Archive for the ‘VÖAV’ Category

VÖAV: Besuch aus Österreich

Samstag, Oktober 23rd, 2010

detlev.jpgIn der Ausgabe fotoGEN Juli/August >>> hatten wir auch einen Bericht über Jurierungs-Systeme (ab Seite 96). In erster Linie ging es aber um die Punktevergabe. Auch Herbert Rainer (Vize-Präsident und Staatsmeisterschafts-Beauftragter des VÖAV) kam dabei zu Wort. Er ist der “Herr der Punkte”. Seine provokante These: “Bei der Staatsmeisterschaft sind deutsche Juroren auch dabei und setzen auch mit ihren Punkten, immer wieder kritisierte Motive auf die ersten Plätze? Warum die Diskussion um Punkte?” Er kommt am Wochenende zu einem kurzen Abstecher zu uns nach Erding. Natürlich wird auch hier über Punkte diskutiert. Oft schon so, daß fast die “Fetzen flogen”. Und was machen wir, wenn es wieder einmal keine Einigung gibt und wir uns gegenseitig die Zähne zeigen? Wir gehen ins Kino! Über Filme sind wir uns immer einig und für einen guten Film benötigt man keine Punkte!

Diskussions-Thema: Mehr Hilfe für Einsteiger?

Montag, September 6th, 2010

0001i1.jpgNach der Diskussion über das “Runden- und Punktesystem” hat sich meine Meinung in einem Punkt nicht geändert: Während eine Bundesfotoschau (oder wie immer sie heissen mag beim VÖAV, DVF oder BSW) schon wegen den hohen Einsendezahlen auf genauere Angaben verzichten kann, sollte bei einer Bezirksfotoschau die Möglichkeit bestehen, daß Teilnehmer genauer erfahren, weshalb ihre Bilder in der ersten oder zweiten Runde ‘rausgeflogen’ sind. Dies glaube ich verstärkt, nachdem ich bei zwei Bezirksfotoschauen als Juror oder Beobachter dabei war. Der immer wieder gehörte Einwand “geht nicht - wollen wir nicht - dauert zu lange” kann ich eigentlich schon nicht mehr hören. Es geht alles, wenn man nur möchte. Einen neuen Ansatz hörte ich von meiner Frau, die jurierte und auch der Meinung ist “die Teilnehmer müssen wenigstens im Ansatz wissen, warum ihr Bild rausgeflogen ist”. Der Ausschlag für Sie war ein Bild, welches recht gut war, aber in der Technik gravierende Mängel hatte. Ihr Vorschlag sehen Sie hier zur Diskussion. Warum wird nicht einfach der Bildaufkleber etwas verändert und die Fehler angegeben? Dies geht in dieser Art recht schnell. Da die Bilder vorbeigetragen werden, dürfte es nur wenige Sekunden mehr kosten, das Stichwort der Juroren auf dem Aufkleber einzutragen, wenn das Bild vom Träger abgelegt wird.  So muss ein “Rausgeworfener” aus der ersten Runde nicht mehr rätseln, weshalb sein tolles Foto die zweite Runde nicht erreichte, wenn er liest: Technik ungenügend! Das kann Überschärfung, Farbstich, Bildstörungen oder auch ein völlig falsches Licht bei einem Porträt sein. Der Teilnehmer hat jetzt einen Anhaltspunkt. In der zweiten Runde würde ein “Jury war sich nicht einig” bedeuten, das Bild war den Juroren nicht emotional genug oder die Geschmäcker waren verschieden (so etwas soll vorkommen….!!). Was auch immer an Stichwörtern genannt wird, es dürfte nicht schwer sein, dafür einheitliche Begriffe zu finden. Wenn sich Bezirks- Landesvorsitzende- und das Präsidium zusammensetzen (soll ja zu bestimmten Zeiten stattfinden) dürfte nach einigen Jahren sicher ein Ergebnis auf dem Tisch liegen. Was sagen Sie zu dieser Idee? Schreiben Sie Ihren Comment zu dieser Meldung ! Vielleicht ist auch der eine oder andere Bezirksleiter und Landesverbands-Vorsitzende dabei, der eine Meinung hat und auch mal in’s Internet schaut.  Über Kommentare von BSW- VÖAV- und DVF-Mitglieder würde ich mich freuen.

Wettbewerbsbilder aus Österreich

Donnerstag, Juli 22nd, 2010

voea.jpgDie diversen Kataloge “Österreichische Staatsmeisterschaft für künstlerische Fotografie” können auch von anderen Fotointeressierten eingesehen werden. Nur durch das Vergleichen und Betrachten von Fotos kann man lernen. Der Download für die neueste Ausgabe (siehe Bild) und für ältere Ausgaben ist jetzt unter VÖAV >>> möglich. fotoGEN kennt keine Konkurrenz und gönnt natürlich auch diesem Webmaster wieder einige Klicks, obwohl fotoGEN vom VÖAV (im Gegensatz zum DVF) auf der Webseite nicht wahrgenommen wird. Ich denke dabei aber immer an unsere Leser und an unsere Informationspflicht.

Kommentar: Fotoamateur-Verbände – noch lange nicht im Medienzeitalter angekommen!

Samstag, Juni 19th, 2010

sample731.pngDie Fotografie hat sich verändert – sie ist zwischenzeitlich sehr schnelllebig geworden und sie macht weltweit vielen Menschen Spaß! Wer das noch nicht begriffen hat, sind die Amateur-Fotoverbände. Sie arbeiten teilweise noch so, wie man 1908 gearbeitet hat - als der DVF erfunden wurde. Dies muss ich immer wieder feststellen. Während es von neueren Vereinigungen fast wöchentlich Presseinfos per Mail gibt, zu einer Mitgliedschaft zu Facebook oder Twitter eingeladen wird, hört man von Verbänden so gut wie nichts. Presse-Mails sind dort anscheinend völlig unbekannt. Das fängt aber bereits bei den Fotoclubs und ihren Clubvorsitzenden und Bezirksleitern an. Ausstellungen werden an Fotozeitschriften so gut wie nie gemeldet (warum auch, wenn die Webmaster des eigenen Landesverband meist hinter den Meldungen herlaufen müssen) …man könnte ja eine neue Besucherschicht erschließen. (more…)

Fast nur begeisterte Leser…

Donnerstag, Juni 10th, 2010

img614.jpg…schwärmt VÖAV-Präsident Gmeiner in seinem Vorwort zu den neuen NACHRICHTEN über Ausgabe 1 in der Ausgabe 2. Wörtlich: “Das positive Echo war jedenfalls überwältigend, die leider manchmal sehr unsachlichen negativen Stellungnahmen verschwindend klein” Aus 25 Jahren Journalistenerfahrung weiß ich zwei Dinge. 1. Man sollte über nichts schreiben, das man den Leser nicht beweisen kann, anhand von Leserbriefen. 2. Jeder Herausgeber veröffentlicht sowohl negative als auch positive (diese natürlich noch lieber) Zuschriften, damit sich der Leser selbst ein Bild machen kann. Hier wird aber nur Lobhudelei betrieben und negative Stellungnahmen sind anscheinend grundsätzlich “unsachlich”. Auch auf der Webseite wird gleich beim Einstieg auf Printmedien “Lobhudelei” betrieben: “Wir freuen uns auf die positiven Reaktionen und das kompetente Lob (was immer das sein mag) aus dem In- und Ausland”. Natürlich wird hier ebenfalls kein Beweis angetreten. Da ich in der Szene nicht ganz unbekannt bin, viele VÖAV und DVF-Leute kenne und auch einige der Autoren, dazu Grafiker, die Grafik studiert haben und nicht nur eine Fachzeitschrift gestalten, habe ich persönlich durch den Eintrag im Blog ein völlig anderes Feedback erhalten. Aber liebe Leser, überzeugen Sie sich doch einfach selbst auf der VÖAV-Seite >>> wenn beide NACHRICHTEN-Ausgaben eingestellt wurden. Die neue Ausgabe ist deutlich besser geworden, auch wenn sie bei den Fotos immer noch Katalogcharakter hat (…Aussage Grafik). Auch die Seitenzahl wurde vergrößert. Selbstkritik ist man bei Amateur-Foto-Verbänden leider selten gewöhnt. Hier wird oft nach dem Motto verfahren “was der Präsident sagt, ist immer richtig…” Oder man schweigt lieber, um seine Ehrennadel nicht zu verscherzen. So werden sich Verbände nie nach aussen öffnen und auch attraktiv für Jugendliche werden. Denn diese sind ein Forum gewohnt, bei denen es auch mal “zur Sache geht”. Auf der VÖAV-Seite für mich fast undenkbar.

Punkte ade - scheiden tut weh?

Montag, Mai 31st, 2010

fotoklub-graz.jpg             Wer denkt, dass in Österreich bei Wettbewerben auf Punkte grundsätzlich nicht verzichtet werden kann, wird eines besseren belehrt, wenn er auf die Seite des Fotoklub Graz schaut. Die erste Liste (Ausschnitt) die ich aus Österreich ohne Punkte sehe! Ob ein deutscher Landesverbandsvorsitzender dabei die Hände im Spiel hatte, ist sicher nur ein Gerücht.

Die Staatsmeister des VÖAV 2010

Sonntag, April 11th, 2010

Die Sieger der Staatsmeisterschaft 2010 des VÖAV stehen fest. Kombinations-Staatsmeister mit 312 Punkten wurde Manfred Hölzl von der Fotosektion der Polizeisportvereinigung Linz.  Staatsmeister in der Sparte “Farbbild” mit 109 Punkten wurde ebenfalls Manfred Hölzl. Staatsmeister in der Sparte Schwarzweiss wurde Christoph Hatheuer vom ESV Fotoclub Bahnbau Wels mit 106 Punkten. Staatsmeister in der Sparte “Digital” wurde Wolfgang Zopf aus NF Vöcklabruck mit 111 Punkten. fotoGEN gratuliert dazu!

NACHRICHTEN vom VÖAV II

Montag, März 8th, 2010

img5401thumbnail1.jpg Bewegung war im Blog, unter den Kommentaren (siehe unter Thema VÖAV, rechte Spalte unten), als es um die NACHRICHTEN ging. Auch einige Mails erreichten mich, deren Absender nicht im Blog erscheinen wollten. Wie beim neuesten Eintrag im Blog, wird als “Paradebeispiel” für ein schlüssiges Konzept bei einer Amateurzeitschrift, von drei Fotografen, die SAMMELLINSE genannt. Es ist das Fotomagazin der BSW-Fotogruppen in Deutschland. Mitglieder erhalten sie 4 mal im Jahr kostenfrei. Weitere Infos dazu hier >>> Auf die Mitgliederzeitung des DVF kommen Sie hier >>>

Nachrichten vom VÖAV

Mittwoch, März 3rd, 2010

img5401.jpgDie Mitglieder des VÖAV erhalten ab Ausgabe 1/2010 eine neue Ausgabe der “NACHRICHTEN” (Ja, das ist der Titel der Zeitschrift).  Als Highlight werden auf der Vorderseite angeboten “Einladungen zur Generalversammlung” - Praxis: Tiere in schwarz/weiß und u.a. eine Jugendseite. Blättert man die Zeitschrift durch, sind 50 Prozent der Meldungen eher etwas für das Internet, aber nicht für eine auf Hochglanz gedruckte Zeitung. Im Gegensatz zum früheren “VÖAV-Blättchen”, das immer interessante Berichte brachte, hat man die 30 Seiten nun in 10 Minuten durch und fragt sich “war es das?”. Ach ja, zu den Highlights: Tiere in Schwarzweiß umfasst viel Text und Minibildchen, für die man sicher in diesem kleinen Format kein DIN A4-Magazin benötigt. Dafür wird die Generalversammlung auf eine Seite aufgeblasen und mit diversen Ehrungen auf einer Seite gebracht. Ein Highlight? Nein, eher etwas für das Internet auf einer halben Seite.  Für die Jugend gibt es - ebenfalls als Textwüste - einen Artikel,  aufgepeppt mit  einem Foto von der Jugendstaatsmeisterschaft! Ob sich darauf Jugendliche melden werden, bezweifle ich stark… Auf die gewünschten Leserbriefe zu diesem Beitrag bin ich gespannt.  Auf Seite 26 findet sich ein Artikel über Eva Maria Zernig. Das auffallendste daran sind – wieder die Minibildchen – unter denen in fetter, roter Schrift 17x der Name steht. Man kann es auch übertreiben… Eigentlich geht jeder Leser davon aus, daß diese Bilder auch von Eva Maria Zernig stammen, wenn der Artikel über sie handelt. Normalerweise steht in diesem Fall der Name der Fotografin einmal im Vorspann des Artikels. Fazit: Zwar gibt es  jetzt ein größeres Format, dieses wurde aber mit Tabellen und vielen uninteressanten Infos gestreckt. Was geblieben sind: Minibildchen, verteilt über die ganze Ausgabe. Davon würde man lieber einige weniger sehen, dafür ein gutes Bild aus dem jeweiligen Beitrag, in einem grösseren Format.  Man kann nur hoffen, das die nächsten Ausgaben wieder so interessant sind, wie das frühere “VÖAV-Blättchen”.

29 Punkte: Das Siegerbild “Wasser”

Sonntag, Februar 28th, 2010

0043_tanzer-erika_03_morgenrot-am-badesee-1000er.jpg

Anlässlich  der 10.VÖAV-Fotowoche im Restaurant GUNIWIRT wurde der Fotowettbewerb “Wasser in der Krakau” für alle Seminarteilnehmer vom VÖAV gestartet. Da nicht “das beste Bild” gewann, sondern die Gesamtpunktzahl aller vier Fotos zählte, erreichte Hildegard Hosmann den 1. Platz, Manfred Krendl den 2. Platz und Erika Tanzer den 3. Platz. Sie hatte aber das Bild mit der höchsten Gesamtpunktzahl (29 von 30 Punkten), und dieses Bild zeige ich Ihnen hier wieder exklusiv und schnell wie immer. GRATULATION an Erika Tanzer! Das i-Tüpfelchen auf dem Bild war sicher noch - beim Thema WASSER - das runde Wellenspiel im Vordergrund. In der Jury waren Jose Fernandes de Andrade, Mag. Klaus Lorbeer und Prof. KR Leopold Vodicka.