Fotografenlast: Umstieg wegen Rücken & Schulter

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Wenn man heute mit  älteren Fotografen spricht, die auf ein anderes System umsteigen, hört man heute eher weniger „wegen besseren Fotos“ sondern „wegen meinem Rücken“. Die schweren SLR-Ausrüstungen haben über die Jahre ihre Spuren hinterlassen. Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen. Eine Empfehlung für leidende Fotografen ! Da dieses Buch 592 (!) Seiten hat, hoffe ich, dass ich bis zur fotoGEN-Ausgabe im Januar fertig bin. Und dass ich bis Januar die eine oder andere „fotografische Rückenübung“ hinter mir habe.. Einen kurzen Kommentar finden sie hier, wenn ich das Mammutwerk überflogen habe.

Brandneues Photoshop Elements 2019 – und 2,8 Kilo Infos !

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Ein Buch und ein Programm, die zusammen passen. Bei Amazon kann nun auch das neue „Adobe Photoshop Elements 2019“ bestellt werden. Ebenso das Buch von Jürgen Wolf aus dem Rheinwerk Verlag „Photoshop Elements 2019“, mit 2, 8 Kilo und 1077 Seiten. Dieses Werk (39,90 Euro) kann sich wirklich „umfassendes Handbuch“ nennen. Alle Werkzeuge und Funktionen werden genau erklärt. Auch die Neuheiten des Programms. 

Bücher zur kreativen Ideensuche!

Zwei Bücher, die es nicht mehr in das nächste fotoGEN geschafft haben, möchte ich hier ganz kurz vorstellen. Wer Tropfenfotografie liebt oder wie eine Glühbirne zerplatzt, ist mit diesem Buch genau richtig. Auf 254 Seiten finden Sie dazu Tipps in Hülle und Fülle von Daniel Nimmervoll. Sie werden begeistert sein, über die vielen Tropfenfotos in allen Variationen. Natürlich mit vielen Infos dazu. 34,99 Euro. Kein Wunder, dass es bereits die 3. Auflage erlebt.

„Kreativität in der Fotografie“ interessiert mich immer, denn das ist oft ein Schwachpunkt bei Fotos, die bei Wettbewerben eingehen und wenig Chancen haben.  Da ich immer zuerst auf das Erscheinungsdatum schaue – es war 2015 angegeben. Und das erste Bild finden Sie auf Seite 98. Trotzdem kann man dieses Buch von Lutz Lungershausen empfehlen. Der Autor geht gezielt von einer anderen Seite an dieses Thema. Alleine die „Do-it-yourself-Tipps“ auf grünem Untergrund bieten viele Tipps, die man sich durch den Kopf gehen lassen sollte. Für Fotoclubs interessant, die Themen Brainstoming und Brainwrithing, die in dieser Art sicher eher weniger von Clubs betrieben wird. Keine leichte Lektüre, aber sie bietet Möglichkeiten in der eigenen Fotografie, über die immer gleichen Motive hinauszuwachsen. 280 Seiten, 34,99  Euro. www.mitp.de >>>

 

Tipp: Die Kunst der Anonymität im Internet

Es ist eigentlich selten, dass ich bei meinem Buchbesprechungen ein Hörbuch bestelle. Denn eigentlich hat ja Fotografie immer etwas mit Bildern zu tun. Dazu kommt, dass dieses Hörbuch mit 10.56 Stunden nicht gerade schnell abzuhaken ist. Doch das Thema hat mich interessiert, denn auch ich bewege mich im Internet und mit einem Handy. Was ich zu hören bekomme, ist der weltbekannte Hacker Kevin Meeting, gelesen von Peter Hartlapp. Mit realen Beispielen erzählt er, wie Sie sich gegen Zugriffe auf ihre Daten schützen können (oder auch nicht). Nach diesem „Hörspiel“ kommt man eigentlich eher in Versuchung, seine Webseite einzustellen, FB so oder so und auch das Smartphone ich mehr anzufassen. Denn wo Sie überall Ihre Spuren hinterlassen, ist fast unglaublich, wenn man den Hacker hört. Anstatt der Hörausgabe (29,95 Euro)  gibt es aber auch ein Buch (21.99 Euro). Egal ob Sie den neuen Medien oder Ihrem Smartphone trauen – man sollte dieses Buch gelesen haben. Dann werden sicher viele mit ihren Daten und Bildern erheblich vorsichtiger sein. Egal, wo Ihre Daten jetzt eigentlich schon sind, ohne dass Sie es wissen. So nebenbei: Das Hörbuch ist spannend wie ein (unglaublicher) Krimi.

www.mitp.de >>>

 

Regeln der Fotografie brechen?

Im Gedächtnis blieb mir nach einer Ausstellung ein Buch mit schwarz/rotem Umschlag. Leider konnte ich mich nur noch an ihn erinnern, aber nicht mehr an den genauen Titel. Bei den vielen Gestaltungsbüchern, die ich seit dem Beginn meines ersten Seminars mit Prof. Harald Mante gelesen habe, interessiert mich immer wieder, gibt es wirklich noch etwas Neues in der Gestaltung von Fotos? DIE REGELN DER FOTOGRAFIE BRECHEN höre ich zwar öfters, aber überzeugt hat mich bis jetzt wenig. Denn meist sind die „gebrochenen Regeln“ auch nicht gerade neu.

Der dpunkt-verlag half mir auf die Sprünge und sandte mir dieses Buch „Regeln der Fotografie>>>“ zu. Begierig wollte ich mehr von den gebrochenen Regeln erfahren. Wie immer blättere ich ein Buch zuerst einmal von Seite zu Seite durch. Zu viel Textwüste? Bilder interessant? Skizzen, welche das Lernen erleichtern? Eigenartigerweise blieb ich sofort an zwei Überschriften hängen: „Lightroom 4“ und „Keine alternativen zu Photoshop“! Das war schon mal ein Grund, auf die erste Erscheinung des Buches zu schauen: 2012 in England ! Jetzt wunderten mich diese zwei Überschriften schon nicht mehr. Ein Kapitel über ein altes Programm und Werbung für Photoshop, in einer Zeit da es Alternativen gibt? Danach schaute ich mir die „gebrochenen Regeln“ an. Ich weiss ja nicht, ob nur mir das so geht, aber fast alle gebrochenen Regeln die ich so finden konnte, sind in neueren Fotobüchern längst keine „gebrochenen Regeln“ mehr. Das Problem vieler Bücher  und auch Referenten über Bildgestaltung – die Fotografie kann nicht jedes Jahr neu erfunden werden. Es hat sich nur an der Technik einiges geändert. So versucht jeder Autor mit seiner Schreibweise bekannte Regeln „etwas neu zu interpretieren“. Für mich war deshalb dieses Buch interessant, was 2012 in England anscheinend noch „neu“ war. Und Einsteigern kann man das Buch trotzdem bestens empfehlen, denn diese lernen auch bei diesem Buch noch dazu, weil sie sich oft an keine Regeln halten sondern nur knipsen. Und viele Fotografen die ich kenne, sind über Lightroom 6 nie hinaus gekommen. Ich übrigens auch nicht, denn da warte ich auf ein neues Programm – das alte Regeln mit intelligenten Programmen bricht – ohne es mieten zu müssen.

„Hochzeit“ der Hochzeitsfotografen

Für die Ausgabe 3/2018 von fotoGEN hat es für dieses Buch nicht mehr gereicht. Da aber jetzt viele Hochzeiten sind und eher weniger im Herbst, möchten wir auf dieses Buch mit 200 Seiten hinweisen, von Heiko Schmidt. Auch, weil zur Zeit einige Fotoclub-Fotografen dieses Thema ebenfalls auf ihrem Terminkalender haben. Der Fotograf ist deutschlandweit unterwegs und ist bekannt für seine hautnahen Reportagen. Er orientiert sich auch an der internationalen Hochzeitsszene, Bilder und Anekdoten von bekannten Grössen, hat er in diesem Buch einfließen lassen. Es kostet 25,99 Euro und ist auch unter HOCHZEITSFOTOGRAFIE >>> bei Amazon zu bekommen.

Lohnt sich: Bilder schauen auf INSTAGRAM

Auf das Posing-Handbuch vom dpunkt-Verlag hatte ich hier ja bereits hingewiesen.  Mit 440 Seiten bietet es viel Lesestoff und Bilder. Wer auf INSTAGRAM ist, sollte dort einmal den Namen der Autorin eingeben: Lindsay Adler. Die New Yorker Modefotografin,die für Marie Claire, InStyle, Elle, usw. fotografiert, zeigt dort ihre Fotos mit einem erkennbaren Stil von ihr. Man sieht, dass auch die Porträtfotografie immer wieder einem Wandel unterzogen ist. Wobei auf Instagram auch einige andere Fotografen Bilder zeigen, die bei jedem Wettbewerb Medaillen gewinnen würden. Lohnt sich mal reinzuschauen – auch in das Buch. 

Drei Bücher für kreative Fotografen?

Unter anderem erhielt ich auch diese drei Bücher vom Verlag Rheinwerk zur Buchbesprechung in fotoGEN. Ich hatte diese ausgewählt, obwohl es nicht unbedingt die „typischen Fotobücher“ sind. Ein Buch davon ist DSGVO für Website-Betreiber>>> mit 249 Seiten. Rechtsanwalt Christian Solmecke und die Volljuristin Sibel Kocatepe erklären Ihnen, wie man einen Webauftritt vollständig rechtskonform gestaltet. Das Problem ist, dass viele Fotografen – auch ich – die Webseite nicht selbst machen, sondern diese von 1&1 übernommen haben oder ein Webmaster die Seiten macht. Trotzdem ist es ganz gut, wenn man durch dieses Buch weiss, was auf einen zukommen kann.

Ein weiteres Buch ist eher für Blogger gedacht. Erwarten Sie hier nicht die perfekt gestalteten Wettbewerbsbilder – denn diese interessieren auf einer Blogger-Seite herzlich wenig. Dort zählen eher Tipps, Beispielfotos und Hashtags (#). Erfunden bei Twitter tauchen sie verstärkt bei Instagram und Facebook auf. Viele der Tipps, welche Sie dort erhalten, werden Sie sicher schon in diversen Gestaltungsbüchern gelesen haben.  „Fotografieren für Blogger“>>>

„In eigener Sache“>>> von Sebastien Bonset bietet hier wesentlich mehr. Hier geht es darum, passende Netzwerke für Ihre Arbeiten zu finden. Dieses Buch ist sicher eher für den engagierten Fotoamateur und Profi nützlich der seine Bilder oder Ideen verkaufen möchte. Dabei gibt es Kapitel wie „Zur  Marke werden“ oder „Erste Schritte zur Social-Media-Strategie“ oder wie man Content-Strategien überhaupt entwickelt. Es geht aber auch um rechtliche Aspekte oder wie man Erfolge auf den sozialen Medien messen kann. 

Alle drei Bücher finden Sie auf der Verlags-Seite mit Leseproben und dem kompletten Inhaltsverzeichnis. Wer die Bücher hier über den Link bei Amazon bestellt, erreicht damit, dass ich ebenfalls ein paar Cent verdiene. Der Blog ist ja kostenlos und hat über 6000 Einträge. Die gelöschten Einträge nicht mitgerechnet.  Alleine bei den Bücher finden Sie 135 Tipps, mit denen Sie Geld sparen können. Da ich nicht nur von der Luft und Liebe lebe, sammeln sich einige Cents an, wenn Sie hier bei Amazon bestellen. Mein Dank im Voraus!

Fotografische Themen mit rotem Faden

Auf den Titel achten – dies ist die Neuauflage 2018

Viele Wettbewerbsfotografen interessiert in erster Linie das „Einzelbild“ das „Urkunden- oder Medaillenbild“. Viele gute Wettbewerbsfotografen erkennen aber nach gewisser Zeit, dass nur „die Serie“ über Jahre seinen Wert erhält – auch als Ausstellungsobjekt.Die Autorin und Fotografin Meike Fischer geht auf 346 Seiten darauf ein. Die erste Auflage hatte ich in fotoGEN bereits mit einem „Sehr empfehlenswert“ vorgestellt. In dieser Neuauflage kam nun das Kapitel „Die eigene Webseite“ und „Das Portfolio“ dazu. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. 

Ausstellung von Ray Collins – Meldung 7

Grossformatige Bilder sah man auch in diesem Jahr wieder am Strand neben der Seebrücke. Die Vernissage war am 25.5. um 19 Uhr. Dieses Foto von Christine entstand aber später, denn während der Eröffnung zu einem vernünftigen Bild des Fotografen zu kommen ist fast aussichtslos. Erst nach einem Termin mit Ray Collins war diese Aufnahme möglich. Während der Wartezeit – er signierte seine Bücher im Hotel „Vier Jahreszeiten“,  wanderte die Sonne um die Bilder – mit harten Schlagschatten. Nur wenige seiner Motive lagen im Schatten – wie dieses Motiv. Für mich eines der schönsten Fotos, die Christine von den diversen Ausstellern gemacht hatte.

 Auf dem zweiten Foto sehen Sie noch sein Buch, mit herausragenden Meeresfotos des Künstlers aus Australien. Bis jetzt war mir nur Clark Little ein Begriff – aus Haiti – mit seinen Wellenfotos. Jetzt kenne ich einen weiteren Fotografen, mit sensationellen Wellenbildern. Dies ist auch ein Grund, weshalb wir die lange Anfahrt nach Zingst in Kauf nehmen. Bei lockerer Stimmung kommt man mit Top-Fotografen in’s Gespräch, die in dieser Menge und Vielfalt nur Zingst zu bieten hat. 

Wegen den vielen Spams bei den Kommentaren und auch wegen der neuen DSGVO-Verordnung, sind Kommentare nicht möglich. Bei Fragen einfach ein Mail an info@detlevmotz.de senden.

Für Webseiten-Betreiber: 249 Seiten DSGVO

Endlos viele Anbieter gibt es auf Facebook, die Ihnen bei der DSGVO helfen möchten – nicht immer ganz günstig. Probieren Sie es doch mal mit dem Buch aus dem Rheinwerk-Verlag von Christian Solmecke  und Sibel Kocatepe. Enthalten sind auch Musterverträge. Ausserdem können Sie das Inhaltsverzeichnis und ein Kapitel beim Verlag nachblättern. Es erscheint am 5. Juni und kostet 39,90 Euro. Hier können Sie es beim Amazon-Verlag  bestellen >>>. Nachblättern beim Verlag können Sie hier >>>

Nach Fototouren aufgebaut

Schon einmal hatte ich ein Buch vorgestellt, dass Berlin nach Fototouren sortiert vorgestellt hat. Es war eine neue Erfahrung für mich und meine Frau, Berlin auf diese Art zu sehen. Jetzt ist wieder ein Buch im dpunkt.verlag erschienen, das Ihnen diese Erfahrung auch näher bringen kann. 7 Touren werden dazu angeboten, versehen mit Bildern und einer Karte für jede Tour. Was Sie ebenfalls erhalten, sind QR-Codes. Damit finden Sie auf dem Smartphone Ihren Standpunkt in Google Maps. Wer sich nicht sicher ist, ob „seine Tour“ dabei ist, schaut einfach auf der Verlagsseite>>> und findet dort ein Inhaltsverzeichnis. Auch die Lesermeinungen auf Amazon>>>  sind als Tipp immer gut geeignet.

Das zweite Buch dieser Reihe ist gleich aufgebaut, wie das erste Buch. Auch hier finden Sie übrigens viele QR-Codes, mit denen Sie per Smartphone, über Google, direkt auf der Strassenkarte zum Beitrag einsteigen können. Da beide Bücher zusammen schon ein zusätzliches Gewicht zur Fotoausrüstung haben, würde ich hier ein E-Book empfehlen bzw. das PDF. Auch hier kommen Sie bei Amazon auf die bisherigen Kommentare und Infos >>>

Kleiner Gag am Rande:  Auf dem Lesezeichen in beiden Büchern stand der Spruch: „Wenn dem Fotografen nichts mehr einfällt, wechselt er das Objektiv“. Man könnte auch sagen „die Stadt“ denn es gibt demnächst noch ein Buch, welches München für Fotografen vorstellt.