Einstieg in die Wettbewerbsfotografie von Georg Winkens

Winkens_Guter_FangDer Fotoclub Erding freut sich über ein hervorragendes Ergebnis bei der „84. Deutschen Fotomeisterschaft 2016“: Eine Medaille für Georg Winkens für „Guter Fang“. Georg ist ein Neueinsteiger in die Wettbewerbsfotografie und gewinnt gleich eine Medaille (von 21) bei 5435 eingereichten Bildern. Lothar Ritze-Bodenstein bekam eine Urkunde für „Haifoss Valley“, Erich Mansfeld erreichte zwei und Norbert Senser drei Annahmen.
In der Clubwertung belegte der Fotoclub Erding einen sehr guten 13. Platz und war somit zweitbester Fotoclub aus Bayern.

Ein schönes Motiv, das durch die Linienführung und den Bildrhythmus lebt. Für einen Einsteiger eine tolle Anerkennung und er sieht, dass er auf dem richtigen Weg ist. Detlev.

Erding hat wieder einen Biergarten

Da macht man doch gerne auch kostenlos mal Werbung: Erding hat wieder einen echten Biergarten, den man auch so nennen kann. Am Festplatz ist genügend Parkplatz vorhanden und wenn es regnen sollte, gibt es auch ein gemütliches Stüberl. Die Preise sind ok und an jedem Tag gibt es noch ein extra Gericht wie man auf dem Bild erkennen kann. Vielleicht sieht man sich dort einmal! _MG_5921_DxO_HDR

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Blütezeit – mitten in Erding

Kennedy600ADieses Lokal in der Innenstadt von Erding ist schon von weitem zu erblicken. Kann man schöner an einer der Hauptverkehrsstraßen von Erding sitzen? Nicht einfach, solch eine Aufnahme ohne Leute, ohne Autos, bei richtigem Licht und bei blühendem Baum zu fotografieren. 10 Minuten Wartezeit waren dazu nötig – na ja, ein Tierfotograf wartet manchmal Tage. Wer es gemütlich mag und nicht gleich losheult, weil ihm eine Blüte in das Essen gefallen ist, der ist hier zur Zeit goldrichtig. Und wer jetzt noch etwas mehr wissen möchte, der schaut hier auf die Webseite >>>

HUNTER: Endlich hat Erding einen Biergarten

 

_MG_5921_DxO_HDRbiergarten hunter-2An dieser Stelle war bis jetzt bereits ein Biergarten – wenn man das so nennen möchte. Der neue Besitzer hat kräftig renoviert und was jetzt zu sehen ist, sieht gut aus. Heute war Eröffnung mit Blasmusik bei schönstem Wetter. Während ich diese Zeilen schreibe, dürfte er erst richtig voll werden. Meine Frau und ich werden nicht das letzte Mal dort gewesen sein. Wer mehr wissen möchte, einfach bei Facebook unter HUNTER gehen oder auf die Webseite >>>

Liest man nachträglich die Einträge in FB muss man sagen, mit einem solchen Ansturm am Abend an Besuchern hat der Besitzer vermutlich nicht gerechnet – und das bei 1000 Plätzen. Das Essen ging aus! Das zeigt aber auch, dass die Erdinger auf einen solchen Biergarten gewartet haben.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“

 

_MG_5762_HDR mitzieh7_HDRBei mitgezogenen Fotos lese ich immer wieder, dass diese der Künstler XY erschaffen hat. Das finde ich ok, aber Kunst sollte ja immer etwas Neues bieten – und mitgezogene Fotos gab es schon in den 60er-Jahren zum Schachteln füllen. In der digitalen Zeit leben sie wieder auf, weil man die Spielerei gleich auf dem Display sieht und notfalls eine Speicherkarte damit füllen kann. Positiv muss man aber dazu sagen, dass ich von den Fotofreunden Wiggensbach in dieser Richtung bis jetzt wirklich die besten Fotos gesehen habe – und bei einigen Galerien. Auch beim fotoGEN-Wettbewerb haben zwei dieser „gewischten Fotos“ die Jury in den letzten fünf Jahren überzeugt. Eines ist in der neuen Ausgabe zu sehen und eine „Kutsche mit Bäumen“ war von Barbara Weller. Es war so aussergewöhnlich, dass es mir heute noch in Erinnerung ist. Der Rest – vergessen.

Am späten Nachmittag habe ich auch damit experimentiert, war wieder einmal ein nettes Spiel mit Blende und Zeit. Aber ich finde, Petrus hat heute etwas mehr Kunst geschaffen wie ich. Denn erstmalig habe ich so einen Himmel mit einem solch strahlenden Rapsfeld geschenkt bekommen. Sein „Himmelskunststück“ dauerte leider nur fünf Minuten.

Vom Blumenfeld zum interessanten Tulpenbild

Ohne Titel

Wie wählt ein Foto-Ehepaar die Blumen aus? Mann: „Ich schaue jetzt, dass ich die Blumen nach Farbe und Form wähle, damit ich sie gut fotografieren kann und meine Frau sich über die Tulpen ebenfalls freut.“ Frau: „Ich muss jetzt mal schauen, dass die Tulpen auch gut zur Tischdecke passen“. Fotos, rund um das mittlere Motiv, heute 1. Mai in Erding, an der Haager Straße im Blumenfeld. Foto in der Mitte, ebenfalls mit zwei Tulpen aus diesem Feld, mit zwei Blenden Unterbelichtung bei Sonne im Wohnzimmer fotografiert. Dazu noch Kleinigkeiten verbessert.

Frühlingserwachen in Erding – noch sind die Bäume kahl

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Noch ist es für Frühlingsbilder in seiner Stadt etwas zu früh, auch wenn die Leute bereits unterwegs sind und vor den Lokalen in der Sonne sitzen. Für Fotografen werden Frühlingsaufnahmen in Städten erst interessant, wenn die Bäume wenigstens einen Ansatz von grün zeigen. Ich versuche zur Zeit eigentlich Bäume in der Stadt zu vermeiden – was nicht immer geht. Aber etwas nach Frühling sieht es auch mit einem kleinen und einfachen Effekt bei diesem Cafe>>> in Erding aus. Mit diversen Programmen, die es zur Zeit recht günstig oder sogar umsonst gibt, macht ein kleiner Effekt im Bild schon etwas aus. Und mehr als 5 Minuten Arbeit kostet es nicht. Grundsätzlich komme ich aber nach den ersten Aufnahmen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zurück. Dann blüht der Baum und die Sonne steht eventuell noch besser. Wie heisst der Spruch? Die erste Idee oder das erste Foto ist meist noch nicht die/das Beste.

Die Moosgeister ziehen Faschingsdienstag durch Erding

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Heute ziehen wieder die Moosgeister durch Erding. Etwa 50 Maskenträger umfasst diese Gruppe. Mit einem etwas ruhigen Hintergrund leider schwer zu fotografieren, auch weil sie fast immer in Bewegung sind. Dazu kommen unzählige iPhone-Fotografen, die sich sofort vor den Maskenträgern aufbauen. Ein 70 bis 200 mm-Objektiv ist aber schon mal eine gute Grundlage. Kamera von Einzelbild auf Serie stellen! Fotogenes Schneegestöber, wie an diesem Tag, dürfte es heute aber nicht geben.

Ein „roter Tag“ in Erding – Kunstwerk und Cola-Truck

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Es hat lange gedauert, bis am 8.12. um 18 Uhr an der Semptbrücke, Ecke Haager- und Bachingerstraße das Kunstwerk von Robert Kessler eingeweiht werden konnte. Ein rot pulsierender Bogen (er erinnert am Fundament an eine Pflugschar), der die Alt- und Neustadt miteinander verbindet. Lange, sehr lange hat es gedauert, bis das Kunstwerk aus poliertem Stahl endlich stand. Das um die 150 ooo Euro teure Kunstwerk (siehe Süddeutsche vom 10.3.) erregte schon durch den Preis und die lange Wartezeit bis zur Eröffnung viel Kritik. Wer heute auf Facebook die Kritiken der Besucher zu den ersten Bildern ließt, findet eher negative Einträge. Dies ist aber bei Kunstwerken in Erding leider normal. Ich wundere mich manchmal, wie intolerant manche Leute sein können, die erheblich jünger sind als ich. Man darf gespannt sein, wie lange dieser Bogen in der Zukunft leuchtet, wenn ein Bürger darunter durchmarschiert. Es bleibt spannend.

Für mich war die Ankunft des Cola-Trucks eher ein Motiv so nebenbei. Wobei es natürlich erheblich mehr begeisterte Zuschauer hat wie ein Kunstwerk. Aber auch hier sofort ein Eintrag in einer Zeitung (Facebook). Ein besorgter Bürger schreibt: „Coca Cola hat mit Weihnachten nichts zu tun – nur mit Kommerz.“ Nun ja, Saufen und Fressen auf dem Erdinger Christkindlmarkt mit 80 Prozent solcher Stände, hat sicher auch wenig mit Weihnachten zu tun. Da müsste man das Fest eigentlich gleich abschaffen. Es kommt aber immer darauf an, was man selbst daraus macht. Darauf einen Glühwein!

Die alten und neuen Clubmeister vom Fotoclub Erding

Hier sehen Sie ein Foto der neuen (und alten) Clubmeister 2015 des Fotoclubs Erding. Die Sieger: Erich Mansfeld; Vize: Norbert Senser. Im letzten Jahr war es umgekehrt. Die Clubmeisterschaft wird im Fotoclub nach 4 Quartalswettbewerben entschieden. Beide waren 2015 auch extern erfolgreich: Beide mit Urkunden und Annahmen in fotoGEN. Erich Mansfeld erhielt neben Annahmen und Urkunden in vielen internationalen Wettbewerben auch eine Goldmedaille bei „Ecological Truth 2015“ in Sofia. Norbert Senser 2. Platz bei der Süddeutschen Fotomeisterschaft im Bereich Color und Goldmedaille beim „AC-Foto German Mega Circuit 2015“. Ausserdem erhielt er im April den Titel „EFIAP“ verliehen. Den LINK zu den Quartalswettbewerben >>> mit interessanten Fotos finden Sie hier. Die „Meistergalerie“ finden Sie hier >>>

Links Norbert Senser, rechts Erich Mansfeld.

Links Norbert Senser, rechts Erich Mansfeld.

Die Natur bietet ab sofort wieder den Radiergummi

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Eigentlich hat jede Jahreszeit ihr eigene Schönheit. Im Gegensatz zum Autofahrer freu ich mich aber auf den Herbst mit seinen verschiedenen Nebelarten. Alles was man nicht wünscht, wird nicht vom Photoshop entfernt sondern vom Nebel in der Natur. Die Serie „Erding in allen Jahreszeiten“ beginnt zu jeder Jahreszeit mit diesem Schild. Wobei man auch bei diesem gestalten kann und nicht einfach nur abdrückt. Aufgenommen mit dem 16mm-Objektiv an der Canon Mark III und einem Aufhellblitz. Darüber steckt ein Aufsatz der einer runden Tupperdose ähnelt.  Motive gibt es genügend, denn die Bäume haben jetzt bereits ihre erste schwache oder starke Färbung. Wer übrigens zu bestimmten Themen wie „Erding“ mehr sehen möchte – einfach auf die entsprechende Kategorie auf der rechten Seite gehen.

Sieht so die Zukunft der kleinen Läden aus?

Kommentar: Eine interessante Diskussion gibt es zur Zeit in Erding: Wie sieht die Stadt 2030 aus? Auch einen Fotowettbewerb gab es zu diesem Thema, bei dem die Beteiligung eher zu wünschen übrig ließ. Norbert Senser war u.a. unter den Gewinnern, mit einem idyllischen Schrannenplatz a la Venedig. Schön dass es noch Träume gibt. Wenn ich heute in der Stadt bin, und meine Serie „leer Läden“ ohne Autos vor der Tür vervollständigen möchte, brauche ich nicht lange zu suchen. Pro Woche kommt ein Laden dazu. Nachdem „Erding-West“ noch einige „Verkaufsbunker“ bekommt, werden es die kleinen Läden in der Stadt noch schwerer haben – nicht nur wegen den Mietpreisen. Ob ich Erding 2030 noch erleben will ? Ob bis dahin die kleinen Läden vielleicht von Kabarettisten und Schauspielern gesponsert werden?

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