5-Achsen-Bildstabilisation – auch in der kleinsten OM-D

Eine segensreiche Erfindung, über welche sich kaum ein Kritiker negativ äussert, dürfte die 5-Achsen-Bildstabilisation sein. Sie ist im Kameragehäuse integriert und funktioniert unabhängig vom verwendeten Objektiv. Die Verwacklungs-Kompensation entspricht einer um bis zu vier EV-Stufen verkürzten Verschlusszeit. Aus der Hand sind damit verwacklungsfreie Aufnahmen möglich – auch bei Videoaufnahmen mit bestem Ergebnis. Dieses Feature ist damit auch in der kleinsten OM-D eingebaut.

Eine weitere Errungenschaft, die zwischenzeitlich bei der OM-D mit 2.360.000 Pixel  angekommen ist, dürfte der große, elektronische OLED-Sucher sein. Er zeigt die vorgenommenen Einstellungen und Effekte in Echtzeit. Dazu kommt das neigbare Touchscreen das Fokussieren mit Fingertipp direkt auf dem LCD erlaubt. Das Display ist gegen Fingerabdrücke resistent. Das Gewicht der Kamera ohne Objektiv: 342 Gramm.

Die E-M10 Mark II wird ab Mitte September 2015 in Silber oder Schwarz in verschiedenen Kit-Varianten erhältlich sein. Eines davon kostet ca. 799 Euro. Das Gehäuse gibt es für 599 Euro.

Diese Kamera habe ich ab Ende November für einen Erfahrungsbericht, wobei mich in erster Linie die Bildstabilisation interessiert. Diese dürfte sich in der blauen Stunde und auch auf Weihnachtsmärkten bewähren – auch bei Videoaufnahmen. Probieren wir es doch einfach mal aus. Bericht in der Ausgabe Januar-März 2016.

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Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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