1976 – die erste Beteiligung

herrsching

Aufgrund meines Kommentars >>>, auf eine öfters gestellte Frage über Wettbewerbe (Mögen Sie eigentlich keine Wettbewerbe?,)  habe ich auch einige interessante Telefonanrufe bekommen. Ausserdem ein Mail von Peter Schneider aus Hamburg „haben Sie eigentlich schon selbst an einem Wettbewerb teilgenommen?“  Ich will hier nicht die Wettbewerbe aufzählen, ich möchte nur die Urkunden zeigen, welche  ich von meiner ersten Teilnahme erhalten habe. Heute bin ich froh, dass ich diese habe, denn es ist ein Erinnerungsstück. Man sieht ihr an, dass Sie 1976 mit einer Schreibmaschine beschriftet, und der Fehler im Namen ausgebessert wurde. Bei der 2. Urkunde 1977 hat man dann noch BRD hinzugefügt. Obwohl man ihnen etwas das Alter ansieht, sind es doch schöne Erinnerungsstücke. Das merken Wettbewerbsfotografen erst, wenn diese nicht mehr vorhanden sind. Andere Urkunden, welche ich auch habe, sehen dagegen recht „mickrig“ aus (billiges Papier, billiger Druck). Aus diesem Grund habe ich auch für den eigenen Wettbewerb Urkunden auf edlem Papier gewählt.  Die von mir eingesandten Motive waren übrigens 6×6 cm-Dias. Ob früher oder heute, wenn ich mich tatsächlich an einem Wettbewerb beteilige gibt es nur zwei Kriterien: Mir müssen die Bilder gefallen und nicht durch eine Meinungsumfrage auf Facebook ermittelt werden (der schlechteste Weg, den Publikumsjurierungen weichen immer stark von echten Jurierungen mit diversen Juroren ab). Ausserdem versuche ich Motive zu wählen, die nicht unter „die 100 ausfotografierten Motive“ fallen. (Wobei mir diese persönlich als Herzblutbild gefallen können). Zur Einsendung nehme ich Motive, die sonst keiner einschicken kann, weil sie nur von mir aufgenommen werden können oder weil sie speziell zum Thema passen. Natürlich ist auch das keine Garantie für den Sieg. Es ist aber von Vorteil, um in die Endauswahl zu kommen.

Wettbewerbs-Veranstalter unter sich?

Auch Gunther Riehle, internationaler Wettbewerbsprofi, war in Laupheim anzutreffen. Dagegen bin ich ein „Mini-Veranstalter“. Kein Wunder, dass er mich mit Rat und Tat unterstützt und diverse Patronatsanforderungen für „den Kleinen“ erledigt. Wie immer ist er auch hier bestens gelaunt zu sehen und wie immer mit seinem Wettbewerbskatalog unter dem Arm. Auf eine besondere Linienführung hat die Fotografin bei diesem Foto geschaut. Man beachte die gekonnte Diagonale vom Kopf mit Kopfbedeckung zum etwas kahlen Kopf inkl. der Diagonalen zwischen rotem Käppi und rotem Wettbewerbskatalog. Das Bild erhielt sicher eine Medaille  🙂 Im Hintergrund ein Bild von Barbara Weller, Eberhard Ehmke und Raymond Widawski (Windrad).

Wer noch mehr Fotos über die Laupheimer Fototage sehen möchte, findet diese auf der Webseite der Fotofreunde Laupheim. Ausserdem lohnt sich ein Besuch im Fotoclub oder bei einer der weiteren Veranstaltungen.

motzriehle