Excire Foto: Suche rot, gelb, blau oder eine Person!

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In den letzten Jahren hatte ich viel Glück mit meinen ausgewählten Programmen. Meine Kriterien sind einfach: Nicht mieten, keine meiner Bilder auf einer fremden Cloud, nicht zu teuer und das Programm sollte mich auf Anhieb überzeugen.
Einige dieser Programme hatte ich in fotoGEN https://www.magazin-fotogen.de in den letzten 10 Jahren genannt und vorgestellt. Neue sind dazu gekommen. Eines davon ist Excire Foto. Es nimmt mir recht viel Arbeit ab, wenn es um die Suche von Motiven geht. Oder um Personen. Oder um Farben. Das habe ich für meine Bildgestaltung in COLOR FOTO im letzten Monat wieder gemerkt.
Es ging um die Farben blau, gelb, grün, rot und die umbunte Farbe SW. Wie findet man unter über 13 000 Motiven genau diese, mit den gewünschten Farben? Es war eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Hier sehen sie nur einige wenige Foto, die mir das Programm für die Farbe blau und rot ausgesucht hatte. Es bleibt mir dann nur noch die Qual der Wahl, nicht mehr als ca. 12 Fotos für die Color Foto-Redaktion auszuwählen.
Schwieriger dürfte es werden, wenn ich für ein andere Aktion die Bilder von meiner Frau auswählen muss. Das überlasse ich aber lieber meiner Frau. Ich möchte nicht gerade die Fotos auswählen, welche ihr vielleicht eher weniger unter den eta 9200 Motiven. So hat zuerst Excire den Vortritt – die Suche dauert nicht länger als 30 bis 60 Sekunden. Die Endauswahl von meiner Frau wird sich aber eher länger hinziehen.
Wobei ich noch erwähnen möchte: Es gibt noch unendlich viele Sortiermöglichkeiten bei diesem Programm! Wie Sie auch anhand des Motivbereichs „Riesenrad“ ersehen. Hier hat mir das Programm über 800 Riesenräder genannt. Verstichwortet hatte ich gerade einmal 460.

Fragen zu diesem Programm oder einem anderen Beitrag? Einfach an info@detlevmotz.de schreiben. Kommentare sind leider nicht möglich, da ich die vielen Spams und Links mit unnötiger Werbung für diverse Mittelchen vermeiden möchte.

Den Namen sollten Sie sich merken: Michael Freeman

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Kommentar & Buchbesprechung: Ich weiss nicht, wieviele „Bildgestaltungsbücher und Berichte über Gestaltung“ ich seit 1979 gelesen habe. In dieser Zeit waren es auch noch Bücher über „Was beachte ich beim Filmen?“. Kurz danach ging es mit der Fotografie für mich richtig los. Da gab es noch keine sozialen Medien, man kaufte sich ein Buch oder eine Fotozeitschrift. Eines habe ich in den vielen Jahren und mit den vielen gelesenen Büchern aber gelernt: Wenn man einen Autoren gefunden hat, der die Bildgestaltung gut erklären kann, dann besteht die Hoffnung dass es von diesem Autoren weiterhin gute Tipps gibt. Ich kann diese Fotografen an zwei Händen abzählen, die mir wirklich bei meinem Hobby geholfen haben. Darunter ist auch Michael Freeman. Hier passen die Bilder, die Kürze der jeweiligen Berichte zu einem Thema, die diversen Skizzen und die überzeugenden Erklärungen. Das ist auch beim Buch DER FOTOGRAFISCHE BLICK der Fall. Es ist in der 3. Auflage erschienen und erklärt, wie man Komposition und Design unter einen Hut bekommt. Der Autor hat bereits 20 Fotografiebücher verfasst und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Er zeigt, wie man mit einer anderen Belichtung oder einem anderen Standpunkt zu besseren Bilder kommt. Aber auch, wie man Bilder später per Programm oder Rahmen noch verbessern kann. Die Suche nach Ordnung, aber auch nach Erkundung sind gut beschrieben. Und was auch wichtig ist, es ist nicht so viel Text wie bei manchen anderen Büchern, die aber leider oft kaum Wert auf ein überzeugendes Bild legen. Viele hat man meist schon hundertfach fast ähnlich gesehen.
Ich kann dieses Buch für 29,99 Euro nur empfehlen. Man blättert immer wieder gerne darin und findet auch immer wieder einen guten Tipp, den man eventuell übersehen hat. Das Buch ist im mitp-Verlag (www.mitp.de) erschienen.

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Ab 13. Oktober finden Sie das neue COLOR FOTO in Ihrem Zeitschriftenladen. In dieser Ausgabe habe ich den ersten Teil über „Farbe bekennen“. Motive, die nur aus einer Hauptfarbe bestehen. Also Grün, Rot, Gelb, Blau und SW. Ja, auch SW, die als „unbunte Farbe“ in vielen Büchern bezeichnet wird. In der 2. Folge finden Sie dann Beispiele mit 2,3 und mehr Farben zusammen. Gleichzeitig können Sie später auch solche Motive von Ihnen zur Bildbesprechung einsenden.

Bildbesprechung heute und gestern – Leserbilder-Besprechung

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Etwa 40 Jahre beschäftige ich mich mit Bildgestaltung. Dieses Thema war in diversen Zeitschriften zu finden. Am längsten und intensivsten aber in COLOR FOTO
vor ca. 25 bis 30 Jahren. Dort konnte man früher eine Leserbild-Besprechung in der Zeitschrift sehen, aber gleichzeitig eine 12seitige Besprechung erhalten. Lange ist es her. In der heutigen Zeit erledigen dies oft Gruppen in Facebook, die wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Eine kostenlose Bildbesprechung gibt es seit 2 Jahren in COLOR FOTO: Das Bild wird – mit einer 2. Abwandlung von mir, auf einer Seite gezeigt. Wer sich daran beteiligt, kann auch dieses Formular bekommen, auf dem wirklich alle Kriterien stehen, die man beachten sollte. Das Problem: Wenn Fotografen dies selbst machen, sind die Bilder meist gut – eine neutrale Beobachtung bringt aber ein anderes Ergebnis. Was Oma oder der Frau gefällt, wenn man ihr das Bild zeigt, muss nicht „wettbewerbsreif“ sein. Probieren Sie es einfach einmal mit einer Einsendung von 2 Fotos. Bis jetzt waren die darauf folgenden Antworten positiv. Nur ein Betrachter – nicht der Fotograf – ärgerte sich über die Besprechung eines Landschaftsbild, das er gut fand. Das Problem, der „Look“ dieses Bildes war 60er-Jahre. Es gab damals noch etwa andere Gestaltungsregeln wie heute. Was sie bei einer Einsendung beachten sollten, steht hier und bei Beiträgen, die in COLOR FOTO schon erschienen sind.

Lesestoff für kalte Tage – demnächst!

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Nächste Woche erscheint das neue COLOR FOTO November 2020. Diesmal mit einer Sonderbeilage über Smartphones.
Beim Druck auf den Auslöser gibt es einiges zu beachten. In meiner Serie zeige ich seit 1/2020, auf was es alles ankommen kann. In dieser Ausgabe geht es darum, welches Seitenverhältnis für Bilder interessant sein kann. Da demnächst in fotoGEN zwei neue Four-Third-Kameras vorgestellt werden, bei dessen Bericht es eher um das Handling geht und die Frage ob Smartphone-Fotografen eventuell auf eines dieser Modelle umsteigen würden, ist der technische Bericht in COLOR FOTO eine gute Ergänzung. Wissen Sie schon, dass es auf Facebook eine eigene fotoGEN-Seite gibt und meine private Seite? Auf Instagram finden Sie mich ebenfalls mit meinen Fotos. Auch meine Frau zeigt dort ihre Bilder. Noch Fragen? info@detlevmotz.de

Bitte darauf achten: Nur mit Adresse und kurzer Info!

Auch in der nächsten Ausgabe von COLOR FOTO, welche am 5.August erscheint, wird es wieder eine Leserbild-Besprechung geben und eine Bildgstaltungsfolge „Das Resultat zählt“. Dort finden Sie auch diese hier gezeigte Info zur eigenen Einsendung. Bitte halten Sie sich daran! Was immer wieder fehlt ist die genaue Adresse auf dem Mail und eine kurze Angabe zu Ihrem Bild. Wobei es weniger eine technische Angabe sein muss, sondern eine Antwort auf: Wo aufgenommen und weshalb aufgenommen? Wie immer wird Ihr Bild gezeigt und eine Abwandlung, wie ich das Bild verbessern/gestalten würde. Denken Sie auch daran, dass es bis zu einer Besprechung in COLOR FOTO etwas dauern kann. Sie erhalten aber auf jeden Fall nach Ihrer Einsendung eine kurze Antwort von mir.

Die neue COLOR FOTO erscheint am 17. Juni. Auch diesmal wieder mit einer Bildbesprechung von Lesern. Diesmal haben wir drei Motive eines internen Fotoclub-Wettbewerb vorgestellt. In diesem Fall geht es nicht darum, was man aus einem schlechten Bild besser machen könnte, denn die eingegangenen 3 Motive waren bereits recht gut gestaltet. Diesmal war die Frage, wie könnte man das jeweilige Bild noch präsentieren. Ich würde mich natürlich freuen, wenn wir zwischendurch immer mal wieder von einem internen Clubwettbewerb 3 Motive bekommen könnten. Dies sollten aber nicht die besten Fotos davon sein, sondern eher Fotos, die nicht so weit vorn gelandet sind. Sonst habe ich ja nichts zum besprechen 🙂 Bitte daran denken: Zuerst die Spielregeln auf der jeweiligen Seite lesen und dann 3 Bilder einsenden. Auf dem Mail muss aber die genaue Adresse vermerkt sein. Die technischen Daten interessieren mich eher weniger, dafür mehr „mit welcher Idee haben Sie dieses Bild gemacht und wo aufgenommen? Sollte es noch Fragen geben: info@detlevmotz.de. Sie sehen ausserdem auf dem Titel, es ist diesmal wieder einiges geboten.

Senden Sie mir Ihr Bild !

In dieser Woche erscheint das neue COLOR FOTO 12/2019. Auf Seite 82/83 finden Sie wieder meine Bildbesprechung einiger Leserfotos. Auch für Neulinge im Fotoclub interessant, wenn sie wissen möchten – was könnte ich noch verbessern?  Wenn Sie sich noch beteiligen möchten, ab der Januar-Ausgabe 2020 stellen wir wieder einige Fotos vor. Wichtig ist: Bitte lesen Sie zuerst die Info im grauen Kasten unten links. Sie können das Bild – nicht mehr als zwei Fotos – per Mail zusenden. Was mich mehr interessiert wie die technischen Daten – warum haben Sie diese Bild/Motiv aufgenommen und wo? Ausserdem muss auf dem Mail die genaue Anschrift vermerkt sein. Bei Personenaufnahmen sollte eine Genehmigung vorliegen. Wenn Sie mehr wissen möchten: bildgestaltung@detlevmotz.de. Oder einfach die Ausgabe mit 131 Seiten kaufen.

Am 13.3. ist COLOR FOTO-Time

Ausser einer DVD mit dem Jahresinhalt von Color Foto und Berichte über die Olympus E-M1X, Sony A6400 und Panasonic S1R/S1 gibt es auch etwas über Gestaltung. Eine Seite von mir über ein neues App, das es auch als Programm für Windows und Mac gibt. Ausserdem die Bildbesprechung der eingegangenen Leserfotos. Diesmal kamen recht viele Bilder von „Hund und Katz“. Die Wahl fiel diesmal eher auf drei Bilder, bei denen recht wenig falsch gemacht wurde. Ausserdem gibt es einen „Katzen-Schnappschuss“, das mir besonders gut gefiel, obwohl ich schon TAUSENDE von Katzenbilder gesehen habe – und selbst fotografierte. Auch die Redaktion schmunzelte bei diesem Bild. Weiterhin freue ich mich auf Leser, die ihre Bilder besprochen haben möchten. Bitte aber zuerst die Spielregeln in Color Foto beachten. Und möglichst andere Motive als Hund und Katze. Davon haben wir genügend erhalten. Kleiner Tipp: Bei den meisten eingegangenen Fotos ist der Ausschnitt verbesserungswürdig, die Technik ebenfalls oder es ist kaum eine Gestaltung zu erkennen. Also die üblichen Fehler, die auch bei Fotowettbewerben zu finden sind.

Perfekte Gestaltung kann (fast) jeder lernen.

Bücher, Workshops, Videos über Bildgestaltung gibt es wie Sand am Meer. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ein Buch erscheint „Alles über Bildgestaltung“. Gut, wer über diese schreibt und vieles darüber sammelt – auch aus Broschüren über Malerei – der kennt so ziemlich 90 Prozent davon. Natürlich ändert sich manches davon und der Trend bringt „neue fotografische Spielarten“ mit sich. In den letzten 30 Jahren hat sich bei mir viele über Bildgestaltung angesammelt. Die wichtigsten Dinge sind auf 20 DIN A4-Seiten gespeichert. Hier sehen Sie zwei Seiten, mit denen man selbst überprüfen kann, ob es zu einem Wettbewerbsbild reicht. Oder ob nur Oma und Frau begeistert sind. Ich stelle aber immer wieder fest, dass die zwei größten Fehler in jedem Bildgestaltungsbuch für Einsteiger stehen: Unter dem Kapitel „Ausschnitt“ und „rote Farbe“. Oft habe ich den Eindruck, vor lauter Begeisterung über die Technik einer Kamera wird „die normale Gestaltung“ vergessen. So ist es heute mit Smartphones möglich, knackscharfe und farbenfrohe Dämmerungsaufnahmen zu liefern. Digitale Kameras haben mehr ISO wie früher jeder Film – ich frage mich oft, wo diese Bilder bleiben, die man damit machen könnte – ohne dass sie trotzdem rauschig und farblos sind wie ein Besoffener nach 10 Glas Schnaps? Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn ich zur Bildbesprechung von mir oder hauptsächlich COLOR FOTO eine positive Antwort bekomme wie „Stimmt, habe ich nicht gesehen“ oder „Ja, das Preset muss ich auch mal ausprobieren, es verbessert die Stimmung“. Im Gegensatz zu vielen Amateurfotografen/Wettbewerbsfotografen, die keine Kritik ab können, konnte ich in meinen 30 Jahren bei Fotozeitschriften (auch als früherer Filmer) Fotografen, Profis und Seminarleiter immer wieder über die Schulter sehen. Angefangen bei Prof. Harald Mante. Vielleicht treibe ich es deshalb noch 2019 etwas bunt. Heute sehe ich sehr viele Bücher, ebenfalls von guten Fotografen. Auch auf Instagram kenne ich Fotografen, die fast jedes Wettbewerbsfoto in den Schatten stellen. Da ist es aber nicht nur die Gestaltung – da ist es dazu noch eine neue Idee. So nebenbei: Gestaltung kann man lernen. wer sie im Kopf hat, braucht sie aber nicht bei allen Bildern anwenden. Es kommt immer auf das Motiv an! Strassenfotografie lebt nicht unbedingt von der Gestaltung, sondern von der Emotion die auf den Betrachter über geht.

Fast hätte ich es vergessen: Color Foto mit diesem Beitrag ist jetzt erschienen. Ausserdem mit einem neuen App für Smartphone-Fotografen.