Der Sommer ist da!

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Die ersten Fotos mit der Panasonic G100 sind aufgenommen. Wie immer hatte ich für starke Weitwinkelaufnahmen mein iPhone dabei – in einer meiner übergrossen Jackentasche. Die nächste Frage ist – welches wird das zweite Objektiv? Aber das weiss ich schon sicher. So nebenbei: Die Kamera hat in AUDIO VIDEO FOTO unter Systemkameras für weniger als 1000 Euro einen guten 4. Platz mit der Note 2,2.

Man wird ja wohl noch Bilder bei Facebook teilen dürfen – oder?

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Noch habe ich nicht alle Bücher besprochen, die auf meinem Schreibtisch liegen. Heute mache ich den Anfang mit einem Buch aus dem mitp-Verlag. Es heisst „Fotografie und Recht im Fokus“ von Sebastian Deubelli. Meist ist dies ein trockenes Thema, aber man sollte sich damit beschäftigen. Auch ich habe 2021 erstmalig in meinem Leben eine Abmahnung erhalten. Und diese kam ausgerechnet aus Zingst, mit einem Foto während des Fotofestivals aufgenommen. Das Bild hatte ich schon Jahre auf meinem Blog stehen – mit einem Werbetext für ein Lokal!
Das Taschenbuch hat 180 Seiten und nur Text. Trotzdem ist es ganz gut zu lesen, da es in diverse Kapitel eingeteilt ist. Ein Kapitel nennt sich so wie meine Überschrift hier. Auf diese Frage hier gleich eine kurze Antwort: JANEIN! Bei fremden Fotos sollte zumindest der Name des Fotografen stehen – sonst kann es teuer werden. Es gibt natürlich auch noch viele andere praktische Rechtstipps. Die 24,99 Euro lohnen sich – gegenüber einer Abmahnung von eventuell stark über 100 Euro.

Motiv Raps: Erster Spaziergang mit der Panasonic Lumix

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Samstag, 22. Mai: Im Gegensatz zum Vortag die schönsten Wolken am blauen Himmel. Für Raps-Motive optimal. Erstmalig 2 Stunden mit der G110 unterwegs. Nein, die 500 Seiten habe ich noch nicht gelesen. Aber 3 Seiten berücksichtig. Meine Standardeinstellung gewählt, ausserdem die Einstellung unter LVF so gewählt, dass die Ansicht nicht wechselt, nicht auf dem Sucher zu sehen ist, sondern nur über das Display angezeigt wird. Hier zu sehen, einige der 83 Raps-Fotos. Im Hinterkopf habe ich aber bereits, dass ein zweiter Akku her muss. Vor lauter Motivsuche habe ich die Zeit vergessen – und auch den normalen Weg verlassen. Erst nach einiger Zeit wieder erkannt, wo ich bin. Erstes Fazit: Es ist schön, wenn die Kamera nur um die 500 Gramm wiegt. Dazu kommt, dass der Verwacklungsschutz extrem gut ist. Schon lange ist das Stativ kaum noch im Gebrauch. Alle Aufnahmen entstanden mit dem 12 bis 32 mm (da Four Thirds entspricht es 24 bis 64 mm). Mein nächste Objektiv dürfte ein 40 bis 150 mm werden. Für das Abfotografieren meiner Dias kommt noch ein Macro dazu. Wählen kann ich zwischen Objektive von Olympus oder Panasonic. So nebenbei: Heute ist der Himmel grauweiss und es ist kalt. Nochmals Glück gehabt mit dem Wetter gestern.
So nebenbei: In der Ausgabe Juni steht die Kamera auf Platz 4 unter den Systemkameras unter 1000 Euro. Beste Kamera hat 2,0 Punkte erreicht, die Panasonic G110 2,2 Punkte mit dem Vermerk Autofokus treffsicher. In einem anderen Test: sehr gute Bildqualität. Der Preis ist jetzt um die 600 Euro.

Gründe für den Kauf der der Micro-Four-Thirds-Kamera

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Wer druckt über 500 Seiten einer Bedienungsanleitung aus? Vermutlich sehr wenige – ausser mir. Da ich aber sehr viel am Mac bin, wollte ich diesen „Lesestoff“ auf Papier. Bei der ersten Übersicht war ich schon mal erstaunt, was in der Schachtel der. beigefügten Gebrauchsanweisung nicht stand. Es gab mehrere Gründe für diesen Kauf, ausser dem Grund, dass ich keine schweren Kameras mit schweren Objektiven mehr schleppen möchte. Als jugendlicher Fotograf hatte ich eine Mamiya RB67. Heute geht es mir wie vielen älteren Fotografen: Wenn es kein Smartphone ist, sollte es eine leichte Ausrüstung sein. Dazu wurde nicht nur im Test von COLOR FOTO (11/2020) auf die sehr gute Bildqualität der G100 eingegangen. Auch in anderen Zeitschrift schnitt sie gut ab. Was für mich ebenfalls wichtig war, dass nach allen Seiten drehbare Display. Ein weiter Grund war, dass ich nicht viele wichtige Funktionen in den Tiefen der Kamera suchen muss. Dazu kam der zur Zeit sehr gute Verkaufspreis der Kamera. Schon viele Gründe, aber ich werde demnächst noch einige nennen. Zur ausgedruckten Gebrauchsanweisung: Nein, ich habe sie noch nicht gelesen – aber überflogen. Danach war ich überrascht was ich mit dieser Kamera noch machen konnte. Vor kurzer Zeit rief mich eine bekannte Wildlife-Fotografin an und sagte mir „Ich habe eine teure Canon-Kamera gekauft – mit 500 Seiten Bedienungsanweisung. Wann soll ich das lesen?“ Heute habe ich ihr zurückgeschrieben: „Habe eine preiswerte Four-Thirds-Kamera gekauft! Mit 510 Seiten Gebrauchsanweisung“ Wann Soll ich diese Features mal benutzen?“ Aber darüber mehr demnächst auf meinem Blog hier. Die ersten Bilder sind aufgenommen – und ich bin sehr zufrieden.

Noch sind 27 Ausgaben erhältlich – fotoGEN wird demnächst mit weniger Exemplaren weitergehen!

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Es gab eine lange Pause bei fotoGEN – mit mehreren Gründen. Fehlende Urkunden auf FineArt-Papier wurden nicht vergessen. Noch wartet meine Frau auf den neuen Printer von Epson, der nur schwer zu bekommen ist. Leider hat der alte Printer „seinen Geist aufgegeben. Bei den vielen Fotos und Urkunden, die meine Frau geprintet hat, war dies aber abzusehen.
27 ältere Ausgaben finden Sie zur Zeit noch auf der Seite. Da ich mehr auf Bildgestaltung, Wettbewerbsbilder und Bücher wert gelegt habe und weniger auf Technik, sind diese kaum veraltet. Nach meinem Rückblick auf die Exemplare war ich selbst überrascht, wie die „intelligenten Programme“ Fotografen bei Ihrem Hobby helfen. Auch Smartphones, obwohl darauf manche immer noch verächtlich schauen. Ist ja kein „Out of Cam-Feeling. Auch nicht bei Bildern die man noch bearbeitet wenn sie aus der Kamera kommen. Dabei vergessen manche, dass intelligente Programme (AI) längst diverse Funktionen in der Kamera bieten. Während manche Fotografen immer noch mit diversen Farbfiltern durch die Gegend laufen und auf M-Einstellung gehen, funktioniert die Belichtung mit P wie Profi großartig. Dazu gibt es noch die plus/minus-Taste. Wichtig ist aber immer, dass die Fotografie Spaß macht und nicht die Meinung mancher Technik-Fanatiker zählt. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Das größte Fotofestival Europas kommt wieder nach Baden/Wien

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Vom 18. Juni bis 17. Oktober kommt das Festival wieder nach Baden. Auch ich und meine Frau werden vom 19.8. bis 22.8.2021 dort zu finden sein? Und wie vor zwei Jahren, mir einfach auf die Schulter klopfen, wenn Sie mich sehen. Ein nettes Gespräch geht immer…Um einen kleinen Eindruck von Baden und den Ausstellungen zu bekommen, habe ich hier ein paar Bilder vom 15. Juni 2019 beigefügt.
Hier noch ein paar Zeilen aus dem Pressetext:
VIVA LATINA! lautet der Titel des Festival La Gacilly-Baden Photo 2021 und wird Fotografien aus Lateinamerika zeigen, die stark von der Komplexität der Geschichte dieses Kontinents mit all seinen Revolutionen und Hoffnungen durchdrungen ist, mit seinem Gewirr von Bräuchen, in denen sich Träume des Westens mit schamanistischen Überzeugungen vermischen und in denen die Inbrunst seiner Gesellschaft von Gewalt und einer starken Lebensfreude geprägt ist. Ob sie aus Brasilien, Ecuador, Chile, Mexiko oder Argentinien stammen, alle Fotografen unseres Festivals sind fest im Alltag verwurzelt, fangen die Vielfalt der Menschen des Kontinents ein, erforschen das städtische Chaos und beklagen die Schäden, die der Natur zugefügt werden, und das alles mit einem gewissen Sinn für Poesie, Kreativität oder Humor. Vor allem aber repräsentieren sie eine Fotokunst, die vor Energie und Erfindungsreichtum strotzt.
Darüber hinaus wird das Festival die biologische Vielfalt unseres Planeten feiern.
Der Weltnaturschutzkongress der International Union for Conservation of Nature (IUCN) hätte Mitte Juni 2020 in Marseille stattfinden sollen, gefolgt von der COP15 der UN-Konvention über die biologische Vielfalt in Kunming, China, im Oktober. Doch angesichts der andauernden Pandemie ist der Kalender nun zerrissen, und diese beiden für den Schutz unserer Ökosysteme richtungsweisenden Veranstaltungen wurden auf 2021 verschoben. Wir haben uns daher an diese Umstände angepasst und werden 2021 Ausstellungen zeigen, die von einigen der besten Fotografen der Welt erarbeitet wurden, um das Wesen und die Wichtigkeit der Biodiversität unseres Planeten zu belegen und die dazu beitragen wollen, die Menschen wieder stärker mit der Lebenswelt unserer Natur zu verbinden.
Diese beiden hochkomplexen Erzählstränge werden von 21 Fotografen, fünf Fotografenkollektiven und 16 Schulen in Niederösterreich visualisiert, verbunden mit einem Plädoyer für Frieden, Toleranz und Miteinander, getragen von humanistischer Gesinnung: Emmanuel Honorato Vázquez, Sebastião Salgado, Marcos López, Luisa Dörr, Cássio Vasconcellos, Carolina Arantes, Pablo Corral Vega, Tomás Munita, Carl de Souza, Pedro Pardo, Martin Bernetti, Greg Lecoeur, Nadia Shira Cohen, Emmanuel Berthier, David Bart, Coline Jourdan, Sébastien Leban, Ulla Lohmann, Catalina Martin-Chico, Pascal Maitre und Lois Lammerhuber.

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1. Preis in Spanien – Wildlife-Fotografin Gabriela Staebler

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Beim International Mountain, Nature and Adventure Photo Contest in Spanien erhielt Gabriela Staebler in der Kategorie SCHWARZWEISS mit diesem Löwenportrait den 1. Preis. Jeder Kategorie-Sieger musste ausserdem einen 1minütigen Videoclip liefern.
Die Tierfotografin kennt fotoGEN schon seit ewigen Zeiten. Ich habe sie schon vor langer Zeit in COLOR FOTO mit einer Bildstrecke vorgestellt und auch in fotoGEN. Sie wartet darauf, dass sie in nächster Zeit wieder nach Afrika fliegen kann – ihn ihr fotografisches Jagdgebiet.

Das Münchner Oktoberfest wurde abgesagt!

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Ist dies wirklich eine Überraschung? Nein eher die Fragen von der Presse. Eine Frage lautete: „Bis dahin sind doch alle durchgeimpft, sollte sie dann nicht doch stattfinden?“ Er hat anscheinend noch nicht festgestellt, dass die meisten Menschenmassen aus dem Ausland kommen! Sind die schon alle durchgeimpft? Und wie ist das zu kontrollieren? Fragen bei denen man sich nur noch wundern kann, die an Söder oder den Oberbürgermeister gestellt wurden.

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LESEN – und TAUCHEN mit dem richtigen Licht

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Wasser ist für viele Fotografen ein interessanter Bereich für Fotos. Das zeigt sich auch immer mehr auf den sozialen Bereichen wie INSTAGRAM und FACEBOOK. Wer aber zu guten Fotos kommen möchte, der sollte auch auf die Beleuchtung großen Wert legen. Denn nur so erschließt sich die ganze Farbenpracht der dortigen Motive.
Mir liegt zur Zeit ein älteres Buch von Herbert Frei vor. Er zählt zurecht zu den besten Unterwasserfotografen im deutschsprachigen Raum. Ihn hatte ich schon vor vielen Jahren in COLOR FOTO vorgestellt und auch in meinem fotoGEN –https://www.magazin-fotogen.de. Auf 215 Seiten geht es um „den richtigen Blitz“ und „Blitzen mit der Digitalkamera“. Aber auch über Zubehör hat er geschrieben, über Mischlicht, Dauerlicht und Spezialeffekte. Auch wenn dieses Buch von 2010 ist – und damit nicht mehr überall erhältlich – bietet es viel Information. Einige Exemplar sind mit einer kurzen Widmung beim Autor noch erhältlich. Mehr Infos über das Buch, bei einer Anfrage herbertfrei@googlemail.com

„horizonte zingst“ findet Ende Mai leider nicht statt!

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Nachdem die Landesregierung heute den Lockdown für Mecklenburg-Vorpommern bis vorläufig zum 09.05.2021 ausgesprochen hat, ist die Absage des Festivals unumgänglich.
Mit großem Optimismus und der Pandemie angepasstem Plan hat Zingst am Umweltfotofestival gearbeitet. Ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept stellte Workshops, Multivisionsshows, Fotografengespräche, Outdoor-Vernissagen und die Bilderflut am Strand ab Ende Mai in Aussicht.
Mit großem Bedauern informiert Matthias Brath, Geschäftsführer der Kur- und Tourismus GmbH, heute über die Absage und betont dabei: „Auch wenn wir aktuell keine Gäste in Zingst begrüßen können, so wird doch zu einem späteren Zeitpunkt das Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern wieder möglich sein. Darauf freuen wir uns und es geht jetzt darum, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen, möglichst vielen Gästen für einen möglichst langen Zeitraum die Inhalte unseres Festivals zugänglich zu machen.“
Die Ausstellungen werden zu sehen sein, Programm wird in Teilen nachgeholt
Dazu gehört, dass ausnahmslos alle Festival-Ausstellungen aufgebaut und weitestgehend bis in den Herbst hinein zu sehen sein werden. Kuratorin Edda Fahrenhorst: „Es ist unendlich traurig, dass wir »horizonte zingst« in diesem Jahr nicht feiern können. Was wir aber können, ist Fotografie zu zeigen und darüber zu sprechen. Und das werden wir im Verlauf des Jahres und darüber hinaus mit Enthusiasmus tun.“
In diesem Sinne werden die Festival-Formate ein weiteres Mal angepasst, verdeutlicht Rico Nowicki, Produktmanager Fotografie: „Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir einige der vorbereiteten Inhalte in Teilen modifizieren und in den kommenden Monaten durchführen. Darüber hinaus haben die Planungen für das 15. Umweltfotofestival »horizonte zingst« bereits begonnen. Es findet statt vom 20.05. -29.05.2022.“

Falsche Wolken – nur für Landschaften?

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„Schau mal, eine Wolke am Himmel“. Kritisiert wird auf Facebook fast alles. Geht es um Luminar, labern Fotografen endlos, dass es ein Unding ist, einen Himmel in eine Landschaft einzuziehen. Wie wenn dies erst seit Luminar 4AI möglich ist! Wer einen Photoshop hatte, machte dies schon viele Jahre. Und es wurden/werden damit auch Wettbewerbe gewonnen. So nebenbei: Fotostudios zaubern an eine blaue oder grüne Wand jedes Hintergrundmotiv das sie wollten. Der Unterschied ist nur – jetzt geht dies mit einem einfachen KLICK. Die Wolken sind vorhanden, können gekauft werden – oder wie in meinem Fall, werden sie selbst fotografiert. Lassen wir den Landschaftsfotografen ihre Freunde mit einem natürlichen Himmel. Die Betrachter interessiert es in INSTAGRAM-Zeiten eher weniger. Das Motiv muss einfach wirken oder eine neue Idee zeigen. Es gibt HUNDERTE von Möglichkeiten, was man sonst noch damit machen kann. Ja, man kann auch einen blauen Himmel hinter ein SW-Bild zaubern – in Sekunden. AI ist dazu da, neue Möglichkeiten zu testen und nicht nur immer die gleichen Landschaften wie vor 40 Jahren zu fotografieren. Ich sage nur „Baum in der Wüste“. Erfolg haben damit nur noch sehr gute und damit wenige Fotografen. Ihre Namen kann man an 10 Finger abzählen. Für mich besteht die Fotografie auch aus Spaß am experimentieren. Auch am Profilbild auf Facebook – da gäbe es auch noch endlos viele Möglichkeiten.
Tipp: Beim Originalbild sollte die weisse Wand im Hintergrund unscharf sein – Tele oder beim iPhone Einstellung Porträt. Nur dann klappt es einwandfrei.