Es ist immer ein Unterschied, ob man Testberichte liest, Erfahrungsberichte, Pressemeldungen oder ob man bei einer Veranstaltung dabei ist, wie am Freitag bei Isarfoto Bothe, in Icking. Was ich bei solchen Veranstaltungen manchmal vermisse ist, dass ich mich von Technik-Freaks umgeben fühle, aber nicht von Fotografen, denen ich bei jeder Gelegenheit sonst begegne. Vielleicht würde ich dann auch einige andere Fragen und Antworten hören. Ich möchte hier auch nicht auf die Technikdaten eingehen, denn diese finden sie bereits jetzt im Internet und bei Facebook. Empfehlen kann ich dabei die Berichte von DOCMA über die Kamera, denn Redakteur Christoph Künne hat die Kamera bereits gekauft, berichtet darüber und studiert die sehr umfangreiche Gebrauchsanweisung. Deshalb nur soviel: In dieser Preisklasse dürfte diese Kamera nicht nur die Nummer 1 bei Sony sein. Die 42,4 Megapixelkamera mit Vollformatsensor und „Fünf-Achsen-Bildstabilisierung“ inkl. echter ! 4K-Videofunktion und wenn man will völlig geräuschloser Auslösung, fasziniert nicht nur die Technik-Freaks. Dazu kommen Autofokusfunktionen, bei denen man fast schon in’s Schwärmen gerät. 399 Autofokuspunkte, die auch funktionieren wenn via LA-EA3 und LA-EA1 Vollformat Adapter Objektive mit A-Bajonett verwendet werden. Auch dabei gibt es noch einige interessante, neue Features, die das Fotografieren erheblich erleichtern. Und um das sollte es ja eigentlich gehen. Das heisst ein Umstieg auf dieses Kameramodell ist nicht unbedingt mit der Frage verbunden, was mache ich mit den alten Objektiven? Meine persönliche Meinung: Die Kamera zeigt, dass die Endzeit der DSLR-Kameras mit ihren schweren Bodys und Objektiven immer schneller läuft. Es gibt immer weniger Grund, mit einer schweren Monsterausrüstung herumzulaufen, um Schulter und Rücken zu versauen. Die bisherigen Platzhirsche haben hier eine Konkurrenz erhalten, welche so manche Statistik weiter nach unten gehen lässt. Wenn Sony noch an seinem Service schraubt, dürften die Kameras einen immer besseren Klang bei Amateuren und Profis bekommen. Diese Kamera macht bereits den Anfang. Zu erwähnen wäre nebenbei, dass die Objektivpalette noch in diesem Jahr beträchtlich erweitert wird.
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Die Herbstfeste gehen los…
Es gibt viele Motivbereiche, die nur in einer kurzen Zeitspanne zur Verfügung stehen. Dazu gehören auch die Herbstfeste mit ihren Fahrgeschäften. Das Volksfest Ebersberg, Lenggries und Dorfen beginnt heute, weitere folgen ab Samstag. Deshalb kommt dieser Tipp eigentlich dafür schon zu spät. Wer gestaltete Aufnahmen von solchen Festen möchte, fängt am einfachsten ein oder zwei Tage vorher an mit Fotografieren. Schön dabei ist, es gibt oft „Geschichten hinter dem Bild“. Die Leute haben noch Zeit und vor den Fahrgeschäften tummeln sich nicht endlos viele Personen. Bei dieser Aufnahme kam eine Person zu mir mit der Bemerkung „die können sie noch nicht fotografieren, die sind noch nicht geputzt!“ Meine Antwort war: „Stört mich nicht, mir geht es um die Linienführung!“ Damit ging das Gespräch in eine neue Runde. Knipser drücken ab und verschwinden wieder, ich versuche immer das Gespräch mit dem Besitzer oder einer anwesenden Person. Man erfährt mehr, bekommt Tipps – oder wird auch mal verständnislos angesehen. Meist bringe ich auch noch ein Papierbild vorbei (bis DIN A4) und habe damit den Kontakt für das nächste Jahr geschaffen. Mit welcher Kamera ich es gemacht habe? Ist mir nach einigen Jahren völlig egal – danach zählt nur noch das Bild und der Kontakt, nicht die Kamera.
Ein Versprechen? „Du bist ganz nah dabei und fotografierst wie ein Profi!
Neu erschienen ist im Rheinwerk Verlag >>> das Buch Fotografieren wie ein Profi, von Björn Göttlicher, mit 469 Seiten. Im Preis von 39,90 Euro ist ein Bonus-Kapitel als Download erhalten. Das Thema ist „iPhoneografie und Filmen“. Wie der Titel schon sagt, sollte das Buch gleich zwei Voraussetzungen erfüllen, welche versprochen werden: Sie sollten anschließend „Fotografieren wie ein Profi“ und dass dieses dicke Werk „anders ist als andere Bücher“. Ob nach der Lektüre diese zwei Versprechungen wirklich gehalten werden, sagen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe von fotoGEN>>>.
OLYMPUS PHOTOGRAPHY PLAYGROUNDS – MÜNCHEN
Ein geheimnisvolles Labyrinth, ein abgelegenes Gartenhaus, das auf den auf den ersten Blick unwirklich erscheint, ein imaginärer Wald und weitere faszinierende Installationen werden vom 25. August bis zum 20. September 2015 Teil des Münchner OLYMPUS PHOTOGRAPHY PLAYGROUNDs sein – zu sehen und zu erleben im Mixed Munich Arts in der Katharina-von-Bora-Straße 8A, 80333 München. Der PHOTOGRAPHY PLAYGROUND ist ein interaktiver „Spielplatz“, der von Künstlern aus der ganzen Welt immer wieder neu gestaltet wird und einlädt, fotografisch neue Welten zu erobern. Fotografieren ist hier ausdrücklich erlaubt. Dafür können am Eingang kostenlos OLYMPUS OM-D oder PEN Kameras ausgeliehen werden. Öffnungszeiten täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Foto: Olympus „Numen/For Use Tape Paris“
Mein Tipp: Streetfotografie wie sie sein sollte – anschauen wenn Sie in Potsdam sind!
Die Fotografien der Serie „Urban Nights“ erzählen von Jürgen Bürgins Wanderungen durch die nächtlichen Großstädte der Welt. Dabei trifft er auf Selbstdarsteller, Bohemiens und Lebenskünstler, auf Menschen, die getrieben sind von ihren Leidenschaften und Gefühlen. Es sind die besonderen Szenen aus ihrem Alltag, die seine Aufmerksamkeit erregen. Seine Bilder zeigen Begegnungen, intime Augenblicke und beiläufige Beobachtungen, die, aus dem Lauf des Alltags herausgeschnitten, wirken als entsprängen sie einem imaginären Großstadtfilm. Ob in den nächtlichen, verregneten Straßen Tokios, in den einsamen Straßen Berlins oder vor der leuchtenden Skyline Shanghais, er sucht das Verborgene, das Geheimnisvolle, das Abseitige hinter den schillernden Fassaden.
FOTOGALERIE POTSDAM
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
www.fotogalerie-potsdam.de
www.juergenbuergin.com
Jürgen Bürgin
Email: buergin@film-pr.de
http://www.facebook.com/JuergenBuerginPhoto
Tweets by JuergenBuergin
Vernissage: Donnerstag, 13. August 2015, 19 Uhr
Öffnungszeiten: montags bis freitags 8:00 – 21:30 Uhr
13. August bis 2. Oktober 2015
Die Katzen von Hydra warten auf Sie
Eigentlich ist es Wildlife-Fotografin Gabriela Staebler >>> gewohnt, mit großen Katzen umzugehen. Jetzt hat sie sich eher auf die kleinere Gattung auf der Insel Hydra in Griechenland eingelassen. Auf ihren fotografischen Streifzügen lichtete sie die Vierbeiner in beeindruckenden Momentaufnahmen ab und schuf stimmungsvolle Katzen-Motive. Die besten Fotos sind in diesem Bildband zu bewundern. Der Katzenfan bekommt zusätzlich interessante Informationen über die Katzen- und Tierhilfsorganisation HydraArk. Die Inselkatzen freuen sich sicher auch auf Ihren Besuch, den Sie nach diesem Buch vermutlich planen werden. Das Buch erscheint am 15. September im Format 24×19,5 cm mit 320 Fotografien und kostet 29,80 Euro. Die Texte sind in Deutsch, Englisch und Griechisch. fotoGEN wird ausführlich über dieses Buch in der nächsten Ausgabe berichten. Wie ich gesehen habe – das optimale Weihnachtsgeschenk für Katzenfreunde!
„Sie sind doch der Fotograf ?“
Es gibt Seiten im Web, da stellt man Bilder darauf und die Resonanz ist eher gering. Das kann ich bei der Facebook-Seite „Stadt+Landkreis Erding“ nicht behaupten. Es ist Resonanz vorhanden und man lernt auch einige der Leute durch Zufall persönlich kennen. So wie am Mittwoch. Ich stehe an der Auskunft eines Baumarkts und frage eine Frau nach einem Hocker „Ah, sie sind das, der Fotograf!“ war die Antwort. Ich stutze, doch da kommt schon die Auflösung: „Ich habe ihr Bild gesehen, von dem Kunstwerk das Sie fotografiert haben, sie wissen, das Bronze-Städtebild. Ich habe eines von Landshut dazu reingestellt“. Und schon war die schönste Unterhaltung am Gange. Mein Versprechen werde ich halten: Das Bronze-Städtebild in Landshut ist im Dezember dran, um es mal abzulichten. Heute habe ich wieder ein Stadt+Landkreis-Erding-Mitglied durch Zufall kennen gelernt. Mal schauen wie das weiter geht.
Pack die Fototasche ein und dann nichts wie weg zu…
Wer zwischenzeitlich alle interessanten Events besuchen möchte, die es das Jahr über gibt, sollte vielleicht rechtzeitig für 2016 planen und 6 Monate Urlaub nehmen. Aber jetzt zum Pressetext, denn auch 2015 sind die Veranstaltungen noch lange nicht beendet:
Vom 18. bis 20.September 2015 findet in Berlin im Willy-Brandt-Haus, der Bundeszentrale der SPD, das sechste Alpha Festival von Sony statt. An drei abwechslungsreichen Festivaltagen bieten wir allen Fotografie-Begeisterten ein spannendes Programm aus Foto-Touren, Workshops und Vorträgen rund um die Welt der Fotografie.
Zahlreiche Workshops wie zum Beispiel „Faszination ZEISS Objektive“, „Lightroom 6 / CC 2015“ oder ein Workshop für Objektfotografie bieten für jeden Teilnehmer spannende Erkenntnisse.
Bei den zahlreichen Foto-Touren steht dieses Jahr die Hauptstadt im Fokus: Streetfotografie im legendären Kreuzberg SO36, durch Berlin mit System mit den Berufsfotografen und Sony Fachbuchautoren Kyra und Christian Sänger, das Regierungs- und Stasikrankenhaus der DDR und die die NSA Abhörstation Teufelsberg bieten reichlich Möglichkeiten für eindrucksvolle Motive.
Experten beraten zu allen Fragen rund um die Digital Imaging Produkte von Sony und es besteht die Möglichkeit den Kamera- und Objektivverleih von Sony und ZEISS kostenlos zu testen.
Zeit zum persönlichen Austausch, Kennenlernen und Fachsimpeln bleibt natürlich auch. Hier geht es zur Anmeldung >>>
„Ich dachte mir, da sage ich jetzt lieber nichts…“
Es freut mich natürlich, wenn ich von Zeit zu Zeit Fotos von Seminarteilnehmern erhalte, deren Idee auf meinem Seminar angefangen hat. Dass ich Serien (nein nicht nur die TV-Serien auf DVD) einem Einzelbild vorziehe, ist bekannt. Mein über 1000 x fotografierter Baum haben meine Workshopteilnehmer auch schon kennengelernt und er ist immer wieder in Facebook vertreten. Mit dieser Geschichte fängt diese Serie unten an. Aber ich lasse Gertraud Sonntag berichten, welche öfters bei meinen Seminaren in Krakaudorf/Steiermark dabei war. Ausgerüstet mit der Canon Mark II, aber auch mit iPhone und diversen Programmen dazu. Und bei Teilnehmerinnen mit iPhone und App habe ich schon längst festgestellt – sie sind besonders kreativ.
„Eigentlich ist es keine gute Idee bei Detlev ein Seminar zu buchen – ich komme immer mit Ideen zurück, die in Arbeit ausarten.
So nebenbei zeigt er und erzählte er von „seinem Baum“. Ich dachte mir noch, na, das sage ich lieber nichts dazu. Aber dieser Baum ging mir nicht mehr aus dem Sinn. Ich habe bei der Rückkehr verzweifelt nach „meinem Baum“ gesucht. Er sollte in unmittelbarer Umgebung wachsen, damit ich ihn jederzeit und sofort schußbereit habe. Leider fand ich keinen geeigneten. Es sollte ja ein besonderer Baum sein! Also habe ich mich auf meinen „besonderen“ Blick aus dem Küchenfenster konzentriert. – hat sonst keiner! Und habe so seit ein paar Jahren jeden Monat mindestens einen „besonderen“ Moment festgehalten, meistens sah ich mehrere „besondere“ Augenblicke, die mir ohne Detlev`s Baum verborgen geblieben wären. Das wird einmal ein eigenes Fotobuch. Na, und beim letzten Workshop im Juni dieses Jahres in Krakaudorf fielen mir in der Ebenhandlhütte die ersten Kloschilder aus diesem Tableau ins Auge. Da dachte ich: die passen super zu Hipstamatic – sind sie doch hip, besonders der männliche Part, oder? Ich dachte immer alle Kloschilder schauen gleich aus – weit daneben! Als nächstes kamen die Wikinger von der Schallaburg dazu und dann kam mir die Idee: „Ich sammle Klo-Icons!“ Vielleicht wird das auch einmal ein Buch? Motive gibt es sicher genug. Nur meistens schauen die Leute ganz komisch, wenn ich mit dem iPhone vor einer Klotüre stehe. Besonders bei den Männern ist das oft peinlich, die haben die Türe meistens offen und denken ich spanne! Dabei konzentriere ich mich auf die Icons! Jetzt denke ich weniger an Detlevs Baum – dafür träume ich in der Nacht von Kloschildern!
„Schwäbische Meisterschaft“: Die fleissigen Helfer vom AKF
Die Siegerehrung der “Schwäbischen Meisterschaft” findet am 15. 8. 2015 um 14 Uhr im Stadtmuseum Kaufbeuren statt. Fleissige Hände hatten bereits 510 Fotos von 88 Fotografen/innen ausgepackt und verwaltet. Danach kam die Jurierung. Was macht ein Fotoclub wenn er damit fertig ist und nicht fotografiert? Er rahmt etwa 165 Bilder ein – aber nicht die eigenen. Diese Bilder sehen Sie als Besucher dann ab dem 15.8. um 14 Uhr.
52.665 Besucher mit 128.466 Seitenaufrufe im Juli 2015
Eigentlich interessieren mich Statistiken recht wenig. Aber zwischendurch möchte man auch mal sehen, wie viele Interessenten den eigenen Blog lesen. Dafür, dass ich eher weniger über Technik schreibe und nicht jede Pressemitteilung bringe, die mich davon informiert, dass an der neuen Kamera wieder die Pixelzahl erhöht wurde und die ISO-Werte jetzt noch höher sind, bin ich recht zufrieden. Auch weiterhin soll es eher eine bunte Mischung bleiben. Mit 52.665 Besucher im Monat Juli und 128.466 kann ich leben. Egal, ob es die Aktionen eines Fotoclubs sind, wie vom AKF Kaufbeuren oder neue Bücher vom dPunkt-Verlag oder Rheinwerk, es sind viele Interessenten die davon sofort erfahren. Ich würde mich natürlich freuen, wenn Sie lieber Blog-Betrachter, auch Ihre Fotofreunde darauf aufmerksam machen würden, damit meine „Mitfieber-Kurve“ von 1&1 auf diesem Stand bleibt – oder noch ansteigt.
Tipp: Ich bin auch auf www.detlev-motz.de >>> erreichbar und auf Facebook >>> unter fotoGEN. Hier kommen Sie zu fotoGEN-PLUS >>> und einem kostenlosen Probeexemplar.
Die Beteiligung: 1.900 Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 26 Jahren
Preisverleihung und Präsentation der besten 120 Arbeiten von 28 Preisträgerinnen und Preisträgern ist am 25. September 19 Uhr im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums, Unter den Linden 2, 10117 Berlin zu sehen. Weitere Infos www.hm.de >>> Newsletter unter: www.hm.de/newsletter







