäftigen.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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