Mit Farben spielen – Teil 1 in der nächsten COLOR FOTO (13.10)

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Wer über 60 Jahre fotografiert – und immer noch Spaß daran hat – der nimmt viele Kommentare in Facebook nicht mehr so ernst. Schon als Redakteur bei COLOR FOTO/FOTO CREATIV kamen nach Neuheiten in der Branche böse Briefe. Beispielsweise als die Neuheit kam, dass Objektive von selbst die Schärfe einstellen. Natürlich kamen auch Briefe, wenn Bilder aufwändig „aufgepeppt“ zum Wettbewerb kamen. Heute normal, 80 Prozent der Bilder sind bearbeitet (ausser bei speziellen Wettbewerben, bei denen es nicht erlaubt ist. Diese sind aber selten).
Heute sind es die AI-Programme, die erschreckend schnell die Fotografie auf den Kopf stellen. Oder um es einfacher zu sagen, Bildbearbeitung auf ein Level bringt, bei der man nicht Stunden benötigt wie früher, um einen Hintergrund auszutauschen und noch viel mehr. Was dies „mit Farben spielen“ zu tun hat? Ich habe bereits vor 40 Jahren damit begonnen, gezielt Motive mit einer oder mehreren Farben so zu gestalten, dass die Farbe stark in den Vordergrund rückt – weniger das Motiv.
Wie Sie hier sehen, kommt es bei diesen Bildern hauptsächlich auf die Farbgestaltung an. Heute kann ich Motive, die ich noch auf Diamaterial aufgenommen habe, zu den Serien, die ich heute aufnehme, integrieren. Diverse Programme machen es möglich, dass die Qualität und auch die Farben wieder recht klar und brillant wirken – trotz der Umkopieren vom Dia auf digitale Medien. Ich kann auch bestimmen, auf welchem Teil des Bildes ich SW möchte und auf welchem Farbe. Eine Sache von Minuten. Oder ich wandle ein Bild in eine SW-Bleistiftskizze um. Alles kein Problem.
Für mich hat die „AI-Zeit“ erst bekommen. Die sogenannten „OUT OF CAMERA-Fotografen“ werden es immer schwerer haben, ihren Standpunkt zu vertreten. Die sozialen Medien haben den schnellen Blick auf ein Bild noch verstärkt. Fachleute sagen, in einer Sekunde muss das Bild wirken.
Die Kameras sind bereits kleine Computer und zeigen die Welt nicht, wie sie wirklich in Farben ist. Auch da wird nachgeholfen – per AI oder vom Fotografen mit bestimmten Bearbeitunsschritten. Von Smartphones ganz zu schweigen, die längst vielen Kameras ebenbürtig sind und Bilder so liefern, wie man sie möchte. Ausserdem hat man sie immer dabei. Ich hoffe, dass ich solche Farbserien noch lange machen kann – und freue mich trotzdem, dass meine Frau eher eine Liebe zu „zarten Farben“ hat. Was man ja auf Instagram – zum Vergleich zu meinen Motiven – gut sehen kann. So werde ich weiterhin mit Farben spielen – und Spaß an der Fotografie haben. Auch beim Bilder betrachten, die ich von COLOR FOTO-Lesern zu einer kostenlosen Bildbesprechung erhalte.

Wirkungsvoll, künstlerisch, überzeugend – drei Bücher

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Früher war das Fotografieren fast ein reines Männerhobby. Mit der digitalen Fotografie und den Smartphones, die teilweise manche Kamera hinter sich lassen, hat sich das geändert. Das sehe ich auch immer wieder an neuen Büchern. Schön dabei ist, dass viele Frauen in der Fotografie auch neue Ansätze finden und nicht – wie es oft bei Buchautoren der Fall ist – irgendwie vor 20 Jahren stehen geblieben sind. Was man sehr gut an Bücher über die Porträtfotografie erkennt, die teilweise immer noch, wie vor langer Zeit erklärt wird. Doch es hat sich gerade dort einiges dank Apps und digitaler Fotografie verändert.
Die drei Bücher von Meike Fischer, Pia Parolin und Franziska Walther gehen ihre Themen sehr verschieden an. Wobei es bei „Die gute Mappe“ mehr um Portfolios geht. Aber auch, wie man seinen eigenen Weg geht um neue Ideen zu verwirklichen. Mein Tipp wie so oft: Auf die Verlagsseite vom dpunkt.verlag schauen. Dort finden Sie das Stichwortverzeichnis und einige Seiten aus den Büchern. Eine gute Entscheidungshilfe für die Bestellung von einem oder allen Büchern, die Sie hier sehen.

Wirkt Ihr Essen appetitlich?

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Manche Fotografen wissen das: Nichts ist schwerer wie „Foodfotografie“. Das sieht man auch oft auf Facebook oder Instagram. Schlechte Beispiele gibt es ohne Ende. Zwischenzeitlich denken viele, „ich zeige mal was es bei mir an guten Speisen gibt“. Nur erreichen sehr viele das Gegenteil. Man sagt sich, wie kann der so etwas essen… Wer wenigstens die Grundfehler dafür verstehen will, der sollte zu dem Buch aus der Edition PROFIFOTO , mitp-Verlag greifen.Für 24.90 Euro bekommen Sie ein Buch mit vielen Praxisbeispielen von Cliff Kapatais. Und es muss nicht immer die teure Ausrüstung sein – ein guter Fotografenblick reicht oft auch schon. Und ein Licht an der richtigen Stelle. Fazit: Viele Bücher wirken etwas überladen und man legt sie ziemlich schnell wieder weg. Dieses Buch macht Spaß, vermittelt gute Tipps und es gibt auch die Möglichkeit, dem Fotografen Fragen zu stellen. Dazu gibt es einige Links.

Das neue COLO FOTO ist erschienen !

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Das neue COLOR FOTO ist erschienen. Diesmal mit dem Beitrag „Senden Sie uns Ihre zwei Fotos!“. Bitte unbedingt an die angegebenen Bedingungen halten! Ausserdem ein paar Gedanken zum ewigen Thema ist „Out of camera“ das echte Fotos? Ausserdem finden Sie dort einen Test über „Kompakte Begleiter“. Es freut mich auch, dass meine Kamera, die ich hier schon öfters vorgestellt habe, beste Kritiken erhalten hat. Übrigens auch in anderen Zeitschriften. Nein, dieses Bild habe ich mit dem iPhone gemacht.

Es ist nicht mehr viel Zeit

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Teilnahmeschluss ist der 20. September 2021. Auch dieses Jahr gibt es vier Themen. Colour/Mono und Natur. Alle Themen mit PSA Patronat:
B: Offenes Thema SW & Monochrom
C: Offenes Thema Farbe
D: Natur – offenes Thema
W: Natur4 „Wildlife“

Das Upload der Bilder ist mit deutscher Menüführung! Den Link zum Teilnahmeformular finden Sie auf http://german-mega-circuit.de oder http://fotoinsekt.de/wp-content/uploads/2020/11/GO-CIRCUIT-2021-entryform-wa.pdf
Das gezeigte Bild ist von Dr. Gertud Wächter Reibl, Deutschland. Noch Fragen? Info@detlevmotz.de Das Mail wird an den Veranstalter Gunther Riehle weitergeleitet.