Empfehlenswert: Ein neues Text-App für IOS-Geräte

Freshtext – ein neues App aus dem App-Store: Schon öfters bin ich durch das App „abgefahren“ auf interessante Apps gestoßen. Wie auch in diesem Fall. Text gibt es in vielen Apps, u.a. auch in dem bekanntesten Bearbeitungsapp Snapseed. Doch „Freshtext“ hat mir in der Aufmachung auf Anhieb gut gefallen, weil es gut strukturiert ist. Sie können dieses App für 0,49 Euro pro Monat im App-Store erwerben oder aber für 6.99 Euro mit allen Features und einmaliger Zahlung. Ich habe mich für „einmalig“ entschieden. Der Grund: Es ist einfach in der Handhabung und unnötiger Schnickschnack fehlt. Es gibt viele Text- und Typostile und auch schöne Farbverläufe (siehe auch Bild oben). Einfach das Foto auswählen und mit den Schriften, Farben und Möglichkeiten spielen. Beim obigen Beispiel wurde noch POTO „ohne H“ für den ausgefallen Rahmen benutzt. Ebenfalls ein Programm das ich empfehlen kann. Ach ja, was ich suche? Das erfahren Sie im März.

Perfektes Zoom: 12 bis 200 mm für Micro Four Thirds-Kameras

Vorab, dieses Motiv ist nicht mit dem 12 bis 200 von Olympus entstanden. Es ist eines der Bilder, die mit einer Panasonic GX8 in Schottland entstanden ist (fotoGEN 4/2016). Mit der Brennweite 14 bis 150 mm an einer Four-Third-Kamera. Viele dieser Motive wären nicht entstanden, denn in Wirklichkeit ist dies ja die Brennweite 28 bis 300 mm (entspricht 35 mm) . Mit dem Verwacklungschutz waren solche Aufnahmen ohne Stativ kein Problem. Egal wie dicht die Menschen um diese Figur (und andere) standen – ich war nah dran. Ohne Objektivwechsel war aber auch eine gute „Totale“ möglich. Gerade auf Reisen, möchte ich nicht mehr einen dicken, schweren Kamerakoffer in der Gegend herumschleppen. Sehr viel unauffälliger kam ich mit einer kleineren, leichteren und damit nicht so schweren Kamera zu guten Porträts in Edinburgh. Dort fand u.a. in der Hauptstrasse das „Festival Fringe“ statt – das größte Kulturfestival der Welt. Ich liebe es !

Als ich die Pressemeldung von Olympus am 12.2. erhielt, dachte ich sofort: Ja, diese Brennweite interessiert mich noch mehr! Sie entspricht mit 12 bis 200 mm einer SLR-Brennweite von 24 bis 400 mm. Auch der Preis dafür – ca. 899 Euro – ist gerechtfertigt, wenn man denkt, was ein 400 mm-Objektiv kostet. Schon mal eine Jubiläums-Überraschung im Olympus-Jahr, die mir gefällt. Jetzt warte ich nur noch auf eine nicht zu schwere Olympus-Four-Third-Kamera, die ich in meine innere Westentasche bekomme. Viele Bekannte von mir wissen: Links ist die Kamera, rechts ist das Smartphone für die schnelle Bearbeitung und Übertragung an Bekannte und Instagram. Das Objektiv soll Ende März erscheinen. Ein schönes Ostergeschenk für Four-Thirds-Fotografen.

Perfekte Gestaltung kann (fast) jeder lernen.

Bücher, Workshops, Videos über Bildgestaltung gibt es wie Sand am Meer. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ein Buch erscheint „Alles über Bildgestaltung“. Gut, wer über diese schreibt und vieles darüber sammelt – auch aus Broschüren über Malerei – der kennt so ziemlich 90 Prozent davon. Natürlich ändert sich manches davon und der Trend bringt „neue fotografische Spielarten“ mit sich. In den letzten 30 Jahren hat sich bei mir viele über Bildgestaltung angesammelt. Die wichtigsten Dinge sind auf 20 DIN A4-Seiten gespeichert. Hier sehen Sie zwei Seiten, mit denen man selbst überprüfen kann, ob es zu einem Wettbewerbsbild reicht. Oder ob nur Oma und Frau begeistert sind. Ich stelle aber immer wieder fest, dass die zwei größten Fehler in jedem Bildgestaltungsbuch für Einsteiger stehen: Unter dem Kapitel „Ausschnitt“ und „rote Farbe“. Oft habe ich den Eindruck, vor lauter Begeisterung über die Technik einer Kamera wird „die normale Gestaltung“ vergessen. So ist es heute mit Smartphones möglich, knackscharfe und farbenfrohe Dämmerungsaufnahmen zu liefern. Digitale Kameras haben mehr ISO wie früher jeder Film – ich frage mich oft, wo diese Bilder bleiben, die man damit machen könnte – ohne dass sie trotzdem rauschig und farblos sind wie ein Besoffener nach 10 Glas Schnaps? Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn ich zur Bildbesprechung von mir oder hauptsächlich COLOR FOTO eine positive Antwort bekomme wie „Stimmt, habe ich nicht gesehen“ oder „Ja, das Preset muss ich auch mal ausprobieren, es verbessert die Stimmung“. Im Gegensatz zu vielen Amateurfotografen/Wettbewerbsfotografen, die keine Kritik ab können, konnte ich in meinen 30 Jahren bei Fotozeitschriften (auch als früherer Filmer) Fotografen, Profis und Seminarleiter immer wieder über die Schulter sehen. Angefangen bei Prof. Harald Mante. Vielleicht treibe ich es deshalb noch 2019 etwas bunt. Heute sehe ich sehr viele Bücher, ebenfalls von guten Fotografen. Auch auf Instagram kenne ich Fotografen, die fast jedes Wettbewerbsfoto in den Schatten stellen. Da ist es aber nicht nur die Gestaltung – da ist es dazu noch eine neue Idee. So nebenbei: Gestaltung kann man lernen. wer sie im Kopf hat, braucht sie aber nicht bei allen Bildern anwenden. Es kommt immer auf das Motiv an! Strassenfotografie lebt nicht unbedingt von der Gestaltung, sondern von der Emotion die auf den Betrachter über geht.

Fast hätte ich es vergessen: Color Foto mit diesem Beitrag ist jetzt erschienen. Ausserdem mit einem neuen App für Smartphone-Fotografen.

DUMBO – nicht nur für Kinder

Plakat: Disny-Film

Am 28. März 2019 kehrt mit Tim Burtons Realverfilmung des Disney-Meisterwerks DUMBO Magie und Leidenschaft auf einzigartige Weise auf die große Leinwand zurück: Wenn das ebenso großherzige wie großohrige Elefantenbaby all seinen Mut zusammen nimmt, um durch die Zirkuskuppel zu fliegen, wird ein Raunen durch die Zuschauerränge nicht nur in der Manege sondern auch in den Kinosälen gehen. Den Trailer als Vorgeschmack auf Burtons fantastische Neuverfilmung >>> zum Mitstaunen. Mein persönlicher Tipp: Dürfte für Walt Disney ein Highlight in diesem Jahr werden.

Den neuesten Trailer sehen Sie hier >>>

Komm mir näher !

Ich muss zugeben, ich fotografiere sehr selten mit Stativ und genau so selten mache ich Makro-Aufnahmen. Da ich aber gerne mit dem Micro-Four-Third-System fotografiere, inkl. einem iPhone auf dem ich meine Bilder oft übertrage, war ich natürlich auf den Umkehradapter von Novoflex – nur für dieses System hergestellt – gespannt. Einen Bericht finden Sie in fotoGEN, welches mal wieder verspätet in den nächsten Tagen erscheint. Nur soviel vorab: Als ich mit der Olympus OM-D EM Mark III und einigen Objektiven von Olympus und einem Objektiv von Panasonic damit angefangen habe, dieses oben gezeigte Motiv (Axtgrösse mit Stil 4 cm) und einige mehr zu fotografieren, war mein Spieltrieb geweckt. Denn diese Modelle erschienen plötzlich in einem anderen Licht. Kein Test, aber einen kleinen Erfahrungsbericht mit vielen Fotos in fotoGEN.

Sony: Von der Kamera auf das Smartphone

Für Profis und Amateure gleichermaßen wird die neue App „Imaging Edge Mobile“ sowie die Updates für die „Remote“, „Viewer“ und „Edit“ Desktop Software interessant. Schließlich verbessern und vereinfachen sie den Workflow eines jeden Foto- oder Videografen mit neuen Funktionen deutlich.

Der Nachfolger von „Play Memories Mobile“ lässt in punkto Datentransfer keine Wünsche offen. Schon während des Fotografierens fließen die Daten im Hintergrund von der Kamera auf das Smartphone. Über die „Auto Background Transfer to Smartphone“ Funktion lassen sich mit der Alpha 9 zudem Bilder (Dateigröße rund 2MB) und Videos in einem Zug vom Handy auf diversen Social Media Plattformen teilen. Natürlich lassen sich abhängig vom verwendeten Smartphone auch 4K Videos von der Alpha 9, Alpha 7RM3, Alpha 6400, RX10M4, RX100M6 oder der RX100M5A per App übertragen. Wer mag, kann seine Kamera zudem über die neue App fernsteuern.

Eher für Profis ist die neue App „Transfer & Tagging add-on“, die für die Alpha 9 (ab Firmware Update 5.0) sowie für die Alpha 7RIII und Alpha 7III anwendbar sein wird. Über FTP lassen sich Daten direkt von der Alpha 9 auf mobile Geräte übertragen. Gleichzeitig können auch Sprachnachrichten dank Google und Untertitel zu einzelnen Fotos angefügt werden. Das macht die Kommunikation zwischen dem Fotografen – zum Beispiel am Spielfeldrand – und den Kollegen in der Redaktion deutlich einfacher. Online lässt sich zudem ein Glossar mit Bildunterschriften auf mehreren Kameras synchronisieren.

Die Desktop Variante der „Imaging Edge“ Applikation erhält zeitgleich mehrere funktionelle Updates. So wird der Workflow für Zeitraffer-Aufnahmen verbessert, so dass die Software perfekt zu den neuen Sony Kameras mit eingebauter Intervallaufnahmefunktion passt. Weitere Updates verbessern die Oberfläche und Bedienung der Software und machen mit der Vergleichsansicht oder der Sammelfunktion vieles einfacher. Anpassungen an der RAW Dateiverarbeitung, Musik- und Text-Ergänzungen und die 4K Video-Ausgabe gehören ebenfalls zum Update-Umfang. Weitere Informationen zur „Imaging Edge“ App gibt es hier: https://imagingedge.sony.net/

Kompakte Kamera mit APS-C-Sensor

Mit dem „Real Time Augenautofokus“ entwickelt Sony den bekannten Augenautofokus gezielt weiter. Mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet die Kamera die Positionsinformationen für beide Augen und berechnet die nächste Position voraus. In allen Autofokus-Modi erkennt die Kamera nun automatisch die Augen des Motivs und stellt darauf scharf, sobald der Fotograf den Auslöser halb durchdrückt. Im AF-C und AF-A Modus kann der Fotograf manuell wählen, ob die Kamera auf das linke oder rechte Auge scharfstellen soll. So kann sich der Fotograf ausschließlich auf die Motivkomposition konzentrieren. Die Kamera erledigt den Rest. Ab Sommer 2019 gibt es dann die Augenautofokus Funktion speziell für Tiere per Firmware Update – perfekt für Stubentiger und die freie Wildbahn.

„Real Time Tracking“ ist eine weitere Spezialität der neuen Alpha 6400 Kamera. Dank des aktuellsten Algorithmus von Sony plus künstlicher Intelligenz kann die Kamera einen Gegenstand, der einmal in den Fokus gerückt wurde, extrem präzise verfolgen. Die Objekterkennung bezieht Farben, die Entfernung, Muster wie die Helligkeit sowie räumliche Informationen in die Bewegungsvorausberechnung ein. Das Ergebnis: Einmal erfasst, lässt der Autofokus sein Motiv nicht wieder los.

Mit elf Bildern pro Sekunde bei automatischer Schärfenachführung und mechanischem Verschluss sowie maximal acht Bildern pro Sekunde bei voller Schärfenachführung bei elektronischem Verschluss im geräuschlosen Modus ist die Kamera nicht nur schnell in Sachen Autofokus, sondern auch, wenn es um Serienbilder geht. Auf Wunsch schießt sie 116 JPEG Fotos oder 46 RAW Fotos infolge.

Mit dem neu entwickelten 24,2 Megapixel APS-C Sensor und dem weiterentwickelten BIONZ X Prozessor kann es die neue Alpha 6400 mit jeder Shooting-Situation aufnehmen. Der normale ISO Bereich findet bei ISO 32.000 seine Grenze, ist aber auf ISO 102.400 erweiterbar. Gefüttert mit einigen Bildverarbeitungsalgorithmen der Vollformatkameras von Sony, gelingt es der Alpha 6400 Kamera, das Rauschniveau niedrig und die Detailauflösung hoch zu halten. Das Gehäuse der Kamera besteht aus Magnesium und ist staub- und feuchtigkeitsabweisend. Der Auslöser ist auf 200.000 Fotos ausgelegt. Mit der neuen „Imaging Edge Mobile“ App lassen sich ab März Fotos und Videos kabellos und direkt von der Kamera auf Smartphones oder Tablets übertragen.

Unverbindliche Preisempfehlung und Verfügbarkeit:

A6400 von Sony: 1.049,00 Euro ab Februar 2019

A6400 & SELP1650 von Sony: 1.149,00 Euro ab Februar 2019

A6400 & SEL18135 von Sony: 1.449,00 Euro ab Februar 2019

Verfügbarkeit: ab Februar 2019

Exklusive Geschichten, Videos und erstklassige Fotos mit den neusten Kameras und anderen Produkten von Sony gibt es unter https://www.sony.de/alphauniverse zu sehen. Die europäische Plattform zu Produktneuheiten, Wettbewerben und Sony Events gibt es in 22 verschiedenen Sprachen.

Brandneu: Style, Light, Shoot – lesenswert !

Wie man mit einfachsten Mitteln zu guten Fotos kommen kann, erklärt in diesem Buch Christina Key. Sie benutzt Gegenstände wie Tischdecken, Vorhänge, Blätter, Jalousien oder eine Glaskugel, wie wir sie im letzten fotoGEN beschrieben haben, um zu aussergewöhnlichen und preiswerte ! Effekten zu kommen. Selbst ein Küchensieb führt bei ihr zu interessanteren Porträtaufnahmen. Das Buch kostet 34,90 Euro und hat 337 Seiten. Auf der Verlagsseite>>> finden Sie auch eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis als PDF. Ein Weihnachtsgeschenk für alle, die einmal andere  Ideen für ihre Porträtaufnahmen oder Produktfotos suchen oder ihren Porträtstil vielleicht einmal ändern möchten.