Heisser Sommeranfang?

Hervorgehoben

Aufgenommen am 14.5.2019 um 6 Uhr 14. Nur um etwa diese Zeit scheint die Sonne durch den Baum. Eigentlich sind es zwei Bäume in Altenerding. Je nach Standpunkt sieht das Motiv aus, wie mit einem Baum fotografiert.

„Ein Bild sagt mehr wie 1000 Worte“. Na ja, ein schöner Satz, der für meine Begriffe in unserem digitalen Zeitalter nicht unbedingt stimmt. Zwar wurde hier per Bildbearbeitung so gut wie nichts gemacht, aber die sommerliche Stimmung, welche das Bild vermittelt, gibt es heute noch nicht ( Aufnahme, Montag den 13. Mai 2019 um 13.26 Uhr). Es ist kalt, leicht stürmisch und ist selbst als Fotograf froh, wenn man wieder an seinem Mac sitzt. Aber immerhin treibt der Wind die Wolken vor sich her. Hier am Machier bin ich gerade dabei, Bilder anzuschauen, die Natur zeigen, aber jedes Detail aus dem Bearbeitungs-programm stammt. Bald machen diese „intelligenten Programme“ es nicht nur für Produzenten von Filmen möglich und für Profis, eine Landschaft usw. zusammenzubauen. Es kommt auch verstärkt für Amateure. Ich höre schon die Worte „diese würde ich nie benutzen“. Na ja, warten wir es ab bis 2021. Über das Motiv als Serie erfahren Sie demnächst mehr in COLOR FOTO.

Zwei Bücher für bessere Bilder

Zwei Bücher zur Besprechung liegen wieder auf meinem Buchtisch. Brandneu das Buch von Leela Cyd. Die Fotografin und Instagrammerin (@LeeLacyd) zeigt wie und wo Sie als neuer Instagrammer Themen und Motive finden. Sie stellt Bildstile vor und gibt Tipps für einen erfolgreichen Account. Das zweite Buch stammt von Prof. Harald Mante und erscheint in der 4. Ausgabe. Immerhin ist er Jahrgang 1936, wie das Buch verrät. Doch seine Bilder sind plakativ und die Art über Bildgestaltung zu erzählen, immer noch erfrischend. Damals hat an Instagram noch keiner gedacht – aber die Bilder und seine „Serien“ würden im Stil und in der Komposition gut zu Instagram passen. Dabei sind seine Fotos nicht mit Smartphone aufgenommen sondern mit der Kamera. Zwei interessante Bücher aus dem dpunkt.verlag, die in der nächsten Ausgabe von fotoGEN näher vorgestellt werden.

So kommt man zusammen…

Vor fünf Jahren fragte ich den Weihnachtsbaum-Verkäufer, der im Dezember direkt an der  Hohenlindener Str. 1 verkauft, ob ich bei ihm seine Bäume fotografieren darf. Was für ihn kein Problem war. Heute nach fünf Jahren freue ich mich immer wieder, wenn er Anfang Dezember wieder hier ist. Viele Bilder mit ihm und seinen Bäumen sind schon entstanden. Leider meist ohne Schnee. Auch wenn ich hier mit ihm als „Christbaumständer“ fungiere, die Auswahl des Baums überlasse ich natürlich jedes Jahr meiner Frau. Sie ist ja auch für das Schmücken des Baumes zuständig. Kenne ich die Trendfarben 🙂 .  Es ist in diesem Jahr wieder geschafft: Er steht auf dem Balkon mit guten Tipps des Verkäufers. Ich werde ihn aber sicher noch ein paarmal besuchen um Fotos zu machen. Immerhin haben wir seit vielen Jahren bereits vor dem 7. Januar Schnee.  Und ein Platz mit verschneiten Weihnachtbäumen sieht einfach schöner aus.

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2 Termine, 2 Workshops: 7. Mai und 8. bis 15. Oktober 2016

Preise und Ablauf werden demnächst bekannt gegeben – auch auf Facebook und www.detlev-motz.de >>>. Das Seminar „Herbst in der Steiermark“ bei Krakaudorf finde schon jetzt auf jeden Fall statt! Das Seminar „Fotografisches Bamberg“ findet ab 6 bis 12 Personen statt. Wie immer geht es bei meinen Seminaren zuerst um das Entdecken von Motiven, den fotografischen Blick und die Umsetzung.

Die Kamera ist völlig egal. Vom iPhone bis zur SLR. Von der Bridge-Kamera bis zur Micro-FourThirds-Kamera. In einem ernst zu nehmenden Fotobuch lese ich, dass Smartphone-Bilder ein Notizzettelersatz sind oder für Erinnerungsbilder benutzt werden. Kein Wort darüber, dass damit längst auch Wettbewerbsbilder entstehen (was mir vor einigen Wochen ebenfalls passiert ist). Man sieht, die Zeit geht schneller weiter, wie manche Autoren denken.   🙂 Sollten iPhone-Fotografen dabei sein, werde ich natürlich auch die 10 besten App-Fotoprogramme verraten.

Auf den Fotos zu sehen: Links: Eine Gruppe beim „Bamberg Fotoworkshop“. Darunter ein typisches Haus in Bamberg. Mitte: An diesem Schreibtisch wird für fotoGEN geplant. Darunter: Blumenblüte in Bamberg Anfang Mai. Rechts: Gruppe beim Seminar in der Steiermark. Darunter, Herbstfärbung bei Krakaudorf und ein Ort den wir immer anfahren, aber nicht immer mit Kühen zu sehen ist – aber mit Kirchlein und mit einer immer anderen Himmelsfärbung.

Workshops

Wer hat mehr Bilder gesehen als „die Zwei“?

Die beiden Weisen der Photographie

Es dauert immer lange, bis ich Manfred Kriegelstein wieder einmal persönlich sehe. Vor zwei Jahren war es die gleiche Stelle, nämlich Laupheim. Wir kennen uns aber aus Color Foto/Foto Creativ-Zeiten länger.  32 Jahre ist es her, dass der erste Kontakt hergestellt wurde. Er hatte ein Portfolio in FOTO CREATIV und beteiligte sich an den Wettbewerben. Ich kann mich noch an einen Besuch in Berlin erinnern, für einen Bericht über ihn. Ich sehe noch die Wendeltreppe vor mir, die links und rechts mit Urkunden, Pokalen und Medaillen „gepflastert“ war. Er hat alles an Fotowettbewerben gewonnen, was man gewinnen kann. Bereits 1993 stieg er in die „HALL OF FAME“ auf, bei einem Wettbewerb in Linz, der sich heute „Trierenberg Super Circuit“ nennt und viele bereits jubeln, wenn sie eine Annahme erreicht haben.

Wir sind nicht immer einer Meinung, ausser bei dem Spruch „ein gutes Bild gehört auf Papier“.  Wir haben endlos viel diskutiert, über Jurierungs-Methoden, auch über diverse Verbände. Wir werden auch noch weiter diskutieren, weil Verbände gegen viele Ideen völlig resistent sind. Ich nenne es „Fotobürokratie“. In der Zwischenzeit gibt es andere Themen und wir freuen uns einfach, wenn wir uns sehen und Meinungen austauschen können. Wir werden sicher in nächster Zeit einmal in die „Berliner Gegend“ fahren. Denn dort kann ich mit meiner Frau gleich zwei „Hobbys“ frönen. Der Fotografie und mit einem Besuch des Filmparks Babelsberg dem Film. Vielleicht können wir erstmalig auch noch mit Manfred Kriegelstein zu einem „Fotoshooting“ fahren.