Ein denkwürdiger Tag

Foto vom 21. Juli 2019 mit der Panasonic DC-GX880, aufgenommen bei einer Schifffahrt auf der Themse.

Heute, Freitag den 31. Januar 2020, 24 Uhr ist es geschafft, Engländer feiern den EU-Austritt. Ab diesem Zeitpunkt wird gefeiert – wenn auch nicht von allen. Was Europa die nächsten Monate und Jahre erwartet, wir werden sehen.  Gleichzeitig  wird es sich heute entscheiden, ob weitere Zeugen in der USA für das Impeachment-Verfahren zugelassen werden. Wie auch immer, ein Amtsenthebungs-Verfahren wird es wohl für Präsident Donald Trump nicht geben. Auch hier wird es noch dauern, bis die Wahlen in Amerika beginnen um zu wissen – wird er wieder der nächste Präsident? Egal wie, auf jeden Fall gehen wir ungewissen Zeiten entgegen. 

fotoGEN – wenig Technik, viele gute Bildideen

Hervorgehoben

https://www.magazin-fotogen.de
Wenn diese Ausgabe auf https://www.magazin-fotogen.de erhältlich ist, erfahren Sie es hier auf dem Blog ! Auch die Teilnahmebedingungen finden Sie demnächst auf dem Blog.
Wer kennt dieses Motiv nicht? Es wurde vor einem Jahr aufgenommen und diese Woche mit Luminar 4 per Himmel und Struktur noch erheblich verbessert. Ich freue mich, diese Serie im Februar noch weiter zu verfolgen.

In der zur Zeit erhältlichen fotoGEN-Ausgabe finden Sie 19 Seiten über Nürnberg. Aufgenommen zu verschiedenen Jahreszeiten. Auch im Februar werde ich wieder 2 Tage in Nürnberg sein um zu interessanten Fotos zu kommen. Ausserdem finden Sie Infos über Luminar 4 und neue AKVIS-Programme. Sensationelle Bildideen sind in jeder Ausgabe von fotoGEN zu sehen. Deshalb lohnt es sich, auch in ältere Ausgaben zu schauen. Da das kurze Video von mir, über Bücher auf Facebook (rechts sind über Themen über 170 Bücher zu finden), sehr gut ankam, wird es in Zukunft auch ein kurzes Video auf meinem Blog geben. Jeden Monat ein Video, nicht länger als 90 Sekunden mit diversen Themen. Das nächste Thema beschäftigt sich über „Jahrbücher“, die man möglichst bald beginnen sollte und weshalb. 

Fotografin Herlinde Koelbl – Vortrag in der VHS München

Lange ist es her, ca. 30 Jahre, dass ich Herlinde Koelbl für einen Bericht in COLOR FOTO besucht habe. Viele ihrer Bücher kenne ich. Vor einem Jahr fand meine Frau Ihre Ausstellung in Zingst sehr gut. Sie kannte die Fotografin noch nicht und nahm auch ein paar Fotos bei dem Presserundgang auf der Ausstellung auf. Dieses Bild habe ich über das Motiv vom VHS-Raum am Dienstag, 28. Januar gelegt. Dort war Sie am Ende des Vortrags noch bereit, einige Ihrer Bücher von Besuchern zu signieren. Hier nicht mehr zu sehen, der Saal war fast bis auf den letzten Sitz gefüllt. Der Titel des Vortrags lautete „Spuren der Macht“. Eine Langzeitstudie über viele Jahre, bei der Sie auch Angelika Merkel fotografierte. Aber nicht nur fotografierte, sondern auch zu jedem Bild, in jedem Jahr, eine Aussage der Politikerin unterlegte. Aber auch ihre Serie am Schluss „Kleider machen Leute“ war sehr interessant. Wie sehen Leute aus, wenn Sie sich in der eigenen Wohnung kleiden, wie wenn sie Ihr Berufskleidung anziehen? Recht gut zu sehen war, dass sich die Haltung ändert – verschieden, je nach Beruf. Schade ist, dass eher älteres Publikum bei diesem Vortrag zu sehen war. Gerade bei dieser Serienfotografie könnten junge Fotografen viel lernen. Ihre Serien sind nicht nur formalistisch und schön. Nein, sie vermittelt etwas, das in Bildern oft fehlt. Sie haben eine Aussage und sprechen einen emotional an. Herlinde Koelbl ist mit ihren 80 Jahren immer noch ein Multitalent, schreibt, fotografiert und filmt (ohne Kamerateam). 

 

Rechte & Pflichten für Fotografen

Ich gebe  zu, ich habe es nicht so mit Büchern über Rechte. Sie  sind meist trocken und  unverständlich geschrieben. Aus diesem Grund habe ich dieses Buch zur Rezension lange Zeit nicht angefordert. Vorrang haben immer Bücher über Bildbesprechungen. Nach einem Gespräch mit Wolfgang Rau in Wien – das meine Frau über ein etwas anderes Thema führte – habe ich mich entschlossen – das Buch von Rechtsanwalt Wolfgang Rau – wie ich es immer mache, zuerst einmal Durchzublättern. Die erste Überraschung: Die Gliederung ist perfekt und die Stichwörter am Rand der Buchseiten erleichtern es ungemein, in schwierige Themen einzusteigen. Mein zweite Überraschung: Ein Bild in Nürnberg von einem Haus, das ich als Beispiel im neuen fotoGEN zeige, hätte ich mit der leichten Retusche nicht ohne Genehmigung veröffentlichen dürfen. Diese zu bekommen, wäre in diesem Fall aber eher unmöglich gewesen. Gut, dass ich als Journalist Bildbeispiele eher zeigen kann, wie ein Amateur. Eigentlich fotografiere ich „aus dem Bauch heraus“.  Das kann aber auch mal „in die  Hose gehen“, deshalb kann ich dieses Buch jedem Fotografen uneingeschränkt empfehlen. So leicht verständlich sind Bücher über „Rechte und Pflichten“ eher selten. Erwähnt werden in diesem Buch auch in Extra-Kapiteln die Bildrechte von Instagram, Pinterest, YouTube, Google, Twitter. Linkedin und Flickr. Ebenfalls eine Überraschung für mich in diesem Buch. Mit einem speziellen Code, der im Buch genannt wird (nein, nicht der auf der letzten Buchseite) können Sie u.a. auch Modellverträge erhalten. Um es vorweg zu sagen: Das Buch bekommt uneingeschränkt ein „Sehr empfehlenswert“. Auch Wettbewerbsfotografen werden erkennen, welche Bilder sie eigentlich nicht veröffentlichen dürften (obwohl man sie bei jedem Wettbewerb sieht), ohne das Problem einer teuren Abmahnung zu bekommen. Auch auf Instagram und Facebook sehe ich immer endlos viele Bilder, die man problemlos abmahnen könnte. Ja, Fotografen haben es immer schwerer, ihre Werke zu veröffentlichen und nicht in der Schublade verrotten zu lassen.

 

BAYERN-OLYMP von fotoGEN – kleine Änderungen

Leser von fotoGEN oder Teilnehmer am Fotowettbewerb von fotoGEN konnten mit überzeugenden Leistungen (Fotos) in den Bayern-Olymp kommen. Dies hat sich nicht geändert. Da die Punkte-Erfassung viel Arbeit ist, gibt es folgende Änderung. Wer sich länger als ein Jahr nicht mehr am Wettbewerb beteiligt hat oder Leser von fotoGEN war, wird aus der Liste gestrichen. Auch einige Porträts auf den Bayern-Olymp-Seiten in fotoGEN werden entfernt. Ich und mein „Punkteverwalter“ habe dann wieder eine bessere Übersicht über alle Teilnehmer. Mehr finden Sie in fotoGEN, welches Anfang Janauar erschienen ist: https://www.magazin-fotogen.de

 

Mit neuesten Technologien

Jetzt auch in Europa erhältlich: Olympus PEN E-PL10

Hamburg, 20. November 2019 – Die neue Olympus PEN E-PL10 bietet eine Vielzahl kreativer Optionen in einem kompakten, leichten und formschönen Gehäuse. Sie ist die perfekte Wahl für Smartphone-Fotografen und Einsteiger, die mehr aus ihren Aufnahmen machen möchten. Selbst mit dem kompakten und vielseitigen 14-42-mm-Zoomobjektiv ist sie auch erstaunlich leicht. Dazu kommen ein einfaches Bedienkonzept, ein kompromisslos schönes Design und eine überzeugende Bildqualität. Die Olympus PEN E-PL10 ist ab sofort in den Farben Weiß, Braun oder Schwarz erhältlich. Preis für den Body: 599 EUR/699 CHF, das Kit inklusive dem M.Zuiko Digital ED 14-42 mm F3.5-5.6 EZ kostet 699 EUR/799 CHF.

 

Fotos: Olympus

Luminar 4 ist da !

Heute erhalten und damit „rumgespielt“. Hier ein Beispiel mit einem eigenen Bild. Wer das neue Luminar 4 erhält, sollte – wenn die Möglichkeit besteht – trotzdem auch Luminar 3 gespeichert lassen. Nicht nur, weil das neue Luminar 4 zuerst einmal gewöhnungsbedürftig ist. Es wirkt sehr aufgeräumt und an die Oberfläche muss man sich erst einmal gewöhnen. Dazu gibt es aber bereits einige gute Videos im Internet, die den Einstieg erleichtern. Die  ersten Versuche waren aber bereits recht vielversprechend. Und was ich immer geschrieben habe: Die intelligenten Programme ziehen in die Fotografie erst  richtig ein. Hoffen wir, dass dies einige Kamerafirma auch bemerkt haben. Wobei einige AI auch in den Kameras versteckt sind.  Dort gäbe es aber noch viel mehr Möglichkeiten um den Fotografen die „Motivjagd“ einfacher zu machen. Sonst steigen bis in 5 Jahren auch die letzten Fotografen auf Smartphones um. 

Ein bekanntes Motiv aus London. Oben mit Strukturverbesserung der Ziegel und neuem Himmel. Unten: Originalaufnahme

Last Call für eure Fotos !

Deutscher Jugendfotopreis: Einsendeschluss am 6. Dezember!
Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro, Ausstellung und Fotofest auf der photokina 2020 in Köln
13. November 2019. Geldpreise im Gesamtwert von 13.000 Euro und eine Ausstellung der Bilder auf der photokina – das erwartet die Sieger beim Deutschen Jugendfotopreis. Teilnehmen können alle bis 25 Jahre, die gerne fotografieren und ihre Bilder groß präsentieren möchten. Der Wettbewerb ist offen für alle Themen und Motive. Wer dabei sein möchte, muss sich jetzt beeilen – denn der Einsendeschluss ist am 6. Dezember 2019. Informationen und Upload: www.jugendfotopreis.de.

Updates von AKVIS-Fotoverbesserungs-Programmen

AKVIS kündigt das Update von 4 Fotoverbesserungsprogrammen an: Enhancer, HDRFactory, Noise Buster und Refocus. Die neuen Versionen bieten vollständige Kompatibilität mit macOS Catalina 10.15 und kürzlich aktualisierten Bildbearbeitungsprogrammen, eine verbesserte Stapelverarbeitungsoption, Unterstützung für mehr RAW-Dateien, behobene Fehler, bessere Programmstabilität und andere Verbesserungen.

AKVIS bietet eine Reihe intelligenter Softwareprodukte an, die die Qualität digitaler Fotos effizient verbessern. Die Programme sind einfach zu bedienen und liefern auch bei der ersten Verwendung professionelle Ergebnisse.

AKVIS Enhancer ist ein Werkzeug zur Verbesserung des lokalen Kontrasts und zur Erkennung von Bilddetails.

AKVIS HDRFactory ist eine Software zur Erstellung von Bildern mit hohem Dynamikumfang sowie zur Fotokorrektur.

AKVIS Noise Buster ist ein einfaches und benutzerfreundliches Rauschunterdrückungsprogramm.

AKVIS Refocus verbessert die Schärfe von unscharfen Fotos und erstellt Bokeh- und Verwischungseffekte.

AKVIS Team
press@akvis.com
https://akvis.com/de/

Buch von Wolfgang Bernauer

Über die Ausstellung von Wolfgang Bernauer >>>, der sich auch regelmäßig am Wettbewerb von fotoGEN beteiligt, hatte ich auf diesem Blog schon berichtet. Nun habe ich das neue Buch in der Hand, das noch nach Druckerschwärze riecht.  Der Hardcovereinband (35×24 cm) macht einen sehr wertigen Eindruck. Fängt man zu blättern an, sieht man ausdruckstarke SW- und Farbfotos auf bestem Papier. Den Bildern wird viel Platz eingeräumt und die Texte zu jedem Bild sind kurz aber passend. Der Fotograf hat die Menschen nicht „abgeschossen“ sondern in recht stimmungsvollen Momenten abgelichtet. Hier werden auch keine Kameradaten geboten sondern Infos über die Menschen auf den Bildern. Jeder Fotograf könnte stolz sein, wenn er solch ein Buch auf der eigenen Ausstellung den Besuchern präsentieren kann. Das Buch hat 148 Seiten und ist im wasserlosen Offsetdruck entstanden. Ein nicht gerade preiswertes Verfahren. Hier geht es zur Edition Bildperlen und der Möglichkeit das Buch zu kaufen >>>

Messe Wien nahe am Prater: 9. und 10. November 2019

Diese Veranstaltung hat fotoGEN bereits 2018 besucht. Hier ein paar Tipps für Unentschlossene. Alle Fotoausstellungen im Congress Center sind kostenlos. Kinder unter 14 Jahren sind kostenlos. Es gibt dieses Jahr ein Schnupperticket um 5 Euro. Gültig ab 16 Uhr und ist nur an der Tageskasse erhältlich! Mit dem normalen Messeticket  können Sie sich bei CEWE vom Stick, der SD-Karte oder dem Handy einige Fotos kostenlos ausdrucken.Auch in diesem Jahr sind wieder viele Aussteller vertreten. Was fotoGEN ebenfalls gefallen hat, im Gegensatz zur Photokina: Kleinere, aber familiärere Ausstellung. Keine Baustellen vor dem Congress Center. Hotel neben dem Center mit normalen Preisen im Gegensatz zu Köln. Von dort sind es nur 200 Meter zum Prater, den wir am Abend und am Morgen fotografiert haben. U-Bahn direkt vor der Messe in die Innenstadt alle 3 Minuten. Leider sind dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte zu besuchen, da die Messe früher ist. Dafür gibt es in diversen Museen sehenswerte Ausstellungen. Wien ist wirklich eine der fotogensten Städte. Vielleicht sehen wir auch den einen oder anderen fotoGEN-Leser?

Prater in Wien, am frühen Morgen aufgenommen von Christine Motz 2018 und per Snapseed mit dem gewünschten Look angepasst.