Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

AKVIS – die Rahmenvielfalt. ArtSuite 19.5 und Frames 6.0

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Rahmen sind nicht gleich Rahmen. Das Programm „AKVIS ArtSuite“ bietet endlos viele „digitale Rahmen“. Von diversen „Holzrahmen“ bis zu diesem Rahmen, den ich gerne benutze, da er viele Varianten zulässt und nicht altmodisch wirkt. Wer daran interessiert ist, alle Programme von AKVIS haben eine „Testzeit“. Neu sind auch Rahmen mit Überlagerungs-Effekt. Das Motiv hier, ist nicht mit der Kamera oder dem Smartphone entstanden sondern mit einem Scanner und kann über DIN A2plus hinaus noch geprintet werden.

Excire Foto: Suche rot, gelb, blau oder eine Person!

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In den letzten Jahren hatte ich viel Glück mit meinen ausgewählten Programmen. Meine Kriterien sind einfach: Nicht mieten, keine meiner Bilder auf einer fremden Cloud, nicht zu teuer und das Programm sollte mich auf Anhieb überzeugen.
Einige dieser Programme hatte ich in fotoGEN https://www.magazin-fotogen.de in den letzten 10 Jahren genannt und vorgestellt. Neue sind dazu gekommen. Eines davon ist Excire Foto. Es nimmt mir recht viel Arbeit ab, wenn es um die Suche von Motiven geht. Oder um Personen. Oder um Farben. Das habe ich für meine Bildgestaltung in COLOR FOTO im letzten Monat wieder gemerkt.
Es ging um die Farben blau, gelb, grün, rot und die umbunte Farbe SW. Wie findet man unter über 13 000 Motiven genau diese, mit den gewünschten Farben? Es war eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Hier sehen sie nur einige wenige Foto, die mir das Programm für die Farbe blau und rot ausgesucht hatte. Es bleibt mir dann nur noch die Qual der Wahl, nicht mehr als ca. 12 Fotos für die Color Foto-Redaktion auszuwählen.
Schwieriger dürfte es werden, wenn ich für ein andere Aktion die Bilder von meiner Frau auswählen muss. Das überlasse ich aber lieber meiner Frau. Ich möchte nicht gerade die Fotos auswählen, welche ihr vielleicht eher weniger unter den eta 9200 Motiven. So hat zuerst Excire den Vortritt – die Suche dauert nicht länger als 30 bis 60 Sekunden. Die Endauswahl von meiner Frau wird sich aber eher länger hinziehen.
Wobei ich noch erwähnen möchte: Es gibt noch unendlich viele Sortiermöglichkeiten bei diesem Programm! Wie Sie auch anhand des Motivbereichs „Riesenrad“ ersehen. Hier hat mir das Programm über 800 Riesenräder genannt. Verstichwortet hatte ich gerade einmal 460.

Fragen zu diesem Programm oder einem anderen Beitrag? Einfach an info@detlevmotz.de schreiben. Kommentare sind leider nicht möglich, da ich die vielen Spams und Links mit unnötiger Werbung für diverse Mittelchen vermeiden möchte.

Luminar AI: Warum nur Wolken?

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Heute ein Porträt zu fotografieren ist eigentlich in der „Smartphone-Zeit“ kein Problem mehr. Heute, wie in früheren Zeiten im Fachstudio, einen gewünschten Hintergrund dazu zu fügen, ebenfalls nicht mehr. Nur geht es eben mit Apps schneller und kostengünstiger. Vor demnächst das neue Luminar NEO kommt, gibt es aber auch in LUMINAR AI die Möglichkeit, jeden gewünschten Hintergrund zu einem Porträt dazu zu fügen. Das geht eben nicht nur mit „Wolken“ wie es das Preset verkündet. Es geht auch mit anderen Hintergründen – siehe Bild. Hier ist es ein sehr eisiger Hintergrund. Der Vorgang ist fast immer gleich. Zuerst einmal ein Porträt vor einer weissen Wand fotografieren. Dies geht an fast jeder Hauswand. In diesem Fall mit der CANON EOS. Wichtig ist dabei nur, dass die Hintergrundfläche verschwimmt – also mit einem leichten Tele arbeiten. Dabei sollte die Person möglichst 2 oder 3 Meter entfernt stehen. Danach wird in Luminar AI das Porträt unter „Gesicht“ geschönt. Das war hier nicht der Fall sondern das Bild wurde – mit einem Klick – noch etwas geschärft. Danach Hintergrund auswählen, einfügen und fertig. Dazu ist kein Fachwissen notwendig. Schöner und interessanter wie 9o Prozent der Profilbilder auf Facebook die nur mit der Kamera entstanden sind, dürften sie immer werden. Ausserdem können sie diese Porträts schnell mit einem anderen Hintergrund versehen. Und mit hunderten von Apps sind noch andere Möglichkeiten gegeben. Es muss im Jahr 2021 nicht immer die gleiche Art von Fotos sein, die oft in Gestaltungsbüchern beschrieben werden und fast immer eine teure Licht- oder Blitzanlage benötigen. Warten wir das Jahr 2022 ab – AI schafft noch ganz andere Möglichkeiten.

Vor einer Hauswand, bei bewölktem Himmel


Was man benötigt: Einen Scanner und viel Phantasie

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Man liest viel über Fotos mit der Kamera oder mit dem Smartphone. Diese Fotos entstehen auf eine andere Art. Von meiner Frau geprintet auf DIN A2 plus. Grössere Formate sind auch kein Problem. Dort wirken sie – auf FB eher nicht. Auslöser dafür war das hier vorgestellte Buch von 2016. Bei den dort gezeigten, einmaligen Fotos, kann man nur sagen: Wenn man weiss wie, geht es auch ohne Kamera und Smartphone.
Uns hat diese Art der Fotografie viel Spaß gemacht. Christine mit viel Geduld am Scanner. Ich in der Umgebung um alles zu sammeln was meine Frau für ein Bild gebrauchen konnte.

Den Namen sollten Sie sich merken: Michael Freeman

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Kommentar & Buchbesprechung: Ich weiss nicht, wieviele „Bildgestaltungsbücher und Berichte über Gestaltung“ ich seit 1979 gelesen habe. In dieser Zeit waren es auch noch Bücher über „Was beachte ich beim Filmen?“. Kurz danach ging es mit der Fotografie für mich richtig los. Da gab es noch keine sozialen Medien, man kaufte sich ein Buch oder eine Fotozeitschrift. Eines habe ich in den vielen Jahren und mit den vielen gelesenen Büchern aber gelernt: Wenn man einen Autoren gefunden hat, der die Bildgestaltung gut erklären kann, dann besteht die Hoffnung dass es von diesem Autoren weiterhin gute Tipps gibt. Ich kann diese Fotografen an zwei Händen abzählen, die mir wirklich bei meinem Hobby geholfen haben. Darunter ist auch Michael Freeman. Hier passen die Bilder, die Kürze der jeweiligen Berichte zu einem Thema, die diversen Skizzen und die überzeugenden Erklärungen. Das ist auch beim Buch DER FOTOGRAFISCHE BLICK der Fall. Es ist in der 3. Auflage erschienen und erklärt, wie man Komposition und Design unter einen Hut bekommt. Der Autor hat bereits 20 Fotografiebücher verfasst und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Er zeigt, wie man mit einer anderen Belichtung oder einem anderen Standpunkt zu besseren Bilder kommt. Aber auch, wie man Bilder später per Programm oder Rahmen noch verbessern kann. Die Suche nach Ordnung, aber auch nach Erkundung sind gut beschrieben. Und was auch wichtig ist, es ist nicht so viel Text wie bei manchen anderen Büchern, die aber leider oft kaum Wert auf ein überzeugendes Bild legen. Viele hat man meist schon hundertfach fast ähnlich gesehen.
Ich kann dieses Buch für 29,99 Euro nur empfehlen. Man blättert immer wieder gerne darin und findet auch immer wieder einen guten Tipp, den man eventuell übersehen hat. Das Buch ist im mitp-Verlag (www.mitp.de) erschienen.

IGEL – VOM ABEND BIS IN DEN FRÜHEN MORGEN

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Nein, nicht Mutter und Kind. Eher kleiner Igel und die „Konkurrenz“. Eine Woche hat es gedauert, bis der kleine Igel merkte, aha da gibt es was zu fressen. Sonst lief er immer vorbei. Wird Zeit, dass er was „unter die Stacheln“ bekommt. Sonst wird es ein harter Winter für ihn. Da er diesmal die ganze Nacht kam – mal auf die nächsten Bilder in dieser Woche schauen – bin ich gespannt. Dank Wildkamera Secacam (www.shop.secacam.com) werden die Begegnungen sichtbar.

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Ab 13. Oktober finden Sie das neue COLOR FOTO in Ihrem Zeitschriftenladen. In dieser Ausgabe habe ich den ersten Teil über „Farbe bekennen“. Motive, die nur aus einer Hauptfarbe bestehen. Also Grün, Rot, Gelb, Blau und SW. Ja, auch SW, die als „unbunte Farbe“ in vielen Büchern bezeichnet wird. In der 2. Folge finden Sie dann Beispiele mit 2,3 und mehr Farben zusammen. Gleichzeitig können Sie später auch solche Motive von Ihnen zur Bildbesprechung einsenden.

iPhone und LED-Leuchte

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Ich kann mich noch erinnern, als wir für den Workshop in Krakaudorf vor 15 Jahren eine LED-Leuchte in ungefähr dieser Grösse für Blumenfotos in freier Natur dabei hatten. Um es kurz zu machen – da gab es keine Unterschied mit oder ohne Leuchte. Dies hat sich in unserer Zeit enorm verändert. Zwischenzeitlich habe ich immer diese Leuchte dabei, bei der ich Kelvin und Stärke des Lichts regulieren kann. Gerade bei solchen Motiven – oder auch bei Porträts – ist sie eine enorme Hilfe. Dazu kommt, das diese LED-Leuchten recht günstig geworden sind. Für diese habe ich ca. 50 Euro bezahlt. Ich werde in nächster Zeit einige Beispiele mit und ohne Leuchte – an einem Motiv – zeigen. Wer mehr wissen will: info@detlevmotz.de

Volksfestplatz Erding: Freizeitpark anstatt Herbstfest

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In diesem Jahr fand in Erding ein kleines Herbstfest statt. Nein, falsch! Wie mir an der Kasse gesagt wurde (Eintritt 1 Euro pro Person) muss sich dies 2021 „Freizeitpark“ nennen. Aber egal wie es heisst, ich fand es in dieser Art recht gut. Weniger Besucher, keine Besoffenen, die einem im dichten Gedränge immer wieder begegneten. Es ging recht zivilisiert zu. Und Platz im Biergarten fand man ebenfalls. Da man mit Bekannten nicht gerne mit einer großen Fotoausrüstung durch das Gelände läuft, hatte ich nur das iPhone 11 dabei. Wobei „nur“ heute nicht mehr stimmt, denn die Qualität ist sehr gut und man hat ja nicht vor, die Bilder DIN A2 zu vergrößern. Ausserdem werden Sie von mir wie immer noch mit Luminar AI bearbeitet. In diesem Fall ein Bild noch mit AKVIS Coloriage. Ein Programm das zur Sucht werden kann.
Für dieses Jahr dürften die grösseren Veranstaltungen vorbei sein. Warten wir auf 2022, ob Corona verschwindet oder besser wird. Leider glaube ich persönlich, dass wir es noch lange haben werden. Ein weltweiter Virus ist in unserer „Reisezeit“ leider kaum in den Griff zu bekommen.

Mit Farben spielen – Teil 1 in der nächsten COLOR FOTO (13.10)

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Wer über 60 Jahre fotografiert – und immer noch Spaß daran hat – der nimmt viele Kommentare in Facebook nicht mehr so ernst. Schon als Redakteur bei COLOR FOTO/FOTO CREATIV kamen nach Neuheiten in der Branche böse Briefe. Beispielsweise als die Neuheit kam, dass Objektive von selbst die Schärfe einstellen. Natürlich kamen auch Briefe, wenn Bilder aufwändig „aufgepeppt“ zum Wettbewerb kamen. Heute normal, 80 Prozent der Bilder sind bearbeitet (ausser bei speziellen Wettbewerben, bei denen es nicht erlaubt ist. Diese sind aber selten).
Heute sind es die AI-Programme, die erschreckend schnell die Fotografie auf den Kopf stellen. Oder um es einfacher zu sagen, Bildbearbeitung auf ein Level bringt, bei der man nicht Stunden benötigt wie früher, um einen Hintergrund auszutauschen und noch viel mehr. Was dies „mit Farben spielen“ zu tun hat? Ich habe bereits vor 40 Jahren damit begonnen, gezielt Motive mit einer oder mehreren Farben so zu gestalten, dass die Farbe stark in den Vordergrund rückt – weniger das Motiv.
Wie Sie hier sehen, kommt es bei diesen Bildern hauptsächlich auf die Farbgestaltung an. Heute kann ich Motive, die ich noch auf Diamaterial aufgenommen habe, zu den Serien, die ich heute aufnehme, integrieren. Diverse Programme machen es möglich, dass die Qualität und auch die Farben wieder recht klar und brillant wirken – trotz der Umkopieren vom Dia auf digitale Medien. Ich kann auch bestimmen, auf welchem Teil des Bildes ich SW möchte und auf welchem Farbe. Eine Sache von Minuten. Oder ich wandle ein Bild in eine SW-Bleistiftskizze um. Alles kein Problem.
Für mich hat die „AI-Zeit“ erst bekommen. Die sogenannten „OUT OF CAMERA-Fotografen“ werden es immer schwerer haben, ihren Standpunkt zu vertreten. Die sozialen Medien haben den schnellen Blick auf ein Bild noch verstärkt. Fachleute sagen, in einer Sekunde muss das Bild wirken.
Die Kameras sind bereits kleine Computer und zeigen die Welt nicht, wie sie wirklich in Farben ist. Auch da wird nachgeholfen – per AI oder vom Fotografen mit bestimmten Bearbeitunsschritten. Von Smartphones ganz zu schweigen, die längst vielen Kameras ebenbürtig sind und Bilder so liefern, wie man sie möchte. Ausserdem hat man sie immer dabei. Ich hoffe, dass ich solche Farbserien noch lange machen kann – und freue mich trotzdem, dass meine Frau eher eine Liebe zu „zarten Farben“ hat. Was man ja auf Instagram – zum Vergleich zu meinen Motiven – gut sehen kann. So werde ich weiterhin mit Farben spielen – und Spaß an der Fotografie haben. Auch beim Bilder betrachten, die ich von COLOR FOTO-Lesern zu einer kostenlosen Bildbesprechung erhalte.