Okt 282017
 

Wieder ist ein Erfahrungsbericht zu Ende und die OM-D E-M10Mark III geht nächste Woche wieder zurück. Wer die neue OM-D E-M10 Mark III bereits besitzt (warum kann ich mir die Bezeichnung nicht merken, ohne auf die Pressemeldung zu schauen) hat einige Kreativfilter dazu bekommen. Wer die Einstellung RAW und JPG wählt, erhält mit dem RAW die Originalaufnahme und dazu auf dem JPG die „Kreativaufnahme“. Er kann dann immer noch entscheiden, welche ihm besser gefällt. Oder er schiebt sie per WLAN direkt auf sein iPhone und macht dort mit anderen Filtern weiter. Oder wie es üblich wird in sozialen Netzwerken, er frägt was den anderen besser gefällt und löst eine endlose Diskussion aus

Mein Fazit ob es die beste Reisekamera ist: JA! denn für diesen Preis bekommen Sie zur Zeit  keine bessere Kamera mit Wechselobjektiven, die man auch gerne auf Reisen mitnimmt. Unter anderem war es bei mir ein Kurztrip nach Linz und das Oktoberfest. Ausserdem haben wir mit ihr alte SW-Fotos abfotografiert und Dias in digitale Daten verwandelt, mit einem Zubehör von NOVOFLEX.  Mehr dazu in der nächsten fotoGEN.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bildausgabe per RAW ohne Kreativfilter zur Weiterbearbeitung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bildausgabe per JPG in bester Qualität mit einer der vielen Kreativfilter

Okt 252017
 

Auf www.magazin-fotogen.de  finden Sie 8 Ausgaben von fotoGEN, welche sich noch per PayPal bestellen können. Aber auch eine Bildbesprechung für Einsteiger in die Wettbewerbsfotografie. Oder für Einsteiger, die besonders schlimme Bildgestaltungsfehler gleich vermeiden möchten. Ausser den gezeigten Formularen, wird jedes von 4 Bildern per Mail besprochen. Mit einem der gezeigten Formulare können Sie – bei ehrlichen Antworten – dann selbst prüfen, ob Ihr Herzblutbild auch ein Wettbewerbsbild ist. Probieren Sie es! Preiswerter und ehrlicher werden Sie eine solche Bildkritik selten bekommen!

Okt 212017
 

Noch nutze ich jeden schönen Tag, für einen Erfahrungsbericht der genannten Kamera. Diesmal wollte ich eine Doppelbelichtung machen. Ich muss dazu nicht über ein verwirrendes Untermenü einsteigen, wenn ich eine diese machen möchte. Auf dem Drehknopf AP (Oberseite der Kamera), finde ich diverse Möglichkeiten „für fortgeschrittene Fototechniken“. Das sage nicht ich, das meldet mir die Kamera.  Eine davon ist die „Mehrfachbelichtung“. Was ich darüber von früheren Kamera, mit diversen Firmen noch weiss, es war äusserst umständlich. Heute ist dabei die einzige Schwierigkeit, ein Motiv zu finden, zu dem diese Möglichkeit passt. Nachdem seit gestern die Herbstblätter fallen, bin ich zu meinem „Stammbaum“ kann man schon fast sagen, um ein Symbolbild für den Herbst zu bekommen. 1. Bild: Baum mit möglichst neutralem Hintergrund. 2. Bild: Aufnahme von den endlos vielen Blättern die am Boden übereinander lagen. Bei dieser Aufnahme schwenkte ich mit der Kamera während dem Auslösen den Boden ab. Zwei Motive wurden zu einem Bild vereint – und das sogar im RAW-Format! Wobei ich bei einer neuen Kamera immer noch ein JPG in guter Qualität dazu habe. Einen etwas anderen Ausschnitt habe ich am Mac noch gewählt, da links ein Feld mit grünen Pflanzen war. Das passte für mich nicht zu den Brauntönen. Mehr über die Kamera in der nächsten Ausgabe von fotoGEN.

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Okt 202017
 

Mein früher Chef bei Color Foto hat einmal gesagt: „99,9 Prozent der Leute, schicken keine Wettbewerbsbilder zu Wettbewerben, sondern ihre Herzblutbilder.“ Vielleicht sollte man einfach schreiben: Neuer Herzblut-Wettbewerb – dann wäre alles klar und es gäbe keine Diskussionen mehr über diverse Bilder. Noch nicht einmal über Workshopfotos ! 🙂

Zum fotoGEN-Wettbewerb: Heute schau ich mir die Medaillen-Bilder und Urkundenfotos an, welche die Jury gewählt hat. Einige Namen werde ich hier dann nennen. Diese kommen jetzt in das Layout von fotoGEN und einige werden wegen Infos noch angeschrieben. Danke für die Teilnahme. Hauptsächlich aus Österreich kamen sehr viele Bilder zum Wettbewerb „Blumen, Blüten, Blätter“. Ganz knapp ging der Pokal für dieses Thema nach Österreich. Die zwei Pokalgewinner mit Porträt und einem Bild demnächst hier!

Okt 182017
 

Am Montag fand in Linz um 18.30 Uhr die Eröffnung der Gala „Trierenberg-Salon“ statt. Nach vielen Jahren zog ich deshalb meinen Anzug aus dem Schrank und gönnte mir eine neue Krawatte. Darauf bestand meine Frau ! Den Salon gibt es bereits seit vielen Jahren und diesmal gingen noch mehr Bilder wie üblich ein. Daran hatte sicher auch China dazu beigetragen. 120 000 Bilder aus aller Welt mussten bei diesem Wettbewerb juriert werden. Das Ergebnis konnte man an diesem Abend – teilweise sogar mit dem Fotografen zusammen – sehen und bestaunen. Bei den gezeigten Bildern, großformatig gedruckt von CEWE, ging es an diesem Abend nicht darum ob diese Fotos gut oder schlecht sind. Hier hingen wirklich nur Exponate, die durch ihre Idee oder Gestaltung auf den Betrachter wirkten. Das Niveau war auch in diesem Jahr wieder sehr hoch. In  vielen Gruppen wurden die besten Fotografen auf die Bühne gerufen – auf dem Bild die Fotografinnen – und mit ihren Bildern vorgestellt. Eine gelungene Veranstaltung, bei der sowohl Profi- als auch Amateurfotografen zeigten, was sie können. Eine solche Gala dürfte in dieser Art sicher einmalig sein.

Da ich die OM-D E-M10 Mark III, welche ich für einen Erfahrungsbericht habe, in den nächsten Tagen wieder zurück senden muss, war die Bahnfahrt nach Linz eine gute Gelegenheit um diese nochmals als Reisekamera „zu testen“. Über zwei Stunden ließ ich mir Zeit, den Bahnhof in Linz zu fotografieren. Dabei nur das ultraflache Zuiko Digital ED 14-42 Pancake, von dem ich schon ab der ersten Aufnahmen in Erding begeistert war.  Denn dadurch kann ich die Kamera, wie mein iPhone, in einer meiner großen Jackentaschen tragen. Dazu kommt der 5-fach-Verwacklungsschutz und wenn nötig, kann ich die Bilder direkt auf das iPhone senden. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von fotoGEN.

Okt 152017
 

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Drei Juroren versuchen aus ca. 800 eingegangen Fotos die besten Motive zu wählen. Kein einfaches Unterfangen. Für mich als Veranstalter, der schon alle Fotos bei der Registrierung gesehen hat, gibt es wie bei jedem Wettbewerb ein Problem: Es fehlen die Ideen. Altbekanntes inkl. Küchenschelle ist bei den Blumen zu sehen. Meist eher dokumentarisch aufgenommen.  Beim Themenwettbewerb herrschen formale Bilder vor. Ich selbst bin gespannt, wie sich die zwei Frauen in der Jury und der Juror aus Wien entscheiden werden. Wer bekommt jeweils den Pokal in der Gesamtleistung seiner 4 Fotos? Wer erhält eine Medaille oder Urkunde. Zur Zeit steht noch alles offen. Nächste Woche zeige ich hier ein paar Bilder, die unter den ca. 100 Fotos zu sehen sein werden. Vorab nur ein Blatt von mir, gestern bei einem Spaziergang aufgenommen.

13.00 Uhr: Die Jury läuft gut, die ersten 400 Bilder sind durch – und einige kommen sicher nochmals in die Endwertung. Das Ergebnis wird in fotoGEN stehen. Die Pokalsieger und Medaillen- und Urkundengewinner werden aber wegen ein paar Infos in den nächsten Tagen angeschrieben.
Feststellung der Jury nach 4 Stunden: Sehr gute Bilder dabei, aber auch leider viele Fotos, die völlig überschärft sind. Sowohl bei SW als auch bei Farbe.
Wie wird juriert? Es darf über das jeweilige Bild diskutiert werden (oder auch nicht), danach werden die Punkte vergeben. 9 Punkte ist für jeden Juroren die Höchstzahl. Beim 2. Durchgang mit Fotos der hohen Punktzahlen, darf ein 10er vergeben werden. Für mich ist ein Fotograf aus einem Fotoclub in Bayern vermutlich weit vorn. Mal sehen, ob ich mich auf mein Gefühl verlassen kann. Demnächst erfolgt eine Pause für ein Gruppenbild der Jury. Demnächst hier!

17 Uhr: Die Jurierung ist gelaufen. Der Pokal für das Blumenthema geht nach Österreich, da einer der Fotografen bei seinen vier Einzelbilder höhere Punkte erreichte, wie zwei deutsche Fotografinnen und ein Fotograf. Dort schnitt meist ein Bild nicht mit der ausreichenden Punktzahl ab. Der Pokal für den „Themenfreien Wettbewerb“ bleibt in Deutschland, aber nicht in Bayern.
Anstatt Gabriela Staebler, die kurzfristig nach Hydra flog, jurierte Sara D‘ Aura, Grafikdesign/Artdirektor bei inframdesign. Sie hat mit mir zusammen endlos viele Bilder bei den Jurierungen gesehen und die besten Bilder ins Layout gesetzt. Heute hat sie ebenfalls mit endlos vielen Bildern zu tun.
Herbert Rainer aus Wien ist Bundesfotoreferent bei den Naturfreunden. Ihn kenne ich seit 25 Jahren von Jurierungen in Wien. Dort liefen alle Wettbewerbsbilder bei vielen VÖAV-Wettbewerben durch seine Hände. Das passiert nun bei den Naturfreunden.
Meine Frau hat ebenfalls einige Jurierungen hinter sich, ist Fine-Art-Fan, printet selbst und fotografiert seit ihrem 7. Lebensjahr. Wie bei allen Fotografen-Ehepaaren muss man sich als Mann immer wieder etwas einfallen lassen, wenn die Frau kreativ wird. Trotz verschiedener Stilrichtungen kommen wir aber bei der Fotografie immer wieder zusammen.

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Okt 122017
 

FOTODOKS: Festival für aktuelle Dokumentarfotografie in München – noch bis zum 15. Oktober. Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Gastland USA. Deshalb wurde die Flasche Bier auch unaufällig in einer Tüte ausgegeben – siehe Bild.
Auffallend: Wie in Zingst, ist die Rahmung (oft waren Fotos direkt an der Wand befestigt) eher Nebensache – das Bild zählt. Dafür war diese Ausstellung am Eröffnungstag so voll, dass man kaum aus der Tür kam, wenn man um 22 Uhr auf die S-Bahn wollte. Meine Bilder täuschen darüber etwas hinweg, dass in den großen Hallen fast schon zu viele Besucher waren. Interessant auch das Publikum: Künstler, Studenten, Profifotografen, viele Frauen und viele jugendliche Besucher. Während ich auf solchen Ausstellungen Fotoclub-Mitglieder aus Amateur-Dachverbänden eher ganz selten sehe, gefällt mir, dass man bei solchen Ausstellungen, mit vielen Leuten in’s Gespräch kommt, die man eben bei den Ausstellungen dieser Dachverbände überhaupt nicht sieht. 

Okt 092017
 

Am Samstag, den 7.Oktober fand die Jurierung der Bezirksfotomeisterschaft von Oberbayern in den Clubräumen des Fotoclubs Erding statt. Durchgeführt hat diese Jurierung das Organisationsteam des DVF-Bezirks Oberbayern mit Alexander Gohlke (DVF-Landes- und Bezirksvorsitzender), Lothar Ritze-Bodenstein (Vorsitzender des Fotoclubs Erding), Martin Krenner (Fotoclub Erding) und Philipp Hayer (Fotofreunde Pfaffenhofen) in den Clubräumen des Fotoclubs Erding.
Die technischen Voraussetzungen waren gut, denn das Publikum konnte die Bilder über einen Beamer zeitgleich mit der Jury sehen. In der Jury waren: Jacqueline Esen (DGPh) aus München, Jürgen Krall (DVF) aus Lappersdorf bei Regensburg und Georg Mühlbauer aus Eschlkam bei Furth im Wald. Mit Spannung warten nun die 92 Teilnehmer, die über 500 Bilder einreichten, auf das offizielle Ergebnis…
Bilder der Jurierung sind hier zu sehen, wenn Sie Mitglied auf Facebook sind: https://www.facebook.com/fotoclub.erding/
Weitere Infos zum Fotoclub Erding finden Sie mit einem Klick hier >>>

Sep 292017
 

Als ich das Paket öffnete, welches der Postbote brachte, war mein erster Gedanke „ich stelle diese drei Bücher zusammen kurz vor“. Als ich das erste Buch von Bernd Römmelt durchgeblättert hatte, kam mir in den Sinn, „das ist fast nicht möglich“. Denn dieses 27×31,7 cm grosse Buch zog mich in seinen Bann. Und das Gewicht des Buches auf die Couch. Bernd Römmelt kenne ich seit meiner Color Foto-Zeit und immer wieder staune ich über seine Bilder. Jeder Fotograf, den ich auf Facebook mit seinen „gepimpten  Landschafts-Photoshop-Bilder“ sehe, müsste bei diesen Stimmungsbilder erkennen, das man für die Landschaftsfotografie kein Bildbearbeitungsprogramm benötigt, sondern einfach nur die Kenntnis, wie man zu solchen Fotos kommt – und viel Geduld und Zeit Auf 320 Seiten finden Sie 240 abwechslungsreiche Bilder. Das Kapitel „Yukon Quest, das härteste Hundeschlittenrennen der Welt“ konnte ich nicht überblättern, ich musste es lesen. Die beste Farbreportage die ich bisher gesehen habe. Das Buch ist wirklich eine Hommage auf eine der bedrohten Regionen der Welt. Was mir  an diesem Buch ebenfalls gefällt, ist die Vielfältigkeit. Für diesen Prachtband  >>> unternahm Bernd 22 Reisen und verbrachte 450 !! Tage am Polarkreis. Für 49,95 Euro machen Sie damit sich oder anderen ein wirkliches Geschenk, das man nicht so schnell wieder in den Bücherschrank stellt.

Sep 272017
 

Heute, 28.9. ging es auf das Oktoberfest. Ich war gespannt, was für Motive mich erwarten und auf das Wetter. Meine Frau hatte mir das kleinste „Fototäschen“ gesucht, das sie finden konnte (Bild folgt). Denn für die Olympus E-M10 Mark III brauche ich keine große Fototasche. Die Wiesenkontrolle ging reibungslos. Beim Objektiv habe ich mich für das  60 mm und ein Pancake 14-42 entschieden. Beide Objektive sind äusserst kompakt im Format. Was mache ich mit großen Objektiven im Bierzelt? Vorab hieß es aber, die teilweise ! ausgedruckte Gebrauchsanweisung lesen und die ersten Probeaufnahmen machen, um die Kamerabedienung kennen zu lernen. Ich kann jetzt aber schon das erste Fazit ziehen: Es ist in dieser Preisklasse für mich die beste Kamera mit Wechselobjektiven, die ich bisher in der Hand hatte. Nicht jeder Jugendliche oder Rentner, möchte sich eine Kamera ab 2000 Euro kaufen, um dann mit den alten Objektiven zu fotografieren. Von der Bildqualität bin ich ebenfalls begeistert. Die endlosen Anstrengungen, in der Menüführung das zu finden, was ich wollte, sind hier vorbei. Fast alles was ich für meine Aufnahmen benötige, kann ich von oben bedienen (siehe Bild) oder von der Rückseite. Die gezeigten Aufnahmen sind mit dem 60 mm aufgenommen, frei Hand. Selbst bei dieser hohen ISO-Zah,l sehen die Bilder sehr gut aus. Blaue Blume: M.Zuiko Digital ED 60 mm, Blende 2,8 und ISO 2000. Kastanie: 0,6 Sekunden bei Blende 22, ISO 4000, gleiches Objektiv. Ich muss aber dazu sagen, dass ich kein Makro-Fotograf bin, sondern das Objektiv für die Übertragung von Dias auf digitale Daten benutzen möchte. Auch darüber demnächst mehr. Immerhin habe ich einige alte Kinderbilder bereits mit diesem Objektiv abfotografiert – und das ohne grossen Aufwand.  Wer bereits eine M10 Mark III hat oder bekommt – Weihnachtsmärkte fotografieren macht mit einer solchen Kamera in der blauen Stunde  Spaß. 5fach-Verwacklungsschutz bedeutet, dass man das Stativ endlich in der guten Stube lassen kann, solange man keine Experimente machen will. Und ein Stativ braucht man in den wenigsten Fällen auf dem Oktoberfest – in den Zelten stört es nur, wenn man eine „Abschluss-Maß zu sich nimmt.

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Sep 252017
 

Was macht man, wenn man für einen Erfahrungsbericht über eine Kamera, auch ein Macro-Objektiv bekommt, um damit Dias in digitale Daten zu verwandeln? Man sucht alles im Umkreis von 10 Meter zusammen, um es auszuprobieren. Vier Bilder sehen Sie hier. Alle bei Blende 22 aufgenommen. Ohne Stativ, aber mit einer Tasse oder einer Streichholzschachtel als Unterlage. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe von fotoGEN >>> im November.

Objektiv: 82 mm Länge, Filterdurchmesser 46 mm, 7 Blendenlamellen für natürliche Hintergrundschärfe, maximale Blenderöffnung 2,8.