Die Einsendungen zur 1. Runde des fotoGEN-Wettbewerb gehen ab nächster Woche zurück. Das Papier für die Urkunden 2014, wurden vom Sponsor Sihl zur Verfügung gestellt. Man kann es drehen und wenden wie man will – denn es ist beidseitig bedruckbar. Das Multitalent heisst Lustre Photo Paper Duo 330 Gramm, unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Also auch gut für Wettbewerbsfotos. Nicht bei jeder Jurierung gibt es weisse Baumwollhandschuhe für die schweißnassen Hände der Juroren 🙂
Auch dieses Motiv von Alexander Lüders werden Sie unter den 50 gezeigten Fotos finden. Diese „blaue Stunde“ überzeugte alle drei Juroren.
Die Bilder, welche zur 1. Runde 2014 des fotoGEN-Wettbewerbs eingegangen sind, wurden am Sonntag juriert. Die drei Gewinner sind bereits benachrichtigt. Wieder war die Qualität recht gut und es gab einige interessante Ideen. Profifotograf Maximilian Mutzhas >>>: „Leider sind es fast zu 50 Prozent immer die gleichen Motive, welche auch zu anderen Wettbewerben seit Jahren eingehen. Trotzdem ist das Niveau aber recht hoch. Das dürften die Teilnehmer nach der Rücksendung auch an der Punktzahl erkennen. Nur 6 Bilder gehen mit der Wertung 11 bis 14 zurück (sehr schlechte Printqualität, Farbstich). Darunter gäbe es noch Luft von 3 bis 10 – also noch erheblich schlechter. Doch diese Wertung wurde nicht vergeben. 90 Prozent der Fotos liegen ab 17 Punkte aufwärts. Dementsprechend schwer fiel die Endauswahl“.
Was mir als Veranstalter immer wieder auffällt, dass sich die Einsender immer mehr Mühe mit der Präsentation geben. Es macht richtig Vergnügen, die Fotos auf schönem Papier zu sehen, das auch meist dazu passt. Ein Problem ist noch die Überschärfung und bei einigen SW-Fotos der ungewollte Farbstich! Bei einem Fotowettbewerb mit 30×40 cm-Fotos mag das nicht auffallen und die Überschärfung sogar von Vorteil sein. Die Bilder werden meist in zwei Meter Abstand an der Jury vorbei getragen und das in ca. 2 bis 6 Sekunden. Da fällt eine Überschärfung nicht auf. Bei meiner Jurierung werden die Bilder aber sehr genau angeschaut – und das nicht nur einmal. Und da fällt jede Überschärfung auf – gerade dann wenn meine Frau in der Jury ist, welche noch bessere Augen hat wie ältere Juroren, die eher digitale Daten gewöhnt sind.
Sie, liebe Teilnehmer dürfen wieder gespannt sein und werden wieder viele gute Fotos sehen. Dazu kommen noch die Bilder des Internationalen Wettbewerbs. Also eine Ausgabe prall gefüllt mit interessanten Bildern. Das Urkunden-Papier wird für 2014 übrigens von der Firma Sihl gesponsert. Es ist beidseitig bedruckbar und nähere Angaben zu diesem Papier finden Sie hier >>> Beim flüssigen Gold „Druckerpatronen“ haben wir leider noch keinen Sponsor für den Epson-Printer gefunden. 🙂
Zu einer Frage, die ich erhalten habe: Natürlich können alle nicht angenommenen Fotos wieder eingesandt werden. Bilder mit 18 und 19 Punkten haben sicher auch eine gute Chance bei anderen Wettbewerben – oder bei Runde 2 mit neuer Jury. Ergänzende Infos gibt es ja noch im Rücksendebrief, was einem oder mehreren Juroren beim jeweiligen Bild nicht gefallen hat.
Nach erledigter Arbeit kann man es sich gut gehen lassen. 2630 Fotos hatte die Jury in Bad Salzuflen beim BSW Bundeswettbewerb zu bewerten. Hier sehen wir zwei der Juroren. „Die Zwei“ war zwar auch einmal eine TV-Serie, bekannter sind aber zwischenzeitlich diese Fotografen. Auf der linken Seite Juror Herbert Becke, der selbst von einem Termin zum anderen hetzt mit seinen Ausstellungen und Interviews. Mehr dazu finden Sie in fotoGEN und fast laufend auf meinem Blog. Auch Volker Frenzel braucht man kaum noch vorzustellen. Beide Fotografen kenne ich sicher schon über 25 Jahre. Und wenn wir schon dabei sind, die „gmc-Medaille“, welche weiter unten im Blog erwähnt ist, für das Motiv Bibliothek (“Library”), geht an Volker Frenzel.
Eine der Medaillen vom „Internationalen fotoGEN-Wettbewerb“ bekam dieses Motiv. Die ersten Teilnehmer erhalten ab nächster Woche ihre Fotos zurück.
Erst vor kurzer Zeit hatte ich auf meinem Blog diese „Library“ vom Sony-Wettbewerb gezeigt. Erfolgreich war dieses Motiv von einem anderen Fotografen aus Alsbach auch beim „Internationalen fotoGEN-Wettbewerb“. Dafür gab es eine „gmc-Medaille“. Ehrlich gesagt, obwohl ich dieses Motiv schon ziemlich oft bei Wettbewerben gesehen hatte, diese „Abwandlung“ fand ich ebenfalls gut. Die drei Juroren stockten beim Vorbeimarsch an den ausgelegten Bildern ebenfalls. Die Drei entschieden, dieses Bild bekommt eine der möglichen Medaillen. Wer der Fotograf ist und welche Bilder noch Medaillen und Urkunden erhalten haben, finden Sie in der Ausgabe vom April und in einer „digitalen Katalog-Sonderausgabe“.
ANSCHAUEN UND STAUNEN ! Tipp für Schwaben: Der Eintritt ist frei!
Die BSW-Fotogruppe Würzburg zeigt am Freitag, den 21. Februar, ab 20 Uhr die Beamershow „german mega circuit 2013“. Ort: BSW Fotogruppe Würzburg im Felix Fechenbach Haus, Petrinistr. 18b, 97070 Würzburg, im Clubraum 1. OG. Wer nicht abgeschleppt werden möchte, nutzt die Tiefgarage in der Grombühlstraße. Eine Stunde Parkzeit für -.40 Cent.
Ein Motiv, das endlos oft auch zum fotoGEN-Wettbewerb eingeht. Nicht schlecht, aber wir bieten in der nächsten Ausgabe von fotoGEN eine noch interessantere Variation, wie von Marcus Bayer, der diese zum Sony World Photograph Award eingereicht hat.
Bei vielen Fotowettbewerben heisst es heute ebenfalls „höher, schneller, mehr, mehr, mehr“! Dabei wundert man sich schon, was für Motive angenommen werden, wenn 139.554 Fotos eingehen. Da ist wieder einmal eine bekannte U-Bahn-Station aus München dabei und dieses bekannte Gebäude. Ich will jetzt nicht sagen wo dieses Gebäude steht, damit nicht noch mehr Bilder zum Wettbewerb davon eingereicht werden. Ich kann aber sicher sagen, dass die Version, welche wir von Volker Frenzel bekommen haben, noch um eine Klasse interessanter ist und seine gmc-Medaille dafür ebenfalls seine Berechtigung hat. Trotzdem schon mal Glückwunsch an diesen Fotografen aus der Shortlist
Wer sich für meine Fotoseminare interessiert, bekommt diese hier als PDF >>> Darin auch enthalten der „Fotospaziergang in Bamberg“ mit Bildbesprechung und Besuch vom „Schlenkerla“. Bitte auch an Fotofreunde und Clubmitglieder weitergeben. Wer sich beteiligen möchte und eventuell einen Tag in Bamberg anhängt, sollte sich bald anmelden (jetzt noch ohne Anzahlung). Ab Ende März sind die Hotels meist ausgebucht oder man findet nur noch teure Übernachtungen, da im Mai Bamberg ein Anziehungspunkt ist. Jetzt kann ich den Interessenten noch einige Hotels mit günstigen Preisen vermitteln. Bei diesem Seminar ist nicht die dicke Ausrüstung wichtig sondern ein guter Blick (bei dem ich Hilfestellung gebe) und Spaß an der Fotografie. Eine der besten Serien über Bamberg kam vor zwei Jahren von einer Teilnehmerin, fotografiert mit dem iPhone. Weiter Infos über Seminare auch auf www.detlevmotz.de >>>
Seminar-Teilnehmer Thomas Meyer zeigt eine Strasse in Bamberg ohne Menschen. Dafür gibt es nur einen Tipp: Bei den vielen Menschen am Workshop-Tag (Samstag) muss man einfach einmal warten können. Der Farblook kommt später am PC dazu.
Fotospaziergang in Bamberg: Diesem schließt sich auch eine Bildbesprechung per Mail an. Links das eher dokumentarische Bild mit vielen störenden Nebensächlichkeiten. Rechts wurde nur der Ausschnitt verändert und die Struktur verstärkt. Jetzt wirkt das Motiv erheblich interessanter. Foto: Florian Roese. Eine kurze Bildbesprechung über das Display ihrer Kamera gibt es auch in der Mittagspause im „Schlenkerla“.
Dieses Motiv hat zunächst keinen Zusammenhang mit „Bamberg“. Es gehört aber zu einer Serie oder als Tableau (siehe auch nächstes fotoGEN) dazu. Eines unserer Themen ist auch „Markt in Bamberg“. Ausserdem kann man ein Jahr später gut vergleichen, ob die Preise mal wieder gestiegen sind. Foto: Isabelle Pupp.
Viele Bilder von Teilnehmern in Bamberg sind Fensterauslagen. Man kann mit preiswerten Programmen ab 98.- Cent, anstatt einer reinen Dokumentation ein interessantes, mit Farben reduziertes Foto daraus machen. Wie bei den eingehenden Wettbewerbsfotos sind es oft Kleinigkeiten welche ein Bild verbessern können.
Umringt von den Juroren Gunther Riehle (links) und Ewald Schmelz aus Österreich. Dazu Otto Marx aus Laupheim. Es war eine Jurierung ohne Punkte aber mit einem zufriedenstellenden Ergebnis für den Veranstalter, die Juroren und einen Zuschauer.
Da kann man trotzdem gut lachen, wenn man als Zuschauer und Teilnehmer des Wettbewerbs erlebt, wie man nur um Haaresbreite an einer dritten Medaille vorbeischrammt.
Wieder einmal waren nur ganz wenige Zuschauer bei der öffentlichen Jury. Und meist sind es die Fotografen, welche genau wissen was man einer Jury zu bieten hat. Dabei könnten gerade solche Fotografen lernen, deren Bilder nicht angenommen wurden. Wir hatten eine kompetente Jury, welche sicher auf Fragen eingegangen wäre. Dieser Fotograf konnte mitfiebern, wie die Juroren noch ein drittes Bild von ihm in die Endauswahl nahmen. Da fieberte sogar ich mit! Wer dieser Fotograf ist, wieviele Annahmen und Urkunden er noch hat und wer ebenfalls einen Sprung machen kann, finden Sie demnächst hier, in fotoGEN und bei den Teilnehmern im „digitalen Briefkasten“.
In jeder Sparte werden 4 Medaillen vergeben. PSA-Medaille, VÖAV-Medaille, gmc-Medaille, fotoGEN-Medaille. Die Juroren hatten viel Zeit um alle Bilder zu betrachten und auch zu vergleichen. Hier sind die Medaillensieger der Sparte „People“ und „Farbe“.
Manfred Köhler mit „Bregenz“ – Volker Frenzel mit „Library“ – Erich Mansfeld mit „Einsam Tag um Tag“ – Erich Mansfeld „Angela“. Ich kann diesen Gewinnern nur gratulieren. Die Zuschauer konnten sehen, dass die Jurierung absolut friedlich und seriös ablief. Was ich auch den Juroren zu verdanken habe. Danke auch an das „Fränkische Jury-System Helmut Förster“, welches absolut perfekt funktionierte und ebenfalls in Erding anwesend war. Norbert Senser war bereits vor einem Jahr bei der Jurierung dabei und fieberte ebenfalls mit den Juroren mit. Würden sie bei seinem Bild stehen bleiben und diskutieren? Anbei weitere Gewinner der Medaillen:
Sparte Farbe: Alexander Lüders mit „Nordmeer“ und „Zeitlos“ – Manfred Köhler mit „Münsterplatz“ – Peter Hautz, Österreich mit „langes Kleid“.
Sparte SW (Monochrome): Isolde Stein Leibold mit „Deep Eyes“ – Armin Greither mit „play and drink“ – Rudolf Pekar (Österreich) mit „Zauberteich“ – Christine Couper (Brighton) mit „Floating“
Nachtrag: Die fertigen Ergebnis-Listen gingen heute, den 20.1.2014 an die Teilnehmer.
Während sich die Juroren aus Laupheim, Kirchheim bei Stuttgart und aus Österreich reisefertig für Erding machen, um heute am späten Nachmittag anzureisen, kommt die letzte Einsendung auf den letzten Drücker aus Vietnam. Der Teilnehmer hatte schon mehrmals angefragt, ob die Sendung eingetroffen ist, welche er am 15. Dezember per Luftpost abgeschickt hatte. Vermutlich lag sie wieder am Zoll fest. Aber immerhin musste ich in diesem Jahr nicht mehrmals zum Zoll fahren, weil ich eine Benachrichtigung für eine angekommene Sendung erhalten hatte. Die Juroren werden tolle Bilder sehen! Und sie haben viel Zeit, die Motive in Ruhe zu betrachten. Die Papierbilder werden in der VHS Erding auf Tischen wieder ausgelegt, wie ein Jahr zuvor.
Die Zahlung ging per PayPal sekundenschnell im Dezember ein. Auf die Einsendung wartete ich bis heute.
Erding: Dieses Jahr die Jurierung, nächstes Jahr die Ausstellung dazu.
Einen weiten und langen Weg hat diese Sendung aus Islamabad/Pakistan hinter sich. Trotz Luftpost fast zwei Monate. Vielleicht hat die Prüfung beim Zoll auf Rauschgift so lange gedauert. 🙂
Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Einige Einsendungen aus dem Ausland – u.a. China und Indien – fehlen noch, obwohl sie schon vor längerer Zeit abgeschickt wurden. Sie müssen spätestens am Freitag eingegangen sein, denn wenn am Samstag die Post in Erding kommt, sind drei Juroren bereits an der Auswertung des Wettbewerbs. Ich habe zwar nicht das „Allgäuer Jurierungs-System“, welches Wolfgang Elster im neuen fotoGEN vorstellt, aber das „fränkische System“ ist auch nicht schlecht. Die Liste ist bereits PSA- und VÖAV-Konform und wird noch bis Freitagabend laufend erneuert. Das „fränkische System“ meldete sich täglich – oder ich rufe zurück. Es heisst „Helmut Förster“ und er hatte sich schon im letzten Jahr angeboten, die Liste für mich beim nächsten Wettbewerb zu erstellen. Ein besonders Lob erhielt er schon vorab von Gunther Riehle, weil es sich in PSA-Angelegenheiten bestens auskennt. Ich freu mich natürlich auch, dass er nicht zu viel Arbeit hatte, denn bei einem Papierwettbewerb, mit dem Format DIN A4, bleibt die Zahl der Einsendungen übersichtlich. Die Juroren Gunther Riehle, Otto Marx (Laupheim) und Ewald Schmelz (Österreich) dürfen ca. 1000 Fotos betrachten, die noch öfters wie vor einem Jahr auf FineArt-Papier geprintet wurden. Alle Juroren treffen am Freitag ein zu einem „Schwätzle“ wie Gunther Riehle aus dem Schwäbischen sagen würde. Sollte das Wetter nicht umschlagen, wird das „fränkische System Helmut“ eventuell auch bei der Jurierung dabei sein. Angemeldet hat sich auch Norbert Senser als aufmerksamer Betrachter. Es ist zwar eine „öffentliche Jurierung“, aber mit Anmeldung bis Freitag!
Wer sich jetzt noch am Wettbewerb >>> für die „INTERNATIONALE RUNDE“ mit PSA- und VÖAV-Patronat beteiligen möchte, hat nur noch wenig Zeit. Die Fotos müssen bis spätestens am Sonntag in Erding eingegangen sein. Letzter offizieller Tag ist der 11.1.2014, also Samstag.
Das neue fotoGEN erscheint am Mittwochabend und wir hoffen wie immer, dass Ihnen die Lektüre von unserem digitalen Fotomagazin gefällt. Wer jetzt noch per PayPal bezahlt, hat die Chance, diese Ausgabe ebenfalls bis spätestens Donnerstag lesen zu können. Mehr zu fotoGEN finden sie hier >>>