Smartphones und ihre Möglichkeiten – verstärkt in Fotozeitschriften

Stammtisch von Color Foto. In diesem Monat hatten meine Frau und ich wieder einmal Zeit, dran teil zu nehmen. Interessant schon deshalb, weil man frühere Geschäftskollegen und Kolleginnen tritt. Aber auch um über Fotografie  zu sprechen. Das neueste COLOR FOTO war gerade frisch erschienen. Interessant die Beilage (siehe Bild), welche sich mit Smartphones beschäftigt. Als ich angefangen habe, mit iPhone zu fotografieren, war das geradezu verpönt, egal ob in Fotozeitschriften oder bei Fotoclubs. Die Industrie hatte damals auch noch nicht so richtig mitbekommen, welche „Mitbewerber“ damit auftauchen. Das Smartphone war zum Knipsen da – fertig. Bei den Kameras, die teilweise noch auf den Markt kommen, habe ich manchmal den Eindruck, mache Firmen haben es immer noch nicht begriffen, was die Kunden wünschen. Immerhin haben einige Amateur-Fotofachverbände schon kapiert, dass man auch mit solchen Fotos auf Wettbewerben gewinnen kann. Und dass diese Art von Fotografie oft interessanter ist, als die ewig gleichen Bilder, die schon vor 40 Jahren im selben Stil wie heute bei Wettbewerben eingehen. Ich schätze, es werden bei Fotozeitschriften noch mehr Berichte über Smartphones erscheinen – mit schnellen und innovativen  Apps dazu. Immer nur eine Aufzählung der ISO-Zahl, der Seriengeschwindigkeit, oder des Sensors in den Pressemeldungen, wird auf die Dauer langweilig. Für viele Fotografen zählen ganz  andere Features bei ihrer Kamera. So lange es die nicht gibt, greifen sie eben zum Smartphone – damit kann man wenigstens noch zusätzlich telefonieren.

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