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Jetzt auch in Europa erhältlich: Olympus PEN E-PL10

Hamburg, 20. November 2019 – Die neue Olympus PEN E-PL10 bietet eine Vielzahl kreativer Optionen in einem kompakten, leichten und formschönen Gehäuse. Sie ist die perfekte Wahl für Smartphone-Fotografen und Einsteiger, die mehr aus ihren Aufnahmen machen möchten. Selbst mit dem kompakten und vielseitigen 14-42-mm-Zoomobjektiv ist sie auch erstaunlich leicht. Dazu kommen ein einfaches Bedienkonzept, ein kompromisslos schönes Design und eine überzeugende Bildqualität. Die Olympus PEN E-PL10 ist ab sofort in den Farben Weiß, Braun oder Schwarz erhältlich. Preis für den Body: 599 EUR/699 CHF, das Kit inklusive dem M.Zuiko Digital ED 14-42 mm F3.5-5.6 EZ kostet 699 EUR/799 CHF.

 

Fotos: Olympus

Mit Four Third und Smartphone im Urlaub und beim Oktoberfest

OLYMPUS DIGITAL CAMERA, 14 mm (also 28 mm), 1/60 sec, Blende 3,5, ISO 640

Kommentar: Eine Kameraempfehlung ist immer sehr schwierig. Bei einem Bild müsste man fragen „für was ist es denn gedacht?“ Bei einer Kamera-Empfehlung sollte ich fragen „welche Motive fotografierst Du am liebsten?“ Da ich über 55 Jahre fotografiere und recht gezielt 35 Jahre, wäre bei mir die Antwort „Motive auf Reisen“. Dazu habe ich kein Stativ im Gepäck und ich benötige auch keine teuren Farbfilter, wie ich sie noch zur analogen Zeit benutzt habe. Ich bevorzuge diverse Programme wie u.a. Luminar 3/ 4. Ich habe mir eine kleine Kameratasche von Vanguard gekauft, in die zwei Objektive, Putztücher und ein Reiseführer passt. Ok, meist noch eine Coca Cola-Dose. Eine meiner Lieblingskameras ist die Olympus E-M10 Mark III mit dem Pankace 14-42 mm. Dieses Objektiv benutze ich – wie hier – am liebsten für das Oktoberfest oder andere Volksfeste. Denn dann habe ich keine Tasche dabei, sondern in der linken Westentasche innen, die Kamera und in der rechten Westentasche innen, das iPhone. Es hat einen großen Vorteil: Ich habe bei solchen Festen die Hände frei und komme trotzdem zu gestalteten Fotos. Hier zu sehen an einem Bild, das aus der „Oiden Wiesn“ heraus, auf das Riesenrad aufgenommen wurde. Ich weiss nicht wieviele Riesenradbilder ich mit diesem Objektiv bereits fotografiert habe – immer von einem anderen Standpunkt.  Im Bierzelt auf der „Oiden Wiesn“ werden dann zwei oder drei Bilder auf das Smartphone überspielt, bearbeitet und an Instagram usw. geschickt. Die Bildqualität der Kamera ist dafür eigentlich fast zu schade, denn Prints bis DIN A2plus sind kein Problem. Wobei die Original-Bilder und RAWs ja gespeichert werden. Während die Kamera zur Zeit beim Mediamarkt preisgünstig zu erhalten ist, hoffe ich – obwohl ich zufrieden bin – dass demnächst nicht nur teure Kameras bei Olympus erscheinen, sondern eventuell eine EM10 Mark 4 mit ein paar neuen Features.

England – ohne Nebel und Regen

Wieder zurück von einem Kurztrip 5 Tage London. Von Nebel konnte keine Rede sein, nur von 32 bis 39 Grad Hitze. Dabei die „Volkskamera“ und die „Frauen- und Selfiekamera“ von Panasonic. Beide zu einem recht günstigen Preis erhältlich. Ein Bericht erscheint in der Ausgabe Oktober-November-Dezember. Vorab: Beide  haben Vor- und Nachteile. Was aber sicher in keinem Testbericht stehen wird. Die Tragriemen der Kameras sind für 5 Tage bei grösster Hitze ungeeignet. Sie habe ich nach dem ersten Tag abgemacht und die Kameras in einer kleinen Fototasche verstaut, bevor mir der  Hals ganz wundgescheuert  wurde. Hier das erste  Bild mit einer dieser Kameras. Auch eine positive Meldung dazu: Mit beiden geht man gerne stundenlang in London spazieren, weil sie leicht sind und angenehm zu tragen. Wobei man schon damit auffällt, denn 99  % der gesehenen Touristen fotografierten mit einem Handy. Fotografen mit großen, teuren Kameras – völlige Fehlanzeige. Ich sollte aber auch noch meine Frau erwähnen. Erstmalig dass sie nur mit  dem Huawei P30pro einen solchen Kurzurlaub machte und nicht mit ihrer schweren Canon – Ausrüstung. Auch sie ist mit dem Ergebnis der Bilder mehr als zufrieden. Ein Bericht  über die Huawei P30pro war ja schon in der nächsten – stark verspäteten – Ausgabe angekündigt.

 

Vorteil der neuen Fototasche vom VANGUARD, die ich in Zingst entdeckt habe: Es passen ausser zwei Four-Third-Kameras und einem Zusatzobjektiv 45 bis 200 mm (entspricht Kleinbild 90 bis 400 mm) drei Cola-Dosen in ein Fach unter den Kameras. In London das wichtigste Zubehör.
Unterwegs mit der DC-GX880K und DMC-GX80K von Panasonic. Objektiv 12 – 32 mm und 45 – 200 mm. Umgerechnet auf KB also die Brennweiten 24-64 und 90 bis 400 mm. Optimale Brennweiten, wobei ich im Weitwinkelbereich gerne noch extremere Brennweiten bevorzuge (die es auch gibt).

Scannen mit der Kamera

Vor ca. vier Jahren schrieb mir meine Frau einen Bericht „Scannen mit der Kamera“. Damals noch mit der „Canon EOS 5D Mark III“. Nachdem die Kameras inkl. Objektiv kleiner und leichter geworden sind, viel diesmal die Wahl auf eine Four Third-Kamera, „OLYMPUS E-M10 Mark III“. Diesen Beitrag können Sie jetzt als kostenlosen Download mit 7 Seiten (PDF) erhalten. Siehe Einstiegsseite von www.magazin-fotogen.de Auch andere Fotozeitschriften haben in diesem Jahr das Thema ausgiebig beschrieben. Meine Frau dürfte sicher noch etliche Zeit auf diese Art meine Dias scannen, denn trotz „ausmisten“ sind es immer noch um die 20 000 von denen ich die wichtigsten Dias vor dem Müll retten möchte.

Perfektes Zoom: 12 bis 200 mm für Micro Four Thirds-Kameras

Vorab, dieses Motiv ist nicht mit dem 12 bis 200 von Olympus entstanden. Es ist eines der Bilder, die mit einer Panasonic GX8 in Schottland entstanden ist (fotoGEN 4/2016). Mit der Brennweite 14 bis 150 mm an einer Four-Third-Kamera. Viele dieser Motive wären nicht entstanden, denn in Wirklichkeit ist dies ja die Brennweite 28 bis 300 mm (entspricht 35 mm) . Mit dem Verwacklungschutz waren solche Aufnahmen ohne Stativ kein Problem. Egal wie dicht die Menschen um diese Figur (und andere) standen – ich war nah dran. Ohne Objektivwechsel war aber auch eine gute „Totale“ möglich. Gerade auf Reisen, möchte ich nicht mehr einen dicken, schweren Kamerakoffer in der Gegend herumschleppen. Sehr viel unauffälliger kam ich mit einer kleineren, leichteren und damit nicht so schweren Kamera zu guten Porträts in Edinburgh. Dort fand u.a. in der Hauptstrasse das „Festival Fringe“ statt – das größte Kulturfestival der Welt. Ich liebe es !

Als ich die Pressemeldung von Olympus am 12.2. erhielt, dachte ich sofort: Ja, diese Brennweite interessiert mich noch mehr! Sie entspricht mit 12 bis 200 mm einer SLR-Brennweite von 24 bis 400 mm. Auch der Preis dafür – ca. 899 Euro – ist gerechtfertigt, wenn man denkt, was ein 400 mm-Objektiv kostet. Schon mal eine Jubiläums-Überraschung im Olympus-Jahr, die mir gefällt. Jetzt warte ich nur noch auf eine nicht zu schwere Olympus-Four-Third-Kamera, die ich in meine innere Westentasche bekomme. Viele Bekannte von mir wissen: Links ist die Kamera, rechts ist das Smartphone für die schnelle Bearbeitung und Übertragung an Bekannte und Instagram. Das Objektiv soll Ende März erscheinen. Ein schönes Ostergeschenk für Four-Thirds-Fotografen.