Über Detlev Motz

Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 20 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert.

Noch ist Zeit: Festival Baden bei Wien

OLYMPUS DIGITAL CAMERA, Foto Detlev Motz


Das Festival dauert heuer genau 105 Tage. Am 3. September ist sozusagen Halbzeit. Zeit eine erste Bilanz in einem Jahr zu ziehen, in dem ein Festival keinen Platz zu haben schien. Entgegen allen Vorzeichen haben die Stadt Baden und der Festivalverein es mit vereinten Kräften dennoch geschafft – und werden von begeisterten Besuchern belohnt. „In diesen ersten sieben Wochen haben schon gut 100.000 Menschen unser Festival aufgesucht und sich von fast 2.000 Bildern zu Staunen und Nachdenken verführen lassen“, so Festivaldirektor Lois Lammerhuber. Das ist sogar ein leichtes Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Und der traditionell Besucher-starke September beginnt ja erst.
Täglich bei freiem Eintritt geöffnet.

Website des Festival La Gacilly-Baden Photo:
http://festival-lagacilly-baden.photo

Für den Betrachter zählt das Bild – oft nach einer Sekunde

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In dieser Ausgabe habe ich in der monatlichen Bildgestaltung geschrieben, dass für viele Fotografen nur „das Bild aus der Kamera“ das „richtige Foto“ ist. Und das im Jahr 2020, bei dem jede Landschaft dieser Erde bereits 1000x fotografiert wurde und auf vielen Bildern nur noch langweilt. Klar, dass unsere Jugend und auch manche älteren Fotografen nicht nur in dieser Art fotografieren wollen. Dazu hat auch das Handy beigetragen, das von einigen noch verteufelt wird. Ich bin auch darauf eingegangen, wie sich durch diverse Programme – die auch längst in den Kameras mitwirken – die Bilder teilweise stark verändert haben. Meine Meinung ist, dass „intelligente Programme“ noch schneller in unser Leben treten werden, wie bisher. Nicht erst im nächsten Jahr wie geschrieben, sondern bis Jahresende. Was jeder damit macht ist seine Sache. Den normalen Betrachter interessiert nicht das „wie und warum“ sondern nur das Bild. Das oft nach Sekunden in unserer Instagram-Zeit wieder vergessen wird. Bilder mit neuen Ideen wird es aber trotzdem geben – eben nur mit anderen Techniken – oder viel Geduld bei den Aufnahmen. Dazu lese ich gerade einen Satz, der sagt, wo es immer mehr lang geht: „Wir haben die langweiligen und schwierigen Teile einer Bildbearbeitung entfernt, ohne die Kreativität zu beeinträchtigen“. Es ist keine Überraschung mehr, dass intelligente Programme oder wie auch immer man sie nennen mag, immer schneller Einzug auch in die Fotografie halten. Ein Satz, der gerade auch für Kameras und Smartphones gilt.

WILDNIS HAUTNAH

Der Fotoherbst in Zingst steht im Zeichen von Naturerlebnissen. In seinen Bildern zeigt der Förster Klaus Echle, berührende Natur-, und Tieraufnahmen.
Mit Geduld, biologischem Wissen, viel Zeit, um Vertrauen zu schaffen und der entsprechenden Technik gelingen Klaus Echle ergreifende Bilder. Tief empfundene Begeisterung und Leidenschaft für die Natur kommen sowohl in seiner fotografischen Praxis als auch seinem Beruf als Förster zum Tragen: „Ich bin mit Leib und Seele Förster und daher kenne ich mein Revier natürlich sehr gut. Mir fallen dadurch interessante Motive oder Stimmungen fast nebenbei auf, die ich dann in meiner Freizeit fotografisch umsetzen kann.“ Die weitreichenden und intimen Kenntnisse der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ermöglichen Klaus Echle tierische Begegnungen auf Augenhöhe. „Das sind für mich immer sehr emotionale Momente in der Natur. Viele Tiere sind uns Menschen gegenüber interessiert, gelassen und tolerant – Eigenschaften, die ich uns im Umgang mit Tieren aber auch untereinander mehr wünschen würde“, bekennt Klaus Echle.

Ausstellungsort: Open-Air-Installation Postplatz
Ausstellungsdauer: 01.09.2020 – 30.04.2021
Vernissage: 08.10.2020, 19:00 Uhr
Partner: ChromaLuxe, Epson

Foto: Klaus Echle

Eines haben sie gemeinsam – Micro Four Third

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Mehr zu diesen zwei neuen Micro Four Third-Kameras von Olympus und Panasonic im nächsten fotoGEN und kurze Infos darüber mit Bildern hier auf dem Blog.


Die ersten Aufnahmen mit beiden Kameras sind bereits gemacht. Interessant ist es, wenn man beide Kameras für einen Erfahrungsbericht hat und sofort vergleichen kann. Eigentlich wünscht man sich ein drittes Modell, das die Vorzüge aus jeder Kamera in sich vereint. So ist bei dem einen Modell das drehbare Display wünschenswert, oder der Sucher, welcher in der Qualität sehr verschieden ist. Mir persönlich gefällt auch das aufgeräumte Oberteil bei einem Modell, bei dem ich die plus/minus-Taste genau am richtigen Platz habe. Beide Kameras sind gleich schwer und sind etwa in der gleichen Preisklasse um die 800 Euro. Was beide Kameras haben, ist eine Menüführung, für die man eine Gebrauchsanweisung benötigt um alle wichtigen und unwichtigen Anwendungen zu verstehen. Bei beiden nimmt man am besten die Gebrauchsanweisung, die über das Internet zu bekommen ist. Eine davon hat 193 Seiten, die andere 508. Ich muss aber dazu sagen, dass die 508-Seiten-Gebrauchsanweisung sehr viel genauer und auch mit vielen farbigen Bildern auf diverse Details eingeht. Über die Qualität der gemachten Bilder gibt es „nichts zu meckern“. Abzüge habe ich bis DIN A2plus in bester Qualität bekommen. Meist werden aber bei solchen Urlaubskameras eher Bilder für ein eigenes Buch gemacht. Deshalb gäbe es für mich persönlich keinen Grund auf eine Kamera mit größerem Sensor wie Four-Third umzusteigen. Aus meiner Diazeit bin ich gewohnt, gleich den richtigen Ausschnitt bei der Aufnahme zu wählen und muss selten ein Bild noch stark beschneiden. Dafür habe ich mit diesen Kameras und Objektiven ein Gewicht, mit denen man gerne im Urlaub fotografiert ohne eine schwere Fototasche herumzutragen. Man hat sie deshalb auch immer dabei. Mein Tipp wenn es geht: Beide Kameras bei Ihrem Händler vor dem Kauf vergleichen. Schon beim Handling werden sie die Unterschiede feststellen.

Olympus schlägt zu…demnächst die ersten eigenen Aufnahmen

Eigentlich warte ich schon recht lange auf diesen Nachfolger der E-M10 Mark III. Was lange währt… Für mich muss ein Modell preisgünstig sein und eine Chance haben, gegen ein Smartphone anzukommen. Beziehungsweise zu sagen, ok habe ein gutes Smartphone aber ich will noch eine kleine Kamera mit Wechselobjektiven dazu. Denn für diese gibt es auch ein neues Tele. Durch Micro Four Third nicht zu schwer – und nicht zu teuer. Dort haben Smartphones ja noch ihre schwächen. Hier die ersten Fotos.

Hamburg, 4. August 2020 – Die neue Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist die Kamera für mobile Kreative. Das kompakte und leichte Gehäuse mit dem optimierten Griff, vielseitigen Aufnahmefunktionen für professionelle Bilder und die leistungsstarke 5-Achsen- Bildstabilisierung machen sie zum perfekten Werkzeug, um jeden Augenblick in hervorragender Bildqualität festzuhalten. Ein klappbares LCD, das auch für Selfies geeignet ist, und ein hochauflösender elektronischer Sucher geben Anwendern die Freiheit, ihren eigenen, einzigartigen Stil immer und überall umsetzen zu können. Das Teilen von Bildern ist dank einer speziellen Smartphone-App, die darüber hinaus Inhalte zum Erlernen der Fotografie bietet, jetzt einfacher denn je. Fotografie für alle, von Familien bis hin zu Fotoenthusiasten: Der OM-D E-M10 Mark IV Body wird für 699 EUR / 799 CHF ab Mitte August erhältlich sein, das Kit mit dem M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6 EZ kostet 849 EUR / 999 CHF.
Im Vergleich zu anderen Kamerasystemen sind die Olympus Kameras und M.Zuiko Objektive oftmals nur halb so groß und schwer und damit eine echte Alternative für mobile Fotografen. Die Kombination aus hochauflösenden, leistungsstarken Objektiven mit der weltbesten Bildstabilisierung ermöglicht hochwertige Fotos und Videos in beinahe jeder Situation. Die E-M10 Mark IV ist die kleinste OM-D. Mit ihrem optimierten Griff und den neuesten Bildgebungstechnologien ist sie die Wahl für alle, die eine kompakte Lösung suchen, die immer dabei sein kann.
Mobilität und leistungsstarke 5-Achsen-Bildstabilisierung
Die neue OM-D kommt im klassischen Olympus Design und ist leichter als je zuvor. In Kombination mit dem Standard-Kit-Objektiv wiegt die neue Kamera gerade mal 476 g. Der neue verbesserte Griff der E-M10 Mark IV bietet einen sicheren Halt und sorgt so für mehr Stabilität. Dank der im Gehäuse integrierten 5-Achsen-Bildstabilisierung mit einer Kompensation von bis zu 4,5 EV-Schritten*, dem neuen 20-Megapixel-Live-MOS-Sensor und den leistungsstarken M.Zuiko-Objektiven sind hochwertige Fotos und Videos, einschließlich Nacht- und Teleaufnahmen, in nahezu allen Situationen

OM-D, E-M10 Mark 4, product images

OM-D, E-M10 Mark 4, product images

Wetterphänomen in Zingst?

In einer Minute etwa 5 verschiedene Wolkenstimmungen in Zingst? Nein, natürlich nicht. Da der Himmel weiss war, habe ich jetzt, ein Jahr später die Wolkenstimmungen dazu gefügt. Jetzt recht einfach, wenn man eine eigene Himmels-Sammlung aufbaut. Naturwettbewerbe haben es immer schwerer „echte, analog anmutende Bilder zu bekommen. Statt Stativ und Verlauffilter, werden digitale Kameras mit 5-fach-Verwacklungsschutz und den entsprechenden Programmen benutzt (Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Zeit geht eben weiter… Juroren sehen längst nicht mehr, ob eine Landschaftsaufnahme echt ist oder aus dem Computer kommt. Selbst Graspinsel gibt es, um aus einer Wüste eine gründe Landschaft zu zaubern. Selbst RAWs bieten keine Sicherheit. Aber wieviele Betrachter interessiert es denn überhaupt, wenn eine Sekunde Betrachtung über ein Bild entscheidet. Ok, es gibt auch noch ein paar Ausnahmen, welche die sogenannte „echte Fotografie“ betreiben (wollen). Doch leider ist fast jede Landschaft und jeder Ureinwohner im Urlaub schon 1000 x fotografiert. Die Jugend und auch viele Fotografen setzen in diesem Jahrhundert auf andere Akzente. Und die Zeit der intelligenten Programme hat erst angefangen. Ob sie bei einigen Kameras auf „manuell“ stellen oder auf P wie Profi inkl. plus/minus-Taste, Algorithmen nehmen ihnen auch dort bei vielen Kameras die Arbeit längst ab, meist ohne dass die Fotografen davon wissen.
Zusätzliches Bild mit einem neuen SW-App. Bietet SW-Bilder in sehr guter Qualität.

Neues Update bei AKVIS erschienen




AKVIS kündigt das große Update von AKVIS Charcoal an, einer Software zur Erstellung von Kohle- und Kreidezeichnungen. Die Version 5.0 bietet einen komplett überarbeiteten Bearbeitungsalgorithmus, der natürlichere Schraffurlinien und Schattierungen erzeugt. Die Schnellvorschau ist wesentlich präziser geworden. Außerdem liefert das Update andere Verbesserungen, die das Programm benutzerfreundlicher und effektiver machen.

Veröffentlicht unter AKVIS

Kein Ausstellungsende in Zingst: Tiefsee – trügerische Schönheit


Fotografie Zingst
Fotoausstellung
Tiefsee – trügerische Schönheit
Zeitraum: 20.07.2020 bis 01.10.2020
Finissage: 01.10.2020, 16:30 Uhr
Ort: EPSON Digigraphie Galerie Zingst

Peter Lebeda formt aus Plastikverpackungen geheimnisvolle Tiefsee-Wesen, die mit Hilfe von Lichteffekten eine ganz eigene Kraft erzeugen. Er stellt als erster von zwei Gewinnern des diesjährigen Epson Digigraphie-Fotowettbewerbs in Zingst aus. Zur Jury gehörte auch Klaus Tiedge, Kurator des Umweltfotofestivals »horizonte zingst«.
Die Arbeit thematisiert den gedankenlosen Konsum von Plastik als Verpackungsmaterial, der die Natur und die Menschheit durch die Vermüllung der Ozeane in eine Katastrophe treibt. Der fotografische Ansatz ist dabei nicht dokumentarisch, sondern Lebeda inszeniert seinen eigenen Plastikmüll im Fotostudio und benutzt dabei gelernte Bildwelten.

Mit polarisiertem Licht fotografiert, werden aus Plastikverpackungen geheimnisvolle Tiefsee-Wesen, die im Scheinwerferkegel eines Tauchboots erscheinen. Zeitlos treiben sie im ewigen Dunkel der Tiefsee. Kein Ort, kein Standpunkt, der uns hilft, sie zu bestimmen. Eine apokalyptische Vision oder Realität? Ein großer Anteil des Plastikmülls landet in den Ozeanen unserer Welt.

Laut aktuellen Schätzungen haben sich dort allein am Meeresboden etwa 80 Millionen Tonnen Plastikmüll angesammelt. Der Fotograf arbeitet ausschließlich mit den klassischen Mitteln Kamera und Licht, was Sorgfalt und Zeitaufwand erfordert. Eine nachträgliche, stark verändernde digitale Bildbearbeitung erfolgt nicht.
„Digigraphie“ beschreibt ein zertifiziertes Verfahren für den digitalen Kunstdruck. Dabei werden Fotografien unter strengen einheitlichen Produktionsstandards in limitierter Auflage gedruckt. Qualitative Inkjet-Drucktechnologie in Kombination mit hochwertigen Fotopapieren sorgen hier für größtmögliche Qualität sowie Haltbarkeit. Alle Werke der Ausstellung werden nach dem Epson Digigraphie-Standard produziert.

Wie passen diese Bücher zusammen?


Heute kann ich Ihnen wieder zwei neue Bücher vorstellen. Auf den ersten Blick werdet Ihr sagen, wie passen denn diese zusammen. Ok, beide Bücher sind aus dem Rheinwerk-Verlag. Hans-Peter Schaub, muss man mit seiner Landschaftsfotografie nicht unbedingt vorstellen, man kennt Ihn und seine Bilder. Hier finden Sie aber auf 320 Seiten alles was Sie schon immer einmal fragen wollten. Er ist sozusagen ein Leitfaden für die Praxis. Man kann seine Bücher lesen, seine Workshops besuchen oder seine Vorträge bestaunen. Und da kommen wir zum zweiten Buch. Wer die Leser/Besucher überzeugen möchte, benötigt „Storytelling“ und was sagt der Autor dazu, was man mit seinem Buch erreichen kann? Überzeugend kommunizieren! Diese Gabe benötigen sie auch als Fotograf. Und damit passen diese Bücher doch wieder ganz gut zusammen. An vielen Beispielen erfahren Sie, wie sich der persönliche Erfolg mit Ihren Fotos einstellen kann. Das ist aber nicht nur auf Bilder bezogen. Dieses Buch hat ebenfalls 320 Seiten, aber eine kleine Vorwarnung: Sie brauchen Zeit zum lesen, denn das Buch hat wenig Bilder aber sehr viel Text. Am besten gehen Sie mit Block und Bleistift dran und schreiben sich einige gute Tipps gleich auf. Ja, ich kann sagen, diese zwei Bücher passen zusammen, wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Bitte darauf achten: Nur mit Adresse und kurzer Info!

Auch in der nächsten Ausgabe von COLOR FOTO, welche am 5.August erscheint, wird es wieder eine Leserbild-Besprechung geben und eine Bildgstaltungsfolge „Das Resultat zählt“. Dort finden Sie auch diese hier gezeigte Info zur eigenen Einsendung. Bitte halten Sie sich daran! Was immer wieder fehlt ist die genaue Adresse auf dem Mail und eine kurze Angabe zu Ihrem Bild. Wobei es weniger eine technische Angabe sein muss, sondern eine Antwort auf: Wo aufgenommen und weshalb aufgenommen? Wie immer wird Ihr Bild gezeigt und eine Abwandlung, wie ich das Bild verbessern/gestalten würde. Denken Sie auch daran, dass es bis zu einer Besprechung in COLOR FOTO etwas dauern kann. Sie erhalten aber auf jeden Fall nach Ihrer Einsendung eine kurze Antwort von mir.

Weitersagen: Über 170 Bücher besprochen oder vorgestellt !

Diese vier Bücher stehen für über 170 Bücher, die Sie auf diesem Blog finden können. Einfach auf „Kategorien“ gehen und dann unter Bücher. Ich persönlich schaue für eine Besprechung eher auf Gestaltungsbücher oder auf Bücher, die eine kreative Möglichkeit bieten, ein Bild zu verändern. Weniger auf neue Bücher mit Kameratechnik über eine bestimmte Kameramarke. Dafür könnten diese 4 Bücher stehen. Zwei völlig verschiedene Ansätze vermittelt die Fotografin Monika Andrae mit ihren zwei Büchern. Eines davon ist neu, das andere habe ich schon vor längerer Zeit besprochen. Und auch heute noch eignet sich DIE SIEBEN TODSÜNDEN DER FOTOGRAFIE vortrefflich für Einsteiger. Bei den anderen zwei Büchern, von zwei verschiedenen Autoren, geht es um ein Programm. Zwischenzeitlich gibt es für LUMINAR – im Gegensatz zu früher – noch mehr Bücher. Welches man wählt, hängt auch vom Lesegeschmack ab. Grundsätzlich rate ich immer, noch einen Blick auf Amazon zu werfen oder auf die Verlagsseite. Eine Möglichkeit könnte die Lesermeinungen sein oder aber die weiteren Infos auf der Verlagsseite. Meist sind es einige Seiten aus dem Buch oder aber zusätzlich das Inhaltsverzeichnis dort zu finden. Ich beginne immer beim Inhaltsverzeichnis und schaue manchmal auf die Leserkritiken bei Amazon. Diese sollte man aber eher mit einer gewissen Vorsicht genießen. Welche Fotobücher haben Ihnen gut gefallen? Da bei der Kommentarfunktion endlos viele Spams kommen, bitte an info@detlevmmotz.de schreiben.
Hier noch die Kriterien, auf welche ich schaue: Ist das Buch bzw. die Schrift gut lesbar? Wie sind die Bilder, neu, plakativ, mit Idee oder schon endlos oft gesehen? Was sagt der Autor zur Bildgestaltung – oder liest man wieder mal die gleichen Kriterien wie vor 40 Jahren? Ist es eine Textwüste oder ist die Headline, die Laufschrift oder die Infos zu den Bildern gut verteilt? Gibt es die Tipps gut lesbar auf einem eventuell farbigen Untergrund. Hat der Autor einen guten Schreibstil oder lege ich das Buch nach 10 Minuten weg? Wie ist das Layout? Finde ich eine Antwort auf die Frage, welche ich eventuell habe?

Sortieren mit ExcireFoto – ohne Cloud, aber mit AI


Grundsätzlich habe ich etwas dagegen, ein Programm zu mieten. Eine Ausnahme mache ich nur bei Serien & Filme, wenn es um Smart-TV geht. Denn dort kann ich monatlich kündigen. Bei Fotoprogrammen bin ich etwas wählerischer. Deshalb war ich recht erfreut, als ich von ExcireFoto hörte. Zwischenzeitlich habe ich es geschafft, meine Baumserie mit einem/zwei Bäumen dort einzugeben. Keine leichte Aufgabe, denn die Serie umfasst mehrere tausend Fotos. Der Anfang ist getan. Eines vorab, ich bin mit dem Programm sehr zufrieden.

Auch mit der Gebrauchsanweisung die in deutscher Sprache erschienen ist und dazu gut lesbar. Das erste Update hat das Programm ebenfalls schon hinter sich. Die eingesetzten, intelligenten Programme, funktionieren recht gut. Ob meine eigenen Fotos von mir oder Fotos von meiner Frau oder dieser Baum, ich finde recht schnell was ich suche. Mal schauen, wann ich die ersten 100 000 Bilder gespeichert habe. Ok, das wäre mal der Anfang.
Hier zu sehen, 20 Fotos der Baumserie, von 2177 Bildern (der Anfang). Die angegebene Menge steht oben am Rand, bei den Bewertungen, Metadaten, Erstellungsdatum und Sortierungen nach diversen Kriterien. Ein Klick auf den blauen Kopf rechts, gibt die Möglichkeit unter tausenden von Porträts die richtigen sofort zu finden.