Wo freuen sich Enten auf die nächste Vorstellung? In Baden bei Wien
Wo bleiben sie denn?
Halleluja, es sind wieder alle da
Jetzt kommen die Besucher – ich mache Langzeitbelichtungen – verwacklungsfrei!
Es ist wieder soweit: Das „Festival La Gacilly-Baden Photo“ zeigt vom 9. Juni bis 16. Oktober 2022 das Thema NORDWÄRTS! Vielleicht sehen wir uns ja am 19/20. August in den großen Parkanlagen mit den vielen Fotos? Selbst die Denkmäler freuen sich schon und schauen wer kommt. Und der Fotograf auf dem Bild oben schafft jede Langzeitbelichtung. Dazu kommt, wo gibt es Ausstellungen, bei der die Bilder auf dem Wasser schwimmen und die Enten sich ebenfalls freuen? Genau, nur in Baden bei Wien. Fotos 2019
Heute einige Fotos in diesem Zirkus gemacht. Nein, nicht im Zirkus sondern von diesen zwei Clowns auf dem Gelände. Was ich so alle zwei bis drei Jahre mache. Als weitere „Kulisse“ hatte ich diesen Hintergrund entdeckt. Für Fotografen war es heute das schönste Wetter. Für den Zirkus bedeutet aber schönes Wetter immer weniger Besucher. Leider! Dabei lieben auch heute noch Kinder den Zirkus. Bei dem Aufwand, der von den Zirkusunternehmen betrieben wird, ist eine Preiserhöhung von Futter und Treibstoff noch bitterer wie für den normalen Bürger. Gerade dann, wenn leider die Zelte nicht immer voll sind. Trotzdem habe ich persönlich noch nie Personen beim Zirkus gesehen mit schlechter Laune. Und das seit ich diverse Zirkusse besucht habe. Und das schon ca. 65 Jahre lang.
Wieder in Bayern! Erding hat uns wieder! Es war wie immer eine schöne Zeit in Zingst, auch wenn es in diesem Jahr zu bestimmten Zeiten recht kalt war. Dies galt hauptsächlich für die Zeit am Abend ab 22 Uhr an der Seebrück während der Bilderflut. Das Thema dieses Jahr war ESSEN. Ich muss dazu sagen, dass ich – im Gegensatz zu meiner Frau – etwas skeptisch war, als ich die Ausschreibung in der Hand hielt.
Im Nachhinein fand ich die Themen aber sehr interessant und wenn man nicht nur die Bilder angeschaut hat, sondern auch die Texte oder bei der Vernissage dabei war, der hat doch recht viel Input bekommen. Dies gilt besonders für den Fotografen George Steinmetz, der in der Jordanstraße seine überlebensgroßen Bilder hatte. Perfekt fotografiert wie man schon aus der Weite sah. Doch man musste seine Bildtexte dazu lesen. Nur dann erschloss sich so richtig, was mit Tieren auf der ganzen Welt passierte, die wir essen. Wieviele Mengen von Kühen, Puten, Gänsen, Hühnern für die die jeweiligen Länder geschlachtet werden. Tiere, die eigentlich nur für den Verzehr geboren werden. Zu sehen, wie 10 000 Hühner pro Stunde (!) in China verarbeitet werden.
Auch die weitere Ausstellung „The Human Cost“ von Pablo Piovano im Marinekomplex zeigt Bilder, die man sehr lange nicht mehr vergessen wird. Was Pflanzenschutzmittel bei den Kindern (und nicht nur bei diesen) in Argentinien immer noch anrichten ist kaum zu verstehen, wenn man es nicht in beunruhigenden SW-Fotos sehen würde.
3 Tage Vernissagen am Stück mit vielen Fotos und Fotografen spürt man am Abend. Es ist dann schön, wenn man in Christines zwei Lieblingslokalen etwas ausspannen kann. Wie hier zu sehen, mit viel Glück, im Strandkorb.Auch bei KARLS sitzen wir in einem Strandkorb, in dem wir uns schon viele Jahre vorher fotografieren ließen. In seinem Park gibt es alles was man mit Erdbeeren machen kann. Ausserdem ist es ein recht großer Vergnügungspark für Jung und Alt. Es wird in einigen Jahren auch einen in Bayern geben.
Am anderen Tag mal eine „süsse Ausstellung“. SuperWOW zeigt alles über Süssigkeiten – perfekt im Studio arrangiert. Und wie jedes Jahr trifft man Freunde und Bekannte. Wie das Fotografen-Paar von DOCMA. Sie fotografieren in Zingst, bis das Objektiv raucht…
Meine Frau war noch auf der Suche nach Fotopapier von ILFORD und einem DINA2plus-Printer. Sie hat alles gefunden – ein Printer steht jetzt in Erding. Gefreut haben wir uns auch auf NOVOFLEX. Lange hatten wir Reinhard Hiesinger nicht mehr gesehen oder von ihm gehört. Bei nicht gehört bin ich selbst schuld, da ich irgendwie eine Telefon-Allergie hatte. Ein Jahr so gut wie kein Telefon angerührt.
Ja, und das Pferd zeigt, dass ich immer noch auf der Suche nach Motiven bin, die sich für Serien eignen. Es war nicht nur das Pferd, das abgelichtet wurde. Bei meiner Frau und mir wurden es jeweils um die 1000 Bilder. Es war eine anstrengende am schöne Zeit. Mehr verrät auch noch meine Frau demnächst in einem Bericht. Vielleicht gibt es dazu ein kostenloses fotoGEN als PDF mit einigen Bildseiten. Vielleicht macht dies auch für sie Lust auf Zingst 2023.
Als ich von meiner Frau diese Kamera als Weihnachtsgeschenk erhielt, war ich zuerst einmal erstaunt. „Damit kannst Du mal sehen, was unter der Treppe passiert, und ob wirklich nur eine Katze kommt“ war die Antwort. Der Grund, eine sehr scheue Katze kam und erhielt von mir Futter. Sie kam 6 Monate. Was mit ihr passiert ist, weiss ich nicht. Normalerweise kommen Katzen immer zu mir. Sie hielt immer Abstand von mindestens 10 Meter. Was in der Nacht noch kam, erfuhr ich mit der Kamera und war erstaunt. Jetzt kommt wieder eine Katze die der ersten Katze sehr ähnlich sah – und noch einige andere Tiere. Die ich ohne die Kamera nie gesehen hätte. Aber Vorsicht: Die Kamera kann zur Sucht werden! Am frühen Morgen montiere ich den Vorderteil der Kamera ab und schau auf meinem Mac was los war. 800 bis 3000 Bilder laufen dann wie ein Film ab. Und es kommen nicht nur die hier gezeigten Tiere. Wer einen Garten hat und Igel füttert, für den ist die Kamera optimal. Er sieht wieviele Igel kommen – und auch ob es überhaupt welche sind. Ein seltener Gast ist ein Fuchs, der immer mal wieder vorbei schaut. Und diverse Vögel, denen sowohl das Katzenfutter als auch das Igelfutter schmeckt. Kleiner Tipp: Die besten Bilder bearbeite ich mit AKVIS Enhancer oder mit Luminar NEO. Sie werden dann noch knackiger und lassen sich gut vergrößern.
Sie haben einen Vorteil, man findet Bücher, an die man nie gedacht hätte. In diesem Fall auch große und schöne Kalender. Kataloge/Prospekte findet man auf Buchmessen oder man fordert sie direkt beim Verlag an. In diesem Fall beim Delius Klasing Verlag GmbH, Postfach 10 16 71, 33516 Bielefeld, Siekerwall 21, 33602 Bielefeld,
Fon: +49 521 559 0
Fax: +49 521 559 88 904
www.delius-klasing.de
Es reicht bereits, wenn Sie sich dieses kurze Video hier anschauen >>> Ich arbeite mit dem Programm seit der Erscheinung und kann auch jetzt nur sagen. Das beste und schnellste Programm das ich bisher benutzt habe.
Ein schönes Buch habe ich beim Paul Pietsch Verlag in Stuttgart entdeckt. Es kommt aus dem Müller Rüschlikon Verlag. Um dieses Menge Fotos zusammenzutragen kostet es viel Arbeit. Denn der Wolf lässt sich nicht so einfach fotografieren. Der Naturfotograf Jürgen Morris hat zwei Jahrzehnte gebraucht und seine besten Bilder zeigt er in diesem Buch. Aufgenommen wurden die Bilder mit Brennweiten zwischen 16 und 800 mm.Meist war er mit einem Tarnzelt unterwegs oder mit einem Tarnponcho. Auch die Autorin Anke Bensterm hat alles getan, um fachkundig über die Wölfe zu berichten. Das Buch hat 160 Seiten mit vielen ganzseitigen Fotos und kostet 29,90 Euro. Für Leser die Wölfe lieben ein Pflichtbuch. Für Leser, welche den Wolf eher skeptisch betrachten – vielleicht hat sich dies nach der Lektüre gelegt.
Wer mehr über die Bücher der Verlage wissen möchte – es gibt einen randvollen Katalog auch mit anderen Themen.
2017 war unser erster Ausflug von Zingst nach Rövershagen zu Karls Erlebnis-Dorf am Purkshof 2. Jetzt, 2022 besuchten wir dieses Erlebnis-Dorf wieder. Und suchten den Strandkorb, in dem wir damals ein Bild von uns gemacht hatten. Die Suche dauerte etwas, aber wir fanden ihn. Und wieder gibt es von uns ein Bild von diesem Korb. Um ihn herum hat sich einiges geändert. Nicht geändert hat sich aber, dass Christine und ich immer noch zusammen sind. Natürlich hoffe ich noch recht lange. Vielleicht können wir dieses Korbbild bald auch einmal in Bayern aufnehmen. Denn Karls Erlebnis-Dorf kommt nach Bayern. Klar, es wird noch einige Zeit dauern, bis diese in den Ausmaßen mithalten kann. Wo diese sein wird? Vermutlich in Plech. Dort wird ein Westendorf geschlossen, in dem ich meinen ersten Workshop mit COLOR FOTO hatte. So ändern sich die Zeiten. Mein erstes Bild mit diesem Standkorb ist übrigens auch der Aufmacher auf meiner FACEBOOK-Seite.
Zurück aus Zingst, kamen bei mir diese zwei Bücher an, für eine Buchbesprechung. Auch wenn Zingst nicht explizit genannt ist, zwei Bücher die viele Infos versprechen. Im Praxisbuch fand ich auch die Seite mit dem Hinweis gut, wie man sich am Strand „umweltfreundlich“ verhält. Bei den vielen Zigarettenkippen am Strand von Zingst, die am anderen morgen in Eimern zu sehen waren, sind solche Hinweise nötig – auch wenn sie die Raucher nicht zu interessieren scheinen.
Zurück aus Zingst. Eine der letzten Stationen war der Stand von ilfordimaging. Meine Frau hat wieder nach dem für sie besten Papier für ihre Fineart-Prints gesucht und wurde von Uwe Janke perfekt bedient. Jetzt hat sie sich auch für einen DIN A2plus-Printer entschieden, der nach 10 Jahren den Geist aufgegeben hat.
Nachtrag: Es geht nichts über eine glückliche Frau. Sie hat einen neuen Printer!
Die Ausstellungen zum Thema „ESSEN“ hatten eine enorme Spannbreite. Das ist auch an diesen zwei Ausstellungen zu sehen. Pablo Piovano – hier mit seinem Dolmetscher – kam extra aus Argentinien angeflogen. Er zeigte Bilder aus einem Gebiet, bei dem die Krankheiten immer mehr zunahmen. Dies liegt am Pestizideinsatz. Seit 6 Jahren arbeitet der Fotograf daran, dies aufzudecken. Denn Argentinien hat den höchsten Pestizideinsatz pro Person. 100 Familien ließen den Fotografen an ihrem Leben teilnehmen. Seine Bilder davon sind sehr ausdrucksstark und gehen teilweise recht stark auf das Gemüt des Betrachters. Beispielsweise bei einem Bild von einem 14jährigen Mädchen, dessen Körper völlig deformiert ist. Ein Bild das mir vermutlich sehr lange im Gedächtnis bleibt.
Nikita Teryoshin zeigt unter „Animal Escape Plan“ Tiere die aus Schlachthöfen und Massentierhaltung entkommen sind. Er zeigt ein Mastschwein, das bei einem Unfall mit dem Tiertransporter entkommen ist. Eine Kuh, die sich lange in den Wäldern versteckt hat. Und noch viele andere Tiere auch. Er fotografiert seine gezeigten Tiere nicht von oben sondern meist aus der Froschperspektive. Bereits das soll seine Achtung von den von ihm fotografierten Tieren zeigen. Sie alle führen nun ein neues Leben, wie auf dem Hof Sonnweide. Der Berliner Fotograf möchte auch weiterhin seine Serie vervollständigen. Geschichten über solche Tiere gibt es genug – und solche, die noch gerettet werden sollten.
Fotograf Pablo Piovana vor einem seiner Bilder im Marinekomplex
In seiner Serie „Animal Escape Plan“ präsentiert Nikita Teryashin (Nutz-)Tiere die – auf die ein oder andere abenteuerliche Weise – der Schlachtung entkommen sind.
Das 15. Umweltfotofestival „horizonte zingst“ warf seine Schatten voraus. Als Ankündigung war zu lesen, dass es diesmal um das Thema „ESSEN“ ging. Ich muss gestehen, das Thema warf mich nicht gerade um. Wobei meine Frau einwarf, ich solle nicht so pessimistisch sein. Um es kurz zu machen: Nachdem ich zwischenzeitlich alle Vernissagen gesehen habe, war ich vom Thema sehr beeindruckt. Das Thema Essen in verschiedenen fotografischen Richtungen gefielen mir sehr gut. Sehr beeindruckt war ich von den Fotos „Feed the Planet“ von George Steinmetz. Fotos in sehr großem Format an der Jordanstrasse. Die überwältigenden Fotos gaben ab er noch mehr Sinn, wenn man die Bildtexte dazu gelesen hatte. Einige der gezeigten Motive werde ich sicher nie mehr vergessen. So beispielsweise das Motiv eines großen Hühnerverarbeitungs-Betriebs in China. Hier werden 10ooo Hühner pro Stunde verarbeitet – das heisst geschlachtet und verarbeitet. In der Ausstellung „The Human Cost“ von Pablo Piovano waren die Auswirkungen zu sehen, die durch den Pestizideinsatz entstanden sind. Missbildungen und Fehlgeburten in grosser Zahl sind die Folgen. Auch hier waren SW-Bilder zu sehen, welche die Auswirkungen zeigen. Nur zwei Ausstellungen nannte ich hier vorab. Bilder und weitere Meinung dazu finden Sie hier noch demnächst.