Buch von Manfred Kriegelstein

Fotografen, die ich so lange kenne wie Manfred Kriegelstein, kann ich an einer Hand abzählen. Ob Color Foto, FOTO CREATIV oder fotoGEN – er hatte Bilder oder Bericht in diversen Ausgaben. Sein Buch hat 208 Seiten, kostet 34,90 Euro, komplett in Farbe und erscheint im dpunkt.verlag. Die  Fotografen/innen im Bayern-Olymp von fotoGEN dürften ihn vermutlich alle kennen.  Interessant für Wettbewerbsfotografen, hauptsächlich in Amateurverbänden, ausser seinen Fotos, die Themen „Auf einen Pfau folgen immer Pfauen“, das Thema „Plagiate“ und „Die Phasen der fotografischen Entwicklung“ Es sind Denkanstösse in kurzen Essays, die oft schon Jahre ohne erkennbaren Erfolg diskutiert werden. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von fotoGEN. Vorbestellungen sind auch über Amazon bereits möglich >>>

Wir stellen vor: Ein Buch im Cinemascope-Format von Christian Heeb

Während ich zur Zeit eher mit Excel-Listen beschäftigt bin, um die eingegangen Wettbewerbsbilder zu erfassen, inkl. Namen, Mail-Adressen usw. geht es so langsam an die zwei nächsten Ausgaben von fotoGEN: Das Sonderheft, in dem auch die besten Blumenbilder zu sehen sein werden und das fotoGEN für November-Dezember.  Diesmal stellen wir u.a. als Bildstrecke ein neues Buch von Christian Heeb vor, welches weniger mit Landschaftsfotografie zu tun hat. Es befasst sich im Cinemascope-Format eher mit verlorenen Illusionen. Lassen Sie sich überraschen. Wer ein edles Weihnachtsgeschenk sucht, findet das Buch bereits auf Amazon >>>

Brandneues Island-Buch mit 64 Video-Clips !

Stimmt, Island-Bücher gibt es viele. Dieses bietet aber einen interaktiven Reiseführer und 64 Videoclips. Ausserdem sind bei den Fotos 280 Plätze mit GPS-Koordinaten angegeben. 18 Monate war Fotograf Jürgen Maria Waffenshmidt auf Island unterwegs. Das merkt man, denn es gibt nicht nur die üblichen „Wettbewerbs-Motive“, es geht weit darüber hinaus. Der Preis beträgt 68.- Euro im Eigenverlag und ist über Amazon erhältlich >>>

Zwei empfehlenswerte Bücher !

Das  brandneue Buch erhielt ich kurz vor Fertigstellung von fotoGEN. Das Durchblättern verleitete mich aber, es doch noch in fotoGEN aufzunehmen. Vielleicht auch deshalb, weil es eine angenehme Urlaubslektüre ist, die man in Ruhe lesen sollte. Was mir auf den ersten Blick gefallen hat, man muss recht interessante Sprüche nicht suchen oder später nachblättern – und nicht mehr finden – sie stehen groß auf mehreren Seiten verteilt.

Was man beim Kauf des Buches ebenfalls wissen sollte, es werden nur SW-Fotos gezeigt, die in Venedig beginnen und in Kenia und Indien weitergehen. Auch in diesem Buch geht es um die „Nachbearbeitung“. Doch der Autor versucht das Thema von der emotionalen Seite zu betrachten. Ein für mich absolut lesenswertes Buch>>>, welches sich aber nicht zum „Überfliegen“ eignet, sondern in Ruhe gelesen werden möchte. Vorab: Sie werden dort wenig über Technik finden, was es für mich doppelt interessant macht.  Der Buchpreis ist 29,90 Euro, hat 288 Seiten, komplett in SW.

TIPP: In fotoGEN  finden Sie noch einen LINK im Kommentar für ein eBook, ebenfalls von diesem Autoren – jetzt noch kostenlos. Einfach auf www.magazin-fotogen.de gehen. Das neue Einzelexemplar mit knapp 100 Seiten kostet 3.90 Euro.

 

Ausgewählt – Motive wie 1980?

Zwei Bücher von 1977 und 1976, die zeigen, dass sich in manchen Dingen so gut wie nichts geändert hat. Trotz superschneller Kameratechnik und ISO-Zahlen die andere Motive zulassen.

Kommentar: Heute lese ich mal wieder eine Diskussion in Facebook, über Bilder, die zu  Wettbewerben gehen und zu Bildern die bei Wettbewerben waren. U.a. ein Schmetterling, Fenster, Treppen und eine Aktaufnahme. So nebenbei: Die Kameras heute bieten mehr Möglichkeiten wie 1980, mehr ISO, mehr Funktionen  Bilder können sofort kontrolliert werden, schnellere Verschlusszeiten, superschnelle Serienschaltung, 4K, Panorama, endlos viele Filter/Presets usw. Manche Fotografen küssen dafür ihre Kamera oder streicheln sie, wenn man die Bemerkungen liest. Oder machen ein Porträt mit Kamera vor dem Gesicht – natürlich mit dem Firmenaufdruck.

Wo aber sind die Top-Fotos, die man mit diesen „perfekten Kameras“ für Wettbewerb ( !!) machen kann? Das meiste übernimmt doch Photoshop?  Ich habe einige Motive schon erwähnt. Nur, solche finde ich fast deckungsgleich in Büchern von Prof. Harald Mante, in der Zeit von 1977 bis 1990. Was ist denn an diesen Motiven heute im Jahr 2017 „wettbewerbsverdächtig“?  Warum sollte ein Juror diesen Fotos, ausser einer „gnädigen Annahme“, weil die „Sollzahl“ beim Wettbewerb noch nicht erreicht ist, eine Medaille oder Urkunde geben? Die Motive und erst recht die Ideen, hinken den Kameras um Jahre hinterher. Ich möchte noch ein paar Sprüche  von Willy Hengl nennen, der ebenfalls um 1976 geschrieben wurde. Im Gegensatz zu den Fotos, könnten diese auch von 2017 sein:  „Amateurfotografen, die über einen guten Wettbewerb schimpfen, deren Fotos  sind meist dort mehrmals nicht angenommen worden“. „Wer in die Kamera verliebt ist, hat zum Fotografen meist keine Zeit mehr“ „Es ist beängstigend, wie wenig Jugendliche einem Fotoclub angehören“ „Es ist eine große Schwäche, Fotos in einem Ausstellungskatalog zu drucken, die andere Veranstalter schon gedruckt haben“.Er meint beim letzten Spruch, diese Bilder werden ewig kopiert, mit leichten Umwandlungen.

Ich finde, Fotografie kann eine schöne Sache sein – denn immerhin gibt es immer etwas zu diskutieren. Man sollte aber manchmal die Schuld nicht auf die Juroren schieben, sondern auf seine oft ausgelutschten Motive, die man für wettbewerbsverdächtig hält  🙂

Wer fotografiert gerne bei Wind und Wetter?

Eines der Bücher, welches ich in der nächsten fotoGEN vorstellen möchte, ist  „Fotografieren mit Wind und Wetter“ von Bastian Werner im Rheinwerk-Verlag. Ehrlich gesagt, ich kenne wenige Fotografen die gerne bei „Sauwetter“ fotografieren. Und ich hätte auch nicht gedacht, dass man über dieses Thema 354 Seiten schreiben kann. Vorab kann ich sagen, die Bilder sprechen für sich. Auch wenn Sie als Leser eventuell nicht diese Qualität erreichen, eines ist sicher: Wenn Sie dieses Buch genau (!) studiert haben, dürften Sie in ihrem Bekanntenkreis den Ruf als Wetterexperte genießen, Ihre Wettervorhersagen dürften dann perfekt sein! Vielleicht sollte ich auch wieder einmal bei schlechtem Wetter raus…

Wichtig für jeden Fotografen: Das Warte-Spiel!

Scott Kelby ist Fotograf und Designer dazu ein sehr erfolgreicher Buchautor. Warum er die Nummer 1 unter den Fotobüchern ist, zeigt sich an seinem neuesten Buch. Es ist eine Zusammenfassung aus 3 Büchern, inkl. Aktualisierung. Wie immer ist der Vorteil bei seinen Büchern: kein langes Gelaber über mehrere Seiten, er kommt sofort auf den Punk – und das meist auf einer oder zwei Seiten zu einem Thema. Auf Seite 268/269 das Thema „Das Warte-Spiel“. Eigentlich die wichtigste Tätigkeit, damit man zu vielen guten Fotos kommt . An einem Beispiel mit zwei Bildern gut von ihm gezeigt. Aus diesem Grund kann man das Buch für Einsteiger nur empfehlen. Wer danach immer noch nicht weiss, auf was es ankommt – es gibt auch andere schöne Hobbys. Mehr zum Buch finden Sie auf der Verlagsseite >>> In der Vorschau auch interessante, neue Bücher, teilweise auch Neuauflagen

Fotobücher: Wird die Fotografie immer wieder neu erfunden?

Von der Edition FotoHits >>> habe ich schon einige Bücher in fotoGEN vorgestellt. U.a. das Buch „Raus aus der Automatik“ das ein „Sehr empfehlenswert“ erhielt. Jetzt liegen wieder 3 neue Bücher auf dem Tisch. Makro-Fotografie in der 2. Auflage, wie auch „Babys & Kinder, ebenfalls 2. Auflage. Das Buch von Michael Freeman ist 2017 neu erschienen. Die Frage, wenn man alle seine Bücher kennt: „Kann sich die Fotografie immer wieder neu erfinden?“. Mehr zu allen Büchern in der Ausgabe ab April. Auch in der Ausgabe ab Januar finden Sie übrigens viele Buchbesprechungen mit „Sehr empfehlenswert“ und „Empfehlenswert“. Einfach mal eine Ausgabe von fotoGEN für 3,90 Euro downloaden >>> Natürlich gibt es auf den über 100 Seiten noch mehr über Fotografie.