Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis 2018

Schon 2016 hatte fotoGEN dieses Buch besprochen und ihm ein „Sehr empfehlenswert“ gegeben. Ich freue mich natürlich, dass es auch den Deutschen Fotobuchpreis 2018 erhalten hat. Im Gegensatz zu anderen, eher technisch orientierten „Blitzbüchern“ waren die Top-Fotos in diesem Band an erster Stelle und gut erklärt. Schön ist, dass wir oft schon früh nach der Erscheinung eines Buches, den Button „Sehr empfehlenswert“ vergeben haben. Auch im neuen fotoGEN sind einige Bücher, die es meiner Meinung nach weit nach oben in einer Scala bis 10 schaffen.

Die Kritiken auf Amazon sprechen für sich >>>

Ratgeber – Selbständig als Fotograf(in)

Wer die sozialen Medien liest, wundert sich, wer sich alles Fotograf nennt oder als Fotograf selbständig werden möchte.  Ein Profifotograf sagte mir mal: „Die meisten sind schon überfordert, wenn sie eine Vorstellungsmappe abliefern müssen – meist kommt dabei ziemlich Schrott heraus.“ Vielleicht sollte man bei Interesse zur Selbständigkeit als Fotograf(in), vorab das Buch von Ralf und Nicole Obermann studieren. Es ist sachlich und verständlich geschrieben. Ein guter Ratgeber für den Einstieg in die Selbständigkeit.

Was man im Monat verdienen sollte, um mit der gewünschten Fotografie über die Runde zu kommen, finden Sie auf Seite 181. Vielleicht fangen Sie mit diesem Thema im Buch einfach einmal an! Meine Frau hatte auch dieses Buch für eine Vorstellung ausgewählt und auf der Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen – und zurück – ausgelesen. Mehr dazu finden Sie von ihr an weiteren Büchern im nächsten fotoGEN (Januar – das demnächst erscheint).  Leseprobe und Inhaltsverzeichnis finden Sie auf der Verlagsseite vom dpunkt.verlag. Bestellen können Sie das Buch unter anderem bei Amazon >>>

Alles nur geklaut…

sangen „Die Prinzen“ 1993. Aber auch Mertens gehen auf dieses Thema ein. Kann aus Imitation und Kombination nicht auch etwas Neues entstehen? Kann in der Stadt Venedig überhaupt noch etwas Neues entstehen, wenn es schon millionenfach fotografiert wurde?  Auch da haben Heidi und Robert Mertens ihre eigenen Ansichten. Interessant auch das Kapitel „Bitte nicht lesen“ auf Seite 337. Klar, dass dies mein zweites Kapitel war, welches ich gelesen habe.  Schon die vorherigen Bücher haben wir in fotoGEN vorgestellt und mit „Sehr empfehlenswert“  ausgezeichnet. Sehr angenehm finde ich die Bücher von Mertens, weil es bei Kreativität und Bildgestaltung selten um „Kamera und Programme“ geht. Wir als Fotografen werden zum Nachdenken gezwungen. Und das ist in jedem Fall schon das Buch wert. Es ist brandneu und ich habe es selbst erst heute per Post auf dem Tisch bekommen. Mehr dazu auf Amazon >>> und auf der Verlagsseite >>>

Brandneu – Buch von Naturfotograf Norbert Rosing

Es hat 288 Seiten ist soeben erschienen und überrascht mit vielen doppelseitigen Bildern. Norbert Rosing braucht man nicht mehr vorzustellen. Seine Eisbärbilder gingen rund um die Welt und seine Liebeserklärung an die Naturparadiese in Deutschland, besteht ebenfalls bereits 30 Jahre. Den Trend, jedes Naturbild mit HDR oder anderen Mätzchen per PC „aufzumotzen“ macht Norbert Rosing nicht mit. Für ihn sind solche Bilder „zu laut und zu vordergründig“.  Aus diesem Grund ist dieses Buch für Wanderfreunde und Naturliebhaber ein Tipp: Die Landschaft, welche Sie in diesem Buch sehen, sieht auch vor Ort so aus! Nur das natürliche Licht dürfte nicht immer so gut sein, wie auf seinen Bildern. Er ist dafür nicht einen Tag unterwegs, um bestimmte Motive einzufangen, sondern fast das ganze Jahr. Eine Buchempfehlung für alle die sehen möchten, wie schön deutsche Nationalparks sein können. Eine Auflistung der Parks mit genauer Anschrift und Webseite, finden Sie auf Seite 282  Es kostet 50 Euro und ist im Verlag NATIONAL GEOGRAPHIC erschienen. Hier auf Amazon >>> finden Sie weitere Infos.

Nachtlektüre – Fotobücher für jedes Motiv?

Wer jetzt noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, der greift gerne zu einem Buch. Hier auf dem Blog habe ich 140 Fotobücher vorgestellt. Auch wenn hier nur einige wenige Bücher zu sehen sind, wer auf der rechten Seite unter  „Kategorie Bücher“ schaut, findet noch um die 120 Fotobücher, die wir meist in fotoGEN mit „empfehlenswert“ oder „sehr empfehlenswert“ auszeichneten.  Auch ältere Fotobücher haben oft nichts von ihrem Reiz verloren – die Fotografie wird ja nicht jedes Jahr neu erfunden. Einfach anschließend einmal auf Amazon oder auf der Verlagsseite nachschauen. Einige wenige Bücher sind vergriffen, oder erscheinen als Neuauflage 2018. Wenn ich mich durch die vielen Bücher schmökere, wundert es mich immer wieder, wie viele Fotobücher es gibt. Dabei sind die Bücher über diverse Programme und Kameras noch nicht mitgerechnet. Viel Spaß bei der Auswahl. Sie haben selbst ein besonders interessantes oder lehrreiches Buch entdeckt, das noch nicht auf dem Blog steht? Einfach ein Mail an info@detlevmotz.de

Welcher Fotograf ist ohne Todsünden – bitte melden !

Wenn ich Bücher zur Besprechung bekomme, die Sie ja auch in fotoGEN und hier auf dem Blog in Kurzform finden, gehe ich immer gleich vor. Vorab schaue ich auf einen Buchtitel. Interessiert mich das Thema? Könnte es fotoGEN-Leser interessieren?  Beim dem kurzen Durchblättern, schaue ich zuerst auf die Bilder. Neu, oder schon endlos oft in dieser Art gesehen? Ist die Schrift leicht lesbar, oder benötige ich Flutlicht um die dünne und kleine Schrift lesen zu können. Gefällt mir das Layout, und kann ich für kurze Tipps auf einen der diversen grauen oder farbigen  Kästchen wechseln, die es in Lehrbüchern oft gibt? Erzählt der Schreiber interessant oder schlafe ich nach dem ersten Kapitel ein bzw. lege es auf das oberste Regal.

Bei diesem hier gezeigten Titel blieb ich sofort hängen. Die sieben Todsünden der Fotografie? Kenne ich diese? Habe ich sie schon einmal gebeichtet? Was ein Plakat sollte, hat die Autorin Monika Andrae perfekt geschafft: Neugierig machen!  Es war unter einigen anderen Büchern das erste Buch, welches ich sofort angeschaut habe. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die genannten Todsünden habe ich auch schon gebeichtet und früh entdeckt. Ja, diese habe ich tatsächlich auch schon alle hinter mir. Auch wenn die Fotografin und Buchautorin die Fotografie nicht neu erfindet. Sie erzählt spannend und man taumelt von Sünde zu Sünde, bzw. von einem Kapitel zum anderen. Es ist das erste Buch bei dem ich gestaunt und gelacht habe. Ja, ich gestehe, Wollust war mein erstes Thema, welches ich aufgeschlagen habe. Danach habe ich es noch meiner Frau in die Hand gedrückt. Noch warte ich auf ihre Antwort. Mehr dazu beim Verlag >>> oder bei Amazon >>>

100 Schritte zur Bildbearbeitung auf 305 Seiten

Als ich das Buch vor mir auf dem Tisch lag, hatte ich zuerst – durch die Aufmachung – einen anderen bekannten Fotografen vor meinen Augen. Doch dieses Buch mit „100 Schritt für Schritt-Workshops“ stammt von Doc Baumann. Er dürfte ja den meisten Fotografen und Bildbearbeitern bekannt sein. Auf den vorderen Seiten können Sie lesen, was für ein „Workshop“ sie erwartet. Nachdem ich zur Zeit über diverse Apps meine Landschaften mit „rieselndem Schnee“ versorge, schaute ich auch hier danach. 38. Kapitel, Seite 130, hier erfuhr ich genau, wie es mit Photoshop funktioniert. Natürlich sollte man die Grundschritte von Photoshop kennen, auch wenn die Anleitung dazu recht gut und genau ist.  Ob Sie einen Wasserstrahl im Bild einbauen möchten, ein Logo verzerren müssen oder eine gemeißelte Inschrift benötigen – in diesem Buch finden Sie die Tipps dazu. Es kostet 29,99 Euro und ist sein Geld wert. Hier kommen Sie zur Verlagsanschrift>>> und hier können Sie mehr bei Amazon>>> erfahren. Das Buch ist neu und hat dort noch keine Rezessionen. Mir hat es gut gefallen, obwohl ich selbst wenig mit Photoshop mache.

Überraschung für mich: Mein Buch von 2002 – noch immer bei Amazon

Eigentlich war ich eher etwas überrascht, als ich aus Spaß auf Amazon ging und sehen wollte, ob meine früheren Bücher überhaupt noch aufzufinden sind. Noch überraschter war ich, dass der Preis für mein Buch

KREATIVE BILDGESTALTUNG IN DER FOTOGRAFIE

nicht sehr stark gefallen ist, im Gegensatz zu meinen anderen Büchern. Dabei ist dieses Buch (korrigierte Zweitauflage) von 2002 ! Zu dieser Zeit fotografierte man mit Dias und konnte sein Motiv noch nicht bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten. Man schwärmte noch von den Malern, die störende Bildelemente einfach weg ließen. Ja, heute schimpfen manche darüber, dass dies jetzt möglich ist und wünschen die „analoge Fotografie“ zurück.  Man kann es Fotografen nie recht machen.

Nur ein Kapitel von mir deutete in diesem Buch 2002 an, was man mit den zukünftigen Computer/Programmen alles machen könnte.  In diesem Buch gab es keine Technik, sondern es ging  „nur“ um Bildgestaltung. Mit den diversen Checklisten (7 Seiten) zur Bildanalyse, konnte man seinen eigenen Bilder auf Fehler „abklopfen“. Ich benutze sie heute noch in  erweiterter Form für meine Seminare und Bildbesprechungen. Denn die Technik ändern sich viel schneller, wie die Gestaltungsregeln.

Ich habe aber auch Fotografen/innen vorgestellt, mit nur einem Bild auf einer Seite. Ich freue mich, dass ich viele davon heute noch persönlich sehe und mit neuen Bildern erleben kann. Auch in fotoGEN habe ich einige dieser Leute vorgestellt. Ja, man hat damals mehr fotografiert und saß weniger am Computer. Und Diskussionen wurden nicht auf Facebook geführt sondern bei diversen Treffen. Ja, es war eine schöne Zeit, aber der Fortschritt hinterlässt seine Spuren und geht auch in Zukunft immer schneller seinen Weg. Wie wir heute fotografieren, dürfte 2030 bereits wieder ein alter Hut sein. Die kreative Bildgestaltung wird aber weiterhin ihre Spuren hinterlassen – egal ob wir die Bilder auf Papier, Festplatten, Gipsplatten, Klopapier oder in diversen Wolken verewigen.

Interessante Bücher von Rheinwerk

Vier Bücher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie immer, wenn ich ein Paket auspacke, fange ich mit dem Buch an, bei dem ich möglichst schnell eine gezielte Antwort erwarte. In diesem Fall stelle ich mir die Frage: „Gibt es ein authentisches Porträt“? Die Antwort dazu geben gleich mehrere Fotografen und die Bilder gehen in diese Richtung. Nach dem ersten Durchblättern weiss ich, das wird meine erste Lektüre. Einfacher ist es bei der Anleitung zum CEWE-Fotobuch. Es ist eine neue Auflage und hier interessiert es mich natürlich, was hat sich beim Programm geändert? Die erste Ausgabe hatte fotoGEN vorgestellt. Bei einem Titel wie „Kreativ Fotografieren“ bin ich immer sehr misstrauisch. Zu oft werden mir dann Bilder „vorgeführt“ die ich in dieser Art schon seit 30 Jahren kenne. Dazu gehören auch immer wieder „Mitziehbilder“. Von Frauen gerne als „Kunst“ angesehen. Ich bin gespannt und mehr dazu im nächsten fotoGEN. Da wäre dann noch ein Buch mit 1064 Seiten – eine Seitenzahl die mich bei vielen Büchern erschrecken lässt. Ist Photoshop Elements 2018 so schwierig? Ob ich in diesem Monat und für diese Ausgabe von fotoGEN die 1064 Seiten noch schaffen werde? Schauen wir mal…

Bilder von Christian Heeb – auf der Ausstellung und in fotoGEN

Die Buchausstellung in München ist ein Pflichttermin (siehe auch hier auf dem Blog). Während die meisten mit einem Zettel und Bleistift in der Hand durch die Buchstände laufen, nehme ich in diesem Fall die Lumix TZ71 mit. Damit wird der Buchtitel abfotografiert, damit ich ihn mir für eine eventuelle Bestellung merken kann. Mit Stift wäre ich eine Stunde länger beschäftigt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch das neue Buch von Christian Heeb mal in Ruhe blättern. So, wie hier aufgeblättert 1.10 Meter. Ich muss sagen, das längste Buch, welches ich bis jetzt in der Hand hatte. In fotoGEN sehen Sie davon in der jetzigen Ausgabe 12 Fotos. Schon deshalb und wegen dem Pinguin-Bildbericht von Gunther Riehle sind die 3,90 Euro für 160 Seiten in fotoGEN gut angelegt. Auch von meinem Freund Helmut Hirler haben wir einen „ziemlichen Brummer“ von Buch über Bäume entdeckt. Ich sollte ihm jetzt mal das Thema Christbäume empfehlen, damit er weiterhin gut beschäftigt ist. Klar, dass man anschließend die zwei Stationen bis zum Marienplatz fährt,denn dort ist der Weihnachtsmarkt. Meine Frau und ich hatten das Glück, dass wir den ersten Glühwein bei herrlichstem Schneegestöber genießen konnten. Romantischer geht es ja fasst nicht mehr, kurz vor dem 1. Advent.

Was für Bücher würden Frauen lesen?

Diese Frage stellte ich mir, als ich den Prospekt vom dpunkt.verlag in der Hand hatte.  Ich fragte meine Frau und noch drei andere Fotografinnen. Es gab sogar eine Übereinstimmung. Wobei das Buch „Die sieben Todsünden der Fotografie“ ein Wunsch von mir war. Die Autorin ist aber auch eine Frau. Mehr darüber erfahren Sie in der nächsten fotoGEN für Januar bis März 2018. www.magazin-fotogen.de

Neue Bücher für Fotografen

Ein gutes Buch für einen Fotofreund oder für sich selbst, ist immer eine gute Wahl. Da fotoGEN mit den nächsten Buchbesprechungen aber erst in der Ausgabe Januar-Februar-März erscheint, zeigen wir Ihnen hier immer wieder eine Übersicht von Büchern, zu diversen Themen.  Wir beginnen mit Bücher aus dem mitp-Verlag>>> Bei einem Blick auf die Verlagsseite, finden Sie sicher noch mehr Bücher, die Ihr Interesse erwecken könnten. Wir stellen von diesen Büchern demnächst noch das eine oder andere Werk hier auf dem Blog vor, mit einer Kurzbesprechung. Da das Buchpaket gerade erst gekommen ist, hier nur eine erste Übersicht. Ich meine, es könnte auch bei diesen 5 Büchern schon etwas für Sie dabei sein.