Ab in Parks, Gärten und Gässchen in Baden/Wien

Hervorgehoben


Das größte Fotofestival Europas FESTIVAL LA GACILLY-BADEN PHOTO kommt 2020 zum dritten Mal nach Baden bei Wien. Von 1. Juni bis 30. September 2020 zeigen die besten Fotografen zum Thema AUFBRUCH DES OSTENS ihre Bilder in einer riesigen Opern-Air-Galerie und verwandeln so die Parks und Gärten, Plätze und Gässchen von Baden wieder in eine Bilderstadt: 2000 Fotos, bis 280 m2 groß, auf 7 km Länge, vier Monate lang – bei freiem Eintritt !

Zum einen demonstriert das Festival jedes Jahr mit herausragender, inspirierender und kritischer Fotografie, wie wichtig es ist, einen nachhaltigen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Es zeigt die Schönheit unserer Welt ebenso wie die Gefahren, die ihr drohen. Zum anderen präsentiert das Festival 2020 großartige Fotografie-Kunst aus dem Osten, wie aus Russland, Polen, Tschechien oder Ungarn, nicht zuletzt aus Anlass des Zerfalls der Sowjetunion, der sich 2019 zum 30. Mal jährte.

 

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Nur über das Smartphone

Tipp: Wer seine Bilder auch auf Papier zeigen möchte, sollte mal „PURE“ von Cewe ausprobieren. Bilder direkt vom Smartphone an CEWE überspielt. 22 Seiten, Format 15×15 cm, Digitaldruck matt. Inkl. Versandkosten 18,94 Euro. Drei dieser „Büchlein“ habe ich immer dabei. Neu dazu gekommen: London. Achtung: Der erste Versuch kann länger dauern, bis man die 22 gewünschten Bilder im gebotenen Layout hat, inkl. Titel. Später geht es recht flott. Und diese kleine Fotobücher können zur Sucht werden, wenn man Fotos mit dem Smartphone macht. Wobei auch andere Bilder auf das Smartphone für das Buch überspielt werden können.

 

Geballtes Wissen auf 900 Seiten

Auch ich habe längst mitbekommen, dass viel Fotografen von gemieteten Programmen immer öfters Abstand nehmen. Sicher auch deshalb, weil es für den „normalen Amateur“ oder auch Wettbewerbsfotografen längst Alternativen gibt. Eine, von der ich immer wieder höre, ist Affinity Photo. Dafür gibt es jetzt ein Buch als aktualisierte und erweiterte Auflage. Wer auf dieses Programm umsteigen möchte – hier haben sie wirklich das ultimative Handbuch für ein gutes Bildbearbeitungsprogramm. Musterseiten und das komplette Inhaltsverzeichnis können Sie auf der Webseite vom Rheinwerk Verlag als PDF erhalten

Fast frischer wie die Fische…

Das neue Buch aus der Serie „FOTO SCOUT aus dem dpunkt.verlag ist da. Brandneu liegt es auf meinem Tisch und will gelesen werden. Beim kurzen Durchblättern kann man schon  sagen: Der Text ist gut lesbar, viele interessante Motive, schöne Stadtkarten und ein flotter Schreibstil. Irgendwie bekomme ich wieder Lust auf Hamburg – und meine Frau meint: JA!!!! Die Fotografin hat sogar an ein Kapitel „Hamburg mit Smartphone“ gedacht. Und daran, dass man vor einem interessanten Hintergrund/Graffiti auch ein rotes Fahrrad fotografieren kann. Ich vermute, da dieses Fahrrad öfters auf Bildern zu sehen ist, es ist von ihr. 🙂 Sollte ich mal einen Münchenführer machen, werde ich an ein blau/weisses Fahrrad denken – und den passenden Hintergrund. 

 

Trotz viel Text – sehr lesenswert

Ein neues Buch habe ich heute vom dpunkt.verlag >>> erhalten. Es nennt sich „Mein Foto“ und ist von Ibarionex Perello. Auf den ersten Blick erschrecke ich, denn selten habe ich in einem Buch so viel Text und so wenig Bilder gesehen. Was mich aber trotzdem anzieht, sind die paar Seiten mit wenig, aber großem Text und die schwarzen Seiten mit den Aufgabenstellungen. Nur soviel – ich habe begonnen zu lesen und es fühlt sich gut an. Vielleicht auch deshalb, weil der Fotograf gleichzeitig Autor, Pädagoge und Moderator des Foto-Podcast „The Candid Frame“ ist. Und weil er nicht das  schreibt, was man schon 30 Jahre im gleichen Stil gelesen hat. Er hat 25 Jahre Erfahrung im Fotogewerbe und vermittelt sogenannte „Softskills“, die in der Fotografie wichtig sind. Sicher habe ich das Buch bis Oktober gelesen und stelle es dann in fotoGEN vor.

Brandheißer Tipp zum Oktoberfest in München

Das Oktoberfest ist nicht mehr in all zu weiter Zukunft. Zu Füssen der Bavaria an der Theresienwiese geht es ab dem 21. September wieder los. Fotografen können jetzt schon den Aufbau fotografieren – unter diversen Bedingungen. Wer jetzt schon gut informiert sein möchte, sollte sich einen Blick auf diese Webseite gönnen >>> Hier finden Sie wirklich alles,  was sie darüber wissen möchten. Für die Vorbereitung Ihrer Motive auf dem Oktoberfest eine gute Quelle. 

Wer bietet mehr als 3000 mm?

Für die nächste Ausgabe war fotoGEN mit einem Smartphone, einer Olympus-Kamera inkl. Weitwinkel 7 bis 14 mm und der Nikon Coolpix P1000 unterwegs. Diese zwei  hier gezeigten Farbotos haben eines gemeinsam: Sie wurden mit ca. 1600 mm fotografiert, ohne Stativ. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN sehen sie also auch Aufnahmen mit diesem „Hammerzoom“. Ausserdem stellen wir Ihnen dazu gleich das passende Buch für den Einstieg vor. Frage vorab: Wer hat schon mit so einer langen Brennweite gestaltet? 

Heisser Sommeranfang?

Aufgenommen am 14.5.2019 um 6 Uhr 14. Nur um etwa diese Zeit scheint die Sonne durch den Baum. Eigentlich sind es zwei Bäume in Altenerding. Je nach Standpunkt sieht das Motiv aus, wie mit einem Baum fotografiert.

„Ein Bild sagt mehr wie 1000 Worte“. Na ja, ein schöner Satz, der für meine Begriffe in unserem digitalen Zeitalter nicht unbedingt stimmt. Zwar wurde hier per Bildbearbeitung so gut wie nichts gemacht, aber die sommerliche Stimmung, welche das Bild vermittelt, gibt es heute noch nicht ( Aufnahme, Montag den 13. Mai 2019 um 13.26 Uhr). Es ist kalt, leicht stürmisch und ist selbst als Fotograf froh, wenn man wieder an seinem Mac sitzt. Aber immerhin treibt der Wind die Wolken vor sich her. Hier am Machier bin ich gerade dabei, Bilder anzuschauen, die Natur zeigen, aber jedes Detail aus dem Bearbeitungs-programm stammt. Bald machen diese „intelligenten Programme“ es nicht nur für Produzenten von Filmen möglich und für Profis, eine Landschaft usw. zusammenzubauen. Es kommt auch verstärkt für Amateure. Ich höre schon die Worte „diese würde ich nie benutzen“. Na ja, warten wir es ab bis 2021. Über das Motiv als Serie erfahren Sie demnächst mehr in COLOR FOTO.

Rückblick: West Side Story

Obwohl ich nicht unbedingt ein Freund von Musikfilmen bin, war ich bereits 1961 in einem Musikfilm in Stuttgart. Er nannte sich WEST SIDE STORY und wurde später mit 10 Oscars ausgezeichnet. Klar, dass ich mir diese DVD-Collection zugelegt habe und in Wien dieses Meisterwerk auf der Bühne sah. Jetzt kommt die Meldung, dass Walt Disney dieses Musical von einem Meisterregisseur neu verfilmt und Ende 2020 in die Kinos bringt. Ich hoffe, ich kann es dann auf der 600 qm-Leinwand in Nürnberg (CINEMAGNUM) noch sehen. In München ist es anscheinend nicht möglich, ein Kino mit einer solch grossen Leinwand zu eröffnen. Im Gegenteil, vor Jahren wurde ein IMAX-Kino geschlossen. Ihr merkt hier, ich bin nicht nur Foto-Fan sondern auch Film- und zwischenzeitlich Serienfan.

fotoGEN kann abgerufen werden

Die neue Ausgabe ist unter https://www.magazin-fotogen.de erschienen!

Diese neueste Ausgabe und noch weitere erhalten Sie für jeweils 3.90 Euro auf www.magazin-fotogen.de. Die Bilder für den Fotowettbewerb müssen bis zum 15. Juni 2019 per Mail eingegangen sein. Die Spielregeln und was man gewinnen kann finden Sie ebenfalls in der neuesten Ausgabe

Aus dieser Ausgabe: SW-Fotos von Helmut Hirler
Aus dieser Ausgabe: Fotos von Christine Motz

Christian Heeb: Traumland

Buchbesprechungen: Mehr als 150 Bücher habe ich hier in meinen Blog gestellt, die meisten wurden in fotoGEN mit „Sehr empfehlenswert“ oder „Empfehlenswert“ besprochen. Siehe rechte Seite Sparte „Bücher“. Heute kommt ein neues Buch dazu, das ich in der Juli-Ausgabe von fotoGEN besprechen werde. Für diese Ausgabe kommt es zu spät. Weshalb „30 Jahre in Amerika“ erfahren Sie ebenfalls. Das Buch ist ist im Tecklenborg-Verlag neu erschienen.

Last Paradise in Zingst

Umweltfotofestival »horizonte zingst«
25.Mai bis 30. Juni 2019 Fotokunst in der Leica Galerie Zingst
„Last Paradise“ von Ekaterina Sevrouk“ Vernissage: 30.05.2019, 16:00 Uhr, Ausstellungszeitraum: 24.05. – 15.10.2019

Hinter einer unnatürlich wirkenden Idylle, entdeckt man die wahre Botschaft dieser außergewöhnlichen Tierporträts. Die Tierpräparate und Pflanzenarrangements erscheinen im Zusammenspiel dieser künstlerischen Installation von Ekaterina Sevrouk in bewegender Eindringlichkeit. Bedrohte oder schon ausgestorbene Arten werden in dieser Bildserie sichtbar gemacht und visuell zum Leben erweckt. Die Bilder haben eine suggestive Anziehungskraft und beziehen ihre Wirkung aus Perfektion und kunstvollem Arrangement.

Die Fotografien lösen kritische Gedanken aus; weil die abgebildete Tierwelt als Mahnung verstanden werden muss. Die leuchtenden Hintergründe, die Ästhetik des Bildaufbaus und die Perfektion der Abbildung machen die Bilder von Ekaterina Sevrouk im Zusammenklang zu einem eindringlichen Seherlebnis.

Für ihr Projekt „Last Paradise“ besuchte die Fotografin immer wieder naturkundliche Museen und hatte freien Zugang zu Bereichen, die als „toter Zoo“ benannt werden. Die Zahl dieser Präparate wächst ständig um weitere Exemplare. „Last Paradise” schärft den Blick für eine wundervolle Natur, die schon Vergangenheit ist und mahnt damit, der weiteren Zerstörung Einhalt zu gebieten.