Ein Besuch lohnt sich: Auf nach Pullman City, Eging am See

Ohne TitelDie Firma Larcher Touristik, 85570 Markt Schwaben, bietet im Programm viele Busfahrten zu Christkindlmärkten an. Unter anderem auch zum Deutsch-Amerikanischen Weihnachtsmarkt in Pullman City. Nachdem ich mit meiner Frau diesen Westernpark schon seit 13 Jahre immer wieder besuche, und wir dort auch vor vielen Jahren Fotoseminare für Amateurfotografen aus ganz Deutschland machen durften, ist die Fahrt von Touristik-Larcher, ab Erding und nur mit Frau, recht angenehm. 6 Stunden fotografieren, dazu kann man auch ein paar Tassen Glühwein mehr trinken. Wobei das Fotografieren Vorrang hat. Nicht nur die Attraktionen im Park sind immer umfangreicher und besser geworden, auch der Weihnachtsmarkt ist – im Gegensatz zu früher – eine Attraktion mit vielen Lichtern und Ständen. Ich fotografiere gerne auch die Besitzer der Stände in ihrer natürlichen Umgebung auf dem Weihnachtsmarkt, mit „Schwätzchen“ inbegriffen. Ein kostenloses Foto – auf bestem Papier (!) ist selbstverständlich. Heute werden ich „als Fotograf mit der Mütze“ nach einem Jahr wieder erkannt und es ist schön, zu schauen, was es alles an den vielen Ständen an Kunsthandwerk und anderen Gegenständen gibt.

So nebenbei: Obwohl meine Frau Country-Musik im Gegensatz zu mir, nicht mag, den singenden Weihnachtsmann mit der Willi Jones Band findet sogar sie einmalig gut. Es ist Pflicht, ihn im Salon anzuhören! Die Zeit vergeht und man vergisst völlig, dass man eigentlich in der blauen Stunde noch fotografieren wollte. Tipp: Als Fotograf sollten Sie nicht zu spät am Abend kommen. Man benötigt Zeit beim erstmaligen Besuch, um Details und schöne Locations auszuwählen. Und bei der Öffnung der Weihnachtsmarkts (in das Programm schauen!) ist es noch möglich, ganze Häuserfronten ohne Menschen abzulichten. Am Abend dürfte dies schwer werden. Dafür können sie sich ab der blauen Stunde auf endlos viele Lichter und Details konzentrieren. Natürlich auch auf eine Wurst inkl. Glühwein. Alles was Sie wissen sollten, steht auf der recht umfangreichen Webseite von Pullman City >>>

 

Programm für Mac, jetzt auch für Windows!

Ohne TitelBildbearbeitungsprogramme wie Photoshop erhalten immer mehr Konkurrenz. Für Profi-Bildbearbeitern mögen sie noch nicht umfangreich genug sein, aber für Amateure und auch Wettbewerbsfotografen, die nur von Zeit zu Zeit Bilder bearbeiten, reicht dieses Programm längst aus. Ausserdem ist es erheblich günstiger. Jetzt ist die Betaversion für Windows erschienen. Hier sehen Sie noch das Buch/DVD für die Bearbeitung mit dem Mac, erschienen im Rheinwerk-Verlag. Auf diesem Blog hatte ich bereits darüber berichtet. Auch noch ein neues Programm unter dem Namen LUMINAR ist für Mac erschienen, wird aber erst 2017, vermutlich im Frühling, ebenfalls in der Windows-Ausführung ausgeliefert. Man kann sagen, Konkurrenz belebt das Geschäft und macht die Bildbearbeitung auch für Fotografen interessant, welche nicht mieten oder in teure Programme investieren möchten. Affinity Photo>>> kostet um die 50 Euro und bietet dafür hochwertige Funktionen. Hier finden Sie Luminar unter diesem Link >>. Zur Zeit noch nur für Mac.

Was macht eigentlich… Diesmal ein Allgäuer in Neuseeland und Volker Frenzel der auf Serien setzt

Lang, lang ist es her, als diese erste Ausgabe erschien. Damals noch kostenlos und mit vielen Lesern. Heute – per fotoGEN-Abo – eine übersichtliche Leserschaft, aber dafür aktiv mit der Fotografie verbunden. Sie hat sozusagen das fotoGEN im Blut, ein Spruch den ich von Herbert Becke inkl. der Bedeutung übernommen habe. Ich frage mich zwischendurch, was bestimmte Fotografen machen, die ich schon endlos lange kenne? Zwischenzeitlich ist der Allgäuer Helmut Hirler nach Neuseeland umgezogen. Das heisst aber nicht, dass er die Fotografie an den Nagel gehängt hat. Was macht er jetzt? Ich habe ihn angeschrieben und 2 Tage später war die Antwort mit den Bildern auf dem noch funktionierenden Mac. Wir stellen ihn im nächsten Heft mit einigen Fotos vor. Auch der zweite Fotograf auf diesem Titel ist noch aktiv. Herbert Becke haben wir ebenfalls schon mehrmals vorgestellt und auf seine diversen Ausstellungen verwiesen.

In der nächsten Ausgabe stellen wir diesmal auch Volker Frenzel vor. Ein Wettbewerbsfotograf, der nicht nur auf das Einzelbild setzt, sondern verstärkt auf die Serie. Natürlich würde es mich freuen, wenn wieder ein paar Abonnenten mehr dazu kämen. Auf dieser Seite >>> finden Sie nähere Infos zu fotoGEN PLUS und zum Wettbewerb.

Achtung: Wie sie hier so nebenbei entnommen haben, ist mir mein „Hauptmac“ abgestürzt. Deshalb komme ich an keine Mails und Infos, die ich früher als vor 2 Wochen erhalten habe. Ich werde noch einige anfordern müssen oder darauf warten, dass sich der Absender meldet. Ich hoffe, dass sich der Schaden noch beheben lässt. fotoGEN

Bücher, frisch auf den Tisch

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Brandneu sind die Bücher aus dem d.punkt.verlag. Im ersten Buch geht es um künstlerische Fotografie. Es ist eine Welt der abstrakten Formen. Sie zeigt keine Bilder die gegenständlich sind sondern abstrahiert. Das Buch ist in drei Anwendungsteile gegliedert. Es kostet 39,90 und hat 309 Seiten.

Das andere Buch wendet sich an die Lost Places-Fotografen oder solche die es werden wollen. Dazu gehörten kompositorische Regeln, das richtige Handwerkszeug und die Nachbearbeitung am Computer. Soviel vorab, es sind von den 215 Seiten viele auch für Fotografen geeignet, die sich für Bildbearbeitung interessieren. Der Fotograf hat einige Tricks zu bieten. Auf diese Bücher gehe ich in der nächsten fotoGEN näher ein.

Für fotoGEN-PLUS-Leser: Die Buchbesprechungen 2016 sind als PDF erhältlich und werden bis Ende des Jahres stetig vervollständigt. Ein Mail mit der Bitte um Zusendung – ebenfalls per Mail – reicht. Viele der Bücher wurden zwischenzeitlich nicht nur von fotoGEN mit „empfehlenswert“ ausgezeichnet. Eines meiner Lieblingsbücher davon ist zur Zeit vergriffen und erscheint im Herbst wieder (Lois Hechenblaikner „Hinter den Bergen“, Steidl-Verlag). Dazu erscheint sein neuestes Buch, von dem einige Bilder bereits in Zingst in seinem Vortrag zu sehen waren.

 

Panasonic Lumix GX8: Verwackeln fast unmöglich!

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Besonders erwähnenswert bei der Handhabung einer Lumix GX8 ist sicher der Verwacklungsschutz. Ausser mit der Olympus OM-D (Erfahrungsbericht war bereits in fotoGEN) hatte ich mit dieser Kamera kein einziges verwackeltes Bild. Ein schweres Stativ ist bei solchen Aufnahmen völlig unnötig und bei Reisen eher hinderlich. Bei Kirchen und stattlichen Räumen in den Burgen – oder im dunklen Kerker – hatte ich fast ausschließlich das 12 bis 35 mm, mit einer durchgehenden Lichtstärke von 2,8 auf der Kamera. Wobei mir mein Lieblingsobjektiv, wie das 7 bis 14 mm fehlte. Mehr zur Kamera und den Objektiven im nächsten fotoGEN. Dort berichte ich auch über einige weitere nützliche Features der GX8 und welche Objektive für einen Reisebericht empfehlenswert sind.

Profifotograf Bernd Ritschel fotografierte Hütten

hüttenDurch den persönlichen Kontakt zu Profifotografen, erfährt man manches, was ich sonst nie erfahren würde. Oder nur durch Zufall im Internet oder auf einer Buchmesse. Beispielsweise von Bernd Ritschel, den ich vor kurzer Zeit bei einer Feier von NOVOFLEX traf. Ja, er hätte ein Buch gemacht, aber dies ginge nur um Hütten. Natürlich ist auch solch ein Buch mein Thema für fotoGEN – oder gerade deshalb. Es heisst „Sehnsuchtsorte in den Alpen“ und entstand mit Autor Tom Dauer zusammen. Jetzt liegt es vor mir und es riecht noch kräftig nach Papier.  Ich bin kein Wanderer, kein Bergsteiger und ich laufe auch nicht sonderlich gerne, aber einige der Bilder sagen mir „da möchtest eigentlich auch mal hin“. Und ich hoffe Ihnen geht es ebenso. Aus diesem Grund stelle ich dieses neue Buch von Bernd für 39,99 Euro von NATIONAL GEOGRAPHIC in der nächsten Ausgabe von fotoGEN genauer vor und nenne Ihnen auch einige Hütten, die mir es beim Durchblättern besonders angetan haben.

Info: Vor vielen Jahren hat es noch lange gedauert, bis man den Titel fotografiert auf dem Tisch hatte. Heute geht es recht schnell über das Internet. Oder man hat das Bild  – nachdem der Postbote weg ist – etwas origineller auf dem Balkon fotografiert, mit dem iPhone, bearbeitet mit Snapseed. Und schon steht es auf dem Blog zur Ansicht.

Wir sind dran: Die nächste Ausgabe

Was Sie noch für Berichte in fotoGEN finden, demnächst auf diesem Blog. Schon vormerken: Der nächste Einsendetermin für den fotoGEN-Wettbewerb musste um zwei Tage vorverlegt werden. Bis zu diesem Termin müssen die Fotos in Erding angekommen sein. Näheres später ebenfalls in fotoGEN und hier auf dem Blog. Die Teilnahmebedingungen und noch mehr zum Wettbewerb finden Sie auf dieser Seite >>>Ohne Titel

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Ein kleine Programm von macphun, noch für -.99 Cent

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Vorab: Dieses Programm, nur für Mac ist brandneu, gibt es nur in englischer Sprache, dafür aber zur Zeit anstatt für 4,99 Euro für -.99 Cent. Es nennt sich „ColorStrokes“ und dieser Stil ist vielen Fotografen als „Color Key“ bekannt. Bei Juroren von Wettbewerben nicht mehr so gerne gesehen, ausser der Teilnehmer lässt sich etwas anderes einfallen wie „rote Rose vor nackter SW-Haut“ – einer der Klassiker. Wer sich dafür interessiert, findet hier mehr Infos bei macphune >>>

Auf dem Foto oben, sehen Sie einen schnellen Versuch mit diesem Programm, welches recht einfach zu bedienen ist. Noch mehr Beispiele gibt es auf der genannten Webseite oben.

Zingst – in drei Wochen geht das Umweltfotofestival los !

Hotel ist gebucht? Die lange Reise nach Zingst auch? Was machen Sie, am anderen Morgen, wenn Sie angekommen sind? Tipp: Erst einmal vor dem Frühstück noch an die Seebrücke gehen, bevor der Trubel beginnt. Die ersten Motive: Möwen, im Sand liegende Fotografen und Strandkörbe. Je nach Wetter füllt sich der Strand um die Seebrücke von Stunde zu Stunde. Nach dem Frühstück – Fahrrad mieten – denn so kommen Sie am einfachsten und am schnellsten von Ausstellung zu Ausstellung. Fotos: Christine Motz

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Treffen an der Seebrücke – Zingst ruft, die Fotografen und Touristen kommen!

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Keine Landungsbrücke dürfte in den letzten 7 Jahren öfters fotografiert worden sein wie diese. Und auch im achten Jahr heisst es „treffen wir uns an der Seebrücke“? Endlos viele geknipste Fotos davon, gehen dann wieder durch das Internet und soziale Netzwerke. Um nicht eine weitere  exakte Kopie von der Kopie von der Kopie zu liefern, war bei diesem Bild – für diesen Look – ein Programm in der Kamera verantwortlich und ein Programm auf dem Mac. Tipp: Vor dem Frühstück lohnt sich dieses Motiv auch wegen der starken Lichtstimmung, den Fischern und diversen Details! Im nächsten fotoGEN, das jetzt bereits in den Startlöchern steht, finden auf 10 Seiten (mit wenig Text und großen Fotos) was Sie erwartet. Und sie erhalten noch 10 kostenlose Fototipps auf was Sie als „Zingsteinsteiger“ achten sollten.

„horizonte zingst: Wie komme ich an diesen Ort?

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. Foto: Christine Motz

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer quer durch Deutschland vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. ⓒ Christine Motz

 

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

 

Ein häufig gehörter Satz von Fotografen ist für mich „Mich würde Zingst mit dem Festival schon interessieren, aber es ist mir zu weit und zu umständlich dort hin zu kommen“. Sie haben recht, das sage ich meiner Frau auch immer, wenn sie das Reisefieber packt und die Möwenbilder schon vor Augen hat. Deshalb habe ich ihr mal den Vorschlag gemacht „schreib mir doch mal auf, wie man dort hin kommen könnte!“ Diese Tipps sind deshalb eigentlich von ihr.

Bewusst habe ich hier auch Erding als Startpunkt genommen, welches den Bahnhof mit dem Schnellzug-Verkehr nicht direkt vor der Türe hat. Mit dem Auto sind es ab hier 836 Kilometer und der Navi sagt „7.50 Stunden“. Hört sich gut an, aber Sie dürfen getrost noch etwa 3 bis 4 Stunden Stau inkl. Baustellen dazu rechnen.

Eine weitere Möglichkeit wäre mit der Bahn. Dies heisst für uns 45 Minuten mit der S2 nach München und von München Hbf nach Ribnitz-Damgarten oder Velgast.  Zeit, 9 Stunden! Tipp: „3 Monatskarte BahnCard 25“  im Mai kaufen! Dann wird der Preis günstiger – lohnt sich! Von Ribnitz-Damgarten geht es über das Fischland weiter (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden). Oder sie kommen in Velgast an und  es geht mit der Regionalbahn bis Barth und weiter mit dem Bus nach Zingst (Fahrzeit 0,5 Stunden)

Eine weitere Möglichkeit Rostock-München per Flieger. Sie sind in 1.20 Stunde dort, müssen sich aber überlegen, wie komme ich jetzt weiter? Auch die Rückreise kann nicht an jedem Tag gebucht werden. Immerhin können Sie von Rostock/Flughafen mit der Bahn ebenfalls nach Barth Bahnhof kommen – eine umständliche Sache. Fahrzeit ca. 1.45 Uhr. Fahrt vom Flughafen zum Bahnhof Rostock nicht mitgerechnet.

Weitere Möglichkeit mit dem Flieger nach Hamburg und dort mit dem Zug weiter (siehe oben Ribnistz-Damgarten oder Velgast). Der Rückflug kann dort an jedem Tag erfolgen (nicht wie in Rostock nur an bestimmten Tagen). Noch nicht eingerechnet ist ihre Fahrt oder Fußstrecke von Zingst zu Ihrem Hotel. Tipp dazu: Die Suche nach einem preiswerten Hotel gestaltet sich jetzt bereits schwierig, denn diese sind – wie wir festgestellt haben – schon jetzt ausgebucht. Wenn Sie mit dem Auto kommen, würde ich Ihnen auch den Campingplatz am Freesenbruch >>> empfehlen. Laut Anruf sind noch Plätze zu dieser Zeit frei. Er liegt recht günstig und bietet auch gutes Essen. Wir haben diesen 2012 einmal aufgesucht und ein uns bekannter Fotograf wird dort auch wieder nächtigen. Sie haben selbst noch einen Tipp? Dann fügen Sie diesen doch unter „Hinterlasse eine Antwort“ noch dazu !