Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fotobuchpreis – hier schon längst vorgestellt

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Auch in diesem Jahr wurden Fotobücher mit dem Deutschen Fotobuchpreis für ihre Leistung prämiert.
Folgende Bücher aus dem dpunkt.verlag haben es auf die Longlist geschafft:
Der Berliner Foto-Designer Harald Mante und seine Frau Eva Witter wurden mit
»Das Motiv« in der Kategorie »Konzeptionell-künstlerischer Fotobildband« gewürdigt. Die Bücher von Prof. Harald Monte kenne ich bereits seit 1969. Mit COLOR FOTO war ich mit ihm bei vielen Reisen und Workshops dabei. Es freut mich, dass seine Bücher immer noch begehrt sind. Ein Vorteil: Man versteht bei ihm die Gestaltungsregeln recht gut, das sie durch Bilder und Skizzen wirken und nicht durch lange Textwüsten.
In der Kategorie »Fototechnik« haben es gleich zwei Werke auf die Longlist geschafft:
● »Eins reicht.« von Sebastian H. Schroeder
● »Authentische Porträts fotografieren« von Chris Orwig
Auch diese Bücher habe ich schon in fotoGEN und auf diesem Blog vorgestellt. Vielleicht ist eines der Bücher von diesen Autoren noch ein schnelles Weihnachtsgeschenk. Über 180 Bücher finden Sie auf der rechten Seite unter der Kategorie „Bücher“. Sie haben selbst einen Tipp? Info@detlevmotz.de

Vor 33 Jahren – Jurybericht von einem Wettbewerb

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Kommentar: In Zeiten wie diesen, welche wenig „Ausgang“ bieten, fängt man an, wie ich, seine Bilder neu zu sortieren. Andere beginnen mit Wettbewerbskatalogen und Fotozeitschriften. Ein Dank an Peter Kniep, der diesen Bericht „ausgegraben“ hat. Lange ist es her… Die Kameras haben sich stetig geändert in diesen Jahren und Smartphones sind dazu gekommen. Auch viele neue Bildideen findet man auf Instagram. In der Wettbewerbsfotografie hat sich nur eines geändert: Seither ist per Bearbeitungsprogrammen fast alles möglich. So wird es auch weiter gehen. Die Fotos bzw. Motive selbst, die zu Wettbewerben eingehen, sind aber fast gleich geblieben. Dies fällt besonders auf, bei den Bildern der „Blende“ vom Photoindustrie-Verband. Diese sind jetzt ebenfalls auf Instagram zu sehen. Wie immer fehlt es noch an überzeugenden Ideen. Neue Sichtweisen bieten wenige Fotografen, der Rest Motive, die man endlos oft schon bei anderen Wettbewerben vor vielen Jahren gesehen ha. Und oft sind diese immer noch
auf den vorderen Plätzen. Auf INSTAGRAM fällt es besondern auf, denn sie stehen in Konkurrenz zu Bildern, mit neuen (!) Ideen. Deshalb hat sich eines nicht geändert: Die Juryberichte zu Wettbewerben von heute, sind oft fast identisch wie diesem vor 33 Jahren. Ob dies in weiteren 33 Jahren auch noch so ist? Vermutlich nicht, denn die Zeit schreitet immer schneller voran – und die intelligente Technik bleibt nicht stehen und bietet völlig neue Möglichkeiten. Kameras haben es in einer Zeit der Smartphones schwer – und die Entwicklung wird dort auch nicht stehen bleiben.

Fotografie am Wendepunkt?

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Ein gesundes Misstrauen habe ich immer, wenn ein Buch mit „Die große…“ oder „Alles über…“ beginnt. Meist hat dieses Buch dann auch noch endlos viele Seiten. Während sich die Technik und Programme stark verändert haben, ist die Bildgestaltung nicht einfach austauschbar. Eigentlich wird seit Jahren immer. das selbe darüber geschrieben. In manchen Büchern fast ähnlich wie vor vielen Jahren, einige Autoren versuchen aber auch etwas Leben in die festgefahrene Bildgestaltung zu bringen. Meist sind herkömmliche Bilder recht konservativ oder aber stark mit immer intelligenten Programmen gestaltet (Photoshop, Luminar IA, usw. Wettbewerbsbild zeigen meist minimalistische Motive mit übertriebener Schönheit. Bilder von Fotokünstlern, die Fotografie studiert haben, Bilder eher mit zuerst nicht nicht nachvollziehbaren Ideen. Eines hat sich aber nicht geändert, was man auch immer stärker auf Instagram erkennen kann: Der Betrachter sucht nach neuen Sichtweisen, pfiffigen Ideen und Bilder die Emotionen auslösen. Und diese gibt es – fast schon zum Trotz – immer mehr. Wobei es natürlich auch Fotografen gibt, die immer noch denken, nur ein Bild aus der Kamera ist ein echtes Bild. Ok, die Kameras heute benutzen mehr intelligente Programme, wie man denkt. Eine perfekte Belichtung ist im Gegensatz zu früher selten ein Problem. Erst recht nicht bei Smartphones. Dieser Trend wird weiter gehen! Ob die Kurve nach unten bei den Kameras anhält? Man darf gespannt sein. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft. Ob wir in 10 Jahren noch mit Kameras fotografieren oder zu 90 % mit Smartphones – einem interessanten, zeitnahen Bild, das Emotionen auslöst, interessiert das nicht aus welchem Gerät es kommt. Und den meisten Betrachtern auch nicht. Wobei der Ziel zum eigenen, guten Bild immer der gleiche ist (siehe Bild).

fotoGEN ist noch nicht vergessen. Es wird in diesem Jahr noch eine Ausgabe erscheinen. Bilder brauchen zur Zeit noch nicht eingeschickt werden, da in dieser Ausgabe von zwei Wettbewerben ca. 100 Bilder zu sehen sein werden. Mehr Infos immer auf dieser Seite. Ausserdem erhalten die Wettbewerbsteilnehmer ein Mail, wenn ich selbst weiss, wann es in diesem Jahr erscheint. Im nächsten Jahr wird es zwei Ausgaben geben. Der Grund – in der nächsten Ausgabe.

Neue Bücher aus dem Rheinwerk-Verlag

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Das grosse Mac-Buch: Aktuell zu macOS 11: Frisch auf den Tisch, habe ich nun dieses Buch für Ein- und Umsteiger. Es hat 488 Seiten und soll übersichtlich und klar verständlich sein. Das werde ich in den nächsten Tagen wissen. Dann mehr dazu. Hier finden Sie die Verlagsseite fürdieses Buch>>> Dort finden Sie auch das komplette Inhaltsverzeichnis.

Ein weiteres Buch ist MAKROFOTOGRAFIE – Die große Fotoschule. Das Fotografenpaar Kyra Sänger und Christian Sänger tauchen öfters auf und ihre „Handschrift“ kennt man schon. Schon beim schnellen durchblättern der Lektüre kann man eines erkennen: Viel Stoff, viele Bilder und eine gut lesbare Schrift. In diesem Fall ist es eine aktualisierte Auflage. 360 Seiten mit allem was sie über die Makrofotografie wissen möchten. Auf der Verlagsseite finden Sie das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe>>>

Kreative Gestaltung mit AKVIS ArtSuite 18.0: Neue Text-Funktion!

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Motiv aus Zingst an der Ostsee. Rahmen aus dem neuen Update hinzugefügt. Foto: Detlev Motz

AKVIS kündigt das große Update von AKVIS ArtSuite an, einer vielseitigen Software für künstlerische Bildgestaltung. Die Version 18.0 bietet die lang erwartete Text-Funktion, Verbesserungen für handgemalte Rahmen und weitere Änderungen.

AKVIS ArtSuite enthält eine Reihe großartiger visueller Effekte und Rahmen zum Verzieren von Fotos. Mit dem Programm ist es ganz einfach, eine personalisierte Grußkarte oder ein Fotobuch zu erstellen, ansprechende Bilder für soziale Medien vorzubereiten, Profilfotos zu verschönern oder einem Bild ein originelles und festliches Aussehen zu verleihen – was auch immer Sie sich vorstellen können. Die aktualisierte Version bietet noch mehr kreative Möglichkeiten.

Die Version 18.0 bringt eine lang erwartete Funktion mit sich: das Hinzufügen von Text oder Wasserzeichen zu Bildern. Der Text ist für kreative Projekte unerlässlich, um Aufmerksamkeit zu erregen und Bilder wirkungsvoll und eindeutig zu machen. Die neue Registerkarte Text enthält eine Vielzahl von Einstellungen (Farbe, Schriftart, Stil des Textes, Leuchten-Effekt usw.).

Romantik ist auch 2021 wichtig…

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Auf den ersten Blick passen die zwei Bücher im Thema ja nicht zusammen. Wer sie gelesen hat, denkt weiter. Auf der einen Seite das Buch Hochzeitsfotografie von Saja Seus mit 313 Seiten. Nicht großformatige Bilder spielen hier eine Rolle, sondern endlos viele Infos zur Hochzeitsfotografie. Egal ob Fotoclub-Mitglied, welche auch immer wieder Hochzeiten fotografieren oder Profis. Hier findet jeder etwas und sagt „oh, habe ich nicht gewusst“. Für 39.90 Euro dreht sich alles um Planung, Handwerk und Kreativität. Ein Buch mit einem klaren „Sehr empfehlenswert“. Aber was hat dabei noch ein Buch über Objektive zu suchen? Als ich dieses Buch mit 166 Seiten durchblätterte, wusste ich was: Hier sind auch Objektive (und Bilder) dabei, bei denen man automatisch an romantische Hochzeitsbilder denkt. Je nachdem, welches Objektiv sie nehmen, welche Brennweite und welche Blendeneinstellung. Nach dieser Lektüre von Bernd Kieckhöfel werden wissen Sie auch erfahren, dass man nicht immer die teuersten Objektive für den Bokeh-Effekt kaufen muss. Überzeugende Fotos finden Sie ebenfalls in diesem Buch für 34.95 (Docmatische Gesellschaft).

HUAWEI P smart 2021 – mit 4fach-Kamera

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Düsseldorf, 12. Oktober 2020 – Noch bevor das neue Jahr beginnt hat HUAWEI bereits ein spannendes Smartphone für 2021 im Angebot: das HUAWEI P smart 2021 bietet eine KI-unterstützte 4-fach-Kamera mit 48 MP, ein 16,94 Zentimeter (6,67 Zoll) großes Display und einen 5000 mAh Akku mit 22,5 W HUAWEI SuperCharge – für 229 Euro. Um den Start gebührend zu feiern, spendiert HUAWEI allen Käufern ein attraktives Bundle-Angebot mit den HUAWEI FreeBuds 3i im Wert von 119 Euro und drei Monate kostenlosem Zugang zu über 50 Millionen Songs mit HUAWEI Music.
Das Aushängeschild des HUAWEI P smart 2021 ist die 4-fach KI-Kamera auf der Rückseite: Dazu gehören die 48 MP Hauptkamera (f/1,8), eine 2 MP Bokeh- (f/2,4), die 2 MP Makro- (f/2,4) und eine 8 MP Ultra-Weitwinkel-Kamera (f/2,4). Die 48 MP Linse arbeitet mit der Hyper-Sampling-Lossless-Zoom-Technologie. Damit nehmen Foto-Liebhaber in jeder Situation scharfe Bilder auf. Die KI-basierte HDR+-Funktion und der bewährte Nacht-Modus sorgen zu jeder Uhrzeit und bei allen Lichtverhältnissen für ein tolles Bild. Die künstliche Intelligenz spielt ihre Vorteile auch bei Videoaufnahmen in Full-HD-Auflösung aus und liefert so in allen Szenarien optimale Ergebnisse.
Preis und Verfügbarkeit

Das HUAWEI P smart 2021 ist ab sofort für eine UVP von 229 Euro in den Farben Midnight Black, Crush Green und Blush Gold erhältlich – wahlweise im Online-Shop von HUAWEI und im Handel. Wer das neue Mittelklasse-Smartphone von HUAWEI bis mindestens 9. November 2020 – einige Partner bieten einen noch längeren Aktionszeitraum an – erwirbt, bekommt die kabellosen HUAWEI FreeBuds 3i (im Wert von 119 Euro) und drei Monate HUAWEI Music geschenkt.

Lesestoff für kalte Tage – demnächst!

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Nächste Woche erscheint das neue COLOR FOTO November 2020. Diesmal mit einer Sonderbeilage über Smartphones.
Beim Druck auf den Auslöser gibt es einiges zu beachten. In meiner Serie zeige ich seit 1/2020, auf was es alles ankommen kann. In dieser Ausgabe geht es darum, welches Seitenverhältnis für Bilder interessant sein kann. Da demnächst in fotoGEN zwei neue Four-Third-Kameras vorgestellt werden, bei dessen Bericht es eher um das Handling geht und die Frage ob Smartphone-Fotografen eventuell auf eines dieser Modelle umsteigen würden, ist der technische Bericht in COLOR FOTO eine gute Ergänzung. Wissen Sie schon, dass es auf Facebook eine eigene fotoGEN-Seite gibt und meine private Seite? Auf Instagram finden Sie mich ebenfalls mit meinen Fotos. Auch meine Frau zeigt dort ihre Bilder. Noch Fragen? info@detlevmotz.de

Was würde Karl Valentin zu den Fotos von Herbert Becke sagen?

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Wer meinen Blog besucht, kennt eventuell auch Herbert Becke. Seine Ausstellungen habe ich an dieser Stelle oft genannt. Jetzt ist das gezeigte Buch von ihm und Gunter Fette im Volk Verlag München für 19.90 Euro erschienen.
In diesem Buch wurde ein Projekt von Herbert Becke Wirklichkeit. Es zeigt 127 seiner Bilder, die in 45 Jahren Fotografie von ihm entstanden sind. Herbert Becke hat München endlos oft fotografiert. Meist von einer Perspektive, bei der seine Kamera auf dem Boden stand (Froschperspektive). Für den Fotografen eher eine unbequeme Stellung. Zu diesen Motiven hat Gunter Fette Texte von Karl Valentin dazu gefügt, die er eventuell gesagt hätte, wenn er das jeweilige Motiv zu Gesicht bekommen hätte. Daraus ist ein interessanten Buch mit 143 Seiten entstanden. Es macht auch als Betrachter Spaß, die Bilder mit den Texten zu studieren. Weniger Spaß hat mir dabei gemacht, wie die Bildunterschriften angebracht wurden. Grosse Schrift, kleine Schrift, Schrift die durch das Bild geht (!), Zeilen, bei denen ein oder zwei Wörter von einem Text in einer Zeile extra stehen (für einen Grafiker eher ein no-go). Aber vielleicht versuchte der Verlag, hier auch witzig zu sein, denn diese Idee stammt sicher nicht vom Fotografen. In meinen bisher 184 besprochenen Büchern habe ich solche Bildunterschriften noch nie erlebt. Wem es gefällt… Auf jeden Fall ist das Buch recht lesenswert und auch als Geschenk für einen Valentin-Fan bestens geeignet. Das Vorwort schrieb übrigens Christian Ude, der in Bayern sicher jedem bekannt ist. Ebenfalls ein Valentin-Fan wie Herbert Becke.

Mein Lehrer der Krake

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Kommentar: Ich persönlich verstehe nicht, wenn man im TV kein Programm findet das einem gefällt. Ok, mit Smart-TV wie Netflix, Prime Time und TVNOW hat man schon mal mehr Auswahl und in besserer Qualität. Tierfilme sind zwar ebenfalls im normalen TV-Programm reichlich vorhanden, aber einen Unterwasserfilm wie „Mein Lehrer der Krake“ auf Netflix habe ich noch nie gesehen. Dass ein Taucher und ein Krake eine solche Einheit bilden können, einfach sehenswert. Ich kann diesen 90 Minuten Unterwasser-Tierfilm nur empfehlen.

Rechte für Fotografen – mit Geheimwort!

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Das Buch Recht für Fotografen von Rechtsanwalt Wolfgang Rau hatte ich hier schon einmal vorgestellt. Heute möchte ich nochmals kurz darauf zurückkommen. Auch wenn die 3. aktualisierte Auflage von 2017 ist, lohnt sich die Ausgabe. Was einige Interessenten nicht wissen, wer auf die Verlagsseite geht, kann dort ausser dem Inhaltsverzeichnis und einer Leseprobe, auch interessante Verträge herunterladen.Dazu gehört auch ein Dokument über das Fotografieren in Bahnhöfen und diverse Musterverträge. Dazu gehört u.a. auch ein Modell-Vertrag oder ein TFP-Vertrag. Der Clou bei dieser Sache ist, dass sie dazu ein Wort aus dem Buch von einer bestimmten Seite eintragen müssen. Es lohnt sich also nicht nur das Buch sondern auch diese Verträge. Auch aus diesem Grund und weil das Buch recht stimmig und verständlich geschrieben ist, gab es ein „Sehr empfehlenswert“.