Scannen mit der Kamera

Hervorgehoben

Vor ca. vier Jahren schrieb mir meine Frau einen Bericht „Scannen mit der Kamera“. Damals noch mit der „Canon EOS 5D Mark III“. Nachdem die Kameras inkl. Objektiv kleiner und leichter geworden sind, viel diesmal die Wahl auf eine Four Third-Kamera, „OLYMPUS E-M10 Mark III“. Diesen Beitrag können Sie jetzt als kostenlosen Download mit 7 Seiten (PDF) erhalten. Siehe Einstiegsseite von www.magazin-fotogen.de Auch andere Fotozeitschriften haben in diesem Jahr das Thema ausgiebig beschrieben. Meine Frau dürfte sicher noch etliche Zeit auf diese Art meine Dias scannen, denn trotz „ausmisten“ sind es immer noch um die 20 000 von denen ich die wichtigsten Dias vor dem Müll retten möchte.

Nürnberger aufgepasst !


Die Leica Galerie Nürnberg zeigt vom 4. Mai bis 13. Juli die Ausstellung „Wilde Arktis – Im Reich der Eisbären“ mit Aufnahmen des renommierten Naturfotografen Norbert Rosing.

Kaum jemand in Deutschland kennt die Arktis und Eisbären so gut wie der Naturfotograf Norbert Rosing. Zwei Jahrzehnte durchquerte er auf über fünfzig Reisen die kanadische Arktis und Spitzbergen im äußersten Norden Europas, um die Faszination dieses großen Lebensraums zu fotografieren. Im Herbst 2016 verbrachte Norbert Rosing mehrere Wochen an der Westküste Grönlands. Besucher dürfen sich auf prächtige Farb- sowie ausdrucksstarke Schwarzweiß-Fotografien von imposanten Eisbergen, den unendlichen Weiten Grönlands sowie einzigartige Aufnahmen von Eisbären in ihrem natürlichen – leider zunehmend bedrohten – Lebensraum freuen. Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie Norbert Rosing auf der Vernissage persönlich kennen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Ausstellungszeitraum: Mai bis 13. Juli 2019
Wo: Leica Galerie Nürnberg
Obere Wörthstraße 8
90403 Nürnberg

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag: 10.00 – 18.30 Uhr Eintritt: Der Eintritt ist frei.

Am 13.3. ist COLOR FOTO-Time

Ausser einer DVD mit dem Jahresinhalt von Color Foto und Berichte über die Olympus E-M1X, Sony A6400 und Panasonic S1R/S1 gibt es auch etwas über Gestaltung. Eine Seite von mir über ein neues App, das es auch als Programm für Windows und Mac gibt. Ausserdem die Bildbesprechung der eingegangenen Leserfotos. Diesmal kamen recht viele Bilder von „Hund und Katz“. Die Wahl fiel diesmal eher auf drei Bilder, bei denen recht wenig falsch gemacht wurde. Ausserdem gibt es einen „Katzen-Schnappschuss“, das mir besonders gut gefiel, obwohl ich schon TAUSENDE von Katzenbilder gesehen habe – und selbst fotografierte. Auch die Redaktion schmunzelte bei diesem Bild. Weiterhin freue ich mich auf Leser, die ihre Bilder besprochen haben möchten. Bitte aber zuerst die Spielregeln in Color Foto beachten. Und möglichst andere Motive als Hund und Katze. Davon haben wir genügend erhalten. Kleiner Tipp: Bei den meisten eingegangenen Fotos ist der Ausschnitt verbesserungswürdig, die Technik ebenfalls oder es ist kaum eine Gestaltung zu erkennen. Also die üblichen Fehler, die auch bei Fotowettbewerben zu finden sind.

Der Frühling kommt – und damit die ersten Ausstellungen

Ihre jährliche Ausstellung bieten die Fotofreunde Glonn Anfang April. Es lohnt sich, diese in der Galerie Klosterschule zu besuchen.

Auch der Fotoclub sw-ag-sued.de bietet eine interessante Ausstellung. 70 Edeldrucke sind zu sehen. Darunter auf Bromdruck, Kollodium, Salzdruck, Fotos mit Lochkamera usw. Eine Ausstellung von diesem Club gibt es auch in Laupheim am 6. und 7. April in Laupheim. Wer aber denkt, der Club ist in der analogen Zeit stehen geblieben, der sieht schon an dem abgebildeten QR-Code auf dem Plakat, sie sind längst in der „Neuzeit“ angekommen. Wer ein Handy hat und ein App für einen Code Scan, kann viele Infos über den Club und seine Ausstellungen darüber erhalten.

Tipp für Aussteller: Infos mit Plakat, Bild und den wichtigsten Infos, sollte ich bald erhalten, da ich schon jetzt nicht alle Ausstellungen bringen kann, da der Blog sonst in den nächsten Tagen nur aus Ausstellungen bestehen würde. Nicht nur an den sprießenden Blumen, auch an den vielen Ausstellungen merkt man – es wird Frühling.

2 Apps für kreative Bilder

Heute möchte ich auf zwei Apps verweisen, die ich persönlich recht interessant finde. Auf der einen Seite „POTO“ ohne h. Es gibt dort bei der „Kauffassung“ so viele Layouts, Designs, Collagen usw. dass man diese vermutlich nie alle nutzen kann. Ein weiteres App ist „Clip2Comic“. Bis jetzt kenne ich kein App, das kostenlos bessere Comic-Verwandlungen liefert wie dieses. Dazu haben Sie – jeweils mit einem Klick – 14 Möglichkeiten. Wobei „Porträt“ und „Carton“ für mich die beste Comic-Wirkung haben. Diese Vorlagen finden Sie unter Stilisieren. Unter „Editieren“ können Sie die Comic-Bilder noch bearbeiten. Aber Vorsicht – das ist nicht mehr kostenlos und ich habe es noch nie benötigt! Bei einem Abonnement werden auch die Wasserzeichen entfernt, die ich aber nicht für sonderlich störend halte. Anbei zwei Fotos, die zu einem zusammengesetzt wurden. Tipp: Achten Sie bei den Porträts darauf, dass die Augen gut ausgeleuchtet sind. Nur dann wirken sie auch bei der Comic-Version recht gut. Fragen wie immer: info@detlevmotz.de

Zwei Fotos wurden hier zu einem Bild zusammengesetzt. Durch den speziell ausgewählten Rahmen (POTO), ist der Übergang nicht zu erkennen. Die Porträts entstehen recht schnell vor einer weissen Wand. Wichtig sind gut belichtete Augen bei Clip2Comic. Nur dann gibt es zufriedenstellend Comic-Porträts.

Donnerstag, 7. März – tolles Licht

Wer ziemlich oft am Mac sitzt, der ist froh, dass er von dort einen Blick in die Natur werfen kann. In einem großen Strauch gegenüber dem Fenster tummeln sich bereits viele Spatzen. Nein, von einem Vogelsterben kann ich bei mir nicht reden. Die Vögel wissen aber auch, wo es bei mir etwas zu holen gibt. Links von meinem Fenster steht etwa 200 Meter entfernt mein Baum, den ich seit ca. 15 Jahren fotografiere (hier mit Magnolienknospen). In der Nähe befinden sich zwischendurch auch landwirtschaftliche Geräte. So entstand auf der einen Seite, bei bestem Licht, das Motiv „Natur & Technik“ auf der anderen Seite ein neues Bild mit meinem Baum (nein, gehört mir nicht, wird nur fotografiert von mir). Und eigentlich sind es zwei Bäume, je nachdem von welchem Standpunkt man fotografiert. Fotografie ist schon eine gewisse Sucht für mich. Denn auch nach ca. 55 Jahren mit der Kamera (mit den vielen Praxis-Testkameras etwa 300 in meinem Leben) ist ein Spaziergang oder Rundgang ohne Kamera undenkbar. Aber ich muss zugeben, das Smartphone ist zwischenzeitlich kein Ersatz mehr, sondern ein vollwertiges Aufnahmegerät. In diesem Fall war es aber wieder einmal eine Vollformat-Kamera.

Medaillen-Regen

10 Medaillen wurden beim letzten fotoGEN-Wettbewerb vergeben. Diese gingen an acht Fotografen/innen. Jeweils zwei Medaillen haben zwei Fotografen geschafft. Die Medaillen gingen am Samstag ab. Auch die Urkunden werden demnächst versandt. Die Bilder der Medaillen- und Urkundengewinner sind in der fotoGEN-Ausgabe November-Dezember 2018 zu sehen – und zwar vom Themenfreien- und vom Themenwettbewerb. Letzter Einsendetag für den nächsten Wettbewerb ist der 28.2.1019. Diesmal ist es nur ein „Themenfreier Wettbewerb“ mit vier digitalen Fotos.

10 Medaillen gingen am Freitag/Samstag, den 1/ 2. März an ihre Gewinner

Perfektes Zoom: 12 bis 200 mm für Micro Four Thirds-Kameras

Vorab, dieses Motiv ist nicht mit dem 12 bis 200 von Olympus entstanden. Es ist eines der Bilder, die mit einer Panasonic GX8 in Schottland entstanden ist (fotoGEN 4/2016). Mit der Brennweite 14 bis 150 mm an einer Four-Third-Kamera. Viele dieser Motive wären nicht entstanden, denn in Wirklichkeit ist dies ja die Brennweite 28 bis 300 mm (entspricht 35 mm) . Mit dem Verwacklungschutz waren solche Aufnahmen ohne Stativ kein Problem. Egal wie dicht die Menschen um diese Figur (und andere) standen – ich war nah dran. Ohne Objektivwechsel war aber auch eine gute „Totale“ möglich. Gerade auf Reisen, möchte ich nicht mehr einen dicken, schweren Kamerakoffer in der Gegend herumschleppen. Sehr viel unauffälliger kam ich mit einer kleineren, leichteren und damit nicht so schweren Kamera zu guten Porträts in Edinburgh. Dort fand u.a. in der Hauptstrasse das „Festival Fringe“ statt – das größte Kulturfestival der Welt. Ich liebe es !

Als ich die Pressemeldung von Olympus am 12.2. erhielt, dachte ich sofort: Ja, diese Brennweite interessiert mich noch mehr! Sie entspricht mit 12 bis 200 mm einer SLR-Brennweite von 24 bis 400 mm. Auch der Preis dafür – ca. 899 Euro – ist gerechtfertigt, wenn man denkt, was ein 400 mm-Objektiv kostet. Schon mal eine Jubiläums-Überraschung im Olympus-Jahr, die mir gefällt. Jetzt warte ich nur noch auf eine nicht zu schwere Olympus-Four-Third-Kamera, die ich in meine innere Westentasche bekomme. Viele Bekannte von mir wissen: Links ist die Kamera, rechts ist das Smartphone für die schnelle Bearbeitung und Übertragung an Bekannte und Instagram. Das Objektiv soll Ende März erscheinen. Ein schönes Ostergeschenk für Four-Thirds-Fotografen.

München, Nymphenburg: Museum Mensch & Natur

Nach zweijähriger Pause ist die Sonderausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ in diesem Jahr wieder im Museum Mensch und Natur zu sehen. Die 100 besten Bilder dieses weltweit renommierten und prestigeträchtigen Wettbewerbs können von den Besuchern ab 15. Februar bis 12. Mai 2019 im Museum bewundert werden. Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am 14. Februar um 18.30 Uhr. Für den Festvortrag zum Thema „Im Luchsland – auf der Spur der Samtpfoten“ konnte Julius Kramer, Naturfotograf aus München und Preisträger beim Wildlife Photographer of the Year 2018 , gewonnen werden.

Foto: Paul Mckenzie (Irland/Honkong). Kategorie Komposition und Form. Die Zwergflamingos bewegen sich synchron durch das Flachwasser des Bogoriasees. Dabei spiegeln sie sich in der Oberfläche des stark alkalischen Natronsees. Der Fotograf legte sich in den zähen Schlamm und kroch langsam an die Vögel heran. Canon EOS-5D Mark IV, 600 mm, mit Winkelsucher und Visual-Echos-Schwenkplatte.

Edle Bücher, edles „Prospekt“

Wer ein besonderes Buch sucht, auch als Geschenk, ist bei der EDITION PANORAMA gut aufgehoben. In dieser Ausgabe von fotoGEN hatten wir bereits von Christian Heeb ein Buch besprochen. Auch in der nächsten Ausgabe finden Sie zwei Bücher aus diesem Verlag. Für die schönsten Cafes in Europa hat der Autor und Fotograf 60 000 Kilometer zurückgelegt, war in 20 Ländern und 100 Städten. Das Buch ist ein Beispiel für meine These, dass nicht das Einzelbild auf die Dauer zählt, sondern die Serie. Hauptsächlich dann, wenn Sie so gelungen ist, wie bei diesem Buch. Aber auch Helmut Hirler zeigt, dass Bäume „in Serie“ interessanter sind, als ein paar Einzelbilder zu diesem Thema.

Auf diesen Abbildungen sehen Sie nur zwei Seiten aus dem EDITIONPANORAMA-Prospekt. Wobei der Titel „Prospekt“ eigentlich nicht ganz zutrifft. Es ist ein gebundes Buch, das auf 90 Seiten die neuesten Bücher und Kalender zeigt. Beim Durchblättern sehe ich noch viel mehr Bücher, die es wert währen, besprochen zu werden. Aber vielleicht werfen Sie einfach einmal einen Blick auf http://www.editionpanorama.com. Es lohnt sich!

Zeitschriften & Video

Kommentar: Fotografen sind ja nicht nur auf dem Streifzug nach neuen Motiven. In einer ruhigen Stunde blättern sie auch in Zeitschriften oder schauen sich ein Video an. Links sehen Sie eine Zeitschrift, die sich der „Historie“ verschrieben hat. Wer hat den Kölner Dom noch nicht fotografiert? Genau so interessant ist aber auch seine Entstehungsgeschichte. Wie „Karfunkel“ schreibt, die langwierigste Baustelle Europas. Auf 15 Seiten erfahren Sie in der Ausgabe 136, viel Wissenswertes über die 770 Jahre seit seiner Grundsteinlegung. Ehrlich gesagt, danach schauen Sie sich den Dom mit anderen Augen an.

Auf der rechten Seiten eine Empfehlung, die ebenfalls mit früher Historie zu tun hat. Ein Sonderheft von ALL ABOUT HISTORY: Die Geschichte der Hexerei. Es geht um den Hexenwahn, die Hexenprozesse, die Opfer und die bekanntestens „Hexen“. 130 Seiten spannende Unterhaltung. Wer sich der Zeit um 1603 verschrieben hat, dem wird sicher GUNPOWDER gefallen. Der Film mit 180 Minuten spielt im Krieg zwischen England und Spanien. Game of Thrones-Fans dürften den Hauptdarsteller sofort erkennen: Kit Harington.

Eine völlig andere Abteiliung sind die Fotozeitschriften, die Sie in der Mitte sehen. Sie kamen – und gingen. Wenn man meint, dass Frauen anders fotografieren, bringt man eine Ausgabe wie „CAMERAWOMEN“ heraus. Ich persönlich war schon in der ersten Ausgabe über die Artikel eher erstaunt und war gespannt, wieviel Monate es die Zeitung geben wird. Es dauerte nicht lange… FOTOGRAFIE wurde beim Fotofestival in Oberstorf mit viel TamTam angekündigt – und verschwand noch schneller von der Oberfläche. Leider hielt auch die englischsprachige Zeitschrift PHOT ART nur ein paar Jahre durch. Sie hatte für mich die genialsten Bilder, die ich in einer Fotozeitschrift gesehen habe. Aber dabei erinnere ich mich an einen Satz, den ein Fotoredakter vor vielen Jahren mal zu mir gesagt hat: „Die Leute schreien nach Fotozeitschriften mit vielen Bildern. Bringt man sie heraus, wird diese aber zu wenig gekauft. Die Auflage bestimmen eher die „Technik-Verliebten“ unter den Lesern“. Stimmt, so wird es fotoGEN sicher auch einmal ergehen, denn auch weiterhin viel Technik verzichten. Mal auf das Jahr 2020 schauen…