Wir freuen uns auf Wien im November !

Hervorgehoben

Erstmalig waren wir 2018 bei dieser Messe. Sie hat mir schon deshalb gut gefallen, weil ich vor dieser Messe – im Gegensatz zu der letzten photokina – nicht nur Baustellen sehe. Auf engstem Raum: Prater – Hotel (mit normalen Preisen direkt an der Messe) – nette Kneipe – Ausstellungshallen – runter zur U-Bahn, die nach 2 bis 4 Minuten kommt  und uns zu diversen Weihnachtsmärkten führt. Was will man mehr! Ach ja, die Messe selbst, bei der mir auch in Erinnerung ist, dass in einem großen Raum Fotografen ihre Bilder zeigten – und  dort auch die Fotografen selbst für ein Gespräch zur Verfügung standen. Ein Grund, dass wir auch dieses Jahr bereits das Hotel und die Zugreise gebucht haben. Wien wir kommen! Hier kommen Sie zur Webseite von PHOTO + ADVENTURE >>>

 

Baden bei Wien: Noch ist Zeit – und schönes Wetter

OLYMPUS DIGITAL CAMERA – Ausstellung im Park. Eine der vielen Serien, die mir und meiner Frau sehr gut gefallen hat.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA – Auch in der Stadt sind überdimensionale Bilder der ausstellenden Fotografen zu sehen

Noch ist Zeit, die einzigartige Ausstellung in Baden bei Wien zu sehen. Sie findet nicht in Hallen statt, die Bilder kommen zu den Touristen und Interessenten. Sowohl in der Stadt als auch in allen Parks finden Sie interessante Fotos von den teilnehmenden Fotografen. Für ca. 2000 Bilder sollten Sie mindestens 4 Stunden veranschlagen – mit Kaffeepause – um alle diese Fotos sehen zu können. Wenn Sie auch noch die Texte (deutsch/englisch) aufmerksam lesen müssen Sie mehr Zeit einrechnen. Mein Tipp vor einem Besuch: Bequeme Schuhe anziehen, wenn möglich schönes Wetter mit einplanen. Noch besser – auch einige Vorträge aus dem Festivalprogramm >>> ansehen! Bis zum 30. September ist diese Ausstellung noch zu sehen. Blumenfreunde sollten noch mehr Zeit einplanen und die Kamera nicht vergessen. Bei unserem Pressebesuch gab es in den Parks einen regelrechten „Blütenrausch“. 

Brandheißer Tipp zum Oktoberfest in München

Das Oktoberfest ist nicht mehr in all zu weiter Zukunft. Zu Füssen der Bavaria an der Theresienwiese geht es ab dem 21. September wieder los. Fotografen können jetzt schon den Aufbau fotografieren – unter diversen Bedingungen. Wer jetzt schon gut informiert sein möchte, sollte sich einen Blick auf diese Webseite gönnen >>> Hier finden Sie wirklich alles,  was sie darüber wissen möchten. Für die Vorbereitung Ihrer Motive auf dem Oktoberfest eine gute Quelle. 

England – ohne Nebel und Regen

Wieder zurück von einem Kurztrip 5 Tage London. Von Nebel konnte keine Rede sein, nur von 32 bis 39 Grad Hitze. Dabei die „Volkskamera“ und die „Frauen- und Selfiekamera“ von Panasonic. Beide zu einem recht günstigen Preis erhältlich. Ein Bericht erscheint in der Ausgabe Oktober-November-Dezember. Vorab: Beide  haben Vor- und Nachteile. Was aber sicher in keinem Testbericht stehen wird. Die Tragriemen der Kameras sind für 5 Tage bei grösster Hitze ungeeignet. Sie habe ich nach dem ersten Tag abgemacht und die Kameras in einer kleinen Fototasche verstaut, bevor mir der  Hals ganz wundgescheuert  wurde. Hier das erste  Bild mit einer dieser Kameras. Auch eine positive Meldung dazu: Mit beiden geht man gerne stundenlang in London spazieren, weil sie leicht sind und angenehm zu tragen. Wobei man schon damit auffällt, denn 99  % der gesehenen Touristen fotografierten mit einem Handy. Fotografen mit großen, teuren Kameras – völlige Fehlanzeige. Ich sollte aber auch noch meine Frau erwähnen. Erstmalig dass sie nur mit  dem Huawei P30pro einen solchen Kurzurlaub machte und nicht mit ihrer schweren Canon – Ausrüstung. Auch sie ist mit dem Ergebnis der Bilder mehr als zufrieden. Ein Bericht  über die Huawei P30pro war ja schon in der nächsten – stark verspäteten – Ausgabe angekündigt.

 

Vorteil der neuen Fototasche vom VANGUARD, die ich in Zingst entdeckt habe: Es passen ausser zwei Four-Third-Kameras und einem Zusatzobjektiv 45 bis 200 mm (entspricht Kleinbild 90 bis 400 mm) drei Cola-Dosen in ein Fach unter den Kameras. In London das wichtigste Zubehör.
Unterwegs mit der DC-GX880K und DMC-GX80K von Panasonic. Objektiv 12 – 32 mm und 45 – 200 mm. Umgerechnet auf KB also die Brennweiten 24-64 und 90 bis 400 mm. Optimale Brennweiten, wobei ich im Weitwinkelbereich gerne noch extremere Brennweiten bevorzuge (die es auch gibt).

FOTOSCOUT: Wegweiser zu Motiven in München

Zwei Bücher aus dem dpunkt.verlag hatten wir aus dieser Serie bereits in der Ausgabe Juli/August/September von fotoGEN 3/2018 vorgestellt. Jetzt ist ein neuer Band erschienen, auch mit einem neuen Autoren. Da eine Bildbesprechung für die Ausgabe 1/2019 nicht mehr gereicht hat, finden ihn Fotografen, die nach München reisen oder aus München sind vorab hier auf dem Blog. Wir werden einen der 6 angebotenen Touren ausprobieren und in der Ausgabe 3 darüber berichten. Das Buch kostet 22,90 Euro und hat 228 Seiten.

Tipp: Gehen Sie auf der rechten Seite direkt auf THEMA und danach auf das Stichwort Bücher. Dort finden Sie 147 meist bereits in fotoGEN vorgestellte Werke. Ist oder war für Sie auch schon ein Buchtitel dabei, der Ihnen gefallen hat? info@detlevmotz.de

So kommt man zusammen…

Vor fünf Jahren fragte ich den Weihnachtsbaum-Verkäufer, der im Dezember direkt an der  Hohenlindener Str. 1 verkauft, ob ich bei ihm seine Bäume fotografieren darf. Was für ihn kein Problem war. Heute nach fünf Jahren freue ich mich immer wieder, wenn er Anfang Dezember wieder hier ist. Viele Bilder mit ihm und seinen Bäumen sind schon entstanden. Leider meist ohne Schnee. Auch wenn ich hier mit ihm als „Christbaumständer“ fungiere, die Auswahl des Baums überlasse ich natürlich jedes Jahr meiner Frau. Sie ist ja auch für das Schmücken des Baumes zuständig. Kenne ich die Trendfarben 🙂 .  Es ist in diesem Jahr wieder geschafft: Er steht auf dem Balkon mit guten Tipps des Verkäufers. Ich werde ihn aber sicher noch ein paarmal besuchen um Fotos zu machen. Immerhin haben wir seit vielen Jahren bereits vor dem 7. Januar Schnee.  Und ein Platz mit verschneiten Weihnachtbäumen sieht einfach schöner aus.

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Weihnachtlicher Besuch in Nürnberg

Nürnberg ist nicht nur wegen dem Christkindlesmarkt eine Reise wert. Auch die Seitengassen lohnen sich für Fotografen. Und eine Kinovorstellung um 15.30 Uhr auf der grössten Leinwand mit 600 qm. Dann weiss man, dass Kino ein Erlebnis sein kann: https://www.cinecitta.de/de/CINEMAGNUM-3D-Kino-501.html
Tipp für Fotografen die den Markt fotografieren möchten: Nicht am Wochenende, sondern Montag oder Donnerstag. Ich freue mich auf den Besuch in der nächsten Woche.

Kamera & Smartphone – die optimale Ergänzung

HUAWEI P20 Pro – Foto: Christine  Motz (Freyung-Passage – auch Ferstel-Passage in Wien  genannt.In dieser steht der Donaunixenbrunnen.)

Ausgerechnet auf Facebook liest man öfters Sprüche wie „Das Smartphone ist für mich keine Kamera“. Dort, wo man die Qualität einer Kamera mit grossem Sensor nicht benötigt. In Wien fotografierte ich mit der Olympus E-M10 Mark III und zwei lichtstarken Objektiven. Meine Frau wollte ihre schwere Fotoausrüstung nicht mitschleppen und fotografierte mit dem Huawei P20 Pro. Ein guter Bekannter führte uns am Samstagabend von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Das Fazit für mich, als ich die Aufnahmen von meiner Frau in Lightroom gesehen habe: Knackscharfe, unverwackelte und brillante Aufnahmen – und das in der blauen Stunde und anschließend. Es ergibt keinen Sinn mehr, eine teure SLR-Museums-Ausrüstung mitzuschleppen – vielleicht sogar noch mit Stativ. Die Weihnachtsmärkte sind überfüllt und man wird eher als „Störfaktor“ angesehen. Dazu kommt, dass die Kameras und intelligenten Programme im Smartphone immer besser werden.  Und sie haben noch einen Vorteil: Es wird von diesen Fotografen nicht ewig über Blende, Zeit, ISO, schnelle Serienschaltung und anderen technischen Schnickschnack gesprochen. Es wird eben „nur fotografiert“. 

Bei meinem Vortrag auf der Messe PHOTO+AVENTURE hatte ich aus meiner Jackentasche zwei „Kameras“ gezogen. Aus der linken Tasche die Olympus mit dem Pankake-Objektiv und aus der rechten das iPhone. Ich persönlich finde, dass sich beide zusammen optimal ergänzen. Ich benötige mit dem Four-Third-System keine oder  keine große Kameratasche, habe kleinere Objektive und einen optimalen Verwicklungsschutz. Den Verwacklungsschutz habe ich bei der P20 Pro ebenfalls und etwas andere Möglichkeiten dazu. Zum Beispiel die sofortige Bildbearbeitung auf der Rückreise mit dem Zug nach Erding.  Die Bilder, welche ich mit der Olympus gemacht habe, kann ich auf das Huawei überspielen und die sozialen Medien und Bekannte sofort bedienen. Die  Zeit geht weiter, die Zeit wird schneller. Wer letztendlich mehr Interessenten gewinnt – Kamera- oder Smartphonehersteller – wird sich zeigen. Die Absatzzahlen sprechen jetzt schon für die Smartphones. Ich glaube nicht, dass die Rückkehr auf grössere Sensoren reicht, um Kameras wieder schmackhaft zu machen.  Wer vom Smartphone umsteigt, möchte kleine Kameras mit viel intelligenter Technik. Mal schauen, was Olympus zum 100jährigen Bestehen dazu einfällt. Ich habe ein gutes Gefühl…

Wien Teil 2: App-Art-Vortrag

Vortrag APP-ART auf der VÖAV-Bühne

Auf Einladung vom VÖAV und CEWE hatte ich am Samstag und Sonntag den Vortrag „APP-ART“. Er sollte nicht länger wie 40 Minuten dauern. Das heisst, 30 Minuten dauerte der Beamer-Vortrag, 10 Minuten hatten die Zuschauer die Möglichkeit, die App-Bilder als 40×40 cm-Prints auf Hartschaumplatten zu sehen. Denn das Programm wechselte stündlich auf der Bühne. Ehrlich gesagt war ich selbst überrascht, wie gut die Bilder gedruckt waren. Ich hatte sie vor meinem Vortrag noch nicht gesehen. Überrascht war ich auch, dass viele Zuschauer das App „Snapseed“ nicht kannten. Es ist kostenlos, man wird nicht mit Werbung belästigt, mit keinen Käufen danach und es bietet weit mehr als einige der üblichen App-Bearbeitungsprogramme. Auch andere Apps waren für die Zuschauer von Interesse.

Insgesamt waren meine Frau und ich von der Messe PHOTO+ADVENTURE angenehm überrascht. Auch über die Halle mit den diversen Fotoausstellungen. Gross und hell beleuchtet, konnten wir von Ausstellung zu Ausstellung gehen und mit dem jeweiligen Fotografen/in sprechen. Das Niveau war hoch und es hing keine Massenware an der Wand, die auch noch eine englische Headline zierte.  Zwei Aussteller davon werde ich hier noch vorstellen, sie sind auch auf INSTAGRAM zu finden. Ich glaube, im nächsten Jahr wird es für uns –  statt der Photokina – wieder ein Besuch in Zingst sein – und im November diese Messe. Denn ich habe schon immer lieber Weihnachtsmärkte fotografiert, als Baustellen vor der Messe.