München zwischen Pixel, Technik und Kunst

Kommentar: Der Besuch bei Sauter war fest eingeplant. Wieder einmal wurde eine Kamera vorgestellt. Und wieder einmal ging es um Technik, Technik, Technik. Auch die Vorstellung der Kamera hatte ich ebenfalls in dieser Art schon gesehen, nur dass jetzt noch ein paar kleinere Aktionen dazu kamen. Bilder sah ich in erster Linie in den Büchern aus den Regalen. Der Besuch war für uns recht schnell beendet. Vielleicht war es ein Fehler, anschließend drei Ausstellungen zu besuchen. Hervorheben möchte ich „Joaquin Sorolla“. Spaniens Meister des Lichts, die noch bis zum 3.7. zu sehen ist. Wenn ich sehe, mit welchem Aufwand dieser Maler seine oft metergroßen Gemälde gemalt hat, das Licht dabei perfekt mit dem Pinsel gesetzt hat (nicht mit einem Programm), dann frage ich mich, warum so viele Pixelschieber den Zusatz „künstlerische Fotografie“ im Titel haben? Nach dieser Ausstellung kann man über das Wort „Kunst“ bei 99 Prozent der Fotos nur milde lächeln. Es hat sich an diesem Samstag aber mal gelohnt, den Unterschied zwischen einer Technik-Veranstaltung und einer künstlerischen Veranstaltung in kurzem Zeitabstand zu sehen. Über eine weitere Ausstellung an diesem Tag im Jagdmuseum in München, werde ich in einem extra Blogeintrag eingehen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kommentar von Detlev Motz. Permanenter Link des Eintrags.

Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 17 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

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