Jetzt mit neuer EU-Drohnenverordnung 2021 und vielen SW-Fotos

Hervorgehoben

Heute erhielt ich das Buch „Fotorecht von Wolfgang Rau“. Dieses hatte ich bereits in der 3. Auflage vorgestellt. Bis jetzt ist es für mich das beste Buch über das Fotorecht, weil es gut verständlich geschrieben ist und man auch recht gut nur auf bestimmte Seiten zurückgreifen kann. Ausserdem wendet es sich nicht in erster Linie an den Profi. Mehr darüber hier in den nächsten Tagen. 524 Seiten müssen zuerst einmal durchgeblättert werden. Rheinwerk Verlag, 39,90 Euro.

Wie versprochen gibt es noch etwas mehr Info zu diesem Buch, wenn ich diverse Seiten nicht nur überflogen habe. Vorab: Es gibt viele Kapitel, die man kennen sollte. Beispielsweise über Facebook, Instagram und WhatsApp. Auch über Twitter usw. Denn was man beachten sollten, wenn Sie dort Bilder einstellen, sollte man unbedingt wissen. So war es selbst mir bisher nicht bekannt. Dazu kommt das Kapitel Drohnenfotografie. Wussten Sie, dass ein Schaden nicht über die Haftpflichtversicherung gedeckt ist? Auch über Collagen (Seite 85) gibt es ein interessantes Thema, das mir so nicht bekannt war. Dagegen schon, dass man u.a. Briefkästen und Mülleimer nicht einfach von einem Bild (!!) verschwinden lassen kann – ohne den Besitzer zu fragen. Ob man nach dieser Lektüre noch unvoreingenommen die Kamera in die Hand nimmt, ist eine andere Sache.

Film und Foto – zwei feindliche Brüder?

Hervorgehoben

Unter diesem Titel hatte ich vor über 45 Jahren einen Artikel geschrieben – aber mit einem Ausrufezeichen! Damals konnte man dieser Überschrift uneingeschränkt zustimmen. Es wurde entweder gefilmt (8 mm – Super8 – 16 mm) oder fotografiert. Heute gibt es kaum noch ein entweder oder.
So war es dieses Jahr auch beim Festival La Gacilly-Baden Photo. Mit TERRA MATER gab es ein umfangreiches Programm an interessanten Filmen, die man sich kostenlos ansehen konnte. Auf diesem Bild ist das Kino noch nicht gefüllt, da ich nicht gerne zu viele Personen auf einem Bild zeige. Auf dem anderen Foto ist die Ankündigung einer Special Premiere mit Testscreening durch Publikumsbeteilung zu sehen. Der Film hieß BASTARD KING. Bei diesem überlege ich heute noch, für welche Zielgruppe dieser Film gedacht ist – auf jeden Fall nicht für Kinder. Auf die diversen Filme komme ich noch zurück.
Auf jeden Fall hat es Terra Mater geschafft, uns ein paar Dokumentarfilme zu zeigen, die man bis dahin für fast ausgeschlossen hielt. Einer davon war „Sea of Shadows“ auch „Der Kampf um das Kokain des Meeres“ genannt und ein Film über Orang-Utans – Alarmstufe Rot. Letzterer zeigte wieder einmal, wie verantwortungslos Menschen mit Tieren umgehen, wenn es um Geld geht. Beide Filme gingen unter die Haut. Viele Szenen werde ich für immer im Kopf behalten. Einige der gezeigten Filme sind auch auf Netflix zu sehen! Unter anderem auch der Film WATSON: Sea Shepard – dort mit Untertiteln. Der Veranstalter „Lois“ hat es mal wieder geschafft, dass wir sehr viele interessante Bilder – dazu diesmal Filme – sehen konnten. Und meist um 2 Uhr ermattet in die Betten fielen. So nebenbei: Wir hatten die ganzen Tage schönstes Wetter und mussten uns nie mit Masken herumquälen. Der Vorteil, wenn man den „CovPass“ zeigen konnte, der zeigte, dass man geimpft ist.

Größtes Outdoor-Fotografie-Festival Europas

Hervorgehoben

29 Ausstellungen von Fotografen*Innen aus ca 15 Ländern Ca 1.500 Fotografien, bis zu 280 m2 groß. 7 Kilometer Länge, choreographiert in zwei Rundgängen verschmilzt Gartenkunst und Fotografiekunst. Der öffentliche Raum wird zum Szenenbild für ein Gesamtkunstwerk.
Schafft Verbindung zwischen künstlerischer Fotografie und Dokumentarfotografie. Gesellschaftspolitisch relevante Programmierung für alle Alters- und Gesellschaftsgruppen Vielschichtiges Kunst- und Kulturerlebnis
Tipp: Es lohnt sich die Karte mit den diversen Ausstellungen zu holen. Hier sehen Sie nur eine Karte davon! Damit wird der Rundgang durch 7 Kilometer Ausstellungsbilder in freier Natur etwas einfacher. Auch wir werden uns auf diesen Rundgang begeben.

Es muss nicht immer der Himmel sein…

Hervorgehoben

Fast wöchentlich erhielt ich in letzter Zeit die Neuheiten von Luminar AI per Mail zugesandt. Da war Porträt verbessern – Porträt mit nachträglichem Bokeh im Hintergrund. Weiter ging es, Landschaften nachträglich mit einem besseren Himmel versehen. Alles Aktionen, bei denen früher Profifotografen viel Zeit verbrachten – und u.a. Geld damit verdient haben. Heute, in den AI-Zeiten ist das eher schwierig geworden. Denn sich das Gesicht etwas „aufmotzen“ ist recht einfach geworden.
Und Landschaften? Wer mit dem Smartphone nebenbei gute Himmelsstimmungen fotografiert, dem seine langweiligen Landschaftsbilder haben schon fast ausgedient. Fast – denn es kommt ja dabei auch auf andere Dinge an. Doch warum sollte man die Funktionen „HIMMEL HINZUFÜGEN“ nur bei Landschaftsbildern nutzen? Und warum müssen es nur Wolkenmotive sein. Mit etwas experimentieren habe ich festgestellt, dass sich damit auch interessantere Porträts machen lassen. Nein, ich spreche nicht von den teilweise furchterregenden und oft unscharfen Porträts auf Facebook, die als Profilbild benutzt werden. Es geht eher um den Hintergrund. Und da gibt es – Dank künstlicher Intelligenz heute viele und schnelle Möglichkeiten um selbst auf einfache Art ein Porträt zu erstellen. Dazu kommen noch hunderte von Apps, die auch witzige Porträts liefern.

Hier sehen Sie aber nur die Möglichkeit mit Luminar AI und AKVIS. Vorgang: Lassen sie sich vor einer weissen Wand fotografieren – mit Tele, nicht mit Weitwinkel. Die Wand muss auf dem Bild unscharf sein. Lassen Sie mehrere Bilder machen, eventuell auch mit diverser Kleidung. Der Rest machen die genannten Programme. Zuerst Porträt mit einem Hintergrund versehen. Da ist ein Himmel schon mal nicht so schlecht. Es geht aber auch mit anderen Hintergründen, habe ich bald festgestellt. Danach kann man sein Gesicht noch etwas „dekorativer“ machen, wie beispielsweise die Augen. Wenn sie dann ihr Porträt in einem malerischen Stil möchten, greifen sie zu AKVIS. Da dies alles recht schnell geht, könnten Sie jede Woche ein neues Porträt in Facebook liefern.

Ja, die Fotografie ist schneller geworden. Ich kenne Zeiten, da hatten Profifotografen ihr Porträt jahrelang in einem bestimmten Buch. Kamen sie persönlich in die Redaktion, hat man sie kaum erkannt.Eigentlich dachte ich an einen jüngeren Fotografen in diesem Buch.
Heute hat sich dies bei vielen Fotografen geändert. Ok, eines nicht: Immer noch halten sich manche Fotografen ihren Hobel vor des Gesicht. Die Kameramarke ist ja wichtig, um zu zeigen mit wem man verbunden ist. Dann lasse ich mich lieber mit meiner Frau fotografieren…