BOOT 2020 – Eine der interessantesten Messen

Eigentlich wäre ich nie auf die Idee gekommen, auf eine solche Messe zu fahren. Immerhin ist Düsseldorf nicht um die Ecke. Aber meine Frau liebt Wasser  – und diese Messe.  Jetzt, beim zweiten Besuch seit 2018 muss ich sagen, es ist eine der interessantesten Messen, auch für Leute wie mich, die eher ungern in’s Wasser gehen. Interessante Vorträge, Bilder die sich im Gehirn festsetzen und ja, ich habe einen Stand mit genau meinen gesuchten Mützen gefunden. Was mir aber ebenfalls auffiel, die  vielen Jugendlichen und Kinder auf der Messe.  Sie sind unter dem Motto „boot4school“ hier  und werden von diversen Firmen zum Mitmachen eingeladen. Es gibt Mottos wie „THE WAVE statt Klassenraum“ oder „Paddeln statt Klassenzimmer“. So wird diese Zielgruppe an das „Hobby Wasser“ herangeführt.

Eigentlich wäre dies auch eine gute Idee, für die Fotoindustrie. Doch diese glänzte durch Abwesenheit, zwei durch langweilige Stände. Nur wenige Firmen, die sich speziell der Unterwasserfotografie verschieben haben, waren mit  perfekten Ständen und Vorträgen anwesend. So wurde beispielsweise die Sealife DC 2000 vom bekannten  Unterwasserfotograf Kurt Amsler vorgeführt. Auch Dr. Georg Nies von Seacame war vertreten und zeigte, wie man kreative Unterwasserfotografie betreibt. Ein sensationelles Bild sah ich auch bei einem Vortrag von Robert Wilpernig von WIRO DIVE. Ich hoffe, dass ich demnächst dieses Bild vorstellen kann und von einer unvergesslichen (aber nicht gerade preiswerten) Reise  zu dieser Insel berichten kann.

Natürlich schaut man sich auch Halle 6 an, um die Superjachten zu betrachten. Ok, ich merke schnell, ich bin in der falschen Gehaltsklasse. In diesem Jahr spielte auch der Umweltgedanke eine grosse Rolle. Was man an Fotos und Filmen von Tauchern zu sehen bekam, war  teilweise kaum auszuhalten. Fische, die in Plastiktüten herumschwirren, Schildkröten, welchen durch Plastik der Panzer so zusammengedrückt wurde, dass sie  nicht mehr überleben können. Tote Fische mit Plastik im Magen. Schleppnetze am Meeresboden mit toten Tieren. Taucher setzen sich zwischenzeitlich in diversen Gruppen stark dafür ein, Haken und Schleppnetze die am Meeresgrund  liegen, einzusammeln. Alleine in die Ostsee sollen 10.000 bis 15.000 neue Netzteile gelangen. Langlebige Todesfällen für viele Meerestiere. Dazu spielt jetzt ein App eine größere Rolle, um Informationen über diese Netze weiter zu geben. Fazit: Auch für „Landeier“ die wenig mit Wasser zu tun haben, eine interessante Messe. Und Fotografen sehen hier wirklich sehenswerte Fotos und Filme. 

 

In diesem Jahr auch einen Stand entdeckt mit meinen Mützen. Bestellbar auch per Internet. Die ewige Suchen nach meinen Mützen hat ein Ende.
Bei diesem Vortrag sah man, wie Mensch und Tier auch einträchtig nebeneinander leben können. In diese Mermaid war ein Rochen geradezu verliebt. Der faszinierende Tanz wurde in einem Film gezeigt.
Der bekannte Fotograf, Tauchpionier und seit 40 Jahren Meister seines Fachs, zeigte auf der BOOT auf was es bei der Unterwasserfotografie ankommt, u.a. anhand dieser Kamera.
Die Halle für maritime Kunst ist für mich der Anziehungspunkt. Alles was mit Wasser, Schiffen, Strand, Wolken, Wasser und Leuchttürmen zu tun hat, wird in dieser Halle künstlerisch gezeigt. Wie vor zwei Jahren war mein Hauptanziehungspunkt Thomas Kubitz – www.thomas-kubitz.com Sein Buch „Moin, moin…eine malerische Reise“ hatte es mir schon 2018 angetan. Einfach mal auf seine Seite schauen !
In mehreren Hallen waren Boote und Jachten zu sehen. Auch wenn man nicht das nötige Kleingeld hat – es ist immer wieder interessant, durch diese Hallen zu gehen.

Auf zur „boot Düsseldorf“

Eigentlich wäre ich nie auf die Idee gekommen, jemals im Leben auf die Messe „boot Düsseldorf“ zu fahren. Aber meine Frau liebt das Wasser. Ich habe immer den Eindruck sie wurde unter Wasser  geboren. Während sie ihre Stände aufsucht, die eher mit dem Thema TAUCHEN zu tun haben, zieht es mich zur Halle „maritime Kunst“ oder auch zur Halle mit den teuren Booten. Dazwischen gibt es noch viele interessante Stände – auch für mich. Während ich 2018 mit diversen Utensilien von Künstler Thomas Kubitz nach Hause kam, bin ich gespannt, was es in diesem Jahr gibt. Ob wie 2018 Schnee am Münchner Bahnhof liegt? Das Wetter sieht eher nach Frühling aus. Das kann sich aber schnell ändern. Und damit dann auch die Pünktlichkeit der Bahn.

5. bis 7. Januar Messe München

Wir dürfen gespannt sein, was die „Trends“ in diesem Jahr sind. Immer am Puls der Zeit und ihr oft schon weit voraus: Als Trendplattform macht die TrendSet Ausstellern und Fachbesuchern die Trends der kommenden Saison frühestmöglich zugänglich. Mit umfassenden Trendrecherchen gibt die TrendSet bereits ein halbes Jahr vor Saisonstart, und damit als erste Trend- und Ordermesse im Jahr in Deutschland, alle wichtigen Strömungen und Trends für die Branche heraus. Der Trendausblick basiert auf eigenen Recherchen sowie Informationen der Aussteller und fungiert als Trendwegweiser für die neue Saison. Schon am Ende jeder Messe gibt die TrendSet mit ihrem neuen Leitmotiv, den Trendmotiven und Farbkarten einen Ausblick auf die kommenden Strömungen im Interiors & Lifestyle Bereich.

Last Call für eure Fotos !

Deutscher Jugendfotopreis: Einsendeschluss am 6. Dezember!
Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro, Ausstellung und Fotofest auf der photokina 2020 in Köln
13. November 2019. Geldpreise im Gesamtwert von 13.000 Euro und eine Ausstellung der Bilder auf der photokina – das erwartet die Sieger beim Deutschen Jugendfotopreis. Teilnehmen können alle bis 25 Jahre, die gerne fotografieren und ihre Bilder groß präsentieren möchten. Der Wettbewerb ist offen für alle Themen und Motive. Wer dabei sein möchte, muss sich jetzt beeilen – denn der Einsendeschluss ist am 6. Dezember 2019. Informationen und Upload: www.jugendfotopreis.de.

Wien – immer eine Reise wert

Alle Fotos: iPhone 11

Wieder zurück von der PHOTO & ADVENTURE. Wie im letzten Jahr, besuchten wir, die Messe. Leider war sie diesmal früher und nicht zur Weihnachtszeit. Anstatt Weihnachtsmärkte fotografierte meine Frau und ich im Prater. Obwohl wir die Canon-Ausrüstung dabei hatten – wir entschieden uns wegen der Kälte für das Huawei P40pro und das 11er-iPhone. Was heute die Smartphones bieten ist schon unwahrscheinlich. Aufnahmen im Prater ohne Stativ – kein Problem. Knackscharfe Bilder,, brillante Farben.

Was uns bei der Messe selbst wieder gefallen hat, dass sie irgendwie familiärer wirkt wie die Photokina. Diese war übrigens bei vielen Ausstellern auch ein Thema. Fazit: Wie geht es wohl weiter? Für uns ganz einfach: Zingst und Wien ja, Köln nicht mehr. 

Was meiner Frau und mir gefällt, ist auch der getrennte Teil, zwischen Industrie und Fotoausstellung. Die Fotoausstellungen können kostenlos( ! ) besucht werden. Ebenfalls gut, an jedem der Stände ist der Fotograf anzutreffen welcher etwas zu seinen Bildern sagen kann. Stimmungsvolle Bärenbilder waren von diesem Team zu sehen(siehe Bild oben): www.sonvilla-graf.com. Oft wird auch noch zum entsprechenden Thema ein Buch geboten. Zwei Tage hat man Zeit von einem Stand zum anderen zu gehen, den Ausstellern fragen zu stellen oder einen Vortrag zu besuchen. Klar, für uns ist Novoflex ist Pflichttermin. Mit dieser Firma hatte ich schon vor vielen Jahren Workshops gemacht und man kennt sich gut.  Auch schön: Das Hotel hat nicht die Preise von Köln und man hat nur 100 Meter zum Prater (ohne Baustellen).  Dieser ist ja immer einen Besuch wert für Fotografen. Gerade am Abend wenn der Platz ein einziges Lichtermeer ist. Tipp: Falls Sie die Ausstellung im nächsten Jahr einmal besuchen möchten: Bahnreise und Hotel (direkt zwischen Messe und Prater das Motel ONE) rechtzeitig 3 oder 4 Monate vorher buchen.  

Tipp für Sammler – und Aussteller

Hier die aktuellen Termine der Kamerabörsen fuer Amateure, Profis und Sammler im Kalenderjahr 2020.  Website und Facebook Info:

https://www.kameraboersen.org/
https://www.facebook.com/Kameraboersen

Öffnungszeiten und Teilnahmekonditionen:

10 -16 Uhr Zugang für das Publikum nur während der Öffnungszeit
Ausstelleraufbau 8-10 h mit schriftlicher Ausstellerbestätigung

Eintrittsgeld: 10 € Nachwuchsförderung: Kinder und Jugendliche in Begleitung
Erwachsener, Schueler und Studenten bis zum 25. Lebensjahr
haben bei allen Kameraboersen freien Eintritt

Aussteller: 35 – 55 € Standmietenpauschale ist abhängig von der Tischgrösse
(Verkaufsgebühren oder Provisionen werden nicht verlangt)

Messe Wien nahe am Prater: 9. und 10. November 2019

Diese Veranstaltung hat fotoGEN bereits 2018 besucht. Hier ein paar Tipps für Unentschlossene. Alle Fotoausstellungen im Congress Center sind kostenlos. Kinder unter 14 Jahren sind kostenlos. Es gibt dieses Jahr ein Schnupperticket um 5 Euro. Gültig ab 16 Uhr und ist nur an der Tageskasse erhältlich! Mit dem normalen Messeticket  können Sie sich bei CEWE vom Stick, der SD-Karte oder dem Handy einige Fotos kostenlos ausdrucken.Auch in diesem Jahr sind wieder viele Aussteller vertreten. Was fotoGEN ebenfalls gefallen hat, im Gegensatz zur Photokina: Kleinere, aber familiärere Ausstellung. Keine Baustellen vor dem Congress Center. Hotel neben dem Center mit normalen Preisen im Gegensatz zu Köln. Von dort sind es nur 200 Meter zum Prater, den wir am Abend und am Morgen fotografiert haben. U-Bahn direkt vor der Messe in die Innenstadt alle 3 Minuten. Leider sind dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte zu besuchen, da die Messe früher ist. Dafür gibt es in diversen Museen sehenswerte Ausstellungen. Wien ist wirklich eine der fotogensten Städte. Vielleicht sehen wir auch den einen oder anderen fotoGEN-Leser?

Prater in Wien, am frühen Morgen aufgenommen von Christine Motz 2018 und per Snapseed mit dem gewünschten Look angepasst.

Begegnungen: Mensch & Tier


Olympus ist in diesem Jahr nicht nur 100 Jahre alt geworden, sondern blickt auch auf 10 Jahre Partnerschaft mit dem Umweltfotofestival »horizonte zingst« zurückblicken. Das Festival zählt mittlerweile zu den bedeutendsten des Landes und zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an. Das gilt auch für die Ausstellung der Olympus Community, die schon seit 2011 fester Bestandteil des Festivals ist. Gezeigt werden jeweils die besten Aufnahmen der Olympus OM-D und PEN Fotografen aus dem Fotowettbewerb von Olympus und der Kur- und Tourismus GmbH Zingst. Das Thema für 2020 lautet: »Begegnungen – Mensch und Tier«. Olympus Fotografen sind ab sofort aufgerufen, ihre Beiträge zum Wettbewerbsthema bis zum 31. Januar 2020 einzureichen. Hier finden Sie alle Infos zu diesem Wettbewerb

Ein gutes Bild gehört auf Papier

Vorab: Heute habe ich eine Einladungskarte erhalten, die wirklich die schönste und aufwändigste ist, die ich bisher von einem Club bzw. von einem Fotografen bekommen habe. Diese Klappkarten bestehen aus 6 Seiten, bedruckt 11 Seiten, auf bestem Papier. Nachfrage: Das genannte Buch ist auf diesem Papier gedruckt.

Es handelt sich bei diesem Fotografen um Wolfgang Bernauer aus Meilen in der Schweiz. Er beteiligt sich regelmäßig, über die vielen Jahre, mit seinen Fotos beim fotoGEN-Wettbewerb. Ihn kenne ich aber bereits von COLOR FOTO/FOTO CREATIV. Zu diesem Wettbewerb hat er ebenfalls seine Bilder regelmäßig eingesandt.  Mein Motto ist auch seines: Ein gutes Bild gehört auf Papier. Eher selten ist es auch, dass ein Wettbewerbsfotograf nicht nur seinen Ehrungen hinterher jagt, sondern eine Liebe für Serien hat und diese in Kalender oder Bücher umsetzt. Mehr über sein Buch in der fotoGEN-Ausgabe vom Januar2020. Wer aber bereits jetzt mehr wissen möchte, kann seine Ausstellung vom 28.11. bis 8.12. in der Kronengalerie, Froschaugasse 3 in Zürich besuchen. Sein Langzeitprojekt „Mein griechisches Dorf“ ist bei mehrwöchigen Aufenthalten in Olymbos, im Bergland von Karpathos entstanden. Von den über 5000 Fotografien, die in einem Zeitraum von mehr als 20 Jahren entstanden sind, werden 76 in diesem Buch zu sehen sein. Vielleicht auch ein Grund, fotoGEN noch einmal Durchzublättern und seine vielen großartigen SW-Fotos anzuschauen. Wer mehr über ihn wissen möchte, geht auf www.wolfgangbernauer.com.