Heisser Sommeranfang?

Aufgenommen am 14.5.2019 um 6 Uhr 14. Nur um etwa diese Zeit scheint die Sonne durch den Baum. Eigentlich sind es zwei Bäume in Altenerding. Je nach Standpunkt sieht das Motiv aus, wie mit einem Baum fotografiert.

„Ein Bild sagt mehr wie 1000 Worte“. Na ja, ein schöner Satz, der für meine Begriffe in unserem digitalen Zeitalter nicht unbedingt stimmt. Zwar wurde hier per Bildbearbeitung so gut wie nichts gemacht, aber die sommerliche Stimmung, welche das Bild vermittelt, gibt es heute noch nicht ( Aufnahme, Montag den 13. Mai 2019 um 13.26 Uhr). Es ist kalt, leicht stürmisch und ist selbst als Fotograf froh, wenn man wieder an seinem Mac sitzt. Aber immerhin treibt der Wind die Wolken vor sich her. Hier am Machier bin ich gerade dabei, Bilder anzuschauen, die Natur zeigen, aber jedes Detail aus dem Bearbeitungs-programm stammt. Bald machen diese „intelligenten Programme“ es nicht nur für Produzenten von Filmen möglich und für Profis, eine Landschaft usw. zusammenzubauen. Es kommt auch verstärkt für Amateure. Ich höre schon die Worte „diese würde ich nie benutzen“. Na ja, warten wir es ab bis 2021. Über das Motiv als Serie erfahren Sie demnächst mehr in COLOR FOTO.

Erding: Auf ins Frauenkircherl

Auch 2019 findet wieder die Jahresausstellung des Fotoclub Erding im Frauenkircherl Erding, am Schrannenplatz, statt.

Dauer: Karfreitag 19 April – Ostermontag 22 April 2019
Täglich von 10:00 bis 19 :00 Uhr – Eintritt frei.
Die Vernissage findet am Donnerstag, den 18.04.2019 um 19:30 Uhr statt. Weitere Informationen zum Fotoclub Erding finden Sie auf:
www.fotoclub-erding.de und auf der Facebook-Seite: www.facebook.com/fotoclub.erding/

Rückblick – Mode und Gesang beim Gewandhaus Gruber

Wer sich hier tatsächlich noch für die technischen Daten interessiert: 1/160 Sek., Blende 6,3, Brennweite 88 mm (ja ich hatte einen guten Platz), ISO 6400. mit der Pentax KP

Ich gebe ehrlich zu, Ballett und Oper ist nicht gerade mein Ding. Ein interessantes Musical schon eher. Diesmal fragte mich meine Frau aber, ob ich Opernklänge im Gewandhaus Gruber hören möchte. Für die Augen gab es dazu eine Modeschau. Ich sagte ja, denn die Veranstaltung hörte sich echt interessant an. Sänger zwischen Kleiderständern – in welcher Oper gibt es das schon! Die Testkamera PENTAX KP für einen Erfahrungsbericht hatte ich mal vorsichtshalber eingesteckt. Vielleicht ergab sich das eine oder andere Motiv. Vorab: Natürlich bräuchte man die Genehmigung wenn man auf Privatgelände fotografiert und auch noch Sänger dazu, die man nicht kennt. Ich ging aber davon aus, dass ich ohne Bilder heim kommen würde. Und wenn ich diese veröffentliche, wie hier auf dem Blog, dann hole ich mir nachträglich die Genehmigung natürlich ein.

Fazit: Es war eine schöne Show, von den Opernkünstlern Anastasia Churakova und Oscar Quezada war ich begeistert. Tolle Stimme vom Sänger, tolles rotes Kleid von der Sängerin. Klar, die Stimme war auch himmlisch. Aber schon rein rein fotografisch war das rote Kleid auch der Hit. Meiner Frau hat es sehr gut gefallen, mir tatsächlich auch. Und deshalb dieses Bild in der Hoffnung, dass es wieder einmal eine ähnliche Veranstaltung beim Gewandhaus Gruber gibt.

Treffen im Sommergarten am Herbstfestgelände

Erstmalig trafen sich Mitglieder des Fotoclub Erding mit mir im Biergarten in Erding. Eigentlich heisst es jetzt „Sommergarten“ und „die Drei“ waren recht zufrieden mit dem, was sie gesehen, gegessen und getrunken haben. In dieser Umgebung lässt es sich erheblich besser über die Fotografie fachsimpeln, wie in den sozialen Medien. Es geht nichts über ein persönliches Treffen. Das Herbstfest mit seinen Motiven ist übrigens nur 50 Meter weiter. Start am Freitag 16.30 Uhr. Der „Sommergarten“ hat bei schönem Wetter aber ebenfalls geöffnet.

Fotos können schöne Kontakte schaffen

Noch bis Sonntag sind die Stände auf dem Sinnflut in Erding geöffnet. Auch in diesem Jahr habe ich wieder zwei Verkäufer am Stand fotografiert. Nicht einfach, denn oft ist das Sonnenlicht für Aufnahmen nicht geeignet /nein, ich blitze nicht) oder die Menschenmassen laufen oder stehen gerade um den Stand. Den „Sammlerkönig“ habe ich schon vor 2 Jahren einmal fotografiert, aber ich war mit dem Bild nicht ganz zufrieden. Diesmal klappte es besser. Sie sollten dort einmal vorbei schauen. Bin immer erstaunt, was in seiner Sammlung zu finden ist. Sogar eine große Figur vom Fussballverein 1860. Aber auch andere Raritäten erstaunen mich immer wieder.

Noch kein Foto hatte ich vom Hut- und Mützenverkäufer. Das klappte in diesem Jahr. Dabei bin ich fast jedes Jahr an seinem Stand und schaue nach neuen Mützen. Diesmal wurden es zwei Mützen und für meine Frau ein „Hütchen“. Was ich hier nicht erwähnen muss, natürlich erhält der Fotografierte ein Bild von mir DIN A4 auf bestem FineArt-Papier. Für den Druck ist meine Frau zuständig. Da es mehrere Hutstände gibt (aber keinen mit Mützen meiner Wahl) hier noch das Schild über dem Stand: THE DRAMAS HAT.

Auch den anderen drei Verkaufsständen , welche ich in früheren Jahren fotografiert habe, statte ich immer einen Besuch ab. Ich finde solche Kontakte schön und hoffe auf zwei weitere interessante Besitzer und Stände im nächsten Jahr.

Schönes Wetter und Frühstück mit meiner Frau im Kennedys. Geburtstagsfeier in ganz engem Kreis. Gegen 16 Uhr ging es noch in den neuen Biergarten am Festplatz, der jetzt Sommergarten heisst. Man merkt diesem Biergarten an, dass es der gleiche Pächter ist wie vom Kennedys. Er hat einen Blick für das Detail. Ich wünsche ihm, dass dieser „Sommergarten“ jetzt ein Erfolg wird. Das Essen ist gut und es wurden ein paar schöne Details umgesetzt. Das fängt schon mit den bequemen Holzbänken an und geht zur nachträglich eingebauten Mauer, die sich recht gut für Gruppen eignet. Oder auch mal für eine kleine, bayrische ! Band? Bei einem Wirt merkt man die Liebe zum Detail auch, wenn es keine Kunstblumen sind sondern echte Blumen – wie im Kennedys und im Sommergarten. Als Fotograf sieht man dies auf einen Blick, wenn man die Kamera an das Auge hält und nicht sagen muss „ach Gott, wie wild ist das durcheinandergewürfelt“. 

Diese zwei Strandkörbe bieten sich im Kennedys für solche Fotos an. Was mir an diesem Lokal gefällt, ausser dem Essen & Trinken – man lässt sich für die Aussen-Dekoration immer wieder etwas einfallen. 

Die neu hochgezogene Mauer ist recht interessant und eignet sich für Gruppen, die etwas abseits sitzen möchten. Die vorderen Tische sind bequem mit Lehne und eingelassenen Blumen im Tisch. Man kann nur hoffen, dass sie von Rauchern nicht als Aschbecher benutzt werden. Wäre schade! Der Pächter hat auf jeden Fall alles getan, dass man sich wohl fühlen kann. Auch das Essen war frisch und geschmackvoll. Hoffen wir, dass die Bürger und Touristen diesen Sommergarten annehmen. 

 

Langzeitserie aus Erding

Auch das kann passieren. Der Pächter wechselt und wie in diesem Fall ist dieses Ladengeschäft jetzt an einer anderen Stelle. Ich hoffe, dass ich dort mein neues Bild 2017 machen kann. So nebenbei: Von den 70 fotografierten Läden gibt es bereits 15 in der gleichen Art nicht mehr. Die 30×40 und 50×60 cm-Bilder bleiben länger, denn sie sind auf FineArt-Papier das zwischen 80 und 120 Jahren halten soll.

Meine Serie „Kaufleute und Handwerker in Erding“ geht weiter. Dies ist mein letztes Bild welches ich 2016 aufgenommen habe. Es ist auch zur Zeit eines meiner Lieblingsbilder weil mir das Ambiente gefällt und auch der Fotografierte. Mal schauen was 2017 zu meiner Serie dazu kommt. Alle Bilder dieser Serie entstehen mit einem 16-mm-Objektiv. Dadurch wirken manche Geschäft auch viel größer.

„Ich nix verstehen – Du Schwabe?“

Wo man sie her bekommt und wer sie erhält auf Anfrage 🙂

Als Schwabe und Flüchtling von Stuttgart nach Bayern um die 1980 (Grenzen waren damals gerade offen) sollte ich mal die Sprache lernen. Nachdem es jetzt eine Sprachtafel gibt im DIN A2-Format für Flüchtlinge, kann ich jetzt loslegen. Sie kann übrigens unter bestimmten Bedingungen auch angefordert werden und ist jetzt schon der Hit. Als schwerer Fall erhalte ich sie nächste Woche. Hier eine Seite davon. Ich hoffe, dass ich als Fotograf damit auch in Bayern verstanden werde.

Da freut sich der Weihnachtsmarkt-Verkäufer. Fast alle Bäume bis 13 Uhr am Nachmittag des 24.Dezember verkauft. Jetzt geht es wieder in das traute Heim. Auch dieses Jahr wurde es nichts mit „Weihnachtsbäume im Schnee“, aber auch solche ein Bild finde ich schön. Danke – und bis zum nächsten Dezember 2017.

Altes Handwerk – neu in der Serie

mail-anhang

_mg_2470_dxoNein, ich mache nicht nur knallbunte Bilder mit dem iPhone oder der Lumix für die Serie „Kitsch & Kunst“, es entstehen auch noch Fotos wie diese. Eigentlich bin ich auf ihn, in der Tageszeitung vor einem Jahr gestossen. Es hat recht lange gedauert, bis es mal mit einem Termin geklappt hat. Dafür ist es jetzt schon eines meiner Lieblingsbilder aus der Serie „Kaufleute und Handwerker“ in Erding. Wobei ich von ihm noch eine andere Bildidee im Hinterkopf herumtrage. So nebenbei ist das zweite Foto entstanden, auf dem man sieht, dass diese Arbeit nicht gerade leicht ist. Deshalb haben gute Lederarbeiten auch ihren Preis. Das Bild entstand mit der Canon Mark III und dem 16 mm. Wie immer ohne Blitz. Um bestimmte Partien herauszuarbeiten, ist Viveza immer noch die erste Wahl. Für dieses Porträt fand ich auch „Sepia“ recht gut.

Kulturpreisverleihung 25. November in der Stadthalle Erding

kultur800 kultur2-800

_mg_2528_dxo _mg_2532_dxo

Die Stadthalle war vollbesetzt als das Sinfonieorchester der Kreismusikschule Erding zum ersten Allegro in C von Mozart ansetzte. Auf dem weiteren Foto ist Landrat Martin Bayerstorfer mit einem stolzen Clubvorsitzenden Lothar Ritze Bodenstein zu sehen. Verliehen wurde der Kulturpreis auch an Künstler Anton Empl. Beide durften sich auch in das „Goldene Buch der Stadt Erding“ eintragen. Am Ende der Veranstaltung wurde noch die „Bayern-Hymne“ angestimmt. Gut, dass jeder den Text auf seinem Stuhl hatte. Beim anschließenden Stehempfang (das Bufett darf man hier ruhig auch loben) wurde noch viel über Fotografie und andere Themen diskutiert. Das letzte Bild ganz unten, zeigt einen kleinen Kreis der Teilnehmer, inkl. Karl-Heinz Wagner links, den früheren Chef des Clubs. Alle Teilnehmer auf das Bild zu bekommen, scheiterte an einem Grund: Sie waren im Getümmel des Stehempfangs verschwunden und nicht auffindbar.