Erfahrungsbericht: Panasonic DC-G110 und Olympus E-M10 MarkIV

Es hat schon Vorteile, wenn man zwei Kameras vergleichen kann, die in etwa in der gleichen Preisklasse sind, etwa gleich schwer und etwa gleich gut ausgestattet, dazu beide der Gattung Four Thirds angehören. Was ich auch dabei schnell festgestellt habe, dass jede Kamera einen Vorteil bietet, welche die andere Kamera und umgekehrt nicht hat. Um ein Beispiel zu nennen: Diese Kameras wenden sich unter anderem an die Smartphone-Generation, aber auch an ältere Reisefotografen. Dabei frage ich mich aber, weshalb die Schrift auf dem Monitor oder über das Display so klein sein muss, dass man entweder mit Lesebrille durch die Gegend laufen sollte oder aber die Schrift mit der normalen Brille nicht sieht. Da ich gerne mit „P wie Profi“ fotografiere, aber generell auch mit der plus/minus-Taste arbeite, hier das erste Lob an Panasonic. Diese Funktion sitzt da wo ich sie gerne habe und ich kann bestens erkennen, was ich eingestellt habe. Das Bild hier überzeugt. Ich kann meine gewählte Funktion auf der rechten Seite gut einstellen und noch besser sehen! Für mich der erste, überzeugender Plus-Punkt.
Was mir an der Olympus zugesagt hat, demnächst. Aber mein Tipp: Wer eine dieser Kameras kaufen möchte, der sollte sie sich BEIDE in einem Fotoladen zeigen lassen um zu vergleichen.

Abfotografiert vom Display der LUMIX DC-G110.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Micro Four Thirds Kameras von Detlev Motz. Setze ein Lesezeichen zum Permalink.

Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.