Gezielt mit Farben gestalten – Auswahl aus 117 429 Fotos.

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Kommentar: In der Ausgabe 11/2021 gibt es von mir den Artikel „Farbe bekennen“ auf Seite 78/79. In der nächsten Ausgabe vom 17.11. geht es damit weiter. Mit Farben gezielt gestalten macht Spaß und mit der Zeit bekommt man damit auch einen besseren Blick für Farben. Ich wurde gefragt, ob ich in dieser Art hier auf dem Blog nicht auch öfters über dieses Thema etwas bringen kann. Ok, mache ich. Es geht, wie das Bild zeigt, immer vorrangig um die Farben ROT, GELB, GRÜN, BLAU und SW. Ok, manche sagen SW ist keine Farbe andere sagen es ist eine Farbe. Ich nehme sie dazu, weil man auch damit beispielsweise mit Rot und SW gestalten kann. Programme wie Excire Foto, machen es mir leicht, die Motive auch schnell zu finden. Auf diesem Bild sind einige wenige „Farbe ROT-Bilder“ zu sehen – ausgewählt aus 117 429 Fotos, die ich bisher in diesem Programm gespeichert habe. Anzahl wird links oben angezeigt. Das Programm mit künstlicher Intelligenz sucht diese selbst – egal ob Farben, Gesichter, Bauwerke usw. Damit bleibt mir viel Arbeit erspart, da ich eigentlich recht wenig Stichwörter eingeben muss. In diesem Fall gehe ich auf die entsprechende Farbe – und die Bilder kommen. Natürlich ginge auch Blau/Rot usw.
Mehr dazu demnächst. Ich sollte dazu noch erwähnen, dass ich bis jetzt vielleicht 30 Prozent meiner Fotos hier auf EXIRE gespeichert habe. Dias noch nicht mitgerechnet, die noch mit Kamera und Zubehör von NOVOFLEX gescannt werden. Nein, nicht mit einem Scanner.

Fleissarbeit pur – bei beiden Büchern. Tipp für das diesjährige Weihnachtsgeschenk!

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VOR DER TÜR ist ein Buch mit 409 Seiten. Erschienen im Rheinwerk-Verlag von den Autoren/Fotografen Kilian Schönberger & Bastian Werner. Wie immer wenn ich das Buch auspacke, schau ich zuerst darauf, ob mir die Bilder zusagen (Bildgestaltung), ob die Schrift gut lesbar ist und das Layout nicht nur aus einer endlosen Textwüste besteht, bei dem man irgendwann aufgibt. Auch, weil sie schwer lesbar ist. Was in den letzten Jahren oft vorgekommen ist bei diversen Verlagen. Bei diesem Buch war ich schon beim schnellen Durchblättern begeistert. Unter dem Bild – eher unscheinbar die technischen Daten. Die von vielen Lesern geliebt werden, obwohl sie dem Fotografen wenig bringen. Was ich aber sehr gut fand, sind die Infos zu den gezeigten Bilder. So ist z.b. St. Sebastian Ramsau mit Location 117 beziffert und es wird von den Autoren einiges geboten: Mit Piktogrammen wird die Erreichbarkeit, die Schwierigkeit bei diesem Motiv, die Bekanntheit und die Schönheit angezeigt. Dazu kommen die Koordinaten, wie weit ist ein Parkplatz entfernt, wann ist der beste Zeitpunkt für die Aufnahme, was benötige ich als Ausrüstung und wurde eine Drohne eingesetzt. Im Lauftext zum jeweiligen Motiv gibt es noch mehr Informationen. 275 (!) Location sind aufgeführt Dazu darf man die sehr stimmigen Fotos nicht vergessen. Wie es die Fotografen geschafft haben, keine unerwünschten Personen im Bild zu haben – alle Achtung! Das Buch kostet 39.90 und ich kann es nur empfehlen. Wie immer, nach einem weiteren Blick auf die Verlagsseite, die ein PDF bietet das die Entscheidung für einen Kauf nicht schwer macht.

Das weitere Buch, welches sie hier sehen, mit dem Titel ÖSTERREICH FOTOGRAFIEREN ist in ähnlicher Art aufgebaut. Ich dachte zuerst es sind die gleichen Autoren/Fotografen. Dieses Buch stammt aber vonRainer Mirau und Arnold Schaffer. Schöne Bilder, ebenfalls keine störenden Personen im Bild und ähnlicher Aufbau. 216 Location – unter anderem natürlich Wien mit 29 Seiten. Ob Karlskirche, Toter Grund auf der Donauinsel, Albertine usw. Genügend Infos ob dort zu fotografieren. Auch hier sind beide Fotografen auch auf INSTAGRAM zu finden. Das Buch kostet ebenfalls 39,90 Euro mit 311 Seiten. Es dürfte nicht nur für österreichische Fotoclubs und andere Fotografen interessiert sein. Auch Touristen dürften hier viele neue Ideen zu den gezeigten Motiven bekommen. Ob sie es schaffen, tatsächlich tolle Bilder zu liefern ohne störende Personen im Vordergrund ist die Frage. Ganz klar ebenfalls ein Buch, das man für Weihnachten verschenken kann oder noch besser selbst behält.

Neues Buch: WASSER.FARBEN aus dem Knesebeck-Verlag

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Es gibt wenige Fotografen, die für mich überzeugende Fotos von Wasser machen. Ich kann sie an einer Hand abzählen. Heute kam noch ein neuer Fotograf dazu: Kevin Krautgartner. Gesehen habe ich die Fotos in seinem Buch WASSER.FARBEN – wie Wasser unsere Welt formt. Auf 176 Seiten sehen Sie 160 Fotos. Ein Blick auf seine Webseite – www.kevinkrautgartner.com – zeigt einige seiner Bilder aus dem Buch als übergrosse Fotos an der Wand. Als Luftaufnahmen fotografiert, sieht man Wasser als Kunstform. Fotografiert in Island, Australien, der Nordsee, Seychellen, Spanien usw. Man möchte sich selbst solche Bilder sofort an die Wand hängen – ok, wenn diese nicht schon bei mir voll wären. Das Buch von Kevin Krautgarner (Fotografie) und Florian Werner (Text) ist für jeden der Wasser liebt, ein schönes Weihnachtsgeschenk. Natürlich auch für einen selbst. Porträt oben: Kevin Krautgartner.
Das Buch kostet 40,- Euro und ist jeden Euro wert. Erschienen bei www.knesebeck-verlag.de

Den Namen sollten Sie sich merken: Michael Freeman

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Kommentar & Buchbesprechung: Ich weiss nicht, wieviele „Bildgestaltungsbücher und Berichte über Gestaltung“ ich seit 1979 gelesen habe. In dieser Zeit waren es auch noch Bücher über „Was beachte ich beim Filmen?“. Kurz danach ging es mit der Fotografie für mich richtig los. Da gab es noch keine sozialen Medien, man kaufte sich ein Buch oder eine Fotozeitschrift. Eines habe ich in den vielen Jahren und mit den vielen gelesenen Büchern aber gelernt: Wenn man einen Autoren gefunden hat, der die Bildgestaltung gut erklären kann, dann besteht die Hoffnung dass es von diesem Autoren weiterhin gute Tipps gibt. Ich kann diese Fotografen an zwei Händen abzählen, die mir wirklich bei meinem Hobby geholfen haben. Darunter ist auch Michael Freeman. Hier passen die Bilder, die Kürze der jeweiligen Berichte zu einem Thema, die diversen Skizzen und die überzeugenden Erklärungen. Das ist auch beim Buch DER FOTOGRAFISCHE BLICK der Fall. Es ist in der 3. Auflage erschienen und erklärt, wie man Komposition und Design unter einen Hut bekommt. Der Autor hat bereits 20 Fotografiebücher verfasst und wurde in 27 Sprachen übersetzt. Er zeigt, wie man mit einer anderen Belichtung oder einem anderen Standpunkt zu besseren Bilder kommt. Aber auch, wie man Bilder später per Programm oder Rahmen noch verbessern kann. Die Suche nach Ordnung, aber auch nach Erkundung sind gut beschrieben. Und was auch wichtig ist, es ist nicht so viel Text wie bei manchen anderen Büchern, die aber leider oft kaum Wert auf ein überzeugendes Bild legen. Viele hat man meist schon hundertfach fast ähnlich gesehen.
Ich kann dieses Buch für 29,99 Euro nur empfehlen. Man blättert immer wieder gerne darin und findet auch immer wieder einen guten Tipp, den man eventuell übersehen hat. Das Buch ist im mitp-Verlag (www.mitp.de) erschienen.

Wirkungsvoll, künstlerisch, überzeugend – drei Bücher

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Früher war das Fotografieren fast ein reines Männerhobby. Mit der digitalen Fotografie und den Smartphones, die teilweise manche Kamera hinter sich lassen, hat sich das geändert. Das sehe ich auch immer wieder an neuen Büchern. Schön dabei ist, dass viele Frauen in der Fotografie auch neue Ansätze finden und nicht – wie es oft bei Buchautoren der Fall ist – irgendwie vor 20 Jahren stehen geblieben sind. Was man sehr gut an Bücher über die Porträtfotografie erkennt, die teilweise immer noch, wie vor langer Zeit erklärt wird. Doch es hat sich gerade dort einiges dank Apps und digitaler Fotografie verändert.
Die drei Bücher von Meike Fischer, Pia Parolin und Franziska Walther gehen ihre Themen sehr verschieden an. Wobei es bei „Die gute Mappe“ mehr um Portfolios geht. Aber auch, wie man seinen eigenen Weg geht um neue Ideen zu verwirklichen. Mein Tipp wie so oft: Auf die Verlagsseite vom dpunkt.verlag schauen. Dort finden Sie das Stichwortverzeichnis und einige Seiten aus den Büchern. Eine gute Entscheidungshilfe für die Bestellung von einem oder allen Büchern, die Sie hier sehen.

Wirkt Ihr Essen appetitlich?

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Manche Fotografen wissen das: Nichts ist schwerer wie „Foodfotografie“. Das sieht man auch oft auf Facebook oder Instagram. Schlechte Beispiele gibt es ohne Ende. Zwischenzeitlich denken viele, „ich zeige mal was es bei mir an guten Speisen gibt“. Nur erreichen sehr viele das Gegenteil. Man sagt sich, wie kann der so etwas essen… Wer wenigstens die Grundfehler dafür verstehen will, der sollte zu dem Buch aus der Edition PROFIFOTO , mitp-Verlag greifen.Für 24.90 Euro bekommen Sie ein Buch mit vielen Praxisbeispielen von Cliff Kapatais. Und es muss nicht immer die teure Ausrüstung sein – ein guter Fotografenblick reicht oft auch schon. Und ein Licht an der richtigen Stelle. Fazit: Viele Bücher wirken etwas überladen und man legt sie ziemlich schnell wieder weg. Dieses Buch macht Spaß, vermittelt gute Tipps und es gibt auch die Möglichkeit, dem Fotografen Fragen zu stellen. Dazu gibt es einige Links.

Jetzt mit neuer EU-Drohnenverordnung 2021 und vielen SW-Fotos

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Heute erhielt ich das Buch „Fotorecht von Wolfgang Rau“. Dieses hatte ich bereits in der 3. Auflage vorgestellt. Bis jetzt ist es für mich das beste Buch über das Fotorecht, weil es gut verständlich geschrieben ist und man auch recht gut nur auf bestimmte Seiten zurückgreifen kann. Ausserdem wendet es sich nicht in erster Linie an den Profi. Mehr darüber hier in den nächsten Tagen. 524 Seiten müssen zuerst einmal durchgeblättert werden. Rheinwerk Verlag, 39,90 Euro.

Wie versprochen gibt es noch etwas mehr Info zu diesem Buch, wenn ich diverse Seiten nicht nur überflogen habe. Vorab: Es gibt viele Kapitel, die man kennen sollte. Beispielsweise über Facebook, Instagram und WhatsApp. Auch über Twitter usw. Denn was man beachten sollten, wenn Sie dort Bilder einstellen, sollte man unbedingt wissen. So war es selbst mir bisher nicht bekannt. Dazu kommt das Kapitel Drohnenfotografie. Wussten Sie, dass ein Schaden nicht über die Haftpflichtversicherung gedeckt ist? Auch über Collagen (Seite 85) gibt es ein interessantes Thema, das mir so nicht bekannt war. Dagegen schon, dass man u.a. Briefkästen und Mülleimer nicht einfach von einem Bild (!!) verschwinden lassen kann – ohne den Besitzer zu fragen. Ob man nach dieser Lektüre noch unvoreingenommen die Kamera in die Hand nimmt, ist eine andere Sache.

Minimalistische Fotografie – weg von überladenen Bildern!

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Eine der oft genannten Gestaltungsregeln heisst „keine überladenen Bilder“. Den Bildinhalt auf das Wesentliche reduzieren. Schon mit einfachen Mitteln kommt man dabei zu einem guten Ergebnis. Durch Zufall habe ich in Zingst, im Hünten-Haus, Schulstrasse 3, unter vielen Büchern das von Denis Dubesset entdeckt. Es muss mir entgangen sein, wenn ich wie jeden Monat die Seite vom Punkt.verlag in Augenschein nehme. Es ist bereits 2018 erschienen. Dabei habe ich von Denis Dubesset ein anderes Buch „Wie finde ich meinen fotografischen Stil?“ bereits vorgestellt. Es erschien 2020. Es lohnt sich, beide Bücher zu schmökern. Im älteren Buch dürften gerade Fotoclubmitglieder, die sich oft an Wettbewerben beteiligen, gute Tipps für „minimalistisch Bilder“ erhalten. Auch für Fotoserien, die sich in guter Aufmachung recht gut dafür eignen. Denn es gibt viele Motive – an die man zuerst nicht denkt – die sich für diese Form der Fotografie eignen. Jedes dieser hier gezeigten Bücher kostet 24.90 Euro und zeigt viele Bildbeispiele.Auch für Einsteiger in die Fotografie eignen sich diese Bücher recht gut, da diese sich meist für zuviel Schnickschnack auf dem Bild entscheiden.

592 errreichte Personen auf FACEBOOK

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Buchvorstellungen und Fotoausstellungen sind – was die erreichten Personen betrifft – eine zähe Geschichte. Auch wenn ich nach den vielen Jahren weiss, welche Ausstellungen und welche Bücher viele „erreichte Personen“ bekommt. Mit diesem Buch gab es aber einen absoluten Sieger auf meiner Facebook-Seite fotoGEN-Online Magazin https://www.facebook.com/FotoGEN-Onlinemagazin-159792957770. Mit 592 erreichten Personen ist diese Info der Hit – und bisher einmalig auf der genannten Seite. Das muss ja auch einmal gesagt werden. Eine Buchkritik davon gab es natürlich auch auf meinem Blog. Einfach rechts auf Kategorie Bücher gehen. Sie finden dort noch über 170!
Tipp so nebenbei: Was ich nicht bekomme, kann ich auch hier und auf FACEBOOK nicht bringen.

Das schönste Element – WASSER – in diesen Büchern

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Das Element WASSER kann schön sein, egal ob an der Oberfläche oder unter Wasser. Einige Bücher habe ich darüber vor kurzer Zeit erhalten.
Eine kurze Besprechung von jedem dieser Bücher erfolgt demnächst. Ausserdem sehen Sie dann noch ein Bild, das ich auf der Messe BOOT entdeckt habe. Eines der schönsten Unterwasserfotos das ich kenne. Auch dieses sehen Sie dann hier.

Meine Buchbesprechung, diesmal der etwas anderen Art

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Es gibt Fotografen mit ihren Büchern, die ich schon Jahre verfolge – und teilweise auch persönlich kenne – Bernhard Römmelt gehört dazu. Es begann mit dem Buch „Der Nymphenburger Park“. Die Bilder und Texte gefielen mir. Das Buch zeigte nicht den üblichen Nymphenburger Park, sondern eine Tierwelt, die ich damals nicht für möglich gehalten hätte. Deshalb stellte ich dieses Buch mit einigen Seiten in COLOR FOTO vor. Es war 2001! Bis zum heutigen Zeitpunkt habe ich zahlreiche Bücher von Bernhard Römmelt hier vorgestellt. Aber es sind längst nicht alle. Unter den über 30 Bildbänden habe ich viele auf Buchausstellungen nur durchgeblättert. Jetzt ist sein neues Buch erschienen: NATURWUNDER BAYERISCHE ALPEN – 256 SEITEN und mit bestechenden Farbfotos. Ich habe noch seine Bemerkung auf Facebook im Kopf, als er sich wunderte, dass die Leute auf der Autobahn Richtung Garmisch Gas geben und durch diese schöne Landschaft düsen. Ok, auch ich bin damit gemeint, denn dort ist kein Tempolimit. Dazu kommt, ich habe keine Geduld, lange in der Landschaft zu sitzen. Während ich nach Garmisch düse, denkt meine Frau und ich aber immer an ihn: „Irgendwo da oben sitzt Bernhard und wartet auf das beste Licht“. Dafür muss man aber geboren sein. Ich kenne eigentlich keinen Fotografen der so „stetig unruhig“ ist aber für die jeweilige Landschaft Tage und Nächte verbringen kann. Klar, er benötigt kein Luminar AI für extreme Wolkenstimmungen auf seinen Bildern – ich manchmal :-). Er hat die besten Wolkenstimmungen im Original. Man braucht zu seinem neuen Buch nicht viel zu sagen ausser: KAUFEN! Die Bilder zeigen, dass man die schönsten Landschaften oft vor der Haustüre hat Dieses Buch ist wirklich „eine fotografische Liebeserklärung an die bayerischen Berge“, wie es der Verlag geschrieben hat. Das Buch lohnt sich zum Verschenken und als eigenes Geschenk an sich selber. Und wenn ich es demnächst in unser Bücherregal schiebe, bin ich gespannt, was die nächsten 20 Jahre von ihm noch zu erwarten ist. Ich hoffe dann mit meinen 90 Jahren, das Buch hat eine große Schrift. Dieses Buch ist beim Knesebeck Verlag erschienen und kostet 40 Euro, in Österreich 41.10 Euro.