Erfahrungsbericht: Panasonic DC-G110 und Olympus E-M10 MarkIV

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Es hat schon Vorteile, wenn man zwei Kameras vergleichen kann, die in etwa in der gleichen Preisklasse sind, etwa gleich schwer und etwa gleich gut ausgestattet, dazu beide der Gattung Four Thirds angehören. Was ich auch dabei schnell festgestellt habe, dass jede Kamera einen Vorteil bietet, welche die andere Kamera und umgekehrt nicht hat. Um ein Beispiel zu nennen: Diese Kameras wenden sich unter anderem an die Smartphone-Generation, aber auch an ältere Reisefotografen. Dabei frage ich mich aber, weshalb die Schrift auf dem Monitor oder über das Display so klein sein muss, dass man entweder mit Lesebrille durch die Gegend laufen sollte oder aber die Schrift mit der normalen Brille nicht sieht. Da ich gerne mit „P wie Profi“ fotografiere, aber generell auch mit der plus/minus-Taste arbeite, hier das erste Lob an Panasonic. Diese Funktion sitzt da wo ich sie gerne habe und ich kann bestens erkennen, was ich eingestellt habe. Das Bild hier überzeugt. Ich kann meine gewählte Funktion auf der rechten Seite gut einstellen und noch besser sehen! Für mich der erste, überzeugender Plus-Punkt.
Was mir an der Olympus zugesagt hat, demnächst. Aber mein Tipp: Wer eine dieser Kameras kaufen möchte, der sollte sie sich BEIDE in einem Fotoladen zeigen lassen um zu vergleichen.

Abfotografiert vom Display der LUMIX DC-G110.

Eines haben sie gemeinsam – Micro Four Third

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Mehr zu diesen zwei neuen Micro Four Third-Kameras von Olympus und Panasonic im nächsten fotoGEN und kurze Infos darüber mit Bildern hier auf dem Blog.


Die ersten Aufnahmen mit beiden Kameras sind bereits gemacht. Interessant ist es, wenn man beide Kameras für einen Erfahrungsbericht hat und sofort vergleichen kann. Eigentlich wünscht man sich ein drittes Modell, das die Vorzüge aus jeder Kamera in sich vereint. So ist bei dem einen Modell das drehbare Display wünschenswert, oder der Sucher, welcher in der Qualität sehr verschieden ist. Mir persönlich gefällt auch das aufgeräumte Oberteil bei einem Modell, bei dem ich die plus/minus-Taste genau am richtigen Platz habe. Beide Kameras sind gleich schwer und sind etwa in der gleichen Preisklasse um die 800 Euro. Was beide Kameras haben, ist eine Menüführung, für die man eine Gebrauchsanweisung benötigt um alle wichtigen und unwichtigen Anwendungen zu verstehen. Bei beiden nimmt man am besten die Gebrauchsanweisung, die über das Internet zu bekommen ist. Eine davon hat 193 Seiten, die andere 508. Ich muss aber dazu sagen, dass die 508-Seiten-Gebrauchsanweisung sehr viel genauer und auch mit vielen farbigen Bildern auf diverse Details eingeht. Über die Qualität der gemachten Bilder gibt es „nichts zu meckern“. Abzüge habe ich bis DIN A2plus in bester Qualität bekommen. Meist werden aber bei solchen Urlaubskameras eher Bilder für ein eigenes Buch gemacht. Deshalb gäbe es für mich persönlich keinen Grund auf eine Kamera mit größerem Sensor wie Four-Third umzusteigen. Aus meiner Diazeit bin ich gewohnt, gleich den richtigen Ausschnitt bei der Aufnahme zu wählen und muss selten ein Bild noch stark beschneiden. Dafür habe ich mit diesen Kameras und Objektiven ein Gewicht, mit denen man gerne im Urlaub fotografiert ohne eine schwere Fototasche herumzutragen. Man hat sie deshalb auch immer dabei. Mein Tipp wenn es geht: Beide Kameras bei Ihrem Händler vor dem Kauf vergleichen. Schon beim Handling werden sie die Unterschiede feststellen.

Olympus schlägt zu…demnächst die ersten eigenen Aufnahmen

Eigentlich warte ich schon recht lange auf diesen Nachfolger der E-M10 Mark III. Was lange währt… Für mich muss ein Modell preisgünstig sein und eine Chance haben, gegen ein Smartphone anzukommen. Beziehungsweise zu sagen, ok habe ein gutes Smartphone aber ich will noch eine kleine Kamera mit Wechselobjektiven dazu. Denn für diese gibt es auch ein neues Tele. Durch Micro Four Third nicht zu schwer – und nicht zu teuer. Dort haben Smartphones ja noch ihre schwächen. Hier die ersten Fotos.

Hamburg, 4. August 2020 – Die neue Olympus OM-D E-M10 Mark IV ist die Kamera für mobile Kreative. Das kompakte und leichte Gehäuse mit dem optimierten Griff, vielseitigen Aufnahmefunktionen für professionelle Bilder und die leistungsstarke 5-Achsen- Bildstabilisierung machen sie zum perfekten Werkzeug, um jeden Augenblick in hervorragender Bildqualität festzuhalten. Ein klappbares LCD, das auch für Selfies geeignet ist, und ein hochauflösender elektronischer Sucher geben Anwendern die Freiheit, ihren eigenen, einzigartigen Stil immer und überall umsetzen zu können. Das Teilen von Bildern ist dank einer speziellen Smartphone-App, die darüber hinaus Inhalte zum Erlernen der Fotografie bietet, jetzt einfacher denn je. Fotografie für alle, von Familien bis hin zu Fotoenthusiasten: Der OM-D E-M10 Mark IV Body wird für 699 EUR / 799 CHF ab Mitte August erhältlich sein, das Kit mit dem M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6 EZ kostet 849 EUR / 999 CHF.
Im Vergleich zu anderen Kamerasystemen sind die Olympus Kameras und M.Zuiko Objektive oftmals nur halb so groß und schwer und damit eine echte Alternative für mobile Fotografen. Die Kombination aus hochauflösenden, leistungsstarken Objektiven mit der weltbesten Bildstabilisierung ermöglicht hochwertige Fotos und Videos in beinahe jeder Situation. Die E-M10 Mark IV ist die kleinste OM-D. Mit ihrem optimierten Griff und den neuesten Bildgebungstechnologien ist sie die Wahl für alle, die eine kompakte Lösung suchen, die immer dabei sein kann.
Mobilität und leistungsstarke 5-Achsen-Bildstabilisierung
Die neue OM-D kommt im klassischen Olympus Design und ist leichter als je zuvor. In Kombination mit dem Standard-Kit-Objektiv wiegt die neue Kamera gerade mal 476 g. Der neue verbesserte Griff der E-M10 Mark IV bietet einen sicheren Halt und sorgt so für mehr Stabilität. Dank der im Gehäuse integrierten 5-Achsen-Bildstabilisierung mit einer Kompensation von bis zu 4,5 EV-Schritten*, dem neuen 20-Megapixel-Live-MOS-Sensor und den leistungsstarken M.Zuiko-Objektiven sind hochwertige Fotos und Videos, einschließlich Nacht- und Teleaufnahmen, in nahezu allen Situationen

OM-D, E-M10 Mark 4, product images

OM-D, E-M10 Mark 4, product images

Lumix G110 – Fotos, Videos und Social Media leicht gemacht

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Die ersten Aufnahmen sind „im Kästchen“. Mit dem beigefügten Objektiv 12 bis 32 mm passt sie wieder perfekt in die innere Westentasche. Es hätte sogar noch ein Objektiv dazu gepasst. Das Moduswahlrad auf der rechten Seite bietet viele Möglichkeiten, direkt daneben der plus/minus-Knopf, der auch im intelligenten Aufnahmemodus funktioniert. Schon einmal die ersten Pluspunkt für die Kamera. Auch für das Display, bei dem ich seit langem einmal das Motiv auch bei Sonnenbestrahlung sehe.


Extrem kompakte Systemkamera mit großem MFT-Sensor und 20 Megapixeln, hochauflösendem Sucher, frei beweglichem Display sowie 4K-Video mit OZO Audio-System. Eine Kamera mit dieser Ausstattung, die auch einmal unter der 1000 Euro-Marke liegt. Dürfte deshalb auch für Smartphone-Fotografen eine Überlegung wert sein. Ich habe meist eine Four-Third-Kamera in der einen Innentasche und ein Smartphone in der anderen Innentasche. Eine ideale Kombination! Ein paar Stichwörter zur Kamera: MFT-Sensor 20,1 Megapixel, Lumix-G-Bajonett, starke Bildstabilisierung, Gesichtserkennung und -Tracking, 4k-Foto-Modus, Sucher mit 3,7 Mio. Pixel, 7,5 cm-Touchscreen-LCD-Monitor, variabel schwenkbar, Videoaufzeichnung 4K, Bluetooth Low Energy USB-ladefähig, WiFi 2,4 GHz, Bluetooth 4.2, Mikrofon-Eingang, hochwertiges Nokia Audiosystem, Gewicht 412 Gramm.
Die Panasonic Lumix G110 im Kit mit dem 12-32mm Objektiv wird im Juli 2020 im Handel erhältlich sein. Zusätzlich werden ein Doppelzoom-Kit mit Teleobjektiv so wie auch ein Kit mit dem Stativ-Griff angeboten.
Lumix G110 + 12-32mm Objektiv (Stand: 24.06.2020):
UVP Deutschland: bis 30.06.2020 749,00 € inkl. 19% MwSt. / ab 01.07.2020 730,12 € inkl. 16% MwSt.
UVP Österreich 749,00 € inkl. 20% MwSt.

Demnächst an dieser Stelle etwas mehr Infos.


Wann erscheint eine Kamera, die es mit dem Handy aufnimmt?


Öfters höre ich die Frage, „Fotografierst Du nur noch mit Handy oder gibt es eine Kamera die Du empfehlen würdest, etwa zum gleichen Preis wie ein gutes Fotohandy?“ Ich habe in den letzten 40 Jahren um die 250 Kamera in der Hand gehabt und auch damit fotografiert. Viele davon, in den Jahren, als ich bei Color Foto angestellt war. In letzter Zeit wundere ich mich aber nicht mehr, dass Smartphones immer mehr auf dem Vormarsch sind. Während von dort immer neue Innovationen kommen, frage ich mich, was die Fotoindustrie macht? Jetzt, während der Corona-Zeit wäre es doch nicht schlecht, wenn man von dort mal etwas über neue Kamera hört, die nicht den Wert von einem Kleinwagen haben. Fehlanzeige! Dafür jede Woche Mails von Smartphone-Herstellern. Früher fiel man fast über die Stative von Fotografen, wenn man das Oktoberfest besuchte. Heute ist es schon eine Sensation, wenn man einen Fotografen mit einer Kamera entdeckt. Ja, ich hätte eine Empfehlung für zwei Kameras, die vom Preis inkl. Objektiv noch erschwinglich sind und mit denen ich besonders gerne fotografiert habe. Über diese hatte ich in den hier gezeigten Titel von fotoGEN berichtet. Man sagt sich ja dann, ok warte noch ein Jahr ab, dann ist das nächste Modell dieser Serie noch besser. Pustekuchen – meist wird dann abgespeckt oder man ist regelrecht enttäuscht vom Nachfolger. Diese zwei Kameras hatten eigentlich alles, was ich im Urlaub oder in der Freizeit brauche. Dazu noch ein gutes Foto-Smartphone, fertig. Ich spreche hier nicht von Kameras für Spezialisten, die immer noch die übertriebene Schärfe benötigen, die kein Mensch bei der Betrachtung eines Bildes interessiert, ausser das Bild ziert die Vorderseite von einem Haus. Die beste Bildserie die ich in den letzten Jahren gesehen habe, war völlig unscharf, hing in einem Hotel in Nürnberg auf metergrossen Fotos. Ich spreche von Kameras, bei denen man eventuell sogar vom Handy umsteigen würde oder sie – wie ein Handy – immer dabei hat. Das waren diese hier genannten Kameras. Mal schauen, ob es die Industrie einmal schafft, in dieser Preisklasse eine Kamera anzubieten, bei der man genau so freudig darauf wartet, wie auf ein iPhone 11 oder Huawei 40. Aber ich glaube, das werde ich nicht mehr erleben.
Die zwei Ausgaben sind jetzt noch zusammen für 5.- Euro erhältlich – auf Anfrage. Und in diesen zwei Ausgaben finden Sie auch recht interessante Berichte. Anfrage: magazin-fotogen@detlevmotz.de
PS: Das Huawei P40 stelle ich demnächst mit vielen Fotos vor.

Mit neuesten Technologien

Jetzt auch in Europa erhältlich: Olympus PEN E-PL10

Hamburg, 20. November 2019 – Die neue Olympus PEN E-PL10 bietet eine Vielzahl kreativer Optionen in einem kompakten, leichten und formschönen Gehäuse. Sie ist die perfekte Wahl für Smartphone-Fotografen und Einsteiger, die mehr aus ihren Aufnahmen machen möchten. Selbst mit dem kompakten und vielseitigen 14-42-mm-Zoomobjektiv ist sie auch erstaunlich leicht. Dazu kommen ein einfaches Bedienkonzept, ein kompromisslos schönes Design und eine überzeugende Bildqualität. Die Olympus PEN E-PL10 ist ab sofort in den Farben Weiß, Braun oder Schwarz erhältlich. Preis für den Body: 599 EUR/699 CHF, das Kit inklusive dem M.Zuiko Digital ED 14-42 mm F3.5-5.6 EZ kostet 699 EUR/799 CHF.

 

Fotos: Olympus

Mit Four Third und Smartphone im Urlaub und beim Oktoberfest

OLYMPUS DIGITAL CAMERA, 14 mm (also 28 mm), 1/60 sec, Blende 3,5, ISO 640

Kommentar: Eine Kameraempfehlung ist immer sehr schwierig. Bei einem Bild müsste man fragen „für was ist es denn gedacht?“ Bei einer Kamera-Empfehlung sollte ich fragen „welche Motive fotografierst Du am liebsten?“ Da ich über 55 Jahre fotografiere und recht gezielt 35 Jahre, wäre bei mir die Antwort „Motive auf Reisen“. Dazu habe ich kein Stativ im Gepäck und ich benötige auch keine teuren Farbfilter, wie ich sie noch zur analogen Zeit benutzt habe. Ich bevorzuge diverse Programme wie u.a. Luminar 3/ 4. Ich habe mir eine kleine Kameratasche von Vanguard gekauft, in die zwei Objektive, Putztücher und ein Reiseführer passt. Ok, meist noch eine Coca Cola-Dose. Eine meiner Lieblingskameras ist die Olympus E-M10 Mark III mit dem Pankace 14-42 mm. Dieses Objektiv benutze ich – wie hier – am liebsten für das Oktoberfest oder andere Volksfeste. Denn dann habe ich keine Tasche dabei, sondern in der linken Westentasche innen, die Kamera und in der rechten Westentasche innen, das iPhone. Es hat einen großen Vorteil: Ich habe bei solchen Festen die Hände frei und komme trotzdem zu gestalteten Fotos. Hier zu sehen an einem Bild, das aus der „Oiden Wiesn“ heraus, auf das Riesenrad aufgenommen wurde. Ich weiss nicht wieviele Riesenradbilder ich mit diesem Objektiv bereits fotografiert habe – immer von einem anderen Standpunkt.  Im Bierzelt auf der „Oiden Wiesn“ werden dann zwei oder drei Bilder auf das Smartphone überspielt, bearbeitet und an Instagram usw. geschickt. Die Bildqualität der Kamera ist dafür eigentlich fast zu schade, denn Prints bis DIN A2plus sind kein Problem. Wobei die Original-Bilder und RAWs ja gespeichert werden. Während die Kamera zur Zeit beim Mediamarkt preisgünstig zu erhalten ist, hoffe ich – obwohl ich zufrieden bin – dass demnächst nicht nur teure Kameras bei Olympus erscheinen, sondern eventuell eine EM10 Mark 4 mit ein paar neuen Features.

England – ohne Nebel und Regen

Wieder zurück von einem Kurztrip 5 Tage London. Von Nebel konnte keine Rede sein, nur von 32 bis 39 Grad Hitze. Dabei die „Volkskamera“ und die „Frauen- und Selfiekamera“ von Panasonic. Beide zu einem recht günstigen Preis erhältlich. Ein Bericht erscheint in der Ausgabe Oktober-November-Dezember. Vorab: Beide  haben Vor- und Nachteile. Was aber sicher in keinem Testbericht stehen wird. Die Tragriemen der Kameras sind für 5 Tage bei grösster Hitze ungeeignet. Sie habe ich nach dem ersten Tag abgemacht und die Kameras in einer kleinen Fototasche verstaut, bevor mir der  Hals ganz wundgescheuert  wurde. Hier das erste  Bild mit einer dieser Kameras. Auch eine positive Meldung dazu: Mit beiden geht man gerne stundenlang in London spazieren, weil sie leicht sind und angenehm zu tragen. Wobei man schon damit auffällt, denn 99  % der gesehenen Touristen fotografierten mit einem Handy. Fotografen mit großen, teuren Kameras – völlige Fehlanzeige. Ich sollte aber auch noch meine Frau erwähnen. Erstmalig dass sie nur mit  dem Huawei P30pro einen solchen Kurzurlaub machte und nicht mit ihrer schweren Canon – Ausrüstung. Auch sie ist mit dem Ergebnis der Bilder mehr als zufrieden. Ein Bericht  über die Huawei P30pro war ja schon in der nächsten – stark verspäteten – Ausgabe angekündigt.

 

Vorteil der neuen Fototasche vom VANGUARD, die ich in Zingst entdeckt habe: Es passen ausser zwei Four-Third-Kameras und einem Zusatzobjektiv 45 bis 200 mm (entspricht Kleinbild 90 bis 400 mm) drei Cola-Dosen in ein Fach unter den Kameras. In London das wichtigste Zubehör.
Unterwegs mit der DC-GX880K und DMC-GX80K von Panasonic. Objektiv 12 – 32 mm und 45 – 200 mm. Umgerechnet auf KB also die Brennweiten 24-64 und 90 bis 400 mm. Optimale Brennweiten, wobei ich im Weitwinkelbereich gerne noch extremere Brennweiten bevorzuge (die es auch gibt).

Scannen mit der Kamera

Vor ca. vier Jahren schrieb mir meine Frau einen Bericht „Scannen mit der Kamera“. Damals noch mit der „Canon EOS 5D Mark III“. Nachdem die Kameras inkl. Objektiv kleiner und leichter geworden sind, viel diesmal die Wahl auf eine Four Third-Kamera, „OLYMPUS E-M10 Mark III“. Diesen Beitrag können Sie jetzt als kostenlosen Download mit 7 Seiten (PDF) erhalten. Siehe Einstiegsseite von www.magazin-fotogen.de Auch andere Fotozeitschriften haben in diesem Jahr das Thema ausgiebig beschrieben. Meine Frau dürfte sicher noch etliche Zeit auf diese Art meine Dias scannen, denn trotz „ausmisten“ sind es immer noch um die 20 000 von denen ich die wichtigsten Dias vor dem Müll retten möchte.

Perfektes Zoom: 12 bis 200 mm für Micro Four Thirds-Kameras

Vorab, dieses Motiv ist nicht mit dem 12 bis 200 von Olympus entstanden. Es ist eines der Bilder, die mit einer Panasonic GX8 in Schottland entstanden ist (fotoGEN 4/2016). Mit der Brennweite 14 bis 150 mm an einer Four-Third-Kamera. Viele dieser Motive wären nicht entstanden, denn in Wirklichkeit ist dies ja die Brennweite 28 bis 300 mm (entspricht 35 mm) . Mit dem Verwacklungschutz waren solche Aufnahmen ohne Stativ kein Problem. Egal wie dicht die Menschen um diese Figur (und andere) standen – ich war nah dran. Ohne Objektivwechsel war aber auch eine gute „Totale“ möglich. Gerade auf Reisen, möchte ich nicht mehr einen dicken, schweren Kamerakoffer in der Gegend herumschleppen. Sehr viel unauffälliger kam ich mit einer kleineren, leichteren und damit nicht so schweren Kamera zu guten Porträts in Edinburgh. Dort fand u.a. in der Hauptstrasse das „Festival Fringe“ statt – das größte Kulturfestival der Welt. Ich liebe es !

Als ich die Pressemeldung von Olympus am 12.2. erhielt, dachte ich sofort: Ja, diese Brennweite interessiert mich noch mehr! Sie entspricht mit 12 bis 200 mm einer SLR-Brennweite von 24 bis 400 mm. Auch der Preis dafür – ca. 899 Euro – ist gerechtfertigt, wenn man denkt, was ein 400 mm-Objektiv kostet. Schon mal eine Jubiläums-Überraschung im Olympus-Jahr, die mir gefällt. Jetzt warte ich nur noch auf eine nicht zu schwere Olympus-Four-Third-Kamera, die ich in meine innere Westentasche bekomme. Viele Bekannte von mir wissen: Links ist die Kamera, rechts ist das Smartphone für die schnelle Bearbeitung und Übertragung an Bekannte und Instagram. Das Objektiv soll Ende März erscheinen. Ein schönes Ostergeschenk für Four-Thirds-Fotografen.