Fotografien aus dem 19. Jahrhundert

Dass sich heute viele „Fotokünstler“ nennen, darüber schaut man hinweg. Wer wirklich einen Fotokünstler sehen möchte – die Ausstellung über Adolphe Braun läuft noch bis 21. Januar. Bilder, die 1855 (!) auf der Weltausstellung in Paris gezeigt wurden. Blumenaufnahmen von einer Schärfe, die nicht nur früher schon für Aufsehen sorgten. Wenn man dabei seine Kamera betrachtet, die er bei Fotoreisen bis nach Ägypten auf dem Rücken trug, kann man über die Probleme in der heutigen, digitalen Fotozeit nur lächeln. Sie läuft im Stadtmuseum >>> in München. Wer schon im Stadtmuseum ist, sollte die Dauerausstellung auf 2000 qm besuchen. Sie hat nichts mit Fotografie zu tun, ist aber eine der 10 schönsten Ausstellungen die ich gesehen habe. Titel: PUPPENTHEATER/SCHAUSTELLEREI. Militante Türschützer sollten sich nicht gleich umdrehen, wenn sie die Tierplakate von 1950 am Eingang sehen, vom Zirkus und Rummel.

Zugreise nach Linz zur Gala des Trierenberg Super Circuit

Am Montag fand in Linz um 18.30 Uhr die Eröffnung der Gala „Trierenberg-Salon“ statt. Nach vielen Jahren zog ich deshalb meinen Anzug aus dem Schrank und gönnte mir eine neue Krawatte. Darauf bestand meine Frau ! Den Salon gibt es bereits seit vielen Jahren und diesmal gingen noch mehr Bilder wie üblich ein. Daran hatte sicher auch China dazu beigetragen. 120 000 Bilder aus aller Welt mussten bei diesem Wettbewerb juriert werden. Das Ergebnis konnte man an diesem Abend – teilweise sogar mit dem Fotografen zusammen – sehen und bestaunen. Bei den gezeigten Bildern, großformatig gedruckt von CEWE, ging es an diesem Abend nicht darum ob diese Fotos gut oder schlecht sind. Hier hingen wirklich nur Exponate, die durch ihre Idee oder Gestaltung auf den Betrachter wirkten. Das Niveau war auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. In  vielen Gruppen wurden die besten Fotografen auf die Bühne gerufen – auf dem Bild die Fotografinnen – und mit ihren Bildern vorgestellt. Eine gelungene Veranstaltung, bei der sowohl Profi- als auch Amateurfotografen zeigten, was sie können. Eine solche Gala dürfte in dieser Art sicher einmalig sein.

Da ich die OM-D E-M10 Mark III, welche ich für einen Erfahrungsbericht habe, in den nächsten Tagen wieder zurück senden muss, war die Bahnfahrt nach Linz eine gute Gelegenheit um diese nochmals als Reisekamera „zu testen“. Über zwei Stunden ließ ich mir Zeit, den Bahnhof in Linz zu fotografieren. Dabei nur das ultraflache Zuiko Digital ED 14-42 Pancake, von dem ich schon ab der ersten Aufnahmen in Erding begeistert war.  Denn dadurch kann ich die Kamera, wie mein iPhone, in einer meiner großen Jackentaschen tragen. Dazu kommt der 5-fach-Verwacklungsschutz und wenn nötig, kann ich die Bilder direkt auf das iPhone senden. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von fotoGEN.

Keine Formalismus-Ästhetik sondern harte Realität

FOTODOKS: Festival für aktuelle Dokumentarfotografie in München – noch bis zum 15. Oktober. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Gastland USA. Deshalb wurde die Flasche Bier auch unaufällig in einer Tüte ausgegeben – siehe Bild.
Auffallend: Wie in Zingst, ist die Rahmung (oft waren Fotos direkt an der Wand befestigt) eher Nebensache – das Bild zählt. Dafür war diese Ausstellung am Eröffnungstag so voll, dass man kaum aus der Tür kam, wenn man um 22 Uhr auf die S-Bahn wollte. Meine Bilder täuschen darüber etwas hinweg, dass in den großen Hallen fast schon zu viele Besucher waren. Interessant auch das Publikum: Künstler, Studenten, Profifotografen, viele Frauen und viele jugendliche Besucher. Während ich auf solchen Ausstellungen Fotoclub-Mitglieder aus Amateur-Dachverbänden eher ganz selten sehe, gefällt mir, dass man bei solchen Ausstellungen, mit vielen Leuten in’s Gespräch kommt, die man eben bei den Ausstellungen dieser Dachverbände überhaupt nicht sieht. 

Fotofestival in Pech: Digitalisierung der Super-8-Filme von Besuchern

Eine Attraktion beim Plecher Fotofestival 2017 (15.-18. Juni): Wir digitalisieren die Super-8-Filme der Museumsbesucher. Bei der digitalen Überspieltechnik, die das Kameramuseum verwendet, gibt es keine Unschärfen oder Farbveränderungen etwa durch Umlenkspiegel oder andere hergebrachte Methoden. Kein Vergleich zum primitiven Abfilmen der Super-8-Filme von einer Leinwand oder einer Mattscheibe. Der Film wird Bild für Bild direkt in der Filmebene „abfotografiert“, was eine unvergleichliche Qualität ermöglicht. Auch die Tonspur wird ausgelesen und auf der DVD mit verewigt. Die Digitalisierung findet jeweils von 11 bis  17 Uhr, am 17/18.6. statt. Tipp: Normal-8-Filme können zur Bearbeitung in einer befreundeten Spezialfirma im Museum abgegeben werden. Mehr Infos gibt es auf www.kameramuseum.de/digitale  Foto: Deutsches Kameramuseum

Ausstellung der Blende 1 in Unterschleißheim

Der seit 1987 bestehende Blende 1 Fotoclub e. V. >>>  zeigt seine diesjährige Jahresausstellung unter dem Titel „Made in Germany“ vom 24. Mai bis 18. Juni 2017 im Bürgerhaus Unterschleißheim (Rathausplatz 1, 85716 Unterschleißheim).

Die Vernissage findet am 24. Juni 2017 ab 19 Uhr statt. Neben der Ausstellung selbst zeigt der Blende 1 Fotoclub e.V. zur Eröffnung eine Beamershow mit weiteren Arbeiten. Außerdem wird die Vernissage vom Pantomimen Il Mimo und dem Kabarettisten André Hartmann begleitet.

Die Ausstellung ist dann bis 18. Juni 2017 jeweils Montag bis Freitag ganztags, sowie Samstag 10 bis 18 Uhr und Sonntag 14 bis 18 Uhr zu sehen.
Der Blende 1 Fotoclub e. V. ist ein Zusammenschluss von Fotografinnen und Fotografen aus München und Umgebung, die die Freude an der Fotografie eint. Die Auseinandersetzung mit Fotografie als abbildendem und gestalterischem Medium ist es, was den Club auszeichnet. Dabei finden alle Formen der Fotografie ihren Platz – schwarzweiß und farbig, analog und digital, Großformat und Handy.

Sonne lacht, Blende 8?

Wann kommt denn die Sonne? Das ist die Frage bei diesem Wetter zur Zeit. Aber auch beim nächsten Seminar in der Steiermark ist der Blick nach oben am frühen Morgen normal. Die Aufnahme zeigt zum üblichen Gruppenbild die zweite Variante, die jedes Jahr entsteht. Einmal mit mehr einmal mit weniger Teilnehmern. Die Fotografinnen erhalten immer noch ein extra Foto – ohne die männlichen Teilnehmer.

Ausstellung in der Klosterschule in Glonn

Foto: Sebastian Kugler

„Spielräume-Ausstellung“ in der Galerie Klosterschule

Müssen Fotografien immer scharf sein? Müssen Fotografien immer die Wirklichkeit wiedergeben? Oder dürfen Fotoarbeiten verspielt, phantasievoll und irreal sein? Die Antwort finden sie in der Spielräume-Ausstellung der Glonner Fotofreunde. Alle zwei Jahre veranstalten die Glonner Fotografen diese kreative Fotoausstellung. 8 Mitglieder der Glonner Fotofreunde, jeder mit einer eigenen Bildsprache, präsentieren eine Ausstellung bei der jeder einzelne Aussteller seiner Kreativität und Phantasie freien Lauf lässt. Nicht nur fotografisch und fototechnisch gehen die Fotofreunde ungewöhnliche Wege, sondern auch in der Präsentation ihrer Werke. Unter dem Motto „ein Bild ist immer eine Illusion“ erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche, phantasievolle und spannende Foto-Kunst-Ausstellung. Freuen sie sich auf Fotoinstallationen, Verfremdungen, Fotoexperimente, reale und irreale Bilder.

Die Fotofreunde Glonn laden alle ein, diese kreative und abwechslungsreiche Fotoausstellung zu besuchen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Vernissage:                  Freitag, 31.03.2017   19:30 Klosterschule Glonn

Ausstellung:                Sa. 01.04. 2017 14 – 18 Uhr

So. 02.04. 2017                  10 – 18 Uhr

Sa. 08.04. 2017                  14 – 18 Uhr

So. 09.04. 2017                  10 – 18 Uhr

Medienfestival in Villingen-Schwennigen

Vom 10. – 12. März 2017 wird die Neue Tonhalle in Villingen-Schwenningen, wieder ein Treffpunkt für Medienfans. Beim 9. Internationalen Medienfestival >>>, werden bereits zum zweiten Mal über 50 ausgesuchte und renommierte Profi-Fotografen den Festival-Besuchern ihre exklusiven Bilder in einer medialen 4K‑Fotoausstellung präsentieren.

Gleich zwölf 4K-Fernseher werden von der Firma TechniSat zur Verfügung gestellt. Die Bilder für die 4K-Ausstellung werden von der Firma AV Stumpfl aus Österreich synchron angesteuert und mit vier Wings Engines auf die 4K-Display transferiert. Der bildgewaltige Eindruck mit brillanter, farbenreicher und atemberaubender Auflösung ist faszinierend.

Von der Lomo-Ausstellung bis zur Aktfotografie

Plech. Am Sonntag, 5. Februar, 11 Uhr, beginnt die Museumssaison 2017 mit einer Vernissage zur Fotoausstellung „Lomografie: Doppelbelichtungen New York-Moskau“ im Deutschen Kameramuseum in Plech. Damit startet auch heuer ein Veranstaltungsprogramm, das wieder einige Höhepunkte zu bieten hat. Der Workshop Aktfotografie „Lifestyle-Blonde“ am Sonntag, 9. April, mit der Bayreuther Fotokünstlerin Pamela Meier gehört dazu. Es handelt sich dabei um einen ganztägigen Studioworkshop mit Einführung in die Blitztechnik und Grundbearbeitung in Photoshop, Dauer: sieben Stunden (10 bis 17 Uhr), im Plecher Museum. Beschreibung und behandelte Themen: vier Stunden Fotografieren, geringe Teilnehmerzahl, für Anfänger geeignet, Umgang mit Models, klassische Körperstudien, Lichtsetzung, Bildbearbeitung in Photoshop. Nichtalkoholische Getränke und Snacks inklusive. Voraussetzung: Spiegelreflexkamera mit manuellem Programm und Standard-Blitzschuh.  Das Ganze findet im Deutschen Kameramuseum, Schulstraße 8, 91287 Plech, statt und kostet 229 Euro. Anmeldeschluss: 1. März 2017.Genaue Details auf www.kameramuseum.de ≤≤≤  Anmeldung nur bei:

pamela.meier@bloomoose.de.