Welche Programme nimmst Du?

Zwischenzeitlich hat es sich herum gesprochen, dass ich gerne mit Apps auf dem iPhone arbeite. Zwischendurch kommt die Frage, mit welchen Programmen ich auf meinem PC arbeite. Vorab: Ich arbeite mit einem schon etwas älteren Mac und bin zufrieden, wenn meine „Lieblingsprogramme“ laufen. Eine davon nehme ich gerne für digitale Daten von meinen alten Dias. Diese scannt mir zwischendurch einmal  meine Frau. Das es aber noch TAUSENDE x TAUSEND sind, die in meinem Hobbyraum liegen, ist die Abmachung: Nur die Besten und Wichtigsten wählen. Deshalb bin ich seit Jahren am auswählen, welche ich nehmen könnte. Danach werden die „Dia-Daten“ alle mit Luminar bearbeitet. Die meisten sehen danach aus wie neu oder bekommen einen völlig anderen Look. Anbei sehen Sie Programme, die ich am meisten nutze. Als nächstes zeige ich Ihnen nochmals sechs Programme, die alle von der Firma AKVIS kommen. Sie bietet endlos viele Programme für jeden Zweck. Manchmal höre ich, wer Programme für die Fotografie benutzt kann nicht fotografieren. Ich persönlich meine, derjenige ist eher in der Vergangenheit stehen geblieben, denn Photoshop und Lightroom sind Programme. Und in fast jeder Kamera sind Intelligente Programme. Die Zeit läuft auch in der Fotografie gnadenlos weiter…. 

Vom aufwändigen Tableau zur schnellen Layout-Vorlage

Ein Spezialist für Tableaus war und ist Prof. Harald Mante.  Seine Spezialität – das 9er-Tableau. Vorgeführt per Dias auf einer Leuchtquelle, als es noch keine Photoshop gab. Jahre später gab es Anweisungen, wie man dieses Tableau per Photoshop am schnellsten fabrizieren konnte. Da ich mit Color Foto und Harald Mante viele Workshops hatte, als Begleitperson, bekam ich immer wieder neue Motive in dieser Art zu sehen. Ich glaube, zwei Dinge haben mich geprägt: Farbigkeit in den Bildern und Tableaus.

Heute, 25 Jahre später, sind durch Instagram und diverse Programme auch diese „9er-Tableaus & Collagen“ verstärkt zu sehen.  Was mich dabei wundert, sind die Ausführungen in manchen Fotogruppen, die ich in Facebook finde. Da werden endlose Rezepte geteilt, wie man über Photoshop einen Rahmen bzw. eine Collage „basteln“ kann. Dabei gibt es endlos viele Programme, mit denen ich mir diese Arbeit sparen kann. So sind zwischenzeitlich etwa 800 Bilder in dieser Art bei mir entstanden, die man auch auf Instagram teilweise sehen kann. Wer fotoGEN oder Color Foto liest, hat schon einiges über diese Programme erfahren. In der nächsten Ausgabe von Color Foto, werden wieder Foto mit ein Layout-Programm veröffentlicht, das Hunderte solcher Layouts bietet – auch Collagen. Kostenlos oder gegen einen Aufpreis von 19.99 Euro im Jahr(!) noch mehr Vorlagen.

Ich muss sagen, noch nie ging eine persönliche Geburtstagskarte oder eine bestimmte Zusammenstellung schneller. Und dass so langsam das Interesse daran wächst, merke ich auch an manchen Mails oder Fragen in Facebook an mich. Die hier gezeigten Vorlagen sind jeweils in 5 Minuten entstanden – wenn eine Schrift dabei ist. Die anderen – nach Auswahl der Bilder – in einer Minute. Man sieht auch, dass Rahmen nicht gleich Rahmen sind. Der dicke schwarze Zierstreifen an einem Blumenbild, der wie ein Trauerrand wirkt, hat damit vielleicht 2020 mal ausgedient.

Entdeckt in Zingst – Meldung 4

In Zingst ausprobiert: iXpand DRIVE. Er ist etwa 6 cm lang, passt an das iPhone – und in den Geldbeutel. Er sichert die Fotos/Videos auf dem iPhone und überträgt die Daten auf Wunsch auch auf den Mac oder TV. Bei meinen „Spielereien“ mit diversen Apps das optimale Gerät um mein iPhone von den diversen Bildern zu befreien. Zum Sonderpreis mitgenommen und sehr zufrieden.

Die „Spielereien“ mit diversen Apps finden Sie in jeder Ausgabe von COLOR FOTO auf zwei Seiten. Die  nächste Ausgabe zeigt ein Foto-App das süchtig machen kann! Jeweils ein App wurde in den letzten 3 Ausgaben vorgestellt.

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Best Imaging Software Luminar 2017

Zitat

 

Beispiefotol: Detlev Motz. Originalbild links und in ein paar Minuten bearbeitetes Bild rechts. Bläulicher Farbstich entfernt, Blüten mit „Detailverbesserung“ bearbeitet. Alles mit 2 Reglern. Jetzt ginge die künstlerische Arbeit erst richtig los mit Luminar.

Skylum Software (vormals Macphun) ist ein in Washington beheimateter Entwickler von Bildbearbeitungssoftware, dessen erklärte Mission es ist, komplizierte Bildbearbeitung einfach und benutzerfreundlich zu machen. Schon jetzt haben Skylums Bildbearbeitungsprogramme dutzende Preise gewonnen, darunter „Best of the Year“ Preise von Apple in 6 aufeinander folgenden Jahren. Luminar >>> wurde von der TIPA als „Best Imaging Software 2017“ und von den Lucie Technical Awards im Oktober 2017 als „Best Software Plugin“ ausgezeichnet. Aurora HDR wurde von Apple als „Best Mac App of 2017“ ausgewählt. Ich gebe  zu, ich bin bekennender Fan dieser Software aus mehreren Gründen. Hauptgrund: Sie ist einfach zu bedienen und hat doch endlos  viele Möglichkeiten. Sie muss  nicht gemietet werden! Sie ist  günstig und trotzdem gut. Sie bietet laufend neue Updates und neue Presets. Ich würde sagen, kommt  demnächst die Bibliothek dazu, nimmt sie es mit Adobe Lightroom auf. Eine Wucht ist bereits jetzt der neue Filter mit künstlicher Intelligenz. Überschärfte Bilder kann es eigentlich mit diesem Programm nicht mehr geben, denn sie arbeiten Details nur dort heraus, wo Sie diese benötigen. Nicht über das ganze Bild. Und so nebenbei: Sie hat mir bisher noch jedes RAW von Kameras geöffnet, die ich für einen Erfahrungsbericht hatte.

Schauen Sie sich das Programm Luminar auf diesem Link >>> einmal genau an und holen Sie sich die Testversion. Ist natürlich auch in deutscher Sprache! Sie werden auf diesem Blog auch immer die neuesten Infos über die Programme von Skylum finden. Auch auf den Workshops  von mir, werden diese Programme eingesetzt. Demnächst sehen Sie hier auch weitere Vorher/Nachher-Bilder. Keine Werbebilder der Firma sonder Fotos von mir. Auch Ihre Vorher-Nachher-Fotos sind gefragt, wenn sie mit dem Programm arbeiten. Tipp: Wer auf Facebook ist, findet dort auch eine Luminar-Gruppe. Dazu Videos in deutscher Sprache und auch ein Buch ist erschienen. Demnächst mehr.

Vorher&Nachher: Der Ausschnitt/Filter macht ein Bild daraus

Sieht man sich die linke Aufnahme an, denkt man an einen etwas größeren Aufwand für dieses Blumenbild. Die Originalaufnahme sehen Sie rechts. Meine Frau hielt den Blumenstrauß mit Vase gegen den Himmel, da ich die Sicht von unten wollte. Dazu kam eine Überbelichtung um 2 Blenden, da die normale Blende bei hellem Himmel bekanntlich einen zu dunklen Blumenstrauss ergibt. Zu sehen sind noch die Bäume und oben ein Teil des Balkons. Jetzt wurde im Programm alles weggeschnitten, was den Bildeindruck stört. Der Strauss ist jetzt  vor einem weissen Himmel zu sehen. Noch ein Porträtfilter dazu, um eine etwas duftige Szenerie zu bekommen – fertig. So kann ein Tulpenfotos ohne störendes Umfeld wie im Studio fotografiert wirken.. Man mag es ja nicht immer „naturalistisch“ sondern etwas „kreativ“. In diesem Fall waren weder Lampen noch ein Studio notwendig sondern nur ein anderer Ausschnitt und noch ein nachträglicher Porträtfilter/Preset.

Polaroid ist wieder „IN“. Auch als App?

Über das Polaroid-App FX aus dem App-Store hatte ich schon berichtet. Während es einige Zeit vor  sich „hindämmerte“ kamen nun innerhalb kürzester Zeit zwei Updates mit  neuen Rahmen und neuen Möglichkeiten. Unter anderem auch für Collagen mit Pola-Bildern, die man über das iPhone usw. erstellen kann. Eine ganz witzige Sache. Sicher nicht  für die Einsendung bei bei Wettbewerben gedacht, aber für  die liebe Verwandtschaft oder für ein Jahrbuch. Denn diese neuen Hintergründe lassen sich auch gut für Collagen verwenden. Und es geht recht schnell !

In Color Foto finden Sie übrigens zur  Zeit –  im 2. Teil meiner Besprechung – die Möglichkeiten mit PRISMA. Ein recht  interessantes App, bei dem man viel Zeit einplanen sollte. Nicht weil es so langsam ist, sondern weil es viele Malstile gibt und man aus der Spielerei nicht mehr aufhören kann. Mit Zukauf nochmals über 200 Malstile und eine bessere Auflösung. Im 3. Teil, in der Ausgabe Juni, finden Sie ein App für Fotografen, die Serien, Sequenzen und Tableaus lieben. 

Alte Dias wie neu !

Die hier gezeigten Bilder sind keine Sensation. Ausser, dass sie vor 35 Jahren bei einem Umzug entstanden sind – auf Diamaterial.  Hier sehen Sie diese, neu „aufgefrischt“. Dazu war weder ein Scanner noch ein teures Scannerpogramm notwendig. Trotzdem ist in den roten Kleidungsstücken der Stoff scharf abgebildet. Wer Dias heute nur wegwirft, verliert als Fotograf ein Teil seines Lebensabschnitts. Dazu kommt, dass man die Motive eher als Erinnerungsstück sieht und damit nicht auf Postergrösse printet. Dafür gibt es heute, im digitalen Zeitalter, viele Möglichkeiten, solche Motive zu nutzen. In der gezeigten Ausgabe vom Dezember 2017 (erhältlich auf www.magazin-fotogen.de) hatte meine Frau schon beschrieben, wie man – ohne teure Anschaffungskosten – zu guten, digitalen Dateien kommt. Der Rest macht für mich ein Programm, das mit dem Filter „Detailverbesserung“ fast schon unwahrscheinliches leistet. Nicht das ganze Bild wird wie so oft „Überschärft“ sondern nur der  Teil, den ich wünsche. Dazu kommt, dass dieses Programm noch endlos viele andere Presets und Filter liefert. Darunter sogar einen „intelligenten Filter“ der ebenfalls erstaunliches leistet.

In dieser Ausgabe finden Sie auch einen Bericht über die OM-D E-M10 Mark III. Sie hat zwischenzeitlich bei Tests in dieser Preisklasse (um die 700 Euro mit  Objektiv)  bestens abgeschnitten. Damit wurden auch die Dias in bester Qualität  abfotografiert.

AKVIS Coloriage 11: Schwarz-Weiß-Fotos kinderleicht einfärben!

AKVIS gibt die Veröffentlichung von AKVIS Coloriage 11 bekannt. Die Software ermöglicht das Einfärben von Schwarz-Weiß-Fotos und das Ersetzen von Farben in Farbfotos. Die Version 11 bietet die neue Favoriten-Kategorie in der Farbbibliothek, das Protokollpinsel-Werkzeug, Unterstützung für RAW- und PSD-Dateien in der Standalone-Version, einige Schnittstellenverbesserungen und weitere Änderungen. Mit AKVIS Coloriage kann man mit Farben in Fotos experimentieren: Schwarz-Weiß-Fotos kolorieren und Farben in Farbbildern ersetzen. Die Software ist schnell zu erlernen und einfach zu bedienen. Sie müssen nur jedem Objekt eine bestimmte Farbe zuweisen. Das Programm erkennt automatisch den Rand des Objekts und wendet die neue Farbe auf präzise und realistische Weise an. Es eignet sich gleichermaßen zum Einfärben von Porträts, Landschaften, Straßen- und Architekturszenen.

Mehr dazu demnächst auch in fotoGEN, wenn wir das Programm genauer ausprobiert haben.

Das neue Aurora HDR 2018 für Mac/Windows

In den letzten Jahren wurde Aurora HDR zum Branchenstandard für HDR-Bildbearbeitung auf dem Mac. Heute beginnt eine neue Ära mit der Veröffentlichung des Aurora HDR 2018 für Mac und Windows zusammen mit einer 14-tägigen Probeversion unter aurorahdr.com>>>. Dank Tone-Mapping der nächsten Generation in Aurora HDR 2018 entstehen sofort besonders realistische HDR-Bilder, wodurch überzeugende Resultate noch einfacher zu erreichen sind – auch ohne weitere Bearbeitung. Beim Zusammenfügen von Belichtungsreihen analysiert der Algorithmus jedes Bild separat, dabei erkennt er dunkle und helle Bereiche und passt deren Detailgrad an, was zu einem sehr natürlich wirkenden HDR-Bild führt. Beim Verarbeiten eines Einzelbildes verstärkt der Tone-Mapping-Algorithmus die Farben und verbessert dunkle und helle Bereiche. Der neue HDR-Verbesserungsfilter geht noch einen Schritt weiter, er fügt dem Bild Details und Klarheit hinzu, um es lebendiger wirken zu lassen, ohne dabei künstliche Lichtsäume zu erzeugen oder die Bearbeitung zu „übertreiben“. Die vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche macht die HDR-Bildbearbeitung effizienter und angenehmer, was die Bearbeitung beschleunigt, und den Arbeitsablauf verkürzt.

Auch für LUMINAR 2018 steht ein neues Update bereits. Ausserdem finden Sie auf Youtube immer mehr Videos, die Ihnen zeigen, was sie mit Luminar alles machen können. Interessant dieses Video>>, was Luminar kann – Lightroom aber nicht.

 

Apps mit immer neuen Presets

Heute bekam ich wieder ein Update, über eines meiner vielen Foto-Apps. Leider mit so vielen Vorlagen, dass ich mich nicht einigen konnte, was nehme ich denn jetzt? Nach dem dritten Versuch stieß ich auf dieses App bzw. eines der vielen Vorlagen, das für mich „zwischen zwei Welten“ vermittelt. Meine Frau hatte einen Tag zuvor das Bild mit der Olympus in der Hand, als Serie und Video aufgenommen, für Facebook. Also ausprobiert als Doppelbelichtung: Ich muss sagen, über das Ergebnis war ich selbst überrascht. Die Größe endet zwar bei 1200 Pixel, aber dies würde hier für ein formatfüllendes Bild locker reichen. Wer gerne mit iPhone oder einem anderen Smartphone fotografiert, in der Januar-Ausgabe wird es wieder ein paar neue Programme geben. Und einen Tipp dazu, welches App Ihnen jeden Tag sagt, wann es ein neues App kostenlos (!) oder in neuer Form gibt. Damit habe ich bereits eine Menge Geld gespart. Dafür habe ich zwischenzeitlich soviele verschiedene Presets und Filter, dass ich damit einen Monat spielen könnte. Stoff für meine nächsten „Kitsch&Kunst-Fotos“ habe ich genug. Mit dieser Serie bewege ich mich in meinen zwei Welten. Na ja, vielleicht kommt aber doch bald wieder ein neues App mit neuen Presets 🙂

Macphun wird zu Skylum !

Als erfolgreicher und preisgekrönter Softwareentwickler für Mac ist Macphun seit 2008 bekannt. Auf die Windows-Plattform bringt die Firma in diesem Jahr seine beiden Flaggschiff-Produkte Aurora HDR und Luminar. Der Name wird sich demnächst ändern, von Macphun in Skylum. Einer der Gründe ist, dass die Firma ab sofort nicht nur Programme für Mac entwickelt. Die Namensänderung wird allmählich stattfinden. Sie werden in diesem Jahr weiterhin den Namen Macphun verwenden, und Anfang 2018 werden sie komplett zu Skylum wechseln. Da die Firma ehrgeizige Pläne hat, sollte man den Namen der Firma SKYLUM im Hinterkopf behalten. In einer Zeit, in der Adobe seinen Photoshop und Lightroom-Produkte nur noch „vermietet“, kann man sich über Programme die günstig und  trotzdem gut sind, nur freuen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich arbeite seit der ersten Stunde mit Programmen wie Tonality CK, Luminar, Intensify und Aurora und bin damit sehr zufrieden.

 

fotoGEN: Beste Reisekamera in dieser Preisklasse!

Wieder ist ein Erfahrungsbericht zu Ende und die OM-D E-M10Mark III geht nächste Woche wieder zurück. Wer die neue OM-D E-M10 Mark III bereits besitzt (warum kann ich mir die Bezeichnung nicht merken, ohne auf die Pressemeldung zu schauen) hat einige Kreativfilter dazu bekommen. Wer die Einstellung RAW und JPG wählt, erhält mit dem RAW die Originalaufnahme und dazu auf dem JPG die „Kreativaufnahme“. Er kann dann immer noch entscheiden, welche ihm besser gefällt. Oder er schiebt sie per WLAN direkt auf sein iPhone und macht dort mit anderen Filtern weiter. Oder wie es üblich wird in sozialen Netzwerken, er frägt was den anderen besser gefällt und löst eine endlose Diskussion aus

Mein Fazit ob es die beste Reisekamera ist: JA! denn für diesen Preis bekommen Sie zur Zeit  keine bessere Kamera mit Wechselobjektiven, die man auch gerne auf Reisen mitnimmt. Unter anderem war es bei mir ein Kurztrip nach Linz und das Oktoberfest. Ausserdem haben wir mit ihr alte SW-Fotos abfotografiert und Dias in digitale Daten verwandelt, mit einem Zubehör von NOVOFLEX.  Mehr dazu in der nächsten fotoGEN.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bildausgabe per RAW ohne Kreativfilter zur Weiterbearbeitung.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Bildausgabe per JPG in bester Qualität mit einer der vielen Kreativfilter