Kommentar: 21 Jahre Kalender – einen Tag zum Aussortieren

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Meine Frau lernte ich vor 20 Jahren kennen. Sie fotografierte aber schon lange vor meiner Zeit mit mir und sie suchte sich schon damals einen oder zwei Kalender pro Jahr im Buchhandel aus. Jetzt, in der Zeit von Corona kommt man auf „Arbeiten“ die man sonst nicht macht. Also aus über 21 Jahren die Kalender nochmals anschauen, Spirale entfernen und für den Container fertig machen. Was ihr hier seht, ist das Papier, welches einen Kofferraum füllt. Davor an diesem Tag, war es interessant, miteinander nochmals die Kalender anzuschauen. Was uns dabei am meisten auffiel: In den über 20 Jahren sind die Motive – gerade in der Tier- und Landschaftsfotografie – interessanter geworden. Ob es an der Qualität der analogen Fotografie liegt oder am Druck, mag ich nicht zu sagen, aber die technische Qualität der Motive ist merkbar besser geworden. Manche Bilder – gerade bei den großformatigen SW-Fotos/Kalender von Katzen war dies am stärksten zu sehen. Teilweise wirkten die Motive von früher geradezu unscharf. Das hat aber nichts damit zu tun, dass es dort keine interessanten Motive gegeben hätte. Sowohl meine Frau als auch ich sind ja der Meinung: Ein gutes Bild gehört auf Papier. Das haben wir bei dieser „Lesestunde“ wieder gesehen. Soviel wir uns auf Instagram bewegen – und dort Fotos bzw. Fotografen finden, die eher eine Medaille verdient hätten, wie so manche Wettbewerbsbilder – man würde die Bilder gerne noch grösser sehen. Auch weiterhin werde ich zwischendurch Kalender empfehlen, wie beispielsweise „FUSSBALL-KATHEDRALEN 2021“ aus dem Delius Klasing-Verlag. Nein, ich bin überhaupt kein Fussball-Fan. Aber dieser Motivbereich mit seinen exzellenten Bildern hat mich überzeugt. Auch meine Frau wird sich für 2022 wieder über Kalender informieren. Man kann nur hoffen, dass Buchausstellungen wieder in normalem Rahmen ablaufen können. Denn das Schmökern an einem Stand kann ein Prospekt nicht ersetzen.

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis – hier schon längst vorgestellt

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Auch in diesem Jahr wurden Fotobücher mit dem Deutschen Fotobuchpreis für ihre Leistung prämiert.
Folgende Bücher aus dem dpunkt.verlag haben es auf die Longlist geschafft:
Der Berliner Foto-Designer Harald Mante und seine Frau Eva Witter wurden mit
»Das Motiv« in der Kategorie »Konzeptionell-künstlerischer Fotobildband« gewürdigt. Die Bücher von Prof. Harald Monte kenne ich bereits seit 1969. Mit COLOR FOTO war ich mit ihm bei vielen Reisen und Workshops dabei. Es freut mich, dass seine Bücher immer noch begehrt sind. Ein Vorteil: Man versteht bei ihm die Gestaltungsregeln recht gut, das sie durch Bilder und Skizzen wirken und nicht durch lange Textwüsten.
In der Kategorie »Fototechnik« haben es gleich zwei Werke auf die Longlist geschafft:
● »Eins reicht.« von Sebastian H. Schroeder
● »Authentische Porträts fotografieren« von Chris Orwig
Auch diese Bücher habe ich schon in fotoGEN und auf diesem Blog vorgestellt. Vielleicht ist eines der Bücher von diesen Autoren noch ein schnelles Weihnachtsgeschenk. Über 180 Bücher finden Sie auf der rechten Seite unter der Kategorie „Bücher“. Sie haben selbst einen Tipp? Info@detlevmotz.de

Neue Bücher aus dem Rheinwerk-Verlag

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Das grosse Mac-Buch: Aktuell zu macOS 11: Frisch auf den Tisch, habe ich nun dieses Buch für Ein- und Umsteiger. Es hat 488 Seiten und soll übersichtlich und klar verständlich sein. Das werde ich in den nächsten Tagen wissen. Dann mehr dazu. Hier finden Sie die Verlagsseite fürdieses Buch>>> Dort finden Sie auch das komplette Inhaltsverzeichnis.

Ein weiteres Buch ist MAKROFOTOGRAFIE – Die große Fotoschule. Das Fotografenpaar Kyra Sänger und Christian Sänger tauchen öfters auf und ihre „Handschrift“ kennt man schon. Schon beim schnellen durchblättern der Lektüre kann man eines erkennen: Viel Stoff, viele Bilder und eine gut lesbare Schrift. In diesem Fall ist es eine aktualisierte Auflage. 360 Seiten mit allem was sie über die Makrofotografie wissen möchten. Auf der Verlagsseite finden Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe>>>

Romantik ist auch 2021 wichtig…

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Auf den ersten Blick passen die zwei Bücher im Thema ja nicht zusammen. Wer sie gelesen hat, denkt weiter. Auf der einen Seite das Buch Hochzeitsfotografie von Saja Seus mit 313 Seiten. Nicht großformatige Bilder spielen hier eine Rolle, sondern endlos viele Infos zur Hochzeitsfotografie. Egal ob Fotoclub-Mitglied, welche auch immer wieder Hochzeiten fotografieren oder Profis. Hier findet jeder etwas und sagt „oh, habe ich nicht gewusst“. Für 39.90 Euro dreht sich alles um Planung, Handwerk und Kreativität. Ein Buch mit einem klaren „Sehr empfehlenswert“. Aber was hat dabei noch ein Buch über Objektive zu suchen? Als ich dieses Buch mit 166 Seiten durchblätterte, wusste ich was: Hier sind auch Objektive (und Bilder) dabei, bei denen man automatisch an romantische Hochzeitsbilder denkt. Je nachdem, welches Objektiv sie nehmen, welche Brennweite und welche Blendeneinstellung. Nach dieser Lektüre von Bernd Kieckhöfel werden wissen Sie auch erfahren, dass man nicht immer die teuersten Objektive für den Bokeh-Effekt kaufen muss. Überzeugende Fotos finden Sie ebenfalls in diesem Buch für 34.95 (Docmatische Gesellschaft).

Was würde Karl Valentin zu den Fotos von Herbert Becke sagen?

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Wer meinen Blog besucht, kennt eventuell auch Herbert Becke. Seine Ausstellungen habe ich an dieser Stelle oft genannt. Jetzt ist das gezeigte Buch von ihm und Gunter Fette im Volk Verlag München für 19.90 Euro erschienen.
In diesem Buch wurde ein Projekt von Herbert Becke Wirklichkeit. Es zeigt 127 seiner Bilder, die in 45 Jahren Fotografie von ihm entstanden sind. Herbert Becke hat München endlos oft fotografiert. Meist von einer Perspektive, bei der seine Kamera auf dem Boden stand (Froschperspektive). Für den Fotografen eher eine unbequeme Stellung. Zu diesen Motiven hat Gunter Fette Texte von Karl Valentin dazu gefügt, die er eventuell gesagt hätte, wenn er das jeweilige Motiv zu Gesicht bekommen hätte. Daraus ist ein interessanten Buch mit 143 Seiten entstanden. Es macht auch als Betrachter Spaß, die Bilder mit den Texten zu studieren. Weniger Spaß hat mir dabei gemacht, wie die Bildunterschriften angebracht wurden. Grosse Schrift, kleine Schrift, Schrift die durch das Bild geht (!), Zeilen, bei denen ein oder zwei Wörter von einem Text in einer Zeile extra stehen (für einen Grafiker eher ein no-go). Aber vielleicht versuchte der Verlag, hier auch witzig zu sein, denn diese Idee stammt sicher nicht vom Fotografen. In meinen bisher 184 besprochenen Büchern habe ich solche Bildunterschriften noch nie erlebt. Wem es gefällt… Auf jeden Fall ist das Buch recht lesenswert und auch als Geschenk für einen Valentin-Fan bestens geeignet. Das Vorwort schrieb übrigens Christian Ude, der in Bayern sicher jedem bekannt ist. Ebenfalls ein Valentin-Fan wie Herbert Becke.

Rechte für Fotografen – mit Geheimwort!

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Das Buch Recht für Fotografen von Rechtsanwalt Wolfgang Rau hatte ich hier schon einmal vorgestellt. Heute möchte ich nochmals kurz darauf zurückkommen. Auch wenn die 3. aktualisierte Auflage von 2017 ist, lohnt sich die Ausgabe. Was einige Interessenten nicht wissen, wer auf die Verlagsseite geht, kann dort ausser dem Inhaltsverzeichnis und einer Leseprobe, auch interessante Verträge herunterladen.Dazu gehört auch ein Dokument über das Fotografieren in Bahnhöfen und diverse Musterverträge. Dazu gehört u.a. auch ein Modell-Vertrag oder ein TFP-Vertrag. Der Clou bei dieser Sache ist, dass sie dazu ein Wort aus dem Buch von einer bestimmten Seite eintragen müssen. Es lohnt sich also nicht nur das Buch sondern auch diese Verträge. Auch aus diesem Grund und weil das Buch recht stimmig und verständlich geschrieben ist, gab es ein „Sehr empfehlenswert“.

Luminar 4.3 – zwei Bücher, zwei Verlage

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Nachdem man zu Beginn des Programms vergeblich nach einem Buch für Luminar gesucht hat, gibt es zwischenzeitlich etliche Bücher. Zwei davon finden Sie hier. Brandneu das Buch in der Version 4.3 von Frank Treichler. Viel Stoff um Ihre Fotos zu optimieren. Interessant dürfte aber auch die neue Version 4.3 von Rene Ledrado/Elke Bungeroth sein. Dieses zeigt mit sehr vielen Fotos + Bildschirmfotos, wie und wo man mit Reglern und Presets arbeitet. Beide Bücher finden Sie bei Amazon, bzw. auch beim dpunkt.verlag mit Leseproben. Und wie so oft mein Tipp: Beide Bücher vergleichen und dann zuschlagen! Wobei Luminar 4.3 nicht verwechselt werden darf mit Luminar AI. Dieses wird ein eigenständiges Programm ab Ende des Jahres. Mehr demnächst in fotoGEN.

Zwei Bücher – zwei völlig verschiedene Themenbereiche

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Zwei Bücher, die nicht unterschiedlicher sein könnten, möchte ich hier kurz erwähnen. Bei „Zoom“ war ich zuerst einmal erstaunt, denn dieses Programm kannte ich nicht. Bei zwei Telefongesprächen, mit einem Fotografen und einem Clubvorsitzenden kam auf meine Frage: „Sag mal, kennst Du ZOOM“ die Antwort: „Ja, klar, nutzen wir für unsere Clubabende, die jetzt über PC stattfinden“. Und der Fotograf erklärte: „Ja, damit mache ich Seminare für Interessenten im Ausland“. Zwischenzeitlich habe ich mich eingelesen, sowohl beim Buch als auch beim Programm und muss sagen: Es lohnt sich das Programm und auf jeden Fall dazu das Buch. Dieser Ratgeber führt Sie in Videokonferenzen ein, die tatsächliche einen Fotoclubabend retten können. Auch, wenn das persönliche Treffen natürlich immer wichtig bleibt. Vierfarben-Verlag (Rheinwerk), 19,90 Euro, 304 Seiten.

Als ich den Buchtitel „INSPIRATION LEICA AKADEMIE gesehen hatte, dachte ich zuerst, ok wieder ein Bildband mehr. Wobei mich der Name „Mertens“ stutzig machte. Die Bücher von Robert Mertens hatte ich alle mit einem „sehr empfehlenswert“ schon vorgestellt. Jetzt, nachdem ich das Buch in der Hand habe, muss ich sagen, der Kauf lohnt sich. Zu finden sind nicht nur Bilder mit den üblichen Daten wie Blende, Zeit usw., sondern sowohl in englischer als auch deutscher Schrift wird auf die jeweiligen Bilder eingegangen. Dabei wurden die Bilder nach den Themen Wahrnehmung – Persönlichkeit – Kreativität – Ideen -Komposition -Licht – Technik – Konzept geordnet. Ab Seite 316 werden die 76 Fotografen mit ihrem Porträt, inklusive Nennung der Webseite aufgeführt. Ein schönes Buch, das sich auch zum Verschenken lohnt.49,90 Euro, 344 Seiten.

Oktoberfest 1900 – als Buch und als Serie (ARD)

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Heute startet die Miniserie „Oktoberfest 1900“ um 20.15 Uhr. Die ersten zwei Folgen sind zu sehen. Sie hat 6 Folgen, die jeweils am 16.9. und 12.9. gezeigt werden. Dazu kommt eine Dokumentation am 15.9. um 11.25 Uhr. Sie können die Serie aber auch – wie ich – bereits in der Mediathek sehen. Nachdem dem laut einem Zeitungsbericht die Wiesenwirte nicht begeistert waren, kann das eigentlich schon als Gütesiegel gelten. Sicher ist, die Handlung bzw. die Anmutung der Serie wird sicher nicht jedem gefallen und man darf auf die weiteren Kritiken und Kommentare der Zuschauer gespannt sein. Nicht zu vergessen: Es gibt auch das Buch dafür zu kaufen. Hier ist der Titel zu sehen.

Wie passen diese Bücher zusammen?


Heute kann ich Ihnen wieder zwei neue Bücher vorstellen. Auf den ersten Blick werdet Ihr sagen, wie passen denn diese zusammen. Ok, beide Bücher sind aus dem Rheinwerk-Verlag. Hans-Peter Schaub, muss man mit seiner Landschaftsfotografie nicht unbedingt vorstellen, man kennt Ihn und seine Bilder. Hier finden Sie aber auf 320 Seiten alles was Sie schon immer einmal fragen wollten. Er ist sozusagen ein Leitfaden für die Praxis. Man kann seine Bücher lesen, seine Workshops besuchen oder seine Vorträge bestaunen. Und da kommen wir zum zweiten Buch. Wer die Leser/Besucher überzeugen möchte, benötigt „Storytelling“ und was sagt der Autor dazu, was man mit seinem Buch erreichen kann? Überzeugend kommunizieren! Diese Gabe benötigen sie auch als Fotograf. Und damit passen diese Bücher doch wieder ganz gut zusammen. An vielen Beispielen erfahren Sie, wie sich der persönliche Erfolg mit Ihren Fotos einstellen kann. Das ist aber nicht nur auf Bilder bezogen. Dieses Buch hat ebenfalls 320 Seiten, aber eine kleine Vorwarnung: Sie brauchen Zeit zum lesen, denn das Buch hat wenig Bilder aber sehr viel Text. Am besten gehen Sie mit Block und Bleistift dran und schreiben sich einige gute Tipps gleich auf. Ja, ich kann sagen, diese zwei Bücher passen zusammen, wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Das Buch hält was es verspricht

Oft verspricht die Werbung viel und man ist dann doch etwas enttäuscht. Das gilt auch für Versprechen von Buchverlagen. Wobei natürlich der Geschmack des Käufers eine entscheidende Rolle spielt. Ob der Titel dieses Buches zu viel verspricht? Es ist eines der wenigen Bücher, das ich aufgeschlagen habe und dachte: „Tolle Fotos“ Danach kam meine Frau zu mir und ich gab ihr das Buch zum Reinschauen. Die ersten Worte: „Tolle Fotos“. Das hörte ich zwischenzeitlich mehrmals. Dazu kommt, dass die grafische Aufteilung ebenfalls eine Rolle spielt. Davon können Sie sich ganz einfach auf der Verlagsseite informieren. Demnächst noch ein Buch aus dem dpunkt.verlag.

CORONA: STATT FOTOGRAFIEREN ZEIT ZUM LESEN

RHEINWERK FOTOGRAFIE

Für Hochzeitsfotografen ist Corona ein Alptraum. Wann sie überhaupt wieder grössere Gruppen fotografieren dürfen, weicht auch von Bundesland zu Bundesland ab. Und die Monate der meisten Hochzeiten sind vorbei. Da bleibt nur noch Zeit, mal ein neues, interessantes Buch über die Hochzeitsfotografie zu lesen. Die Hauptkapitel sind: Ein Blick hinter die Kulissen – Ihre Position am Markt – Die Suche nach Jobs -Der grosse Tag – Professionalisieren -Weiterkommen. Das Buch eignet sich nicht nur für Fotografen, die halt mal eine Hochzeit im Bekanntenkreis fotografieren, sondern in erster Linie für Fotografen die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. 312 Seiten mit recht guten Tipps. Wie immer mein Tipp: Vor der Bestellung einfach auf die Verlagsseite gehen um genaueres zu erfahren. 39.90 Euro.