Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

Minimalistische Fotografie – weg von überladenen Bildern!

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Eine der oft genannten Gestaltungsregeln heisst „keine überladenen Bilder“. Den Bildinhalt auf das Wesentliche reduzieren. Schon mit einfachen Mitteln kommt man dabei zu einem guten Ergebnis. Durch Zufall habe ich in Zingst, im Hünten-Haus, Schulstrasse 3, unter vielen Büchern das von Denis Dubesset entdeckt. Es muss mir entgangen sein, wenn ich wie jeden Monat die Seite vom Punkt.verlag in Augenschein nehme. Es ist bereits 2018 erschienen. Dabei habe ich von Denis Dubesset ein anderes Buch „Wie finde ich meinen fotografischen Stil?“ bereits vorgestellt. Es erschien 2020. Es lohnt sich, beide Bücher zu schmökern. Im älteren Buch dürften gerade Fotoclubmitglieder, die sich oft an Wettbewerben beteiligen, gute Tipps für „minimalistisch Bilder“ erhalten. Auch für Fotoserien, die sich in guter Aufmachung recht gut dafür eignen. Denn es gibt viele Motive – an die man zuerst nicht denkt – die sich für diese Form der Fotografie eignen. Jedes dieser hier gezeigten Bücher kostet 24.90 Euro und zeigt viele Bildbeispiele.Auch für Einsteiger in die Fotografie eignen sich diese Bücher recht gut, da diese sich meist für zuviel Schnickschnack auf dem Bild entscheiden.

Luminar AI – Update erschienen

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In letzter Zeit lese ich öfters, dass es Seminare über Filter gibt, die man noch vor das Objektiv schraubt, hält oder per Halterung benutzt. Es kommt mir immer vor, wie wenn man Workshops gibt, „wie fahre ich mit einer alten Eisenbahn mit Lok“, obwohl wir schon längst elektrifiziert sind. Ja, ich habe früher auch Cokin-Filter benutzt. Heute finde ich aber persönlich, dass bis auf zwei Filterarten alle anderen überholt sind. Alle „Veränderungen“ kann ich heute per Programm machen. Und die Puristen sollen mir nicht sagen, das wäre keine „echte Fotografie“. Längst sind für mich auch Kameras keine „echten Kameras wie früher“ mehr sondern hochqualifizierte Computer. Dies wird auch so weiter gehen, denn die Konkurrenz durch die Smartphones ist hart.

Jetzt zum eigentlichen Thema. Luminar AI hat ein neues Update herausgebracht. Auf den ersten Blick sah ich gegenüber dem vorherigen keine Änderung. Gut, dass es beim Update eine Gebrauchsanweisung in deutscher Sprache ! gibt. Mit 348 Seiten! Wundern Sie sich nicht, warum die Ladezeit etwas länger dauert – es hat 246 MB! Dort werden die neuen – etwas versteckten Neuerungen ebenfalls besprochen. Auf diesen Bildern sehen Sie die neue Bokeh-Version (Figur), die verbesserte Himmelsfunktion und noch ein Bild mit zwei verschiedenen Preset von Luminar übereinander gelagert. Da ich etwas ungeduldig bin, bin ich natürlich davon begeistert, dass diese nachträglichen Änderungen nur Minuten dauern. Wer Fragen hat: info@detlevmotz.de

Deutsche Gebrauchsanweisung zum neuen Update von Luminar AI

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Eigentlich freut man sich, wenn man ein neues Update bekommt. Diesmal habe ich aber bei Luminar AI kein Update entdeckt. Hat was nicht geklappt? Immerhin habe ich eine brandneue Gebrauchsanweisung für Luminar entdeckt. Nachdem ich mich versichert hatte, dass es die neue Version 1.4. ist. Über 400 Seiten! Und siehe da, die gut versteckten, neuen Aktionen, habe ich dadurch erkannt. Wobei mir die Aufmachung bei der alten 4er-Version (ohne AI) immer noch lieber ist.

Mischbilder zwischen Farbe und SW – COLOR KEY

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Die einen sagen „Color Key“ die anderen „Gestalten mit dem Holzhammer“. Ich kenne noch die Zeit, da wäre man froh gewesen, einem Gegenstand in einem SW-Bild, Farbe zu verleihen. Heute ist dies sowohl im Film als auch bei Fotos keine große Sache mehr. Es gibt dazu Apps und Programme. Durch Wettbewerbe kam es aber auch zu der Aussage „Gestalten mit dem Holzhammer“. Mann konnte sie nicht mehr sehen – SW-Motive von Frauen mit roten Lippen oder roten Schuhen oder rotem Schirm. Tausendfach habe ich diese Motive selbst ebenfalls gesehen. Das heisst aber nicht, dass man mit dieser Methode keine interessanten Bilder mehr bekommt. Und wer diese „roten Motive“ noch nicht gesehen hat, ist immer noch begeistert.
Hier sehen Sie zwei Motive, die ich kurz nach Erscheinung von „AKVIS Coloriage“ erstellt habe. Es ist ein Programm zur Bildeinfärbung und Farbveränderung.Ich muss zugegeben, es ist erstmalig, dass ich mich etwas in die Info dazu einlesen musste. Bewusst, habe ich auf die Farbe ROT verzichtet.
Fazit: Man benötigt etwas Zeit, Geduld und ein passendes Motiv. Gut ist es, wenn Sie 5 bis 10 Bilder vorab für den ersten Versuch bereits ausgewählt haben.

592 errreichte Personen auf FACEBOOK

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Buchvorstellungen und Fotoausstellungen sind – was die erreichten Personen betrifft – eine zähe Geschichte. Auch wenn ich nach den vielen Jahren weiss, welche Ausstellungen und welche Bücher viele „erreichte Personen“ bekommt. Mit diesem Buch gab es aber einen absoluten Sieger auf meiner Facebook-Seite fotoGEN-Online Magazin https://www.facebook.com/FotoGEN-Onlinemagazin-159792957770. Mit 592 erreichten Personen ist diese Info der Hit – und bisher einmalig auf der genannten Seite. Das muss ja auch einmal gesagt werden. Eine Buchkritik davon gab es natürlich auch auf meinem Blog. Einfach rechts auf Kategorie Bücher gehen. Sie finden dort noch über 170!
Tipp so nebenbei: Was ich nicht bekomme, kann ich auch hier und auf FACEBOOK nicht bringen.

Zingst an der Ostsee: UNICEF-Fotos des Jahres 2020, die man sehen sollte!

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A boy carries a child in his arms, migrants and refugees flee the Moria camp during a fire broke out, on the island of Lesbos on September 9, 2020.

Sie ist etwas schwer in Zingst zu finden, die Ev. Peter-Pauls-Kirche im Kirchweg 8. Darin die Fotoreportagen über Kinder, deren Lebenswelt unterschiedlichen Zwängen und Herausforderungen unterworfen sind. Es sind keine formalistischen oder schöne Bilder, wie man sie tausendfach bei Amateur-Fotowettbewerben sieht. Es sind Fotos, die unter die Haut gehen. Kinder die keine Familie haben (Sumon Yusuf, Bangladesch „Ihr Bett ist die Straße“), Kinder die böse Schicksale erlebt haben. Jüngere Kinder die in Kohlengruben arbeiten für wenig Geld. Oder das oben gezeigte Foto von Angelos Tzortzinis „Die brennende Not, Lesbos, Griechenland“

Nicht viele Touristen finden leider den Weg in die Kirche – eher zum Strand. Hier sollten eigentlich diese Arbeiten zu sehen sein. Denn nur hier würden auch Familien und so manches nervige und mit Computer-Spielen überschüttete Kind sehen, wie man – nicht nur am anderen Ende der Welt – lebt. Wer die Zeit in Zingst verbringt, sollte diese Ausstellung gesehen haben – und den Text dazu lesen. Die Ausstellung ist noch bis. 1.11.2021 zu sehen.

Perfekt und preiswert: Tasche für Micro-Four-Third-Ausrüstung

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Eigentlich mache ich keine Werbung für Kamerataschen. Habe in meinem Leben schon viele gehabt und bin froh, dass ich die letzten Jahre keine gebraucht habe. Vor dem Urlaub benötige ich aber eine, die eine kleine Micro-Four-Thirds-Ausrüstung aufnimmt. Suche auf Webseiten einiger Fotohändler: Preis unter oder über 100 Euro. Design hat mich selten überzeugt. Suche auf Amazon, etwa eine Stunde. Genau das gefunden, was ich mir vorgestellt habe – für 35 Euro! Wobei ich in der Tasche noch etwas mehr unterbringen könnte. Sie sieht hier auf dem Bild grösser aus, wie sie ist. Für mich optimal. Leicht und gut zu tragen. Gewicht mit Inhalt und Tasche bei dieser Ausrüstung: 1500 Gramm. Brennweite mit zwei Objektiven 12 bis 150 mm. Bei Micro-Four sind es 24 auf 300 mm. Perfekt für die Reisefotografie.

Das schönste Element – WASSER – in diesen Büchern

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Das Element WASSER kann schön sein, egal ob an der Oberfläche oder unter Wasser. Einige Bücher habe ich darüber vor kurzer Zeit erhalten.
Eine kurze Besprechung von jedem dieser Bücher erfolgt demnächst. Ausserdem sehen Sie dann noch ein Bild, das ich auf der Messe BOOT entdeckt habe. Eines der schönsten Unterwasserfotos das ich kenne. Auch dieses sehen Sie dann hier.

Generalprobe mit Doris Bauer

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Bei dieser Generalprobe war ich mit der LUMIX G-DC100 und zwei Objektiven dabei. Hier stört man keine zahlenden Zuschauer und kann „Türmerin Doris“ ein paar gute Bildern liefern. 110 wurden es, nach der Auswahl blieben noch 40 Bilder übrig. Es gibt darunter natürlich auch einige Bilder, die mir besonders gefielen. Eines davon sehen Sie hier. Eigentlich stand „Stadtschreiber“ Max Ganser direkt vor der Eingangstür des Museums in Erding. Doch der Hintergrund gefiel mir nicht so sehr. Deshalb bat ich ihn, vor diese Bilderwand zu treten, die ebenfalls zum Museum gehört. Die Genehmigung für die Veröffentlichung der Bilder für Berichte über ihre Veranstaltungen (wie diese) hatte ich mir später noch von Doris eingeholt. Vielleicht sehen Sie Max Ganser zu den Schwedenspielen 2022 wieder?
Trotz dem unruhigen Hintergrund, gefiel mir dieser Standpunkt – auf dem Schemel – besser. Es entstanden 7 Bilder, bei dem er beim letzten Auslösen noch etwas lächelte. Ok, dafür musste ich anschließend einen Spurt einlegen, weil die Gruppe schon weiter war.

Meine Buchbesprechung, diesmal der etwas anderen Art

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Es gibt Fotografen mit ihren Büchern, die ich schon Jahre verfolge – und teilweise auch persönlich kenne – Bernhard Römmelt gehört dazu. Es begann mit dem Buch „Der Nymphenburger Park“. Die Bilder und Texte gefielen mir. Das Buch zeigte nicht den üblichen Nymphenburger Park, sondern eine Tierwelt, die ich damals nicht für möglich gehalten hätte. Deshalb stellte ich dieses Buch mit einigen Seiten in COLOR FOTO vor. Es war 2001! Bis zum heutigen Zeitpunkt habe ich zahlreiche Bücher von Bernhard Römmelt hier vorgestellt. Aber es sind längst nicht alle. Unter den über 30 Bildbänden habe ich viele auf Buchausstellungen nur durchgeblättert. Jetzt ist sein neues Buch erschienen: NATURWUNDER BAYERISCHE ALPEN – 256 SEITEN und mit bestechenden Farbfotos. Ich habe noch seine Bemerkung auf Facebook im Kopf, als er sich wunderte, dass die Leute auf der Autobahn Richtung Garmisch Gas geben und durch diese schöne Landschaft düsen. Ok, auch ich bin damit gemeint, denn dort ist kein Tempolimit. Dazu kommt, ich habe keine Geduld, lange in der Landschaft zu sitzen. Während ich nach Garmisch düse, denkt meine Frau und ich aber immer an ihn: „Irgendwo da oben sitzt Bernhard und wartet auf das beste Licht“. Dafür muss man aber geboren sein. Ich kenne eigentlich keinen Fotografen der so „stetig unruhig“ ist aber für die jeweilige Landschaft Tage und Nächte verbringen kann. Klar, er benötigt kein Luminar AI für extreme Wolkenstimmungen auf seinen Bildern – ich manchmal :-). Er hat die besten Wolkenstimmungen im Original. Man braucht zu seinem neuen Buch nicht viel zu sagen ausser: KAUFEN! Die Bilder zeigen, dass man die schönsten Landschaften oft vor der Haustüre hat Dieses Buch ist wirklich „eine fotografische Liebeserklärung an die bayerischen Berge“, wie es der Verlag geschrieben hat. Das Buch lohnt sich zum Verschenken und als eigenes Geschenk an sich selber. Und wenn ich es demnächst in unser Bücherregal schiebe, bin ich gespannt, was die nächsten 20 Jahre von ihm noch zu erwarten ist. Ich hoffe dann mit meinen 90 Jahren, das Buch hat eine große Schrift. Dieses Buch ist beim Knesebeck Verlag erschienen und kostet 40 Euro, in Österreich 41.10 Euro.

Gunther Riehle rief und alle kamen…

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…wäre meine Überschrift gewesen. Leider passt aber besser „mehr Kinder wie Teilnehmer“. Egal aus welchem Grund dies so war. Hier die Geschichte zu diesen drei Fotos.
Dieser Text steht auch auf Facebook. Dort etwas zu erklären, ist auf einem solchem schnellen Medium eher schwierig. Anschauen in 3 Sekunden – Klick oder kein Klick – fertig. Deshalb hoffe ich hier, dass der Beitrag eher ganz gelesen wird. Der Ausflug von meiner Frau und mir führte uns am 12. Juni zum zweiten mal zur Nabu Köngen-Wendlingen, der Artenschutzgruppe Steinkauz. Dabei waren mit Gunther Riehle Personen, die einen seiner weltweiten Wettbewerbe schon einmal juriert hatten. Dieser Wettbewerb nennt sich „GERMAN OPEN CIRCUIT“. Gunther kam auf die Idee, diese Steinkäuze mit Patenschaften zu beglücken. Damit verbunden ein Besuch der „Mitglieder des GERMAN OPEN CIRCUIT“, damit diese erleben können, wie die jungen Vögel erstmalig für einen Ring am Bein aus der schon einmal gezeigten Röhre hier genommen werden. Dem Leiter Dieter Schneider ist es zu verdanken, dass er bereits 1977 begonnen hat Röhren auf Bäume zu setzen, um den Kauzen eine gute Möglichkeit für eine Brut zu bieten. Auf der bereits gezeigten Statistik, hier auf der Seite, können Sie ersehen was sich daraus entwickelt hat. Dieter Schneider ist heute, mit 85 Jahren ! noch aktiv Woche für Woche unterwegs um Röhren zu kontrollieren und um aufzuklären. Denn diese „Nester“ müssen gereinigt und ausgebessert werden. Oft werden diese – eigentlich einbruchsicheren Kästen – aber auch von Katzen oder Mardern ausgeraubt. Oder die Eier wurden – eventuell durch Störungen – nicht ausgebrütet. Wer mehr darüber wissen möchte, kann sich mit Dieter Schneider in Verbindung setzen – auch wegen einer Patenschaft für circa 30 Euro im Jahr. Für diese Vögel lohnt es sich. steinkauzpatenschaft@gmx.de
Wie Sie also sehen, werden die Jungvögel nicht aus „Spaß an der Freud“ für uns aus dem Nest geholt – sie sehen erstmalig auf was sie sich einmal einlassen werden – auf eine nicht mehr ganz intakte Natur. Deshalb sind wir vom „Club GERMAN OPEN CIRCUIT“ froh, dass es noch Vereine wie die NABU-Gruppe Köngen-Wendlingen gibt, die bis zu 300 Stunden im Jahr für diese seltenen Vögel viel Arbeit leisten. Sie sind auch zuständig, dass diese Röhren gebaut werden und auf bestimmte Bäume kommen. Auch da gibt es Regeln…Die Nisthöhle muss oben auf dem Platz angebracht sein und nicht unten! Sonst fallen die Jungen vom Ast, wenn sie ihre erste Flugversuche beginnen.
Der Vorsitzende Dieter Schneider ist auf dem Gruppenbild in der Mitte zu sehen. Er möchte nächstes Jahr etwas kürzer treten. Die Arbeit mit den Käuzen wird aber weiter gehen. Hilfe ist immer gern gesehen.