Es gibt Monate, da fragt man sich, wann wieder ein vernünftiger Film in’s Kino kommt. Dann gibt es wieder Zeiten, bei denen man einige Filme versäumt, weil es zu viele davon gibt. Eigentlich schon mit Verspätung, aber in Erding doch noch auf der größten Leinwand “Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger”. Für meine Frau und mich, war es bisher der beste und emotionalste Film, den wir in 3D gesehen haben. Der Regisseur hat hier gezeigt, dass 3D auch in einem künstlerischen Film seine Berechtigung hat, wenn die Effekte sinnvoll eingesetzt werden. Dass dieses Drehbuch nicht aus Hollywood stammen kann, merkt man sehr schnell. Er ist nominiert u.a. für den besten Film und bestes adaptiertes Drehbuch. Er hätte in beiden Sparten einen Oscar verdient.
Der Film bekam am 14.1.2013 den Preis für “Best Score” bei den “Golden Globe Awards 2013″. Wobei er als Favorit zusammen mit “Lincoln” gehandelt wurde. Der Gewinner des Abends dürfte sicher Ben Affleck gewesen sein. Sein Film “Argo” war bereits in unseren Kinos – leider nur eine kurze Zeit. Mehr dazu auf www.detlev-motz.de >>>

Egal wie man zu Wettbewerbsfotos von den immer gleichen Ansichten Venedigs steht – die Stadt hat ihren Reiz, dem man sich nicht entziehen kann. Wer von Venedig nicht genug bekommen kann, dem empfehle ich die Dokumentation “6 x Venedig” von Carlo Mazzacurati. Hier erfahren Sie die Geschichte des Zimmermädchens im Danieli und andere Geschichten von sechs Personen. Dazu gibt es sehenswerte Impressionen. In München läuft dieser Film zur Zeit im Studio Isabella und Neues Arena. Empfehlenswert ! Foto: RENDEZVOUS Filmverleih
Die drei Musketiere kommen wieder einmal in’s Kino. Natürlich in 3D und mit viel Action. Während die Filmkritiker eher skeptisch sind und immerhin darauf hinweisen, das der Film ja in Bayern gedreht wurde (also nichts wie rein) verleiht im die Filmbewertungsstelle tatsächlich ein “Besonders wertvoll”. Dabei hat der Film mit den üblichen Musketieren nicht mehr viel gemeinsam, bis auf den Spruch ALLE FÜR EINEN, EINER FÜR ALLE. Nachdem ich alle bisherigen Film- und TV-Fassungen kenne (es waren nicht wenige!) muss ich leider sagen, der Film hat zwar Action aber wenig mit einer vernünftigen Handlung zu tun. Eben ein echter 3D-Film. Trotzdem lohnt es sich den Film anzusehen, denn ob Würzburg oder Bamberg, wer die Drehorte “in echt” kennt, hat trotzdem sein besonderes Filmerlebnis. Nicht ganz nachvollziehbar ist der Kommentar zur Bewertung
Schon der erste Trailer machte Laune auf mehr Film. Eine Hase am Schlagzeug, überzeugend animiert. Nun hat der Film ins Kino gefunden und wird sicher viele Besucher an den Feiertagen in die Kinos locken. Hob will nicht Osterhase werden, er will Superstar am Schlagzeug werden. Da versucht man es doch mal in Beverly Hills und hofft, dass man in der Hasen-Villa von Hugh Hefner eine Unterkunft findet. Einer der kleinen Gags, die sicher kaum ein Kind (ab 0 Jahren!) verstehen dürfte. Der beste Gag des Films kommt aber sicher von David Hasselhoff, der hier einen Produzenten spielt. Auch wenn Hob “einen falschen Hasen mit Batteriebetrieb” spielt um einer Frau zu gefallen, ist das schon einen Lacher wert. Leider halten sich die Gags in Grenzen. Dafür hat man immer seinen Spaß, wenn Hob am Schlagzeug sitzt und spielt (einfach toll animiert). Durch die geringe Gag-Dichte, hat der Film aber leider Längen. Trotzdem darf man hoffen, daß der Hase in einem 2. Teil, vermutlich wieder zu Ostern, in die Kinos kommt. Hier geht es zur
Filme, bei dem diese Spezies von Fischen die Hauptrolle spielten, kenne ich schon aus meiner Jugend. Jetzt kommen sie wieder – nur eben in 3D und mit besseren, optischen Tricks. Heute nennt man solche Werke “Funhorror”. Natürlich wollte ich wissen, ob dies zutrifft. Die Handlung spielt in einer Kleinstadt – was wäre dazu besser geeignet als “Springbreak”. Tausende von Jugendliche reisen an, und es geht nur um eines: Sex, Bikinis, Bier und Blödsinn. Verwöhnt wird man also zum Einstieg des Films mit lauter Musik und vielen Bikinischönheiten. Sagen wir mal so, nackte Haut gibt es genügend und ein Unterwasserballett mit zwei nackten Modellen in 3D, hat schon etwas für sich. Leider funktionieren die 3D-Effekte im Film nicht überall so gut. Dass die Warnung vor angriffslustigen, prähistorischen Riesenpiranhas, nicht in das Fest der Jugendlichen passen, ist ja klar. So kommt es natürlich wie erwartet: Was gibt es besseres für Fische mit grossem Appetit, als ein Mädchen im knappen Bikini. Noch besser sind natürlich so viele Mädchen. Sie haben diese wirklich zum Fressen gern. Was nun kommt ist sicher kein subtiler Horrer, sondern eher eine “Schlachtplatte”. Dabei kann man dem Film spannende Momente nicht absprechen. Wer leichtbekleidete Mädchen erwartet, viel Musik, viel Blut und noch mehr Piranhas (die tatsächlich wie echt aussahen) dem wird dieser “Funhorrer-Film” garantiert gefallen. Wer lieber nett animierte Figuren sehen möchte, ist in diesem Film völlig falsch. Einen guten Eindruck davon, was Sie erwartet, 









