Kategorie-Archiv: Fotowettbewerb

VÖAV Österreichischer Amateurfotografen-Verein

img589Heute bringt die Briefträgerin die neue Ausgabe des VÖAV. Im Gegensatz zu Ausgaben in früheren Jahren macht bereits das Titelbild von Thomas Pichler “Lust zum Reinschauen” auch Lust zum Reinschauen beim Journal. Das Layout ist großzügiger gewordenen und die kleinen Briefmarkenbilder, welche man auch aus Verbands-Katalogen kennt, sind fast verschwunden. Die Beiträge sind interessanter geworden, wie zum Beispiel von Michaela Pucher “Fotografie ist meine Leidenschaft”. Wobei in der Ausgabe meist Ausschreibungen oder Ergebnisse von Wettbewerben zu lesen sind. Einer der interessantesten Wettbewerbe ist für mich der “VÖAV Kollektionen-Circuit”. Da meine Frau und ich im VÖAV Mitglied sind, werden wir uns an diesem wieder einmal beteiligen (ja, so eine Mitgliederwerbung schafft nur Franz Matzner mit seiner Überredungskunst). Falls Sie ebenfalls Mitglied werden wollen, einfach auch einmal auf die VÖAV-Seite schauen.

Ihre schönsten Bilder – runter von der Festplatte !

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Milliarden von Fotos landen auf diversen Festplatten oder gehen in der Grösse 600 Pixel, 72 dpi in’s Internet. Meist auf soziale Medien wie Facebook oder Google plus. Eine Qualitätsbeurteilung in dieser Grösse ist nur bedingt möglich. Ich sage immer, die Bilder müssen runter von der Festplatte. Deshalb finden Sie in fotoGEN immer wieder Berichte über Papiere, egal ob von der Firma TECCO, Hahnemühle, Sihl, Rauch, Photolux usw. Fotografen schicken ihre Bilder teilweise auch an diverse Firmen wie CEWE, WhiteWall oder Canon, um nur drei Firmen zu nennen. Dazu kommt, dass der Umsatz an selbst gestalteten Fotobüchern auch weiterhin steigt. Obwohl es fotoGEN nur in digitaler Form gibt, der Wettbewerb ist mit Papierbildern DIN A4 (noch kostengünstig, auch als Brief für 1.45 Euro). Aus diesem Grund wird es auch nie ein Massenwettbewerb werden. Dafür erfreuen sich die Juroren alle drei Monate an Fotos, bei denen Sie auch das Papier und die Präsentation als Kriterien bewerten können. Juror Maximilian Mutzhas: “Es ist immer wieder schon schön, wenn man das Papier riechen und angreifen kann. Dazu die stetig steigende Qualität der Prints seit Jahren”. Auch bei unseren Seminaren zeigt meine Frau, wie ein Foto auf verschiedenen Papieren wirken kann. Wir hoffen natürlich auch weiterhin auf die Unterstützung von Sponsoren, so wie zur Zeit von TECCO. Sie haben Sample Packs für die 15 Fotografen bereit gestellt, welche beim fotoGEN-Wettbewerb eine Urkunde in der 1. Runde erreicht haben und in der nächsten Runde erreichen werden.

Beim fotoGEN-Wettbewerb zu gewinnen! Einsendeschluss 4.6.2015

artworkBei der Teilnahme an der 2. Runden 2015 können Sie ein Programm der Firma AKVIS gewinnen. Sie bietet viele Programme mit diversen Effekten, Rahmen und die Verwandlung der Fotos in Zeichnungen, mit diversen Malstilen. Tipp: Foto, umgewandelt als Kohle- oder Bleistiftzeichnung auf Turner-Papier geprintet und mit passendem Rahmen versehen, kann von einer echten Zeichnung kaum unterschieden werden. Natürlich eignen sich solche Fotos weniger für Wettbewerbe als für Geschenke an Bekannte, Verwandte und Freunde. Und Modelle werden sich darüber (oder zusätzlich) vermutlich noch mehr freuen, wie über das normale Foto.

Gewonnen: Ein Ansporn für Blumenfotografen?

Klaus Tamm, Wuppertal, Naturfotograf des Jahres 2015 bei der GDT. Wie bei so vielen Fotos, entfaltet dieses Bild seine Wirkung erst, ab einer bestimmten Größe. Vielleicht ein Tipp, Umbau dem 14. Mai mal die Ausstellung im Bundesamt für Naturschutz in Bon anzusehen. Die Ausstellung wird am 13. Mai um 17.00 mit einer Vernissage eröffnet. Eine Auswahl der Bilder wird wie immer auf dem Internationalen Naturfoto-Festival der GDT vom 23. bis zum 25. Oktober präsentiert

Klaus Tamm, Wuppertal, Naturfotograf des Jahres 2015 bei der GDT. Wie bei so vielen Fotos, entfaltet dieses Bild seine Wirkung erst ab einer bestimmten Größe  – und auf Papier. Vielleicht ein Tipp, um die Ausstellung ab dem 14. Mai mal im Bundesamt für Naturschutz in Bonn anzusehen. Sie wird am 13. Mai um 17.00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Eine Auswahl der Bilder wird wie immer auf dem Internationalen Naturfoto-Festival der GDT vom 23. bis zum 25. Oktober präsentiert.

Im Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen  setzte sich Klaus Tamm mit seinem Bild „Sumpf-Siegwurz“ gegen 242 GDT-Mitglieder aus sieben Ländern durch. Insgesamt wurden knapp 4.000 Bilder eingereicht. Nach der Vorauswahl durch eine Jury (Antje Kreienbrink, Joachim Wimmer und Karsten Mosebach) standen den Mitgliedern am Wochenende je zehn Bilder in sieben Kategorien zur Wahl: Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen & Pilze, Landschaften, Atelier Natur und als Sonderkategorie „Emotionen“. Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der „GDT Naturfotograf des Jahres 2015“ wurde Klaus Tamm aus Wuppertal Gesamtsieger mit mit diesem Motiv in der italienischen Toskana. Damit wurde erst zum zweiten Mal innerhalb von über 40 Jahren ein Pflanzenbild zum Gesamtsiegerbild gekürt.

Klaus Tamm dazu: „Es war an einem Juniabend in der Toskana. Beim Abendspaziergang fiel mein Blick auf einige am Wegesrand blühende Bocksriemenzungen. Diese grazilen Orchideen hatte ich noch nie gesehen. Da es schon relativ spät war, beschloss ich nur einige wenige Fotos von diesen Pflanzen zu machen, um am nächsten Tag bei besserem Licht den Standort erneut aufzusuchen. Zu meiner großen Überraschung hatten Wildschweine in der Nacht offensichtlich die Knollen der Orchideen ausgegraben und verspeist. Ich wurde auf ein anderes Motiv jenseits des Weges aufmerksam. Die Sumpf-Siegwurz sollte eine schöne Alternative zur Bocksriemen-zunge sein. Mich haben die wunderbaren Farben diese Fotos nachhaltig beeindruckt.“ In weiten Bereichen Deutschlands ist die Sumpf-Siegwurz mittlerweile vom Aussterben bedroht und entsprechend gesetzlich geschützt. Sie ist eine Zeigerpflanze für feuchte, kalkhaltige Böden. Im Mittelalter wurde die Sumpf-Siegwurz als Unheil abwendende Pflanze unter die Rüstungen von Rittern gesteckt, um unverwundbar zu machen. Hieraus hat sich auch ihr Name gebildet.

Seit Klaus Tamm als Jugendlicher erstmals eine Spiegelreflexkamera in den Händen hielt, war und ist es sein Anliegen, Menschen mit seinen Fotos für die Natur zu sensibilisieren. Ziel ist es, künstlerisch anmutende Fotos so zu gestalten, dass sie den Betrachter innehalten lassen. Seine Fotoreisen führten ihn in abgelegene Gebiete nach Norwegen, Schweden, Finnland, Bulgarien, Rumänien und Spanien, aber auch nach Südafrika und Südamerika und auf die Falklandinseln.
Klaus gewann viele Preise bei Fotowettbewerben der GDT und bei der BBC.

Auf was für Fehler sollte ich bei einem guten Foto achten?

Egal ob bei Fotoseminaren oder bei Wettbewerben. Die Interessenten möchten wisse, weshalb ihre Bilder nicht ankommen.

Egal ob bei Fotoseminaren oder Wettbewerben. Die Interessenten möchten wissen, weshalb ihre Bilder nicht angekommen sind. Die Hauptkriterien sind meist die Technik, Gestaltung, Präsentation und Bearbeitung. Eigentlich müsste man nur diesen Button auf die Bildrückseite kleben und der Einsteiger weiss Bescheid. So einfach ist es aber nicht, denn bei allen vier Hauptkriterien kann man viele Fehler begehen. In den vielen Jahren bei Color Foto, bei Jurierungen, bei Gesprächen mit Workshopteilnehmern habe ich mir diese notiert. Hier sehen Sie nur einige Formulare, die ich für Gruppenbesprechungen, für Bildbesprechungen, für Rücksendungen bei Wettbewerben usw. benutzt habe.  Im zweiten Teil “Wettbewerbsfotografie – was ist ein gutes Bild” gehen wir teilweise in dieser Ausgabe – vom April bis Juni –  auch auf diese Aspekte ein. Einer meiner Tipps: Viele gute Bildgestaltungsratschläge kommen nicht unbedingt von Fotozeitschriften sondern von Kunstkursen über Malerei. Stapelweise habe ich u.a. diese Sammelhefte über Jahre angeschaut. Einsteigern hilft manchmal sogar so ein Gimmick wie der Motivsucher. Und natürlich gute Gestaltungsbücher, die wir alle schon in fotoGEN <<<  besprochen haben. 

Eine Wolkenstimmung bekam die meisten Stimmen!

1. Platz: SW-Bild oben,  Norbert Senser. 2. Platz, Foto links, Lothar Ritze-Bodenstein. 3. Platz, Foto rechts, Inge Heiler

1. Platz: SW-Bild oben, Norbert Senser. 2. Platz, Foto links, Lothar Ritze-Bodenstein. 3. Platz, Foto rechts, Inge Heidler. Gewählt wurden diese Bilder durch die Publikumsjury per Stimmzettel. Freuen kann sich der Fotoclub Erding auch durch einen neuen Besucherrekord von etwa 2000 Interessenten. Die Nachfolgeausstellung wird in der VHS Erding sein (direkt am S-Bahnhof, und zwar vom 13.4. bis 26.6). Auf der Fotoclub-Webseite finden Sie jetzt die 15 Publikums-Lieblingsbilder!

http://www.fotoclub-erding.de

Wettbewerbsfotografie 2 Teil: Wie habe ich mehr Chancen?

Schon in den 80er-Jahren hieß es bei Color Foto: Welches ist das beste Dia? Bei Einladungen von Veranstaltern lernte ich endlos viele Jurierungsmöglichkeiten kennen. Ich sah Chancen im Eimer verschwinden. Ab dieser Zeit hatte ich mir die wichtigsten Bildgestaltungsfehler für Besprechungen aufgeschrieben. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN finden sie diese und meine Meinung zu diversen Jurierungen. Damit Sie, lieber fotoGEN-Leser davon profitieren können oder aber wenigstens im Club diskutieren können.

Schon in den 80er-Jahren hieß es bei Color Foto: Welches ist das beste Dia? Bei Einladungen von Veranstaltern lernte ich endlos viele Jurierungsmöglichkeiten kennen. Ich sah Chancen im Eimer verschwinden. Ab dieser Zeit, hatte ich mir die wichtigsten Bildgestaltungsfehler für Besprechungen aufgeschrieben. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN finden sie diese und meine Meinung zu diversen Jurierungen. Damit Sie, lieber fotoGEN-Leser davon profitieren können oder aber wenigstens im Club darüber diskutieren können.

Im ersten Teil von “Wettbewerbsfotografie” ging es darum, wie die perfekte Ausrüstung aussehen könnte. Eigentlich waren im 2. Teil “Zubehör und nützliche Gegenstände” geplant. Dazu erhalte ich aber immer noch Tipps und Infos von der Industrie. Dieser wird um eine Ausgabe verschoben. Im 2. Teil geht es um “was sollte ich bei einem “Wettbewerbsbild” beachten. Wobei hier auch der Begriff “gutes oder plakatives Bild” benutzt werden könnte. Natürlich gibt es Unterschiede, ob ich das Bild in einer Ausstellung in 60×40 cm präsentieren kann und der Betrachter viel Zeit hat, dieses Werk zu begutachten. Oder ob ein Juror zwischen 500 und 60 000 Fotos in oft nur wenigen Sekunden pro Bild betrachten muss. Ich gehe dabei auf einige wichtige Kriterien ein, wie Gestaltung – Idee – Bildaussage – Zeitnahes Bild – Aufmerksamkeitswert – Lichtstimmung – Emotionsgehalt – Präsentation – Ausarbeitung. Aber auch darauf, weshalb es bei der Medaillenvergabe gravierende Unterschiede bei Juroren gibt.

Neue Runde, neues Glück, neue Urkunden

15 Urkunden wurden in der ersten Runde vergeben inkl. den drei Gewinnern der Hauptpreise. Ab dieser Runde gibt es auch ein neues Papier: Diesmal ist es das AM250 Aquarell Matt, 250 Gramm. Es sieht sehr edel aus und passt damit natürlich zur fotoGEN-Urkunde. Die Bilder inkl. Urkunde gehen nach Ostern zurück. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Die 15 Urkunden-Gewinner erhalten noch je ein Sample Pack mit je 2 Blatt PM230, PL285 und PUW285 von TECCO.

15 Urkunden wurden in der ersten Runde vergeben inkl. den drei Gewinnern der Hauptpreise. Ab dieser Runde gibt es auch ein neues Papier: Diesmal ist es das AM250 Aquarell Matt, 250 Gramm. Es sieht sehr edel aus und passt damit natürlich zur fotoGEN-Urkunde. Die Bilder inkl. Urkunde gehen nach Ostern zurück. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Die 15 Urkunden-Gewinner erhalten noch je ein Sample Pack mit je 2 Blatt PM230, PL285 und PUW285 von TECCO.

Das Ergebnis der 1. Runde 2015 steht fest

Hier sehen Sie die Juroren der 1. Runde: Von links nach rechts, Günter Stefan Bart, Christine Motz und Ingo Kühler. Bei schönstem Wetter konnten konnten sie sich die Papierbilder betrachten. Der Raum war an diesem Tag "lichtdurchflutet" und es machte den Juroren viel Vergnügen, die Motive zu sehen und das Papier zu "ertasten".

Hier sehen Sie die Juroren der 1. Runde: Von links nach rechts, Günter Stefan Bartl, (www.photo-pla-net) Christine Motz (www.motivworld.de) und Ingo Kügler (www.foto-gorilla.de) Am Samstag, bei schönstem Wetter  konnten sie sich die Papierbilder der Teilnehmer betrachten. Unser Raum war an diesem Tag “lichtdurchflutet” und es machte den Juroren viel Vergnügen, die Motive gut und lange zu sehen und das Papier zu “ertasten”. Wie immer war das Niveau hoch und es kam oft auf Kleinigkeiten an. Wenig Chancen hatten Fotos auf HDR, die man in dieser Art schon endlos oft gesehen hat, Bilder bei denen der Farbregler bis zum Anschlag hochgezogen wurde und Porträts mit schlechter Beleuchtung und Bildbearbeitungsfehler.