“Optische Sucher” oder Mäusekino?
Freitag, November 6th, 2009Jeden Tag erhalte ich Newsletter und diverse Mails mit Meldungen. Diesen Satz in einem Beitrag über digitale Fotografie habe ich mir auf der Zunge zergehen lassen: “… Auf den Displays und in den elektronischen Suchern kann sich der Fotograf jetzt erstmals das Bild so anzeigen lassen, wie es vom Sensor und der Kameraautomatik auch tatsächlich erfasst wird und schließlich auf dem PC, Fernseher oder digitalen Bilderrahmen auch erscheint…“ Dabei denke ich an viele Kameras, deren Sucher eher einem Mäusekino ähnlich sind mit einer furchtbar schlechten Qualität. Der in Amateurkreisen gebräuchliche Ausdruck “mein Mäusekino” höre ich ziemlich oft und denke beim Durchblick eines elektronischen Suchers ebenfalls öfters daran. Eine Kamera mit einem elektronischen Sucher, der mir auch nur annähernd ein Bild wie auf dem PC bietet, habe ich bisher selten in der Hand gehabt. Eher digitale Sucher, bei denen es fast unmöglich war, das Motiv so genau zu erkennen, daß man überhaupt Bildgestaltung betreiben kann. Man sollte die Kirche vielleicht schon im Dorf lassen und nicht in unnötige Lobhudelei verfallen wenn man an Journalisten schreibt. Sie kennen einen elektronischen Sucher den Sie wirklich für TOP halten? Bitte melden !!!!

Leica hat laut ORF.at das offizielle Verfügbarkeitsdatum für das digitale S-System bekanntgegeben. Die Leica S2 wird in Österreich und Deutschland im Oktober zum stattlichen Preis von ca. 18.600 Euro auf den Markt kommen. Mit einem Sensor von 30×45 mm und einer Auflösung von 37,5 Megapixel.
Mit diesem Spruch haben in diesen Tagen Fotoclubs Post von der CEWE COLOR AG & CO OHG bekommen. Vorgestellt wurde das persönlich gestaltete Fotobuch als Trendprodukt im Bereich der digitalen Fotografie. Dem löblichen Angebot zu Produktshows und für Schulungen vor Ort, lagen der Sendung auch noch einige Gutscheine für Fotobücher dieser
Ein Wettbewerb heisst immer “schneller, höher, besser”. Und wer Punkte - am liebsten noch mit drei Stellen hinter dem Komma - für seine Bilder möchte, der muss sich mit den Regeln des Sports vergleichen lassen. Bei großen Fotowettbewerben fallen aber einige Fotografen auf, die nach dem Motto verfahren “was ich seit 20 Jahren fotografiere, kann heute auch nicht schlecht sein”. Bestes Beispiel ist ein Motiv, daß man vom immer gleichen Fotografen in fast immer gleicher Machart beim immer gleichen (und einigen anderen) Fotowettbewerb sieht: Ein Skiläufer, der bei einem Slalom um das Hindernis fährt. Gut, der Skiläufer wechselt, die Machart nicht. Juroren die das Foto nicht kennen, finden es gut, Juroren die das Bild kennen, sagen nur noch
Für eine digitale Spiegelreflexkamera waren früher Preise von über 1000 Euro üblich. Anscheinend beginnen aber auch die Amateure zu sparen. Fast in jeder Tageszeitung finden Sie heute Schnäppchen-Preise. Heutiges Angebot: Sony Alpha 200 Kit inkl. Ef 18-70 mm Carl-Zeiss-Objektiv für 379 Euro bei Karstadt. Aber auch bei anderen, noch bekannteren Kameramarken, greifen die Amateure anscheinend nicht mehr so schnell zu. Wer auf die Amazonseite schaut oder auf andere Webseiten sieht, der erkennt, wie die Preise auch dort um bis zu 40 % sinken. ”Eine GPS-fähige Kamera mit Filmmöglichkeit sollte es schon sein”, sagt mir fast jeder zweite Fotograf aus einem Fotoclub. Für die nächste Generation des iPhone, das im Sommer erscheint, ist GPS, Video und mehr Pixel anscheinend eine Selbstverständlichkeit, wenn man Insider-Berichten glauben darf. Bei einem SLR-Modell muss man sich aber fast immer noch für die eine (sehr teure) oder andere (abgespeckte) Version entscheiden. Doch die Fotografen haben das Warten gelernt…






