Tipp: Gnadenhof für Bären – bei Bad Füssing

Hervorgehoben

Am 28.4. 2012 war in Erding ein Zirkus, der nicht wie üblich auf dem Volksfestplatz gastierte. Der Grund war einfach – Zirkus mit Tieren war nicht mehr erlaubt. Er hatte es aber auf ein Privatgelände geschafft. Ich besuchte den Zirkus und lernte dabei auch BEN kennen – einen Braunbären. Die Zirkusleute waren ausgesprochen freundlich und ich konnte mich frei bewegen. Der Bär saß vor dem Zirkus in einem kleinen Pool – natürlich mit Gitter. Was mich eigentlich störte, waren die militanten Tierschützer. Ab diesem Zeitpunkt war der Bär im Visier. In der Zeitung entnahm ich durch Zufall, dass dieser nun – nach langen Streitigkeiten – im „Gnadenhof für Bären bei Bad Füssing“ angekommen ist. Deshalb wurde er von mir am 16. Mai 2017 besucht. Natürlich sind die Bären auch dort hinter Gitter, aber auf einem elf Hektar großen Gelände. Wir hatten das Glück, dass wir 5 Bären durch die Bäume sahen. Eine Aufnahme wie diese, klappt nicht mit dem Smartphone – und auch nicht durch die Bäume! Auch wenn fast alle Besucher die ich sah, mit dem Smartphone am Gitter hingen. Der Schutzzaun ist hoch und zweifach! Fotos ohne Tele sind fast nicht möglich. Das Bild im Wasser wurde mit der Lumix TZ71 und 600 mm aus der freien Hand aufgenommen. Ohne Zaun nur möglich, wenn man die Hände mit der Kamera weit über den Kopf hält  und auf einer Tribüne über den Zaun fotografieren kann.

Egal ob sie zu einem guten Foto kommen oder den Bären überhaupt nicht begegnen – was ebenfalls passieren kann. Es lohnt sich ein Besuch und eine Spende. Auf einigen Tafeln ist zu lesen, was die Bären früher erlebt haben. Sie finden hier auf dem Blog auch die Anfahrt zum Gnadenhof und dort viele interessante Hinweise. Sie können um das 11 Hektar Geländer einen Spaziergang machen – mit Bärensichtung aber auch eventuell ohne.

Als Nachwort: Ich mag Zirkus, auch mit Tieren, ich sehe es aber ein, dass sie es dort besser haben. Denn einige Bären hatten eine schlimmere Vergangenheit wie BEN. Wenn ich aber an die 60er- und 70er-Jahre zurück denke, weiss ich dass in einigen Zoos Bären so eng gehalten wurden (mit Verhaltensstörungen), dass der Zirkus dagegen ein Vergnügen ist. Damals hat sich kein Mensch dafür interessiert. Ich finde es deshalb auch schade, wenn hysterische Mütter ihren Kinder tatsächlich einreden, ein Zirkus wäre etwas schlechtes. Es gibt sehr viel schlimmere „Bären-Lebensläufe“ als aus einem deutschen Zirkus.

Zingst – auch zum 10jährigen Jubiläum nicht einfach zu erreichen!

In einem Interview, welches ich vor kurzer Zeit gesehen habe, sagt der heutige Schirmherr Walter Schels einen guten Satz, der von mir sein könnte: „Wie kommt man nach Zingst, die haben doch noch nicht mal einen Bahnhof?“ Das dachte er, als das Umweltfotofestival „Horizonte zingst“ vor 10 Jahren gestartet wurde. Jetzt, im 10. Jahr ist die Anreise nicht unbedingt einfacher geworden. Ich persönlich kann mich nicht beschweren, denn die Pläne dafür macht meine Frau. Sie weiss weshalb, denn sonst wäre ich nicht schon öfters in Zingst gewesen. Eine fotografierende Frau ist für einen Fotografen Gold wert!

Sie können mit dem Flieger bis Berlin oder nach Rostock düsen. Eigentlich die schnellste  Möglichkeit, wenn die Anreise nicht noch weiter ginge, und Rostock nicht an jedem Tag angeflogen wird. Ein Fotograf hat ja nicht nur sein Gepäck dabei, das aus leichten Sommerklamotten besteht, wenn es an die Ostsee geht. Tipp 1: Lassen Sie sich das Gepäck von Hermes oder der DHL zustellen. Das ist möglich und sie schleppen nur noch ihre Kameraausrüstung. Sie sollten ihren Koffer aber rechtzeitig aufgeben. Über Preis und Lieferzeit vorher Erkundigungen einziehen.  Denn wenn Sie mit viel Gepäck am Flughafen Berlin oder Roststock angekommen sind heisst es „wie komme ich jetzt weiter“? Möglichkeit: Bus, Bahn oder Taxi. Per Taxi, geht eher, wenn Sie mit der Bahn bis Ribnitz-Damgarten fahren. Von hier sind es mit dem Taxi noch ca. 50 Kilometer.  Eine weitere Möglichkeit ist die Reise bis Stralsund (schönes Meeresmuseum) und von dort per Schiff oder Bus weiter.  Das Auto habe ich bei dieser Aufstellung nicht erwähnt, denn innerhalb Zingst ist eher ein Fahrrad angebracht und die Parkplätze sind rar. Ausserdem habe ich schon sehr oft Fotografen jammern hören, weil die Rückreise durch einen Stau sehr lange gedauert hat. Wobei wir bei den Flügen grundsätzlich ebenfalls Pech hatten, weil die Flieger 2 bis 4 Stunden Verspätung wegen Unwetter hatten. Das heisst, etwas  Glück gehört bei der An- und Abreise dazu. Aber vielleicht haben Sie noch einen Tipp für die fotoGEN-Leser? Denn viele Fotografen aus Bayern scheuen immer noch die Anreise, wie ich sehr oft höre.

Eine meiner Lieblingsaufnahmen von der Seebrücke in Zingst. Nicht mit jeder Kamera möglich, da mit 1200 mm fotografiert. Aus der Hand mit kleiner Kamera ! Hoffe, ich kann diese Aufnahme 2017 übertreffen. Was nicht einfach ist, denn TAUSENDE von Fotografen fotografieren in diese Richtung. 🙂 Mit dem Auge sind die Surfer dort kaum zu erkennen.

Amsterdam, ich komme! Amsterdam, es war schön!

Motiv aus Amsterdam. Eines der  480 Fotos in vier Tagen, von einer Städtereise, bei der Fotos eigentlich Nebensache sind. Aufgenommen mit der LUMIX TZ71 und mit Luminar bearbeitet.

Es ist für mich ein zusätzliches Glück, eine Frau vor fast 17 Jahren kennengelernt zu haben, welche selbst sehr gut fotografiert. Das dauernde „kommst du jetzt endlich“, welches viele Männer kennen, fällt auf einem Spaziergang mit ihr weg. Jeder findet sein Motiv oder fotografiert es in einer anderen Art. Daheim am PC/Mac schaut man sich gemeinsam die Bilder an – und jeder sagt dem anderen was ihm gefällt oder welchen Ausschnitt man vielleicht eher wählen könnte. Einmal im Jahr gibt es die 3/4-Tages-Frauenreise in eine Großstadt. Diesmal kam meine Frau aus Amsterdam zurück. Am anderen Tag schaut man sich zusammen das „Rohmaterial“ an. Wobei Sie nicht mit ihrer „großen Fotoausrüstung“ unterwegs ist, sondern mit einer kleinen Kamera. Der Grund ist einfach, eine Städtereise soll nicht zur Arbeit ausarten und in den meisten Gebäuden ist heute Fotografierverbot! Da kommt man mit einer DXO-Kamera, klein und unscheinbar, besser zum Ziel. Und meine Frau fotografiert damit ohne angeschlossenes iPhone! Der kleine „Würfel“ fällt niemand auf und ich sehe Bilder, die sicher nicht jeder aus dem Urlaub zurück bringt. Auch dieses wurde mit einer kleinen Kamera aufgenommen, in diesem Fall mit der Lumix TZ71. Als Freund alter Bibliotheken gefiel mir dieses Bild von meiner Frau auf den ersten Blick. So nebenbei: Das Fotografieren in diesem Gebäude ist von unten nach oben – mehrere offene Stockwerke – nicht erlaubt. Von oben nach unten aber schon.  Für mich ein Rätsel, das meine Frau aber ebenfalls auflösen konnte.

Nein „Macbeth“ ist kein neuer Burger !

Nein, wir waren nicht schon wieder in Schottland. Wir waren in der Premiere vom  schottisch-bayrischen Theaterstück „Macbeth“ der Münchner Volkssängerbühne. Es ist ein Laientheater, welches bereits 50 Jahre existiert. Für meine Frau und mich ein Pflichttermin seit etlichen Jahren. Da ich fotografieren darf, bleiben die Bilder als Erinnerung an die diversen Stücke. Wichtig für einen Fotografen, ein guter Platz, bei dem man das Publikum weder durch leuchtende Displays noch durch Blitze stört. Bestens geeignet ist hier die Canon Mark III mit dem 70 bis 200 mm-Objektiv. Meist mit ISO 1600 minus 2 Blenden, denn der schwarze Vorhang verfälscht die Belichtung und man bekommt bei „Automatik“ zu helle Gesichter. Bei einem bayrischen Stück, kann ich mich entweder auf das Bild konzentrieren oder aber auf den Text. Bei 400 Fotos habe ich vom Text nicht mehr viel mitbekommen. Soviel sei gesagt: Wie jedes Jahr lohnt es sich, rechtzeitig Karten zu besorgen. Und ich mache für diese Gruppe gerne Werbung, deshalb mal auf diese Seite gehen >>>. Ich freue mich bereits auf das nächste Stück im Februar 2018.

 

„Ich nix verstehen – Du Schwabe?“

Wo man sie her bekommt und wer sie erhält auf Anfrage 🙂

Als Schwabe und Flüchtling von Stuttgart nach Bayern um die 1980 (Grenzen waren damals gerade offen) sollte ich mal die Sprache lernen. Nachdem es jetzt eine Sprachtafel gibt im DIN A2-Format für Flüchtlinge, kann ich jetzt loslegen. Sie kann übrigens unter bestimmten Bedingungen auch angefordert werden und ist jetzt schon der Hit. Als schwerer Fall erhalte ich sie nächste Woche. Hier eine Seite davon. Ich hoffe, dass ich als Fotograf damit auch in Bayern verstanden werde.

Ein Besuch lohnt sich: Auf nach Pullman City, Eging am See

Ohne TitelDie Firma Larcher Touristik, 85570 Markt Schwaben, bietet im Programm viele Busfahrten zu Christkindlmärkten an. Unter anderem auch zum Deutsch-Amerikanischen Weihnachtsmarkt in Pullman City. Nachdem ich mit meiner Frau diesen Westernpark schon seit 13 Jahre immer wieder besuche, und wir dort auch vor vielen Jahren Fotoseminare für Amateurfotografen aus ganz Deutschland machen durften, ist die Fahrt von Touristik-Larcher, ab Erding und nur mit Frau, recht angenehm. 6 Stunden fotografieren, dazu kann man auch ein paar Tassen Glühwein mehr trinken. Wobei das Fotografieren Vorrang hat. Nicht nur die Attraktionen im Park sind immer umfangreicher und besser geworden, auch der Weihnachtsmarkt ist – im Gegensatz zu früher – eine Attraktion mit vielen Lichtern und Ständen. Ich fotografiere gerne auch die Besitzer der Stände in ihrer natürlichen Umgebung auf dem Weihnachtsmarkt, mit „Schwätzchen“ inbegriffen. Ein kostenloses Foto – auf bestem Papier (!) ist selbstverständlich. Heute werden ich „als Fotograf mit der Mütze“ nach einem Jahr wieder erkannt und es ist schön, zu schauen, was es alles an den vielen Ständen an Kunsthandwerk und anderen Gegenständen gibt.

So nebenbei: Obwohl meine Frau Country-Musik im Gegensatz zu mir, nicht mag, den singenden Weihnachtsmann mit der Willi Jones Band findet sogar sie einmalig gut. Es ist Pflicht, ihn im Salon anzuhören! Die Zeit vergeht und man vergisst völlig, dass man eigentlich in der blauen Stunde noch fotografieren wollte. Tipp: Als Fotograf sollten Sie nicht zu spät am Abend kommen. Man benötigt Zeit beim erstmaligen Besuch, um Details und schöne Locations auszuwählen. Und bei der Öffnung der Weihnachtsmarkts (in das Programm schauen!) ist es noch möglich, ganze Häuserfronten ohne Menschen abzulichten. Am Abend dürfte dies schwer werden. Dafür können sie sich ab der blauen Stunde auf endlos viele Lichter und Details konzentrieren. Natürlich auch auf eine Wurst inkl. Glühwein. Alles was Sie wissen sollten, steht auf der recht umfangreichen Webseite von Pullman City >>>

 

Berge 2017: Österreichs Alpenvereins-Jahrbuch 141 Ausgabe

alpenverein600Mehr aus Zufall bekam ich das Buch „BERGE 2017“ in die Hand, welches soeben frisch erschienen ist. Für Bergfreunde aus Österreich und Touristen, welche gerne Österreich besuchen ein „Standardwerk“. Zu finden sind viele Beiträge von bekannten Autoren und Fotografen. Etwa 230 farbige Abbildung auf 256 Seiten. Preis: 18,90. Wer mehr darüber wissen möchte, geht auf die Webseite des Tyrolia-Verlags >>>. Dort finden Sie auch den hier gezeigten Kalender von Bernd Ritschel und Herbert Raffalt. Ausserdem noch Kalender von Vorarlberg, Tirol und Almen. Ausserdem sind im Prospekt noch mehr interessante Bücher zu finden. Auch von Heinz Zak, den fotoGEN ebenfalls recht gut kennt.

Fotoseminar: Herbst in der Steiermark

Wer sich für das Seminar Herbst in der Steiermark interessiert, sollte sich jetzt anmelden oder Infos einholen. Der Workshop findet im Oktober statt und dauert eine Woche. Infos über Franz Matzner 00 43 699 81238270 (franz.matzner@chello.at) oder mich (info@detlevmotz.de). Herbst besteht bei diesem Workshop nicht nur aus Bäumen und Blättern sondern auch aus einem der größten Herbstmärkte den wir besuchen. Das Foto zeigt nur einen sehr kleinen Ausschnitt vom Ausstellungsgelände mit vielen Fahrgelegenheiten. Das Thema ist dort „blaue Stunde“ und „Geschwindigkeit“. Auch Menschen spielen an einem Tag eine Rolle. Wie immer, wenn Franz Matzner unser Seminar betreut, gibt es  wieder die Gelegenheit zum Essen und Trinken, wenn die Ausrüstung mal für eine Stunde zu schwer wird. Im Workshop-Preis ist die Übernachtung, Frühstück und Abendessen enthalten. Und natürlich die Besprechung der Bilder aller Teilnehmer, welche einen großen Teil des Seminars ausmachen. Bei einigen Fotos, werde ich die Verbesserung per Programm gleich zeigen. Meist sind es nur ein paar „Klicks“ um aus einem Bild ein plakativeres Foto für einen Wettbewerb zu machen.rummel600

Krakaudorf 2015

Panasonic Lumix GX8: Verwackeln fast unmöglich!

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Besonders erwähnenswert bei der Handhabung einer Lumix GX8 ist sicher der Verwacklungsschutz. Ausser mit der Olympus OM-D (Erfahrungsbericht war bereits in fotoGEN) hatte ich mit dieser Kamera kein einziges verwackeltes Bild. Ein schweres Stativ ist bei solchen Aufnahmen völlig unnötig und bei Reisen eher hinderlich. Bei Kirchen und stattlichen Räumen in den Burgen – oder im dunklen Kerker – hatte ich fast ausschließlich das 12 bis 35 mm, mit einer durchgehenden Lichtstärke von 2,8 auf der Kamera. Wobei mir mein Lieblingsobjektiv, wie das 7 bis 14 mm fehlte. Mehr zur Kamera und den Objektiven im nächsten fotoGEN. Dort berichte ich auch über einige weitere nützliche Features der GX8 und welche Objektive für einen Reisebericht empfehlenswert sind.

Zurück von Schottland

Überraschend kam ein privates Angebot, für 5 Tage Schottland. Also mit dem Flieger am Sonntagabend nach Edinburgh und am Freitagnachmittag wieder zurück. Klar, dass Fotografen, in diesem Fall meine Frau und ich, nicht ohne Kamera auf Reisen gehen. Meine Frau mit der schweren Canon EOS 5D Mark III – Ausrüstung und ich mit der Lumix GX8 und zwei Objektiven für einen Erfahrungsbericht. Dazu die Lumix TZ 71 und nicht zu vergessen, das iPhone 5. Wir hatten das Glück, dass in Edinburgh zu dieser Zeit das  Festival Fringe stattfand – 4 Wochen lang. Es ist das grösste Kulturfestival der Welt. Selten so gute Laune in einer Menschenmasse erlebt wie dort und zu vielen guten Fotos gekommen. Natürlich fährt man auch wegen Burgen, alten Friedhöfen und wegen „Shoppingmöglichkeiten“. Dafür ist aber eher meine Frau zuständig.

Ein paar Tipps: Wenn Sie nicht schwer schleppen möchten, als Reisekamera ist die alte, schwere SLR und DSLR eher „out“. Es sollten aber auch keine Touristenkameras sein, bei denen man anscheinend den Blitz nicht ausschalten kann – bzw. es die Leute nicht können. Blitzen ist bei so mancher Sehenswürdigkeit verboten. Wer in Edinburgh nur einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen sehen möchte, sollte mit ca. 100 bis 200 Pfund dafür rechnen. Wobei die National Gallery kostenlos ist und man staunend durch die Räume geht. Auch ein Kindermuseum ist kostenlos und einen Besucht wert. Die Burg in Stirling und Edinburgh sind ebenfalls sehenswert. Auch unter der Woche ist aber eine Wartezeit bis zu 60 Minuten an den Kassen möglich – je nach Burg. Möglichst viele Veranstaltungen über die Webseiten buchen – dann kommt man schneller rein! Für mich als Mittelalterfan sind natürlich auch die alten Friedhöfe interessant – hier wird einer von dem schwarzen Vogel bewacht.  Ich hätte es fast vergessen: Fotografen mit „Selfiestange“ finden Sie überall – auch eine Serie wert.fringdetlev600 _1020723_1020314

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