Ratgeber – Selbständig als Fotograf(in)

Wer die sozialen Medien liest, wundert sich, wer sich alles Fotograf nennt oder als Fotograf selbständig werden möchte.  Ein Profifotograf sagte mir mal: „Die meisten sind schon überfordert, wenn sie eine Vorstellungsmappe abliefern müssen – meist kommt dabei ziemlich Schrott heraus.“ Vielleicht sollte man bei Interesse zur Selbständigkeit als Fotograf(in), vorab das Buch von Ralf und Nicole Obermann studieren. Es ist sachlich und verständlich geschrieben. Ein guter Ratgeber für den Einstieg in die Selbständigkeit.

Was man im Monat verdienen sollte, um mit der gewünschten Fotografie über die Runde zu kommen, finden Sie auf Seite 181. Vielleicht fangen Sie mit diesem Thema im Buch einfach einmal an! Meine Frau hatte auch dieses Buch für eine Vorstellung ausgewählt und auf der Fahrt nach Garmisch-Partenkirchen – und zurück – ausgelesen. Mehr dazu finden Sie von ihr an weiteren Büchern im nächsten fotoGEN (Januar – das demnächst erscheint).  Leseprobe und Inhaltsverzeichnis finden Sie auf der Verlagsseite vom dpunkt.verlag. Bestellen können Sie das Buch unter anderem bei Amazon >>>

Frisch auf den Tisch – Bücher von-Rheinwerk

Jetzt können Sie Ihre Canon EOS 5D Mark IV bestellen, das Buch dazu ist da.HolgerHaarmeyer und Christian Westphalen sagen Ihnen alles was Sie über die Kamera wissen sollten. Das Buch ist übersichtlich gegliedert, hat 363 Seiten und kostet 39,90 Euro.  Hier geht es zum Rheinwerk-Verlag >>>

Wenn Ihnen das zu wenig Seiten sind, kann ich Ihnen Word Press 4, das umfassende Handbuch mit 939 Seiten empfehlen. Dort finden sie das brandneue Rundumpaket. Längst nutzen auch viele Fotografen WorPress 4. Der Autor Alexander Hetzel bietet für 39.90 Euro viel Stoff – der sicher viel Zeit benötigt, ihn von Seite zu Seite zu studieren. Mehr dazu in der nächsten fotoGEN-Ausgabe. Auch in der Ausgabe Januar-Februar-März finden Sie einige mit „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnete Bücher von diesem Verlag.

Altes Handwerk – neu in der Serie

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_mg_2470_dxoNein, ich mache nicht nur knallbunte Bilder mit dem iPhone oder der Lumix für die Serie „Kitsch & Kunst“, es entstehen auch noch Fotos wie diese. Eigentlich bin ich auf ihn, in der Tageszeitung vor einem Jahr gestossen. Es hat recht lange gedauert, bis es mal mit einem Termin geklappt hat. Dafür ist es jetzt schon eines meiner Lieblingsbilder aus der Serie „Kaufleute und Handwerker“ in Erding. Wobei ich von ihm noch eine andere Bildidee im Hinterkopf herumtrage. So nebenbei ist das zweite Foto entstanden, auf dem man sieht, dass diese Arbeit nicht gerade leicht ist. Deshalb haben gute Lederarbeiten auch ihren Preis. Das Bild entstand mit der Canon Mark III und dem 16 mm. Wie immer ohne Blitz. Um bestimmte Partien herauszuarbeiten, ist Viveza immer noch die erste Wahl. Für dieses Porträt fand ich auch „Sepia“ recht gut.

Kulturpreisverleihung 25. November in der Stadthalle Erding

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Die Stadthalle war vollbesetzt als das Sinfonieorchester der Kreismusikschule Erding zum ersten Allegro in C von Mozart ansetzte. Auf dem weiteren Foto ist Landrat Martin Bayerstorfer mit einem stolzen Clubvorsitzenden Lothar Ritze Bodenstein zu sehen. Verliehen wurde der Kulturpreis auch an Künstler Anton Empl. Beide durften sich auch in das „Goldene Buch der Stadt Erding“ eintragen. Am Ende der Veranstaltung wurde noch die „Bayern-Hymne“ angestimmt. Gut, dass jeder den Text auf seinem Stuhl hatte. Beim anschließenden Stehempfang (das Bufett darf man hier ruhig auch loben) wurde noch viel über Fotografie und andere Themen diskutiert. Das letzte Bild ganz unten, zeigt einen kleinen Kreis der Teilnehmer, inkl. Karl-Heinz Wagner links, den früheren Chef des Clubs. Alle Teilnehmer auf das Bild zu bekommen, scheiterte an einem Grund: Sie waren im Getümmel des Stehempfangs verschwunden und nicht auffindbar.

Ein Besuch lohnt sich: Auf nach Pullman City, Eging am See

Ohne TitelDie Firma Larcher Touristik, 85570 Markt Schwaben, bietet im Programm viele Busfahrten zu Christkindlmärkten an. Unter anderem auch zum Deutsch-Amerikanischen Weihnachtsmarkt in Pullman City. Nachdem ich mit meiner Frau diesen Westernpark schon seit 13 Jahre immer wieder besuche, und wir dort auch vor vielen Jahren Fotoseminare für Amateurfotografen aus ganz Deutschland machen durften, ist die Fahrt von Touristik-Larcher, ab Erding und nur mit Frau, recht angenehm. 6 Stunden fotografieren, dazu kann man auch ein paar Tassen Glühwein mehr trinken. Wobei das Fotografieren Vorrang hat. Nicht nur die Attraktionen im Park sind immer umfangreicher und besser geworden, auch der Weihnachtsmarkt ist – im Gegensatz zu früher – eine Attraktion mit vielen Lichtern und Ständen. Ich fotografiere gerne auch die Besitzer der Stände in ihrer natürlichen Umgebung auf dem Weihnachtsmarkt, mit „Schwätzchen“ inbegriffen. Ein kostenloses Foto – auf bestem Papier (!) ist selbstverständlich. Heute werden ich „als Fotograf mit der Mütze“ nach einem Jahr wieder erkannt und es ist schön, zu schauen, was es alles an den vielen Ständen an Kunsthandwerk und anderen Gegenständen gibt.

So nebenbei: Obwohl meine Frau Country-Musik im Gegensatz zu mir, nicht mag, den singenden Weihnachtsmann mit der Willi Jones Band findet sogar sie einmalig gut. Es ist Pflicht, ihn im Salon anzuhören! Die Zeit vergeht und man vergisst völlig, dass man eigentlich in der blauen Stunde noch fotografieren wollte. Tipp: Als Fotograf sollten Sie nicht zu spät am Abend kommen. Man benötigt Zeit beim erstmaligen Besuch, um Details und schöne Locations auszuwählen. Und bei der Öffnung der Weihnachtsmarkts (in das Programm schauen!) ist es noch möglich, ganze Häuserfronten ohne Menschen abzulichten. Am Abend dürfte dies schwer werden. Dafür können sie sich ab der blauen Stunde auf endlos viele Lichter und Details konzentrieren. Natürlich auch auf eine Wurst inkl. Glühwein. Alles was Sie wissen sollten, steht auf der recht umfangreichen Webseite von Pullman City >>>

 

Programm für Mac, jetzt auch für Windows!

Ohne TitelBildbearbeitungsprogramme wie Photoshop erhalten immer mehr Konkurrenz. Für Profi-Bildbearbeitern mögen sie noch nicht umfangreich genug sein, aber für Amateure und auch Wettbewerbsfotografen, die nur von Zeit zu Zeit Bilder bearbeiten, reicht dieses Programm längst aus. Ausserdem ist es erheblich günstiger. Jetzt ist die Betaversion für Windows erschienen. Hier sehen Sie noch das Buch/DVD für die Bearbeitung mit dem Mac, erschienen im Rheinwerk-Verlag. Auf diesem Blog hatte ich bereits darüber berichtet. Auch noch ein neues Programm unter dem Namen LUMINAR ist für Mac erschienen, wird aber erst 2017, vermutlich im Frühling, ebenfalls in der Windows-Ausführung ausgeliefert. Man kann sagen, Konkurrenz belebt das Geschäft und macht die Bildbearbeitung auch für Fotografen interessant, welche nicht mieten oder in teure Programme investieren möchten. Affinity Photo>>> kostet um die 50 Euro und bietet dafür hochwertige Funktionen. Hier finden Sie Luminar unter diesem Link >>. Zur Zeit noch nur für Mac.

Was macht eigentlich… Diesmal ein Allgäuer in Neuseeland und Volker Frenzel der auf Serien setzt

Lang, lang ist es her, als diese erste Ausgabe erschien. Damals noch kostenlos und mit vielen Lesern. Heute – per fotoGEN-Abo – eine übersichtliche Leserschaft, aber dafür aktiv mit der Fotografie verbunden. Sie hat sozusagen das fotoGEN im Blut, ein Spruch den ich von Herbert Becke inkl. der Bedeutung übernommen habe. Ich frage mich zwischendurch, was bestimmte Fotografen machen, die ich schon endlos lange kenne? Zwischenzeitlich ist der Allgäuer Helmut Hirler nach Neuseeland umgezogen. Das heisst aber nicht, dass er die Fotografie an den Nagel gehängt hat. Was macht er jetzt? Ich habe ihn angeschrieben und 2 Tage später war die Antwort mit den Bildern auf dem noch funktionierenden Mac. Wir stellen ihn im nächsten Heft mit einigen Fotos vor. Auch der zweite Fotograf auf diesem Titel ist noch aktiv. Herbert Becke haben wir ebenfalls schon mehrmals vorgestellt und auf seine diversen Ausstellungen verwiesen.

In der nächsten Ausgabe stellen wir diesmal auch Volker Frenzel vor. Ein Wettbewerbsfotograf, der nicht nur auf das Einzelbild setzt, sondern verstärkt auf die Serie. Natürlich würde es mich freuen, wenn wieder ein paar Abonnenten mehr dazu kämen. Auf dieser Seite >>> finden Sie nähere Infos zu fotoGEN PLUS und zum Wettbewerb.

Achtung: Wie sie hier so nebenbei entnommen haben, ist mir mein „Hauptmac“ abgestürzt. Deshalb komme ich an keine Mails und Infos, die ich früher als vor 2 Wochen erhalten habe. Ich werde noch einige anfordern müssen oder darauf warten, dass sich der Absender meldet. Ich hoffe, dass sich der Schaden noch beheben lässt. fotoGEN

Bücher, frisch auf den Tisch

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Brandneu sind die Bücher aus dem d.punkt.verlag. Im ersten Buch geht es um künstlerische Fotografie. Es ist eine Welt der abstrakten Formen. Sie zeigt keine Bilder die gegenständlich sind sondern abstrahiert. Das Buch ist in drei Anwendungsteile gegliedert. Es kostet 39,90 und hat 309 Seiten.

Das andere Buch wendet sich an die Lost Places-Fotografen oder solche die es werden wollen. Dazu gehörten kompositorische Regeln, das richtige Handwerkszeug und die Nachbearbeitung am Computer. Soviel vorab, es sind von den 215 Seiten viele auch für Fotografen geeignet, die sich für Bildbearbeitung interessieren. Der Fotograf hat einige Tricks zu bieten. Auf diese Bücher gehe ich in der nächsten fotoGEN näher ein.

Für fotoGEN-PLUS-Leser: Die Buchbesprechungen 2016 sind als PDF erhältlich und werden bis Ende des Jahres stetig vervollständigt. Ein Mail mit der Bitte um Zusendung – ebenfalls per Mail – reicht. Viele der Bücher wurden zwischenzeitlich nicht nur von fotoGEN mit „empfehlenswert“ ausgezeichnet. Eines meiner Lieblingsbücher davon ist zur Zeit vergriffen und erscheint im Herbst wieder (Lois Hechenblaikner „Hinter den Bergen“, Steidl-Verlag). Dazu erscheint sein neuestes Buch, von dem einige Bilder bereits in Zingst in seinem Vortrag zu sehen waren.

 

Panasonic Lumix GX8: Verwackeln fast unmöglich!

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Besonders erwähnenswert bei der Handhabung einer Lumix GX8 ist sicher der Verwacklungsschutz. Ausser mit der Olympus OM-D (Erfahrungsbericht war bereits in fotoGEN) hatte ich mit dieser Kamera kein einziges verwackeltes Bild. Ein schweres Stativ ist bei solchen Aufnahmen völlig unnötig und bei Reisen eher hinderlich. Bei Kirchen und stattlichen Räumen in den Burgen – oder im dunklen Kerker – hatte ich fast ausschließlich das 12 bis 35 mm, mit einer durchgehenden Lichtstärke von 2,8 auf der Kamera. Wobei mir mein Lieblingsobjektiv, wie das 7 bis 14 mm fehlte. Mehr zur Kamera und den Objektiven im nächsten fotoGEN. Dort berichte ich auch über einige weitere nützliche Features der GX8 und welche Objektive für einen Reisebericht empfehlenswert sind.

Profifotograf Bernd Ritschel fotografierte Hütten

hüttenDurch den persönlichen Kontakt zu Profifotografen, erfährt man manches, was ich sonst nie erfahren würde. Oder nur durch Zufall im Internet oder auf einer Buchmesse. Beispielsweise von Bernd Ritschel, den ich vor kurzer Zeit bei einer Feier von NOVOFLEX traf. Ja, er hätte ein Buch gemacht, aber dies ginge nur um Hütten. Natürlich ist auch solch ein Buch mein Thema für fotoGEN – oder gerade deshalb. Es heisst „Sehnsuchtsorte in den Alpen“ und entstand mit Autor Tom Dauer zusammen. Jetzt liegt es vor mir und es riecht noch kräftig nach Papier.  Ich bin kein Wanderer, kein Bergsteiger und ich laufe auch nicht sonderlich gerne, aber einige der Bilder sagen mir „da möchtest eigentlich auch mal hin“. Und ich hoffe Ihnen geht es ebenso. Aus diesem Grund stelle ich dieses neue Buch von Bernd für 39,99 Euro von NATIONAL GEOGRAPHIC in der nächsten Ausgabe von fotoGEN genauer vor und nenne Ihnen auch einige Hütten, die mir es beim Durchblättern besonders angetan haben.

Info: Vor vielen Jahren hat es noch lange gedauert, bis man den Titel fotografiert auf dem Tisch hatte. Heute geht es recht schnell über das Internet. Oder man hat das Bild  – nachdem der Postbote weg ist – etwas origineller auf dem Balkon fotografiert, mit dem iPhone, bearbeitet mit Snapseed. Und schon steht es auf dem Blog zur Ansicht.

Wir sind dran: Die nächste Ausgabe

Was Sie noch für Berichte in fotoGEN finden, demnächst auf diesem Blog. Schon vormerken: Der nächste Einsendetermin für den fotoGEN-Wettbewerb musste um zwei Tage vorverlegt werden. Bis zu diesem Termin müssen die Fotos in Erding angekommen sein. Näheres später ebenfalls in fotoGEN und hier auf dem Blog. Die Teilnahmebedingungen und noch mehr zum Wettbewerb finden Sie auf dieser Seite >>>Ohne Titel

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Ein kleine Programm von macphun, noch für -.99 Cent

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Vorab: Dieses Programm, nur für Mac ist brandneu, gibt es nur in englischer Sprache, dafür aber zur Zeit anstatt für 4,99 Euro für -.99 Cent. Es nennt sich „ColorStrokes“ und dieser Stil ist vielen Fotografen als „Color Key“ bekannt. Bei Juroren von Wettbewerben nicht mehr so gerne gesehen, ausser der Teilnehmer lässt sich etwas anderes einfallen wie „rote Rose vor nackter SW-Haut“ – einer der Klassiker. Wer sich dafür interessiert, findet hier mehr Infos bei macphune >>>

Auf dem Foto oben, sehen Sie einen schnellen Versuch mit diesem Programm, welches recht einfach zu bedienen ist. Noch mehr Beispiele gibt es auf der genannten Webseite oben.