Keine Formalismus-Ästhetik sondern harte Realität

FOTODOKS: Festival für aktuelle Dokumentarfotografie in München – noch bis zum 15. Oktober. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Gastland USA. Deshalb wurde die Flasche Bier auch unaufällig in einer Tüte ausgegeben – siehe Bild.
Auffallend: Wie in Zingst, ist die Rahmung (oft waren Fotos direkt an der Wand befestigt) eher Nebensache – das Bild zählt. Dafür war diese Ausstellung am Eröffnungstag so voll, dass man kaum aus der Tür kam, wenn man um 22 Uhr auf die S-Bahn wollte. Meine Bilder täuschen darüber etwas hinweg, dass in den großen Hallen fast schon zu viele Besucher waren. Interessant auch das Publikum: Künstler, Studenten, Profifotografen, viele Frauen und viele jugendliche Besucher. Während ich auf solchen Ausstellungen Fotoclub-Mitglieder aus Amateur-Dachverbänden eher ganz selten sehe, gefällt mir, dass man bei solchen Ausstellungen, mit vielen Leuten in’s Gespräch kommt, die man eben bei den Ausstellungen dieser Dachverbände überhaupt nicht sieht. 

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