Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 17 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

Mit dem Huawei-Smartphone in Wien

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Aufnahme mit dem Huawei 4 Sekunden aus der freiern Hand. Auf LR sind die Schriften knackscharf zu sehen. Foto: Christine Motz

Bisher habe ich von der guten Qualität der Huawei-Handys nur gelesen. Jetzt habe ich sie bei meiner Frau erlebt. Während ich mit einer Kamera inkl. zwei Objektiven auf den Weihnachtsmärkten in Wien unterwegs war, reichte meiner Frau das Huawei-Smartphone. Die Fotos  wurden mit 3648×2736 Pixel aufgenommen – bei freier Hand und „locker vom Hocker“. Ich war schon froh, dass ich nicht – wie manche Fotografen – ein Stativ mitschleppen musste. Denn das wäre auf den Märkten ein ziemlicher Störfaktor gewesen. Nachdem ich die Aufnahmen meiner Frau daheim per LR mit meinen verglichen hatte, muss ich sagen – warum benötigt ein Fotoamateur eine Kamera mit großem Sensor, wenn ich schon damit Bilder printen kann bis DIN A2 und auch darüber wenn es sein muss. Für die meisten Fotoamateure ist DIN A4 bereits ein Poster oder der Lieblingsspielplatz Facebook. Für viele dürfte ein Huawei Mate20 – wie es jetzt erschienen ist – vollkommen reichen. Für spezielle Zwecke kann man immer noch auf eine Olympus- oder Panasonic-Kamera mit Four-Third-System umsteigen. Denn die mögliche Qualität dieses Systems ist in meinen Augen noch längst nicht abgeschlossen. Wer die Daten des  Huawei Mate20 liest (jetzt mit Tauchtiefe bis zwei Meter) – noch besser, das Smartphone einmal selbst ausprobiert  – dürfte seine Kamera mit anderen Augen sehen. Und was ich persönlich immer schön finde: Smartphone-Fotografen können genau so gute Bilder liefern (die Wettbewerbe von Huawei und Apple beweisen es) wie Fotografen mit Kameras, nur diese reden nicht endlos von ISO-Zahlen und anderem technischen Schnickschnack. Allgemein sollte man eher wieder über Bilder, Bildgestaltung und Spaß an der Fotografie reden – nicht über Technik.

In der neuen Ausgabe Color Foto 1/2019 finden Sie einen Test „Huawei Mate 20 Pro, Google Pixel 3XL – Apple iPhone Xs. Wer zwischen den Zeilen liest, merkt, dass es darauf ankommt, was, wann und wo sie fotografieren möchten.

Veröffentlicht unter Huawei

Ein Preset – ein Regler – optimal für Weihnachtsmärkte

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Stimmung verstärken durch Luminar 3. Weihnachtsmarkt in München

Antwort auf eine Frage: Bei dem umfangreichen Filterkatalog benutzte ich zuerst den „Accent Al Filter“ (Regler) Danach habe ich lediglich nachträglich die Belichtung am unteren Teil um eine Blende mit Luminar aufgehellt. Kann gezielt eingesetzt werden. Nur die Gräber wurden danach noch per Detailverbesserung aus dem Nebel etwas „hervorgehoben“. Das war es schon. Eine Sache von etwa 3 Minuten.

Weihnachtsmärkte haben ein Problem für den Fotografen: Die hohen Kontraste und dass sie auf der Originalaufnahme nie  so stimmungsvoll aussehen, wie man sie in Erinnerung hat. Da nützt auch der Spruch nichts, den ich schon auf Facebook (wo sonst) gehört habe: „Gute Fotografen benötigen keine Bildbearbeitungsprogramme“. Na ja, gute Fotografen kann man an einer Hand abzählen. Dabei vergisst so mancher, das die intelligenten Programme schon heute oft intelligenter sind wie der Fotograf selbst. Was früher „P wie Profis“  Programmautomatik war, ist heute längst ein ausgefeiltes Programm, das man heute gezielter und genauer benutzen kann, wie zu früheren Zeiten. So ist es auch mit den Bildbearbeitungsprogrammen, wie Luminar oder Aurora HDR 2019. Hier war nur ein Preset nötig und ein „intelligenter Regler“ um die Stimmung im Bild so anzupassen, wie man sie  im Kopf hatte. Dazu kommt, dass man noch tausend andere Stilrichtungen in das Bild bringen kann. Das Original bleibt ja  immer erhalten. Siehe auch Meldung „Jetzt zum Sonderpreis vorbestellbar“ unter diesem Beitrag.

AUS ALT MACH NEU – DANK NOVOFLEX

Schneller und besser bin ich noch nie zu guten, digitalen Daten vom Dia gekommen.

Wer noch so viele Dias in seinem Hobbyraum liegen hat wie ich, der überlegt sich vor der Winterzeit: Wie komme ich schnell und einfach zu guten digitalen Daten vom Dia? Immer mit der Warnung im Kopf von meiner Frau: „Ich scanne nur die besten Dias von Dir!“ Das ist leicht gesagt, wenn sich noch die Plastikhüllen a 24 Stück bis zur Decke stapeln. Doch mit der Novoflex-Methode>>> komme ich jedes  Jahr zu 500 bearbeiteten Dias. Dieses wird mit Rand abfotografiert bei Blende 22. Wichtiges Zubehör ist auch die gezeigte Dose. Wird ein digitales Bild bearbeitet, schneide ich zuerst den leichten schwarzen Rand ab. So erkenne ich bei den Motiven, die unter „Duplikate“ in LR stehen, dass sie bearbeitet wurden. Den letzten Schliff erhalten Die digitalen Daten dann noch mit LUMINAR. Sie glauben nicht, wie diese Motive im neuen Glanz erstrahlen und auch noch in einigen Variationen. Dazu gibt es ein paar Tricks, die man wissen sollte um schnell gute Duplikate zu erhalten. Wer mehr darüber wissen möchte – einfach kurze Mail an bildgestaltung@detlevmotz.de. 

Auf nach Plech !

Fotos: Deutsches Kameramuseum (Andreas Wolf /Kurt Tauber)

Eine traurige Nachricht im Photographica-Bereich: Das Zeiler Photomuseum hat seine Pforten geschlossen. Nach dem Tod des Gründers und Leiters Dr. Gerhard Binder gelang es der Stadt Zeil am Main nicht, die Nachfolge zu regeln. Damit stand der Beschluss fest, das bekannte und beliebte Museum aufzulösen und die Exponate zugunsten eines sozialen Zwecks der Stadt zu veräußern. Ein Teil wurde zwischenzeitlich schon verkauft, ein Teil wanderte ins Deutsche Kameramuseum nach Plech. Endgültig Schluss sein wird mit der allerletzten Zeiler Fotobörse am Sonntag, 17. März 2019.

Das Deutsche Kameramuseum in Plech hat zusammen mit einem Freund Dr. Binders die fachliche Begleitung der “Abwicklung” des Zeiler Museums übertragen bekommen. Wir helfen da gerne, zumal Dr. Binder dafür gesorgt hat, dass ein Teil seiner in vielen Jahren zusammengetragenen Schätze vom Plecher Museum übernommen werden konnte, in dem so das Zeiler Museum weiterleben wird.

Das Plecher Museum startet deshalb am Sonntag, 3. Februar 2019, die neue Saison nach der Winterpause mit einer Sonderausstellung mit Exponaten aus dem Zeiler Museum. Mehr Infos unter http://www.kameramuseum.de/index.htm

Nachtrag von mir: An Plech habe ich persönlich gute Erinnerungen, weil ich dort mit COLOR FOTO einen meiner ersten Workshops im „Fränkischen Wunderland“ hielt. Mit Aktmodell als Zugabe. 

Weihnachtlicher Besuch in Nürnberg

Nürnberg ist nicht nur wegen dem Christkindlesmarkt eine Reise wert. Auch die Seitengassen lohnen sich für Fotografen. Und eine Kinovorstellung um 15.30 Uhr auf der grössten Leinwand mit 600 qm. Dann weiss man, dass Kino ein Erlebnis sein kann: https://www.cinecitta.de/de/CINEMAGNUM-3D-Kino-501.html
Tipp für Fotografen die den Markt fotografieren möchten: Nicht am Wochenende, sondern Montag oder Donnerstag. Ich freue mich auf den Besuch in der nächsten Woche.

Ein Fotograf – viele gute Bücher

Michael Freeman dürfte vielen Fotografen/innen bekannt sein. Unzählige Bücher stammen von ihm. Fast keiner kann Zusammenhänge in der Fotografie so  gut beschreiben wie er. Bei beiden der hier gezeigten Bücher lohnt sich der Kauf. Wobei sich ein Buch eher an die SW-Fotografen richtet oder an Fotografen die Bilder in SW umwandeln möchten. Das SW-Buch ist von 2017, das Buch „PERFEKT EXPOSURE“ von 2016. Bei diesem Buch geht es mehr um die digitale Technik und wie man sie für sein Motiv nutzen kann. Mehr darüber finden Sie auf der Verlagsseite >>> Einige der dort gezeigten Bücher hat fotoGEN ebenfalls schon besprochen. Tipp: Schauen Sie auf der rechten Seite unter „Kategorie Bücher“. Sie werden dort um die 140 Bücher finden, die wir bereits besprochen haben.

mitp EDITION PROFIFOTO

Photokina „überraschend“(?) auf Mai 2020 verlegt.

Kommentar: Was viele geahnt hatten – auch ich, als der Termin „Mai 2018“ bei einem Besuch in Zingst die Runde machte – ist jetzt ähnlich eingetreten: Die Photokina wird zwar nicht eingestellt, aber sie wird vom Mai 2019 auf  den Mai 2020 verlegt. Auch wenn dies jetzt als spektakuläre Idee in einer Pressemeldung gefeiert wird, bereits auf dieser Messe waren viele Fotoclubmitglieder und auch Profis nicht mehr vertreten die ich kenne. Sie blieben weg. Für die Messe 2019 im Mai hörte ich ähnliches: „Bei der nächsten photokina bin ich nicht mehr dabei, sie hat mir eher weniger gefallen“. Das hörte ich oft, gerade von älteren Fotografen. Auch ich war nach über 40 Jahre Messe – zuerst privat, dann mit Color Foto, dann wieder privat mit meiner Frau, eher enttäuscht. Natürlich auch deshalb, weil ich viele Fotokollegen nicht antreffen konnte und weil sich die interessanten Neuheiten stark in Grenzen hielten. Dort wurde auch gemunkelt,  welche Aussteller im Mai 2019 nicht dabei sein werden. Jetzt plötzlich die „goldene Idee“ wir verschieben auf 2020. Warum hat man das nicht gleich gemacht?

Im Gegensatz zu einer Spielemesse, die auch weiterhin der Hit  bleiben dürfte, bei Jugendlichen, wird das bei der Photokina nicht so einfach klappen. Was hat sich denn bei der Kameraindustrie als  ein solcher Knaller erwiesen, dass man unbedingt – Jung oder Alt – zur Messe muss? Die  meisten „Neuheiten“ waren bereits bekannt oder waren so interessant wie ein alter Hut. Noch schneller, noch mehr ISO, noch mehr Pixel, noch mehr Verwacklungsschutz, noch mehr „Spritzwasser geschützt“ noch mehr Schnickschnack unter einem Kameragehäuse, noch einfacher die Bildübertragung. Das liest man seit Jahren in jeder Pressemeldung. Gähn. Man darf gespannt sein, bei der harten Konkurrenz der Smartphone-Hersteller, wie  lange es die Photokina noch gibt. Und ob ein Smartphone-Liebhaber unbedingt auf eine teure Kamera mit großem Sensor zurückgreift – wenn er sich zusätzlich eine Kamera wünscht – das wird sich bei den vielen Modellen die jetzt auf den Markt kommen, erst mal zeigen. Für einen Jugendlichen ist es auch zu viel Geld.

Interessante Messen gibt es genug, wie ich jetzt auch in Wien festgestellt habe. Dort werde ich sicher auch nächstes Jahr wieder sein.  Schon deshalb, weil ich bei dieser Messe nicht von Baustellen umringt bin, wenn ich kurz mal auf den Prater oder in die Innenstadt von Wien möchte. Umringt bin ich dort nur von Weihnachtsmärkten. Auch das ist mir lieber. Und in Zingst sind wir 2019  ebenfalls wieder in schönster Umgebung – und sieht die Fotografen und Buchautoren, die man auf der Photokina nicht sieht. Auch das Ambiente zählt.

Brandneu: Style, Light, Shoot – lesenswert !

Wie man mit einfachsten Mitteln zu guten Fotos kommen kann, erklärt in diesem Buch Christina Key. Sie benutzt Gegenstände wie Tischdecken, Vorhänge, Blätter, Jalousien oder eine Glaskugel, wie wir sie im letzten fotoGEN beschrieben haben, um zu aussergewöhnlichen und preiswerte ! Effekten zu kommen. Selbst ein Küchensieb führt bei ihr zu interessanteren Porträtaufnahmen. Das Buch kostet 34,90 Euro und hat 337 Seiten. Auf der Verlagsseite>>> finden Sie auch eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis als PDF. Ein Weihnachtsgeschenk für alle, die einmal andere  Ideen für ihre Porträtaufnahmen oder Produktfotos suchen oder ihren Porträtstil vielleicht einmal ändern möchten.

Noch sind alle 4 Ausgaben 2018 erhältlich

Noch sind alle vier Ausgaben von fotoGEN erhältlich bis 1. Januar. In dieser Ausgabe auch viele Seiten über die Photokina 2018. Dazu die besten Fotos vom Wettbewerb „Wind, Wellen, Wasser, Strand“. Wer jetzt noch ein gutes Buch zum Verschenken sucht – auf 20 Sonderseiten über Bücher dürften auch Sie etwas finden. Der nächste fotoGEN-Wettbewerb startet in der Ausgabe 1/2019 (nur noch mit digitalen Daten). Auf www.magazin-fotogen.de können Sie jede Ausgabe sofort als Download erhalten. Pro Ausgabe für 3.90 Euro, Bezahlung per PayPal. Jede Ausgabe hat ca. 100 Seiten. Wobei wir in fotoGEN nicht die Technik bevorzugen sondern das gute Bild.

Ab sofort vorbestellbar – Luminar 3 mit Foto-Bibliothek!

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Foto: Skylum

Ab  sofort ist Luminar mit Foto-Bibliothek >>> vorbestellbar. Sie kommen über den Link direkt auf die Skylum-Seite mit einem guten Angebot. Ich persönlich bin Fotograf der ersten Stunde, mit  den früheren Programmen, die es nur für Mac gab. Jetzt für Windows-PD und Mac. Ich finde, das Programm ist unschlagbar günstig und muss nicht gemietet werden. Es bietet aber zwischenzeitlich mehr wie Lightroom. Einfach mal ausprobieren. Ausserdem gibt es zwischenzeitlich einen guten Newsletter in deutscher Sprache und diverse Videos – ebenfalls in deutscher Sprache. Tipp: Es muss nicht alles so bunt sein, wie auf meinem Foto. Es gibt unendliche Möglichkeiten, mit den gebotenen Presets und Regler das Bild zu verbessern – ohne dass Sie dafür einen teuren Kurs benötigen. Mehr Info über die Bibliothek im Lauf des Abend – hier!

Dies ist ein lang erwartetes Update. Die Benutzer wünschten sich eine schnelle Bibliotheksfunktion, die mit ihren bereits vorhandenen Ordnern funktioniert. Skylum kopiert nichts, was bereits auf dem Markt ist, sondern sucht neue Ansätze. Dies ist nur das erste von vielen Updates, die in Kürze folgen werden. Sie dürfen also weiterhin gespannt sein.“, sagt Alex Tsepko, CEO von Skylum. Das neue Bibliotheks-Panel ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Analyse sowie der Befragung einer Vielzahl von Fotografen. Skylum optimierte das Bibliotheks-Panel bezüglich Geschwindigkeit und Effizienz und reagierte auf langjährige Beschwerden von Fotografen, die bestehenden Bibliotheks-Optionen seien umständlich, unübersichtlich oder unpraktisch.
 Die Luminar-Bibliothek ist ein anpassbarer Bildkatalog, der das Browsen, Bewerten und Organisieren zum Vergnügen macht. Benutzer sehen eine gut designte und strukturierte Bildleiste, die problemlos mit den bereits vorhandenen Ordnern auf ihrer Festplatte, verbundenen Geräten und synchronisiertem Cloud-Speicher funktioniert. Es ist nicht erforderlich, Bilder erneut zu importieren. Die User wählen lediglich einen Ordner aus, der automatisch zu Luminar hinzugefügt wird und können sofort Bilder anzeigen lassen, farblich kennzeichnen, bewerten und bearbeiten. Fotos werden auch automatisch nach Aufnahmedatum organisiert. Dies sind alles Funktionen, mit denen Bilder schnell und effizient gefunden und sortiert werden können. Änderungen werden in Echtzeit im ursprünglichen Ordner gespeichert. Dateien und Festplatte sind auf diese Weise so einfach wie möglich organisiert. Mit Luminar 3 können Fotografen ihre Bildbearbeitungen automatisch synchronisieren. Jede Änderung, die an einem einzelnen Bild vorgenommen wird, kann im Handumdrehen auf eine Auswahl von mehreren Dateien angewendet werden. Das ist bei Fotos nützlich, die mit ähnlichen Einstellungen aufgenommen wurden oder wenn ein einheitlicher Stil gewünscht ist. Die Synchronisierung funktioniert dank der einzigartigen Accent AI- und AI Sky Enhancer-Filter (Himmel verstärken-Filter) von Skylum, die künstliche Intelligenz verwenden, um Bildprobleme zu analysieren und zu beheben. Mit diesen Funktionen können mehrere Bilder gleichzeitig optimiert werden, was dem Fotografen Zeit und Mühe erspart. Das neue Luminar 3 wird ab 18. Dezember 2018 als kostenloses Update für alle Luminar 2018-Nutzer erhältlich sein. Weitere Update-Module enthalten eine umfassende Palette von Fotomanagement-Tools und zeitsparenden Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz. Die Software ermöglicht es Benutzern, Bilder mit traditionellen Werkzeugen wie Kurven, Klarheit und Dunst entfernen sowie mit adaptiven Luminar-Looks oder einzigartigen AI-Tools zu bearbeiten. Während Luminar professionelle Standardfunktionen wie Ebenen, Masken und Mischmodi offeriert, bieten sie auch einzigartige Technologien für den Desktop. • Luminar entwickelte „Luminar Looks“ – die nächste Generation adaptiver Stile, die LUTs, Texturen und AI-basierte Filter enthält. Mit einem Klick wird ein neuer Stil angewendet, einfache und erweiterte Steuerelemente ermöglichen aber weitere nuancierte Anpassungen. • Luminar perfektionierte über 50 Filter, darunter den revolutionären AI Sky Enhancer, der mithilfe künstlicher Intelligenz den Himmel automatisch erkennt und sehr präzise auswählt. Mit nur einem Schieberegler kann ein perfekter Look erzielt werden. Weitere innovative Filter sind Accent AI und der Sonnenstrahlen-Filter, mit dem gezielt Sonnenschein hinzugefügt werden kann. Preisgestaltung: Haushalte mit Mac und PC können den gleichen Product-Key verwenden, der auf 5 Geräten aktiviert werden kann. ● 30-tägige Testversion und 60-tägige Geld-zurück-Garantie; ● Besitzer von Skylum-Produkten wie Aurora HDR-, Photolemur- und Legacy-Produkte erhalten ein Upgrade zum Sonderpreis von 49 Euro (gültig bis 18. Dezember 2018). ● Neukunden können Luminar 3 zu einem Sonderpreis von 59 Euro vorbestellen Der Verkaufspreis für Luminar 3 mit Bibliotheken nach dem 18. Dezember beträgt 69 Euro.

 

 

Kamera & Smartphone – die optimale Ergänzung

HUAWEI P20 Pro – Foto: Christine  Motz (Freyung-Passage – auch Ferstel-Passage in Wien  genannt.In dieser steht der Donaunixenbrunnen.)

Ausgerechnet auf Facebook liest man öfters Sprüche wie „Das Smartphone ist für mich keine Kamera“. Dort, wo man die Qualität einer Kamera mit grossem Sensor nicht benötigt. In Wien fotografierte ich mit der Olympus E-M10 Mark III und zwei lichtstarken Objektiven. Meine Frau wollte ihre schwere Fotoausrüstung nicht mitschleppen und fotografierte mit dem Huawei P20 Pro. Ein guter Bekannter führte uns am Samstagabend von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Das Fazit für mich, als ich die Aufnahmen von meiner Frau in Lightroom gesehen habe: Knackscharfe, unverwackelte und brillante Aufnahmen – und das in der blauen Stunde und anschließend. Es ergibt keinen Sinn mehr, eine teure SLR-Museums-Ausrüstung mitzuschleppen – vielleicht sogar noch mit Stativ. Die Weihnachtsmärkte sind überfüllt und man wird eher als „Störfaktor“ angesehen. Dazu kommt, dass die Kameras und intelligenten Programme im Smartphone immer besser werden.  Und sie haben noch einen Vorteil: Es wird von diesen Fotografen nicht ewig über Blende, Zeit, ISO, schnelle Serienschaltung und anderen technischen Schnickschnack gesprochen. Es wird eben „nur fotografiert“. 

Bei meinem Vortrag auf der Messe PHOTO+AVENTURE hatte ich aus meiner Jackentasche zwei „Kameras“ gezogen. Aus der linken Tasche die Olympus mit dem Pankake-Objektiv und aus der rechten das iPhone. Ich persönlich finde, dass sich beide zusammen optimal ergänzen. Ich benötige mit dem Four-Third-System keine oder  keine große Kameratasche, habe kleinere Objektive und einen optimalen Verwicklungsschutz. Den Verwacklungsschutz habe ich bei der P20 Pro ebenfalls und etwas andere Möglichkeiten dazu. Zum Beispiel die sofortige Bildbearbeitung auf der Rückreise mit dem Zug nach Erding.  Die Bilder, welche ich mit der Olympus gemacht habe, kann ich auf das Huawei überspielen und die sozialen Medien und Bekannte sofort bedienen. Die  Zeit geht weiter, die Zeit wird schneller. Wer letztendlich mehr Interessenten gewinnt – Kamera- oder Smartphonehersteller – wird sich zeigen. Die Absatzzahlen sprechen jetzt schon für die Smartphones. Ich glaube nicht, dass die Rückkehr auf grössere Sensoren reicht, um Kameras wieder schmackhaft zu machen.  Wer vom Smartphone umsteigt, möchte kleine Kameras mit viel intelligenter Technik. Mal schauen, was Olympus zum 100jährigen Bestehen dazu einfällt. Ich habe ein gutes Gefühl…