Den Namen sollten Sie sich merken: Michael Freeman

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Kommentar & Buchbesprechung: Ich weiss nicht, wieviele „Bildgestaltungsbücher und Berichte über Gestaltung“ ich seit 1979 gelesen habe. In dieser Zeit waren es auch noch Bücher über „Was beachte ich beim Filmen?“. Kurz danach ging es mit der Fotografie für mich richtig los. Da gab es noch keine sozialen Medien, man kaufte sich ein Buch oder eine Fotozeitschrift. Eines habe ich in den vielen Jahren und mit den vielen gelesenen Büchern aber gelernt: Wenn man einen Autoren gefunden hat, der die Bildgestaltung gut erklären kann, dann besteht die Hoffnung dass es von diesem Autoren weiterhin gute Tipps gibt. Ich kann diese Fotografen an zwei Händen abzählen, die mir wirklich bei meinem Hobby geholfen haben. Darunter ist auch Michael Freeman. Hier passen die Bilder, die Kürze der jeweiligen Berichte zu einem Thema, die diversen Skizzen und die überzeugenden Erklärungen. Das ist auch beim Buch DER FOTOGRAFISCHE BLICK der Fall. Es ist in der 3. Auflage erschienen und erklärt, wie man Komposition und Design unter einen Hut bekommt. Der Autor hat bereits 20 Fotografiebücher verfasst und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Er zeigt, wie man mit einer anderen Belichtung oder einem anderen Standpunkt zu besseren Bilder kommt. Aber auch, wie man Bilder später per Programm oder Rahmen noch verbessern kann. Die Suche nach Ordnung, aber auch nach Erkundung sind gut beschrieben. Und was auch wichtig ist, es ist nicht so viel Text wie bei manchen anderen Büchern, die aber leider oft kaum Wert auf ein überzeugendes Bild legen. Viele hat man meist schon hundertfach fast ähnlich gesehen.
Ich kann dieses Buch für 29,99 Euro nur empfehlen. Man blättert immer wieder gerne darin und findet auch immer wieder einen guten Tipp, den man eventuell übersehen hat. Das Buch ist im mitp-Verlag (www.mitp.de) erschienen.