Ratgeber – Selbständig als Fotograf(in)

Wer die sozialen Medien liest, wundert sich, wer sich alles Fotograf nennt oder als Fotograf selbständig werden möchte.  Ein Profifotograf sagte mir mal: „Die meisten sind schon überfordert, wenn sie eine Vorstellungsmappe abliefern müssen – meist kommt dabei ziemlich Schrott heraus.“ Vielleicht sollte man bei Interesse zur Selbständigkeit als Fotograf(in), vorab das Buch von Ralf und Nicole Obermann studieren. Es ist sachlich und verständlich geschrieben. Ein guter Ratgeber für den Einstieg in die Selbständigkeit.

Was man im Monat verdienen sollte, um mit der gewünschten Fotografie über die Runde zu kommen, finden Sie auf Seite 181. Vielleicht fangen Sie mit diesem Thema im Buch einfach einmal an! Meine Frau hatte auch dieses Buch für eine Vorstellung ausgewählt und auf der Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen – und zurück – ausgelesen. Mehr dazu finden Sie von ihr an weiteren Büchern im nächsten fotoGEN (Januar – das demnächst erscheint).  Leseprobe und Inhaltsverzeichnis finden Sie auf der Verlagsseite vom dpunkt.verlag. Bestellen können Sie das Buch unter anderem bei Amazon >>>

Alles nur geklaut…

sangen „Die Prinzen“ 1993. Aber auch Mertens gehen auf dieses Thema ein. Kann aus Imitation und Kombination nicht auch etwas Neues entstehen? Kann in der Stadt Venedig überhaupt noch etwas Neues entstehen, wenn es schon millionenfach fotografiert wurde?  Auch da haben Heidi und Robert Mertens ihre eigenen Ansichten. Interessant auch das Kapitel „Bitte nicht lesen“ auf Seite 337. Klar, dass dies mein zweites Kapitel war, welches ich gelesen habe.  Schon die vorherigen Bücher haben wir in fotoGEN vorgestellt und mit „Sehr empfehlenswert“  ausgezeichnet. Sehr angenehm finde ich die Bücher von Mertens, weil es bei Kreativität und Bildgestaltung selten um „Kamera und Programme“ geht. Wir als Fotografen werden zum Nachdenken gezwungen. Und das ist in jedem Fall schon das Buch wert. Es ist brandneu und ich habe es selbst erst heute per Post auf dem Tisch bekommen. Mehr dazu auf Amazon >>> und auf der Verlagsseite >>>

100 Schritte zur Bildbearbeitung auf 305 Seiten

Als ich das Buch vor mir auf dem Tisch lag, hatte ich zuerst – durch die Aufmachung – einen anderen bekannten Fotografen vor meinen Augen. Doch dieses Buch mit „100 Schritt für Schritt-Workshops“ stammt von Doc Baumann. Er dürfte ja den meisten Fotografen und Bildbearbeitern bekannt sein. Auf den vorderen Seiten können Sie lesen, was für ein „Workshop“ sie erwartet. Nachdem ich zur Zeit über diverse Apps meine Landschaften mit „rieselndem Schnee“ versorge, schaute ich auch hier danach. 38. Kapitel, Seite 130, hier erfuhr ich genau, wie es mit Photoshop funktioniert. Natürlich sollte man die Grundschritte von Photoshop kennen, auch wenn die Anleitung dazu recht gut und genau ist.  Ob Sie einen Wasserstrahl im Bild einbauen möchten, ein Logo verzerren müssen oder eine gemeißelte Inschrift benötigen – in diesem Buch finden Sie die Tipps dazu. Es kostet 29,99 Euro und ist sein Geld wert. Hier kommen Sie zur Verlagsanschrift>>> und hier können Sie mehr bei Amazon>>> erfahren. Das Buch ist neu und hat dort noch keine Rezessionen. Mir hat es gut gefallen, obwohl ich selbst wenig mit Photoshop mache.

Überraschung für mich: Mein Buch von 2002 – noch immer bei Amazon

Eigentlich war ich eher etwas überrascht, als ich aus Spaß auf Amazon ging und sehen wollte, ob meine früheren Bücher überhaupt noch aufzufinden sind. Noch überraschter war ich, dass der Preis für mein Buch

KREATIVE BILDGESTALTUNG IN DER FOTOGRAFIE

nicht sehr stark gefallen ist, im Gegensatz zu meinen anderen Büchern. Dabei ist dieses Buch (korrigierte Zweitauflage) von 2002 ! Zu dieser Zeit fotografierte man mit Dias und konnte sein Motiv noch nicht bis zur Unkenntlichkeit bearbeiten. Man schwärmte noch von den Malern, die störende Bildelemente einfach weg ließen. Ja, heute schimpfen manche darüber, dass dies jetzt möglich ist und wünschen die „analoge Fotografie“ zurück.  Man kann es Fotografen nie recht machen.

Nur ein Kapitel von mir deutete in diesem Buch 2002 an, was man mit den zukünftigen Computer/Programmen alles machen könnte.  In diesem Buch gab es keine Technik, sondern es ging  „nur“ um Bildgestaltung. Mit den diversen Checklisten (7 Seiten) zur Bildanalyse, konnte man seinen eigenen Bilder auf Fehler „abklopfen“. Ich benutze sie heute noch in  erweiterter Form für meine Seminare und Bildbesprechungen. Denn die Technik ändern sich viel schneller, wie die Gestaltungsregeln.

Ich habe aber auch Fotografen/innen vorgestellt, mit nur einem Bild auf einer Seite. Ich freue mich, dass ich viele davon heute noch persönlich sehe und mit neuen Bildern erleben kann. Auch in fotoGEN habe ich einige dieser Leute vorgestellt. Ja, man hat damals mehr fotografiert und saß weniger am Computer. Und Diskussionen wurden nicht auf Facebook geführt sondern bei diversen Treffen. Ja, es war eine schöne Zeit, aber der Fortschritt hinterlässt seine Spuren und geht auch in Zukunft immer schneller seinen Weg. Wie wir heute fotografieren, dürfte 2030 bereits wieder ein alter Hut sein. Die kreative Bildgestaltung wird aber weiterhin ihre Spuren hinterlassen – egal ob wir die Bilder auf Papier, Festplatten, Gipsplatten, Klopapier oder in diversen Wolken verewigen.

Interessante Bücher von Rheinwerk

Vier Bücher, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Wie immer, wenn ich ein Paket auspacke, fange ich mit dem Buch an, bei dem ich möglichst schnell eine gezielte Antwort erwarte. In diesem Fall stelle ich mir die Frage: „Gibt es ein authentisches Porträt“? Die Antwort dazu geben gleich mehrere Fotografen und die Bilder gehen in diese Richtung. Nach dem ersten Durchblättern weiss ich, das wird meine erste Lektüre. Einfacher ist es bei der Anleitung zum CEWE-Fotobuch. Es ist eine neue Auflage und hier interessiert es mich natürlich, was hat sich beim Programm geändert? Die erste Ausgabe hatte fotoGEN vorgestellt. Bei einem Titel wie „Kreativ Fotografieren“ bin ich immer sehr misstrauisch. Zu oft werden mir dann Bilder „vorgeführt“ die ich in dieser Art schon seit 30 Jahren kenne. Dazu gehören auch immer wieder „Mitziehbilder“. Von Frauen gerne als „Kunst“ angesehen. Ich bin gespannt und mehr dazu im nächsten fotoGEN. Da wäre dann noch ein Buch mit 1064 Seiten – eine Seitenzahl die mich bei vielen Büchern erschrecken lässt. Ist Photoshop Elements 2018 so schwierig? Ob ich in diesem Monat und für diese Ausgabe von fotoGEN die 1064 Seiten noch schaffen werde? Schauen wir mal…

Bilder von Christian Heeb – auf der Ausstellung und in fotoGEN

Die Buchausstellung in München ist ein Pflichttermin (siehe auch hier auf dem Blog). Während die meisten mit einem Zettel und Bleistift in der Hand durch die Buchstände laufen, nehme ich in diesem Fall die Lumix TZ71 mit. Damit wird der Buchtitel abfotografiert, damit ich ihn mir für eine eventuelle Bestellung merken kann. Mit Stift wäre ich eine Stunde länger beschäftigt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch das neue Buch von Christian Heeb mal in Ruhe blättern. So, wie hier aufgeblättert 1.10 Meter. Ich muss sagen, das längste Buch, welches ich bis jetzt in der Hand hatte. In fotoGEN sehen Sie davon in der jetzigen Ausgabe 12 Fotos. Schon deshalb und wegen dem Pinguin-Bildbericht von Gunther Riehle sind die 3,90 Euro für 160 Seiten in fotoGEN gut angelegt. Auch von meinem Freund Helmut Hirler haben wir einen „ziemlichen Brummer“ von Buch über Bäume entdeckt. Ich sollte ihm jetzt mal das Thema Christbäume empfehlen, damit er weiterhin gut beschäftigt ist. Klar, dass man anschließend die zwei Stationen bis zum Marienplatz fährt,denn dort ist der Weihnachtsmarkt. Meine Frau und ich hatten das Glück, dass wir den ersten Glühwein bei herrlichstem Schneegestöber genießen konnten. Romantischer geht es ja fasst nicht mehr, kurz vor dem 1. Advent.

Was für Bücher würden Frauen lesen?

Diese Frage stellte ich mir, als ich den Prospekt vom dpunkt.verlag in der Hand hatte.  Ich fragte meine Frau und noch drei andere Fotografinnen. Es gab sogar eine Übereinstimmung. Wobei das Buch „Die sieben Todsünden der Fotografie“ ein Wunsch von mir war. Die Autorin ist aber auch eine Frau. Mehr darüber erfahren Sie in der nächsten fotoGEN für Januar bis März 2018. www.magazin-fotogen.de

Neue Bücher für Fotografen

Ein gutes Buch für einen Fotofreund oder für sich selbst, ist immer eine gute Wahl. Da fotoGEN mit den nächsten Buchbesprechungen aber erst in der Ausgabe Januar-Februar-März erscheint, zeigen wir Ihnen hier immer wieder eine Übersicht von Büchern, zu diversen Themen.  Wir beginnen mit Bücher aus dem mitp-Verlag>>> Bei einem Blick auf die Verlagsseite, finden Sie sicher noch mehr Bücher, die Ihr Interesse erwecken könnten. Wir stellen von diesen Büchern demnächst noch das eine oder andere Werk hier auf dem Blog vor, mit einer Kurzbesprechung. Da das Buchpaket gerade erst gekommen ist, hier nur eine erste Übersicht. Ich meine, es könnte auch bei diesen 5 Büchern schon etwas für Sie dabei sein.

Geschichten hinter den Geschichten

2001 erschien dieses Buch von Bernhard Römmelt. Für Color Foto besuchte ich aus diesem Grund den Fotografen. Ich war natürlich sehr neugierig, was man im „Nymphenburger Park“ fotografieren kann, das ich nicht schon gesehen hätte. Dieses Buch war für mich wieder einmal der Beweis, manche können zwar SEHEN, aber nicht ERKENNEN. Dazu gehört dieser Fotograf garantiert nicht. Was Bernd in diesem Buch an Motiven zeigt, für das er 5 Jahre immer mal wieder im Nympenburger Park verbrachte, war sehenswert. Zwischenzeitlich ist der Fotograf weltweit unterwegs. Seinen neuesten Band „Im Bann des Norden“ habe ich soeben in fotoGEN besprochen. Auch weiterhin werde ich schauen, dass Fotografen in fotoGEN nach einigen Jahren immer wieder vorgestellt werden. Es ist interessant, dass fast alle Fotografen die ich kenne, immer noch zur Kamera greifen. Ich habe einmal gesagt, es gibt nur einen Grund warum aktive Fotografen aufhören: „Es kommt ein Kind, sie bauen ein Haus oder sterben“ – die zwei einzigen Gründe die zu einer Unterbrechung führen – ausser dem letzten Fall der endgültig ist. Ich hoffe dass ich Bernd für die „10-Jahre-fotoGEN-Ausgabe“ im April einmal interviewen kann. Etwas schwierig, denn er fast immer für Fotos unterwegs. Es dürfte aber eine interessante Geschichte werden. Natürlich werden wir in fotoGEN dann auch seine nächsten Vorträge ankündigen.

Ein paar Ausgaben von diesem Buch sind bei Amazon für unter 5 Euro noch zu bekommen – es lohnt sich heute noch für Leute, die oft im Nympbenburger Park sind und diesen mit anderen Augen sehen möchten.

Buchmesse in München, Kulturzentrum Gasteig

Für mich ein Pflichttermin, wenn ich wieder einmal die Buchmesse in Frankfurt nicht besuchen konnte. Jedes Jahr im Herbst lädt die Münchner Bücherschau den Besucher ein zu Ausflügen in die spannende und abwechslungsreiche Welt des Buches. An 18 Tagen und Abenden präsentieren in der Buchausstellung rund 300 Verlage über 20.000 Romane, Kochbücher, Reiseliteratur, Kinder- und Jugendbücher, Hörbücher, Kunstbücher, Sach- und Fachbücher aller Wissensgebiete und Kalender. Jeder ist willkommen, um täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr Neuerscheinungen sowie Best- und Longseller zu entdecken, ungestört in den umfangreichen Programmen der Verlage zu schmökern und an Hör-Bars neuesten Audio-Produktionen zu lauschen. Der Eintritt ist frei. Kulturzentrum Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 81667 München

S-Bahn 1-8: Haltestelle Rosenheimer Platz  –  Bus Linie 51: Haltestelle Rosenheimer Platz

Strassenbahn Linie 18: Haltestelle Gasteig – Straßenbahn Linien 15 und25: Haltestelle Rosenheimer Platz

PARKPLÄTZE

Gasteig-Parkgarage, Parkhaus City Hilton, Einfahrt jeweils in der Rosenheimer Straße, Parkgarage des Holiday Inn, Einfahrt in der Hochstraße. Kostenloser Standplatz für Motorräder in der Gasteig-Parkgarage.

Fotoschule in Bildern und „auf nach Berlin“

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch zwei Bücher, die ich für recht gelungen halte. Normalerweise zuckt mein Auge etwas, wenn ich wieder mal lese „Die Fotoschule…“  oder „Die grosse Fotoschule…“ Meist lese ich dann wieder einmal uralte Regeln, zu jedem Thema, die etwas modernisiert wurden. Angenehm überrascht war ich aber von  „Die Fotoschule in Bildern – BILDGESTALTUNG, VON HARALD FRANZEN. Es ist gut zum Lesen und die Bilder sind auch wirklich gestaltet und verständlich beschrieben !  Zum Lauftext wird als Info auf der rechten oder linken Seite folgende Info geboten: Die diversen Daten, wie ISO, Blende, Zeit, Objektiv-Brennweite. Dann unter dem Stichwort Bearbeitung, was an dem Bild noch nachträglich gemacht wurde oder auch „keine Bearbeitung“.  Dazu kommt der Aufnahmeort und wenn nötig der Name des Fotografen. Die Schrift ist gut zu lesen und der Text beschränkt sich auf das Notwendigste. Erschienen ist es  beim Rheinwerk Verlag. Aber auch über Amazon >>> zu beziehen.

Als Tipp dazu, wer in nächster Zeit nach Berlin oder Potsdam fährt, sollt auch einen Blick in dieses Buch werfen, vom selben Autoren: Fotografieren in Berlin und Potsdam, mit 363 Seiten. Er ist auch immer wieder etwas abseits der Postkartenmotive unterwegs. Auf der Verlagsseite: www.rheinwerk-verlag.de >>> gibt es auch von beiden Büchern Leseproben. Ebenfalls über Amazon erhältlich >>>

 

Licht sehen und verstehen

Licht ist sicher mit eines der wichtigsten Gestaltungsmittel – sowohl beim Film, als auch in der Fotografie. Wir hatten das Buch von Oliver Rausch „Gestalten mit Licht und Schatten“ schon in fotoGEN vorgestellt. Ich möchte aber auf die 3. Auflage hinweisen, die es gibt. Es ist kein einfaches Buch, das man so nebenbei schmökern kann, aber es gehört in jede Bibliothek – egal ob in der eigenen oder in der Club-Bibliothek. Es kostet 39,90 Euro und kann noch über Amazon>>> bezogen werden. Schritt für Schritt beginnt es mit Studioporträts und wie Sie das Licht besonders kontrolliert einsetzen können. Danach geht es an komplexere Aufgaben. Das Buch hat 352 Seiten und 9 Kapitel. Von der Aufhellung, über das Gegenlicht und die Lichttheorie mit Tageslicht wird jedes Thema genau erklärt. Auch die Lichtarten bei Stills, Landschaften, Architektur und bei Miniaturwelten.