Viel Action – wenig überzeugende Handlung
Montag, September 5th, 2011
Die drei Musketiere kommen wieder einmal in’s Kino. Natürlich in 3D und mit viel Action. Während die Filmkritiker eher skeptisch sind und immerhin darauf hinweisen, das der Film ja in Bayern gedreht wurde (also nichts wie rein) verleiht im die Filmbewertungsstelle tatsächlich ein “Besonders wertvoll”. Dabei hat der Film mit den üblichen Musketieren nicht mehr viel gemeinsam, bis auf den Spruch ALLE FÜR EINEN, EINER FÜR ALLE. Nachdem ich alle bisherigen Film- und TV-Fassungen kenne (es waren nicht wenige!) muss ich leider sagen, der Film hat zwar Action aber wenig mit einer vernünftigen Handlung zu tun. Eben ein echter 3D-Film. Trotzdem lohnt es sich den Film anzusehen, denn ob Würzburg oder Bamberg, wer die Drehorte “in echt” kennt, hat trotzdem sein besonderes Filmerlebnis. Nicht ganz nachvollziehbar ist der Kommentar zur Bewertung Besonders wertvoll>>>. Wie der Filmkritiker auf digitaleleinwand >>> hinweist, sind fliegende Luftschiffe und dazu Musketiere, die das Archiv von DaVinci vorsätzlich zerstören, wohl keine Helden, wie man sie aus dem Roman kennt. Da muss ich ihm recht geben.
Schon der erste Trailer machte Laune auf mehr Film. Eine Hase am Schlagzeug, überzeugend animiert. Nun hat der Film ins Kino gefunden und wird sicher viele Besucher an den Feiertagen in die Kinos locken. Hob will nicht Osterhase werden, er will Superstar am Schlagzeug werden. Da versucht man es doch mal in Beverly Hills und hofft, dass man in der Hasen-Villa von Hugh Hefner eine Unterkunft findet. Einer der kleinen Gags, die sicher kaum ein Kind (ab 0 Jahren!) verstehen dürfte. Der beste Gag des Films kommt aber sicher von David Hasselhoff, der hier einen Produzenten spielt. Auch wenn Hob “einen falschen Hasen mit Batteriebetrieb” spielt um einer Frau zu gefallen, ist das schon einen Lacher wert. Leider halten sich die Gags in Grenzen. Dafür hat man immer seinen Spaß, wenn Hob am Schlagzeug sitzt und spielt (einfach toll animiert). Durch die geringe Gag-Dichte, hat der Film aber leider Längen. Trotzdem darf man hoffen, daß der Hase in einem 2. Teil, vermutlich wieder zu Ostern, in die Kinos kommt. Hier geht es zur
Filme, bei dem diese Spezies von Fischen die Hauptrolle spielten, kenne ich schon aus meiner Jugend. Jetzt kommen sie wieder – nur eben in 3D und mit besseren, optischen Tricks. Heute nennt man solche Werke “Funhorror”. Natürlich wollte ich wissen, ob dies zutrifft. Die Handlung spielt in einer Kleinstadt – was wäre dazu besser geeignet als “Springbreak”. Tausende von Jugendliche reisen an, und es geht nur um eines: Sex, Bikinis, Bier und Blödsinn. Verwöhnt wird man also zum Einstieg des Films mit lauter Musik und vielen Bikinischönheiten. Sagen wir mal so, nackte Haut gibt es genügend und ein Unterwasserballett mit zwei nackten Modellen in 3D, hat schon etwas für sich. Leider funktionieren die 3D-Effekte im Film nicht überall so gut. Dass die Warnung vor angriffslustigen, prähistorischen Riesenpiranhas, nicht in das Fest der Jugendlichen passen, ist ja klar. So kommt es natürlich wie erwartet: Was gibt es besseres für Fische mit grossem Appetit, als ein Mädchen im knappen Bikini. Noch besser sind natürlich so viele Mädchen. Sie haben diese wirklich zum Fressen gern. Was nun kommt ist sicher kein subtiler Horrer, sondern eher eine “Schlachtplatte”. Dabei kann man dem Film spannende Momente nicht absprechen. Wer leichtbekleidete Mädchen erwartet, viel Musik, viel Blut und noch mehr Piranhas (die tatsächlich wie echt aussahen) dem wird dieser “Funhorrer-Film” garantiert gefallen. Wer lieber nett animierte Figuren sehen möchte, ist in diesem Film völlig falsch. Einen guten Eindruck davon, was Sie erwartet, 
Wer kennt das Märchen von Rapunzel nicht. Und da die Vorfreude die schönste Freude sein soll, wollen wir Sie schon heute darauf hinweisen, daß dieser Film ab 16.12.2010 in 3D in unseren Kinos läuft. Unter der Regie von Byron Howard und Nathan Greno wurde er von den Walt Disney Animation Studios verfilmt. Der Originaltitel lautet “Tangled”. In Deutschland lautet der Filmtitel: “Rapunzel - Neu verföhnt”. © Foto: Disney Enterprises. Inc. All Rights Reserved.

Prince of Persia ist ein Action-Adventure-Spiel das 1989 veröffentlicht wurde und in Neuauflagen immer wieder in die Läden zurück kehrt. Auch ich habe es früher schon öfters gespielt. Es war eine Frage der Zeit, bis dieses Spiel nun auch als Film in die Kinos kommt. Um was es geht? Es wird gerannt, gekämpft, geklettert, gesprungen – was man eben in einem Abenteuerspiel so macht. Und das recht ausgiebig und schnell – oft zu schnell, denn die Stunts sehen fast immer aus wie aus vielen zusammengeschnittene Einzelszenen und selten wie aus einem Guss. Leider kann man den Helden hier nicht per Joystick lenken sondern schaut nur zu (wobei es einen manchmal schon in den Fingern juckt…) Vor orientalischer Kulisse spielt sich die 150-Millionen teure Handlung ab. Popcorn-Kino, spannend, mit vielen Effekten und einer gelungenen Handlung. Wenn der Eindruck nicht täuscht, dürfte es auch bei diesem Film nicht nur um ein einmaliges Erlebnis handeln. Nachdem auch dies wieder ein Jerry Bruckheimer-Film ist, frage ich mich immer wieder: Wann schläft dieser Mann eigentlich?






