Zingst: Buchbar ab 1. Februar 2018

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Foto: Detlev Motz

Zum Umweltfotofestival »Horizonte zingst« bietet die Fotoschule Zingst über 100 Workshops mit internationalen Referenten. Von den Besten lernen: Heinz Teufel, Steve Thornton, Uwe Ommer, Guido Karp, Francois Delebeque, Felix Rachor, Dirk Bleyer sind nur einige Namen, die begeistern. Ab dem 01. Februar 2018 sind die Workshops auf der Internetseite des Festivals buchbar: www.horizonte-zingst.de

„Maritime Kunst“ – ein klares „ja“ zu den gezeigten Werken

Auf der Ausstellung „BOOT“ in Düsseldorf gab es u.a. auch eine große Halle mit „maritimer Kunst“. Ich muss zugeben, es war eine der interessantesten Ausstellungen, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Was Künstler aus Meer-Wolken-Wasser-Wellen-Schiffe-Leuchttürme-Strand“ alles hervorzaubern – mit immer neuen Ideen – war beeindruckend. Das Fotografieren in dieser Halle war aber verboten, was zu verstehen ist.

Wie oft habe ich in meinem Leben schon Bilder von Leuchttürmen gesehen. Von schlecht bis sensationell gut, alles was diese Bauwerke einem Fotografen als Motiv hergeben. Begeistert war ich aber über die Bilder von Thomas Kubitz. Er hat sicher jeden Leuchtturm an der Ost- und Nordsee bereits abgelichtet. Nein falsch, er hat sie gemalt und in seinen Bildern interessant interpretiert. Das ist oft der Unterschied zu den „Ablichtungen“ von Fotografen.  Nun gibt es auch ein Buch darüber, das mir sehr gut gefallen hat. Es heisst „Moin, moin… eine malerische Reise“. Ein Bildband den man gerne betrachtet und in ihm blättert. Einfach mal auf seine Webseite www.thomas-kubitz.com gehen. Das Buch kostet 48,- Euro und ist bei ihm erhältlich. 150 Abbildungen, Format 24,5×31 cm, Hartcover, 170 Seiten.

Das muss gesagt werden: Manchmal spielt wirklich der Zufall mit. Ein paar Wochen später, als ich diese Zeilen oben geschrieben habe, sehe ich in Facebook ein Bild von einem grünen Leuchtturm, der ebenfalls von Thomas Kubitz gemalt wurde. Aber auch einer meiner Wettbewerbsteilnehmer hat ein Bild von diesem Leuchtturm auf Facebook stehen und auf der „fotocommunity-Seite“. Dieser zeigt sich eingefroren bis zur Dachkante. Es gibt also auch bei Leuchttürmen noch Bilder die mich wirklich überraschen können. Ich schätze, er wird damit einige Wettbewerbe gewinnen. 

Düsseldorf: Staunen in Halle 6

Ich muss zugeben, eine Messe wie die BOOT in Düsseldorf ist nicht unbedingt mein Revier. Dort fühlt sich meine Frau wohl, hauptsächlich in den Hallen 3 und 4. Ein Besuch in Halle 6 zeigte mir aber, dass ich früher in der falschen Gehaltsklasse gearbeitet hatte. Denn hier waren die schönsten Jachten zu finden. Unter anderem eine Superjacht mit dem Namen „Princess“. Sie ist 35 Meter lang und das grösste Schiff, das in dieser Halle je zu sehen war. So um die 15 Millionen muss man schon auf den Tisch blättern, nach oben keine Grenzen, je nach Ausstattung. Über Rolltreppen kommt man auf eine Empore, um die dort ausgestellten Jachten von oben zu sehen. Selbst das hier gezeigte Panorama kann nicht zeigen, was hier an Luxus-Jachten vertreten ist. Alleine diese Halle hat sich schon gelohnt, einmal auf der BOOT gewesen zu sein. Was es noch zu entdecken gab, demnächst auf diesem Blog.

Messe Boot – Düsseldorf

Zurück von der Messe Boot in Düsseldorf. Eine interessante Veranstaltung, bei dem es teilweise auch um Fotografie ging. Zu sehen waren einige Kamerafirmen, mit eher unauffälligen Ständen und auch einige wenige Fotovorträge gab es. Wer gesehen hat, wie Kinder und Jugendliche die diversen Tauchbecken umlagerten, um einen Tauchgang zu riskieren, der weiss auch, dass diese sicher ebenfalls einmal, zur Unterwasser-Fotografie neigen. Passend dazu ein Vortrag: In 12 Minuten zu besseren Bildern. Wozu andere 90 Minuten labern, zeigte der Fotograf auf was es bei guten Unterwasserfotos ankommt. Einige der Fotos stammten von seinen Kindern – besser wie so manches Bild von Erwachsenen. 

Idee steht fest – jetzt kommt die Planung

Egal welche Location oder Attraktion man fotografiert, es sollte bereits eine gewisse Idee vorhanden sein, wie man am Besten in der vorhandenen Zeitspanne vorgeht. Dies ist bei einem Besuch mit dem Bus in Pullman City, Eging am See, genau so. Abfahrt 10 Uhr in Erding, Ankunft wieder gegen 20 Uhr. Vorteil: Man kann in den ca. 5 bis 6 Stunden die Fotografie ruhig angehen und auch etwas mehr Glühwein trinken ohne Angst vor Polizeikontrollen.  Vorab habe ich aber die Programmpunkte ausgedruckt und kann wählen, was ich fotografieren möchte. Da ich die „Blaue Stunde“ noch mitnehmen kann, gehört diese auch auf das Programm. Wann diese beginnt und endet kann ich auf einem App im iPhone ablesen – und noch viele andere Daten. Vorher muss ich aber wissen, wo der Standpunkt für das jeweilige Motiv am Besten ist. Klar, zwei volle Akkus und Speicherkarten sind dabei.  Was ich nicht beeinflussen kann, ist das Wetter. Aussicht: Kalt und zwischendurch Schnee. Freude ! Heute ist die Aussicht: 3 Grad plus und eventuell Regen.  Weniger Freude! Wenn man sich auf etwas nicht verlassen kann, ist es das Wetter. Was viele Fotografen vergessen: Wer „Standl-Besitzer“ fotografiert, sollte fragen – und zwar zeitlich, wenn wenig los ist ! Dazu gehört auch, dass man denjenigen ein Bild zusendet. Das wird leider zu oft vergessen.  Und ja, es kann auch eine Absage geben. Damit muss man leben – aber es gibt genügend Stände und ich habe selten eine Absage erhalten. Tipp: Der Santa Claus und sein Band sind schon einen Besuch wert – Spitzenklasse !

Motivbereich: Weihnachts- und Christkindlmärkte

Ab November beginnt wieder die Zeit der Christkindlmärkte/Weihnachtsmärkte. Ich beginne mit diesem Motivbereich wieder am 18.11. in Pullman City. Leider sind diese Motive selten verschneit, weil es oft erst ab Januar Schneefall gibt. Egal, Motive gibt es genügend. In fotoGEN zeigen wir Ihnen ein paar Bilder aus Nürnberg, München und Eging am See.  Es kann ein buntes Motiv sein, wie hier, es kann mit Menschen sein oder mit Aktionen, die auf dem Markt stattfinden. Hier ein Terminkalender für Bayern>>>

Tipp: Wenn Sie auch noch Spaß haben möchten, eventuell zusammen mit ihrer Familie – lassen sie den Störfaktor Stativ daheim und fotografieren Sie mit kleiner Ausrüstung.

Die beliebteste Sehenswürdigkeit in Deutschland !

Meine Frau und ich waren anscheinend mal wieder zur rechten Zeit am richtigen Ort. Vom Miniatur Wunderland gibt es gleich zwei interessante Meldungen: Am 16.8. feierte das Wunderland in Hamburg seinen 16. Geburtstag. Einen Tag später kam der 16-millionste Besucher.  Die Krönung ist aber sicher, das Mini Wunderland wurde im zweiten Jahr hintereinander zur beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschland gewählt. In der jetzigen Ausgabe von fotoGEN gibt es einen 10seitigen Bildbericht über unseren Besuch. Die Aufnahmen wurden alle mit zwei Pro-Objektiven von Olympus gemacht. Der Unterschied zwischen den Fotos, welche ich 2004 aufgenommen habe und diesmal mit zwei Top-Objektiven und einem Top-Verwicklungsschutz in der OM, war für mich deutlich zu sehen. Es gab viel mehr Möglichkeiten, die kleinen Figuren knackscharf zu fotografieren und vom Hintergrund abzuheben. Siehe auch Bericht www.magazin-fotogen.de>>> Ich sage es eigentlich sehr selten, aber dieses „Wunderland“ ist sein Eintritt mehr als Wert. Die Augen bekommen kräftig etwas zu tun! Tipp: Als begeisterter iPhone-Fotograf muss ich sagen, im Mini-Wunderland sollten Sie es in der Hosentasche lassen. Hier benötigen Sie eine Kamera mit mehr Möglichkeiten und ein leichtes Teleobjektiv. Dann schauen Sie lieber nach den „kleinen Gags“, welche den Machern bei manchen Figuren eingefallen sind.

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Treffen im Sommergarten am Herbstfestgelände

Erstmalig trafen sich Mitglieder des Fotoclub Erding mit mir im Biergarten in Erding. Eigentlich heisst es jetzt „Sommergarten“ und „die Drei“ waren recht zufrieden mit dem, was sie gesehen, gegessen und getrunken haben. In dieser Umgebung lässt es sich erheblich besser über die Fotografie fachsimpeln, wie in den sozialen Medien. Es geht nichts über ein persönliches Treffen. Das Herbstfest mit seinen Motiven ist übrigens nur 50 Meter weiter. Start am Freitag 16.30 Uhr. Der „Sommergarten“ hat bei schönem Wetter aber ebenfalls geöffnet.

CINECITTA oder CINEPLEX – von Katzen und Menschen

Meine Frau und ich sind Kinoliebhaber und wollten natürlich als Katzenfreunde auch diesen Film zum Weltkatzentag anschauen, der nur zu diesem Zeitpunkt lief. Kleines Problem: Sie war an diesem Dienstag in Nürnberg, ich wieder in Erding. Der Film lief aber in beiden Kinos. Im CINECITTA in Nürnberg und im CINEPLEX in Erding. Meine Frau konnte bei schönstem Sonnenuntergang (siehe eines ihrer Bilder) einen Spaziergang zum CINECITTA machen, vorbei an dieser Kirche in der Innenstadt. Ein Platz im fast ausverkauften Kinosaal 7 war für Sie reserviert. Zur gleichen Zeit hatte Petrus mit mir ein Einsehen und hörte mit dem Dauerregen auf. Ich fuhr bei eher schlechtem Wetter zum CINEPLEX in Erding. Dort war in Kino 8 der Film ebenfalls zu dieser Zeit zu sehen. Nach dem Besuch konnten wir uns am Telefon noch über diesen Film unterhalten. Trotzdem bin ich froh, wenn wir den nächsten Film am Donnerstag, wieder gemeinsam sehen können.

Zum Film selbst: Ein schöner Film für Katzenfreunde, der die Geschichte von einigen der tausend Katzen in Istanbul zeigt, die herrenlos durch die Gegend streifen. Wobei er auch die Menschen zeigt, welche die Katzen immer wieder versorgen. Ein Film, der mehr Sympathien für die türkische Bevölkerung bringt, wie das ganze politische Gelaber auf Facebook, Und falls sich jetzt jemand über die herrenlosen Katzen aufregt, alleine in Bayern sind es 300 000 ! Im Jahr landen alleine in Erding bis zu 400 im Tierheim. Geschimpft wird aber – natürlich in Facebook – über die Tierquälereien im Ausland. Scheinheilige Welt.

NÜRNBERG – SEHEN UND ERLEBEN

Es gibt Städte, die sind wirklich  eine Reise wert. Dazu zählt für mich auch Nürnberg. Da meine Frau für einige Tage in Nürnberg arbeitet, war klar – ich muss nach Nürnberg. So hatte ich an einem Donnerstag viel Zeit, diverse „Info-Stellen“ und „Kulturschuppen“ zu besuchen und am Freitag Sehenswürdigkeiten, wie den Tierpark, die Burg und Location in der Innenstadt. Ich würde es schon „Bilderflut“ nennen, was auf einen einstürmt. Klar, das CINEMAGNUM 3D werde ich dabei nicht vergessen – für mich ein Pflichtbesuch. Der Film „Valerian – Stadt der tausend Planeten“ wirkt bestens auf der 600 qm-Leinwand und dem neuen Atmos-Sound. Location, Tricks, Masken in nie dagewesener Qualität. Leider hinkt die Handlung etwas hinterher. Man darf aber nicht vergessen, es ist ein Jugendroman/Comic.  Mit „Virtual Reality“ können Sie übrigens jetzt bereits einen Blick in die Zukunft werfen, die sicher auch Fotografen betreffen wird. Denn es geht um das Sehen und Erleben. Anbei 4 Bilder, aufgenommen in der Stadt und im Tierpark. Wie sie am kleinen Bild sehen, habe ich auch noch die Burg besucht – lohnt sich ebenfalls, auch wenn sich das Fotografieren hier etwas schwieriger gestaltet.  Sicher wird es in Nürnberg 2018 auch einen Workshop geben, wobei ich zwischen Stadt und Tierpark trennen werde. Wer den Tierpark wirklich länger als 4 Stunden für Fotoaufnahmen besucht, dürfte am Abend „platt“ sein. Ein nicht ganz einfaches Gelände mit großen Auslaufflächen für Tiere. Die Wahl des richtigen Objektivs ist dort wichtig und der Standpunkt. Ich hatte Glück und ein Wetter, wie man es sich nicht besser wünschen kann. Sollte es diese Woche schlechter werden, kommt noch eine „Kultur-Tag“ für mich dazu. Dann bleibt die Kamera im Schrank. Na ja, es gibt ja noch das iPhone und die DXO-Kamera.

Fotos können schöne Kontakte schaffen

Noch bis Sonntag sind die Stände auf dem Sinnflut in Erding geöffnet. Auch in diesem Jahr habe ich wieder zwei Verkäufer am Stand fotografiert. Nicht einfach, denn oft ist das Sonnenlicht für Aufnahmen nicht geeignet /nein, ich blitze nicht) oder die Menschenmassen laufen oder stehen gerade um den Stand. Den „Sammlerkönig“ habe ich schon vor 2 Jahren einmal fotografiert, aber ich war mit dem Bild nicht ganz zufrieden. Diesmal klappte es besser. Sie sollten dort einmal vorbei schauen. Bin immer erstaunt, was in seiner Sammlung zu finden ist. Sogar eine große Figur vom Fussballverein 1860. Aber auch andere Raritäten erstaunen mich immer wieder.

Noch kein Foto hatte ich vom Hut- und Mützenverkäufer. Das klappte in diesem Jahr. Dabei bin ich fast jedes Jahr an seinem Stand und schaue nach neuen Mützen. Diesmal wurden es zwei Mützen und für meine Frau ein „Hütchen“. Was ich hier nicht erwähnen muss, natürlich erhält der Fotografierte ein Bild von mir DIN A4 auf bestem FineArt-Papier. Für den Druck ist meine Frau zuständig. Da es mehrere Hutstände gibt (aber keinen mit Mützen meiner Wahl) hier noch das Schild über dem Stand: THE DRAMAS HAT.

Auch den anderen drei Verkaufsständen , welche ich in früheren Jahren fotografiert habe, statte ich immer einen Besuch ab. Ich finde solche Kontakte schön und hoffe auf zwei weitere interessante Besitzer und Stände im nächsten Jahr.